Archiv für die Kategorie ‘Pflanzenbotschaften’

geschrieben von Susanne am 3. April 2020 um 22.12 Uhr
Kategorie: Ernährung, Pflanzenbotschaften
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Um 11.22 Uhr starte ich nach vierwöchiger Pause zu einer rund fünf Kilometer langen Laufeinheit. Der Lauf fühlt sich nach der langen Pause wie ein Neubeginn an. Nach einem Neubeginn voller Kraft und Elan fühlt sich auch der heutige Spaziergang durch einen Birkenhain an:

Die Botschaft der Birke:

Seelisch gesehen bringt uns die Birke Licht und Fröhlichkeit ins Herz. […] Ein Birkenhain ist hell und klar, strukturiert und licht, alles ist auf den ersten Blick sichtbar und man kann leichten Schrittes hindurchgehen. Kein dichtes, verwachsenes Unterholz voller Gestrüpp und dornigen Büschen die den Weg behindern. Alles ist klar und sichtbar bereit für den neuen Weg und die Birke als Pionierpflanze wird uns auch auf mentaler Ebene zu einem mutmachenden Begleiter, der uns einen guten Start ermöglicht, sie erhellt uns quasi den Weg.

Quelle: wurzelweber.de: Die Birke

Nach dem Spaziergang tausche ich mich über WhatsApp mit der Eigentümerin des Gartens, den ich seit drei Jahren betreue, aus: Ab morgen geht es mit der Gartenarbeit weiter. :sonne: Meine Mahlzeiten:

  • 13.10 Uhr: 300 Gramm Lachs, 120 Gramm frische Alge “Ramallo”, 50 Gramm Cherry-Tomaten
  • 20.30 Uhr: 110 Gramm Karotte, 200 Gramm Zuckererbsen, 100 Gramm Feldsalat, 630 Gramm Avocados “Hass”, 50 Gramm Pistazien

PS: Gestärkt und motiviert durch Lauf und Spaziergang nehme ich am Abend erstmals seit Wochen meine Seminarunterlagen zur Hand.

PPS: Krokusse, die zu Füßen der Birken wachsen:

geschrieben von Susanne am 22. Mai 2018 um 23.33 Uhr
Kategorie: Ernährung, Pflanzenbotschaften
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Von allen Blumen, die im Moment im Garten blühen, spricht mich der Türkische Mohn am meisten an:

In der japanischen Blumensprache Hanakotoba steht der Mohn für Lebenslust. Auf der Seite Rapunzel-Lounge ist außerdem zu lesen:

Auf emotionaler Ebene wirkt die Mohnblume durch die reizvolle Kombination von Kraft und Zartheit belebend. Deshalb wurde der Mohnblume von jeher große, seelische Kraft zugesprochen. In einem Augenblick mag die Mohnblume Bilder von verführerischen Freuden, sinnlicher Liebe und leidenschaftlichen Gefühlen hervorrufen. Kurz darauf aber erinnert sie an die stets präsente Vergänglichkeit, denn heute erst blüht die Mohnblume grazil und leidenschaftlich und morgen schon wirft sie ihre Blütenblätter ab. So steht die Mohnblume sowohl für die leidenschaftliche Liebe als auch für das Liebesleid, sowohl für die Fruchtbarkeit als auch für das Vergehen, sowohl für das pralle Leben als auch für den Tod.

Das passt zu mir, denn ich bin zwar einerseits ein lebenslustiger Mensch, andererseits fühle ich mich aber auch dem Tod sehr nahe. Der zarte, gelbe Mohn steht dagegen für Erfolg:

Und die Schwertlilie für gute Nachrichten:

Gute Nachrichten gibt es heute wirklich für mich: Am Nachmittag kommen meine Eltern in Oberstaufen an. Ich freue mich sehr, ihnen in den nächsten Tagen unsere neue Heimat zeigen zu können. :herz: So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 7.30 Uhr: 480 Gramm Wassermelone
  • 12.15 Uhr: 880 Gramm Wassermelone
  • 18.15 bis 19.00 Uhr: 280 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Zickleins
  • 22.20 bis 23.00 Uhr: 340 Gramm Äpfel “Golden Delicious”, 450 Gramm Heidelbeeren, 280 Gramm Bananen “Cavendish”

Die sehr reifen und sehr süßen Bananen schmecken zu später Stunde sehr gut. Vielleicht schenken sie mir ja auch sehr süße Träume. :stern:

geschrieben von Susanne am 7. Mai 2018 um 23.59 Uhr
Kategorie: Ernährung, Lebensweisheiten, Pflanzenbotschaften, Wildpflanzen
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Zwischen meinen beiden Arbeitseinsätzen im Fitnessstudio und im Garten widme ich mich vor allem der Vorbereitung auf das nächste Seminar mit dem Thema “Diagnostik und Fitnesstraining” im Monat Juni. Die zwei Studienhefte (“Diagnostik und Testmethoden” sowie “Trainings- und Bewegungslehre”), die ich dafür durcharbeiten will, sind ziemlich umfangreich. Ich hoffe, ich bekomme das in den nächsten Wochen hin. Wenn nicht, verschiebe ich das Seminar. Das ist bis zwei Wochen vor dem Termin möglich. Im Garten dominiert nach Narzissen und Tulpen jetzt die Akelei das Erscheinungsbild:

Die Akelei wird wegen ihrer äußerst extravaganten Blütenform auch Elfenhandschuh genannt. Die Akelei ist ein Symbol für die Dreieinigkeit, sie repräsentiert sexuelle Kraft (in der Renaissance galt sie als Aphrodisiakum), Demut und die Hilfe Gottes. Sie gilt als Attribut der Göttin Freya (nordische Göttin der Liebe, der Fruchtbarkeit und des Frühlings) sowie der Venus, der Liebes- und Schönheitsgöttin.

Quelle: Symbolik der Akelei

Eine weitere Schönheit, der Frauenschuh:

Ein roter Rhododendron:

Rein gefühlsmäßig wächst und blüht alles im Garten weitaus üppiger als im letzten Jahr. Außerdem haben alle Obstbäume und die Johnannisbeersträucher reichlich Früchte angesetzt, ebenso die Walderdbeeren. Das erleben zu können, hinterlässt ein tiefes Glücksgefühl.

Man muss nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat.

So heißt es in Persien und Rabindranath Tagore sagt:

Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten.

Wie wahr! Nach der Gartenarbeit geht es am Abend zusammen mit Guido noch einmal hinaus. Dabei wandert bis zum Einbruch der Dunkelheit wieder das ein oder andere Wildkraut in meinen Magen. Der Mahlzeitenüberblick:

  • 12.30 bis 13.00 Uhr: 120 Gramm Knochenmark und 100 Gramm Querrippe vom Rind, 480 Gramm Eisbergsalat
  • 17.30 Uhr: 420 Gramm Erdbeeren, 130 Gramm Heidelbeeren, 90 Gramm Himbeeren
  • 20.30 Uhr: 180 Gramm Apfel “Golden Delicious”
  • 20.45 bis 21.15 Uhr: Wildkräuter (Wiesenpippau (Blütenknospen), Wiesenbocksbart, Zaunwicke, Löwenzahnblüten)
  • 22.55 bis 23.55 Uhr: 270 Gramm Querrippe und 260 Gramm Rumpsteak vom Rind, 280 Gramm Eisbergsalat

Die Blätter des Wiesenpippaus schmecken meist sehr bitter. Aber die Blütenknospen sind in kleinen Mengen durchaus genießbar. Sie schmecken für mich nach Zartbitterschokolade!

geschrieben von Susanne am 12. Juni 2017 um 21.30 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Pflanzenbotschaften, Wildpflanzen
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Am Vormittag erhielt ich per SMS die Nachricht, dass ich mich als Gärtnerin betätigen konnte! Auch wenn es nur ein Mini-Job war, mit dem ich langfristig nicht über die Runden kommen werde, ich sah ihn dank der rosaroten Brille, die ich schon mein Leben lang unsichtbar auf meiner Nase trug, als eine Art Wendepunkt, der weitere Arbeitseinsätze nach sich ziehen wird. Was mich ganz besonders freute: Es war eine Tätigkeit, die ich liebend gerne ausführte und bei der ich mir meine Arbeitszeit selbst einteilen konnte. So konnte ich weiterhin mit Guido auf Touren gehen, was sehr wichtig für mich war, da unsere Touren mir sehr, sehr viel Energie gaben. Auch wenn es wie heute nur ein “kurzer” Spaziergang zur Rind-Alpe war:

Auf dem Rückweg entdeckten wir am Wegesrand eine ganz besondere Pflanze, den unter Naturschutz stehenden Gelben Frauenschuh:

Auf unserer gestrigen Tour hatten wir noch über ihn gesprochen. Da hieß es von anderen Teilnehmerinnen, die Blütezeit sei schon vorbei und heute stand er in all seiner Pracht vor Guido und mir! Der Frauenschuh verströmte einen aprikosenähnlichen Duft, der Insekten, vor allem Sandbienen, anlockte, die an den öligen Wänden der Blüte den Halt verloren und ins Innere rutschten. Die Insekten konnten der “Falle” über zwei Haartreppen entfliehen, die über die Narbe führten, so dass die Blüte beim Herausklettern bestäubt wurde. Die Orchidee blühte erst im Alter von 15 Jahren das erste Mal und wurde etwa 30 Jahre alt. Als Symbol stand sie für Schönheit, Fruchtbarkeit, Lust, Reichtum und Macht. Sie war nur zum Anschauen, aber es gab genug andere, essbare Pflanzen auf der Wegstrecke. Der Mahlzeitenüberblick:

  • 6.25 Uhr: 510 Gramm Wassermelone
  • 8.35 Uhr: 460 Gramm Wassermelone
  • 12.30 Uhr: 790 Gramm Wassermelone
  • 17.00 bis 18.00 Uhr: Walderdbeeren und Wildkräuter (Blätter vom Hasenlattich, Blüten von Disteln, Habichtskräutern, Wiesen-Pippau, Löwenzahn und Rotklee, Blüten und Blütenblätter der Kohl-Kratzdistel, Triebspitzen von Zaun-Wicken (zum Teil mit Ameisen), Blüten und Stängel vom Wiesenbocksbart)
  • 20.05 bis 21.00 Uhr: 930 Gramm Bananen “Cavendish”, 30 Gramm Johannisbrot, 110 Gramm Cashewkerne

Die Portion an Bananen war ziemlich üppig, aber ich hätte wahrscheinlich noch mehr gegessen, wenn noch mehr da gewesen wären!

P.S: Mein Spruch des Tages kam von Ralph Waldo Emerson:

Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, ist unbedeutend im Vergleich zu dem, was in uns liegt.

geschrieben von Susanne am 7. April 2017 um 22.55 Uhr
Kategorie: Ernährung, Pflanzenbotschaften, Tierbotschaften, Wildpflanzen
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Während unseres heutigen Spaziergangs von der Bergstation zur Talstation der Hochgratbahn aß ich zum ersten Mal seit Beginn meiner Ernährung mit Rohkost und zum ersten Mal in meinem Leben überhaupt eine größere Menge Buchenkeimlinge. Sie wuchsen in großer Zahl unter meiner Lieblingsbuche:

Ihr Geschmack war leicht nussig und ähnelte dem der Eckern. Der Vorteil gegenüber den Eckern lag auf der Hand:

Das Schälen übernahm Mutter Natur! Für unsere Vorfahren war die Buche ein besonders mystischer Baum: Die alten Germanen schnitzten ihre Runen, die ihnen als Orakel dienten, aus Buchenholz:

Buchen wurden immer im Zusammenhang mit Bildung und Weisheit und dem Weitergeben von Überlieferungen gesehen. Nicht umsonst ist das Wort “Buch” in einigen Sprachen eng mit dem Namen des Baumes verwandt, denn das erste “Buch” der Germanen war wohl ein Buchenzweig, auf dem in Oghamschrift Worte geritzt waren. Das Aufschreiben beförderte die Dinge auf merkwürdige Art und Weise in die wirkliche Welt, denn so konnten sie weitergegeben und überliefert werden.

Quelle: Die Buche

An anderer Stelle las ich, dass der Baumgeist der Buche den Menschen half, Wissen und Weisheit zu erlangen. Nun denn, neben Gesundheit gehörten Wissen und Weisheit zu den drei Wünschen, die ich mir von einer guten Fee wünschen würde! Ich aß unterwegs aber nicht nur Buchenkeimlinge, sondern auch Brennnesselspitzen, junge Löwenzahn- und Sauerampferblätter sowie einige junge Triebe vom Ackerschachtelhalm:

In diesem Stadium schmeckten sie mir in kleinen Mengen recht gut, später waren sie mir zu bitter bzw. zu adstringierend. Blüten gab es heute nur zum Anschauen, zum Beispiel die vom kleinen Alpenglöckchen:

Der Weg hinunter ins Tal war an einer Stelle gesperrt, so dass wir über die ehemalige Skipiste laufen mussten:

Hier begegneten mir mehrere dieser Käfer:

Ein Zitat aus dem Buch “Tierboten: Was uns Begegnungen mit Tieren sagen” von Angela Kämper:

Käfer bringen dir den Aspekt der Angemessenheit in dein Leben und vor allem in dein Bewusstsein: Von Vielem etwas, aber nicht von Etwas zu viel. Der Käfer erinnert dich daran, mehr auf Ausgewogenheit in deinem Leben zu achten – ähnlich dem Yin-Yang-Prinzip in der chinesischen, taoistischen Philosophie. […] Der Käfer fordert dich auf, dich angemessen, also der Situation, deinem Wohlbefinden und dem deiner Umgebung entsprechend zu verhalten, sei es in der Gefühlswelt, in deinen Liebesbeziehungen und Freundschaften, bei deiner Arbeit oder bei deinen sportlichen oder spirituellen Aktivitäten.

Das gab es außer Kräutern sonst noch zum Essen:

  • 8.00 Uhr: 180 Gramm Sapote “Mamey”
  • 11.20 bis 11.45 Uhr: 300 Gramm Bananen “Cavendish”, 250 Gramm Sapote “Negro”
  • 16.00 bis 16.30 Uhr: Wildkräutermahlzeit
  • 18.00 bis 18.55 Uhr: 220 Gramm Karotten, 170 Gramm junge Erbsen, 240 Gramm Avocados “Fuerte”
  • 22.20 bis 22.45 Uhr: 140 Gramm Romana-Salat, 75 Gramm Kochenmark und 150 Gramm Querrippe vom Rind

Die jungen Erbsen waren eine nette Abwechslung auf dem Speiseplan:

Alles in allem war ich heute wieder einmal sehr, sehr zufrieden mit meiner Lebensmittelauswahl: Es gab von Vielem etwas, aber nicht von Etwas zu viel!