Archiv für die Kategorie ‘Videos’

geschrieben von Susanne am 14. Februar 2020 um 22.42 Uhr
Kategorie: Ernährung, Videos
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Meine Ernährung ist zurzeit ziemlich fleischlastig, allerdings sind meine Speisepläne bis auf Ausnahmen nie ausschließlich karnivor. So konnte ich Angelika, einer österreichischen Rohköstlerin, die vor ein paar Wochen im Auftrag der Galileo-Redaktion jemanden suchte, der sich ausschließlich rohkarnivor ernährte, nicht weiterhelfen. Die Galileo-Redaktion wurde schließlich mit Inger, einer in Deutschland lebenden, finnischen Rohköstlerin, einig. Das Ergebnis war Anfang Februar auf ProSieben und einige Tage später auch auf Youtube zu sehen:

Die Reaktionen auf die Reportage waren so beleidigend und grenzwertig, dass die Kommentarfunktion bei Youtube inzwischen deaktiviert wurde. Ingers Reaktion auf die Kommentare ist zu bewundern: “Kann es verstehen, weil Menschen es nicht so kennen.” Die meisten Menschen kennen das Essen von rohem Fleisch beziehungsweise rohen tierischen Lebensmitteln nicht, das stimmt. Sie wollen es auch gar nicht kennenlernen, denn es ist ja ekelig. Und da sie nichts über die Funktion des Ekels wissen, wird sich daran auch in Zukunft nicht viel ändern. Eigentlich schade, aber so ist es halt. Dabei sind rohe tierische Lebensmittel, vorausgesetzt man hat Bedarf, ein Hochgenuss. :sonne: Mein heutiger Speiseplan:

  • 12.30 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale, 190 Gramm Fleisch einer Putenkeule, 70 Gramm Feldsalat
  • 16.55 Uhr: 115 Gramm Mesokarp der Zitronatzitrone
  • 18.20 Uhr: 175 Gramm Kohlrabi
  • 19.50 Uhr: 610 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms, 230 Gramm Gemüsefenchel

Ich wage mich also tatsächlich noch einmal an das Putenfleisch heran: Ich esse heute nur vom Fleisch von der Innenseite der Keule und das schmeckt wie gestern mild und durchaus lecker.

PS: An körperlichen Aktivitäten stehen neben einem morgendlichen Krafttraining zwei Spazierrunden auf dem Programm.

geschrieben von Susanne am 15. Mai 2019 um 22.02 Uhr
Kategorie: Busreisen, Ernährung, Videos, Wildpflanzen
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Als Guido und ich am frühen Morgen zum Busbahnhof gehen, liegt Schnee auf den Gipfeln rund um Oberstaufen und die Temperaturen liegen knapp über dem Gefrierpunkt. Das graue, nasskalte Wetter begleitet uns während der Fahrt an den Lago Maggiore bis zum Eingang des San Bernardino Tunnels. Als wir jedoch nach sechs Kilometern den Tunnel wieder verlassen, begrüßen uns Sonnenschein und blauer Himmel. Der Blick aus dem Busfenster über das malerische Mesoccotal:

Um 11.30 Uhr erreichen wir den Busparkplatz in Luino. Während die anderen Teilnehmer der Fahrt sich auf den Weg zum Markt machen, suchen Guido und ich mit Hilfe der App MapOut einen Weg durch das Straßengewirr von Luino hinaus ins Grüne. Hier überqueren wir die Tresa, die bei Luino in den Lago Maggiore mündet:

Nach gut einer Stunde Fußmarsch über Asphalt liegen Luino und die Nachbargemeinde Germignaga hinter uns und der Lago Maggiore taucht in der Ferne auf:

Der Blick auf ein historisches Gemäuer:

Irgendwann stoßen wir dann sogar auf einen Wegweiser für Wanderer:

Besonders komfortabel ist der Wanderweg allerdings nicht. Man merkt, dass hier schon länger niemand entlanggelaufen ist. Aber egal, wir sind im Grünen und da wollen wir ja hin! Dieses Wegstück nach Roggiano, einer kleinen Ortschaft in den Hügeln oberhalb Luinos, ist immerhin ganz passabel:

Der Blick über Roggiano:

Trotz Wegmarkierungen stehen wir hinter Roggiano plötzlich vor einem undurchdringlichen Dickicht. Wir sind wohl seit Jahren die ersten Wanderer, die diesen Weg benutzen. Dank der App schaffen wir es jeoch, uns einen Weg durch den Dschungel zu bahnen. Eines ist mittlerweile klar: Als Wandergebiet ist die Gegend rund um Luino nicht gerade zu empfehlen. Die letzten Kilometer zurück nach Luino laufen wir auf einem Radweg entlang des Flüsschens Margorabbia:

Zurück in Luino werfen wir einen kurzen Blick auf das Markttreiben:

Mehr als einen kurzen Blick braucht es nicht, um zu erkennen, dass wir von all dem Krempel nichts gebrauchen können! Nach knapp vier Stunden erreichen wir den Ausgangspunkt unserer Wanderung, den Busparkplatz:

Falls jemand unseren Spuren folgen möchte, hier ist die gut fünfzehn Kilometer lange Strecke in der Übersicht:

Um 15.30 Uhr starten wir schließlich wieder Richtung Heimat und erreichen Oberstaufen um kurz nach 20 Uhr. Für mich gibt es vierzig Minuten später die erste und einzige “richtige” Mahlzeit des Tages:

  • 20.40 Uhr: 410 Gramm Fleisch, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Zickleins

Während der Wanderung lasse ich mir Robinienblüten und ein paar Scheinerdbeeren schmecken:

PS: Ascona hat mir besser gefallen als Luino. Luino ist schmuddeliger und chaotischer. Typisch italienisch halt. Aber es war schön, ein paar Stunden Wärme und Sonne genießen zu können. :sonne:

Nachtrag vom 16.05.2019: Guidos filmische Zusammenfassung des Ausflugs:

geschrieben von Susanne am 5. Mai 2019 um 22.44 Uhr
Kategorie: Ernährung, Videos
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Es schneit und schneit und schneit. Erst am Nachmittag lässt der Schneefall etwas nach und Guido und ich starten zu einem Sonntagsspaziergang. Rund um Oberstaufen können wir Frühling und Winter in trauter Zweisamkeit bewundern:

In höheren Regionen dominiert dagegen der Winter:

Herrlich, oder? Das Vergnügen wird allerdings ein bisschen durch unpassende Kleidung getrübt: Meine Jeans sind in kürzester Zeit pitschnass und die Beine dementsprechend eiskalt. Aber immerhin bleiben meine Füße warm und das ist ja das Wichtigste. Meine Mahlzeiten:

  • 8.15 Uhr: 590 Gramm Wassermelone
  • 11.20 Uhr: 540 Gramm Bananen “Cavendish”
  • 16.10 Uhr: 175 Gramm Hüfte vom Rind, 75 Gramm Sesam

Am Abend kommt nochmals Hunger auf fettes Fleisch auf. Da ich keines mehr im Haus habe, gehe ich lieber hungrig ins Bett, als irgendetwas anderes zu essen. :stern:

geschrieben von Susanne am 2. Mai 2019 um 21.14 Uhr
Kategorie: Ernährung, Videos, Wildpflanzen
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Während ich heute einen Teil der gestrigen Wanderung mit Schrothkugästen wiederhole, holt Guido die Skier aus dem Keller:

Die Wanderung mit den Schrothkurgästen ist zwar ganz nett, aber vom Unterhaltungswert sicherlich nicht mit Guidos Frühjahrsskitour zu vergleichen! Meine Mahlzeiten:

  • 12.10 Uhr: 220 Gramm Hüfte und 100 Gramm Knochenmark vom Rind, 100 Gramm Romanasalat
  • 20.00 Uhr: 180 Gramm Hüfte und 50 Gramm Knochenmark vom Rind, 60 Gramm Bärlauch, 90 Gramm Romanasalat, 150 Gramm Cherry-Tomaten

Vor der letzten Mahlzeiten gönne ich mir einen Saunabesuch. Danach verschwinde ich ziemlich bald im Bett. :stern:

geschrieben von Susanne am 16. Februar 2019 um 23.59 Uhr
Kategorie: Ernährung, Skitouren, Videos
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An einem Samstag im Winter mit Schnee und Sonnenschein sind die Parkplätze an den Talstationen der Bergbahnen rund um Oberstaufen übervoll. Und die Pisten natürlich auch! Aber wer wie Guido und ich die Einsamkeit sucht, findet sie auch heute. So zum Beispiel am Prodel, den wir erstmals mit Skiern erklimmen. Der Aufstieg ist bei frühlingshaften Temperaturen eine schweißtreibende Angelegenheit. Nicht minder schweißtreibend ist aber auch die Abfahrt über den im oberen Teil nassen und damit schweren Schnee des Prodels und über den von Schneeschuhgängern zerpflügten Wanderweg. Mehr schreibe ich nicht dazu, denn ich kann Bilder sprechen lassen:

Bei besseren Schneeverhältnissen ist die Abfahrt sicherlich genial, aber heute ist sie bei meinem Können als Skifahrerin tatsächlich eine Kamikazeabfahrt! Nach der Abfahrt vom Prodel geht es auf der anderen Seite des Tals mit der Gondel auf den Hochgrat hinauf. Diese Abfahrt ist dagegen sehr entspannend! Meine Mahlzeiten:

  • 10.20 Uhr: 45 Gramm Eigelbe, 6 Gramm Eierschale
  • 12.45 Uhr: 90 Gramm Tafelspitz und 90 Gramm Querrippe vom Rind
  • 18.15 Uhr: 150 Gramm Tafelspitz und 80 Gramm Querrippe vom Rind
  • 23.50 Uhr: 280 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms

Meine Speisepläne sind weiterhin sehr fleischlastig, mal schauen, wie lange noch.