Archiv für die Kategorie ‘Gesundheit’

geschrieben von Susanne am 11. Dezember 2018 um 23.26 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Lebensmittelqualität, Wildpflanzen
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Ich verlasse am Morgen nur recht widerwillig mein Bett und im Laufe des Vormittags verschlechtert sich nicht nur mein körperlicher, sondern auch mein emotionaler Zustand. Auf Einzelheiten will ich nicht eingehen, mein Tagebuch ist schließlich kein Abfalleimer für schlechte Nachrichten! Deshalb beschränke ich mich heute mehr oder weniger auf die Veröffentlichung meines Speiseplans:

  • 12.00 bis 13.00 Uhr: 190 Gramm Äpfel “Berner Rosenapfel”, 430 Gramm Mispeln
  • 17.55 Uhr: 610 Gramm Kakis “Vanille”
  • 21.50 Uhr: 260 Gramm rote Spitzpaprika, 370 Gramm Cherry-Tomaten, 460 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms

PS: Nach einem gut eineinhalbstündigen Spaziergang rund um den Staufen geht es mir am Abend wieder deutlich besser.

PPS: Der Rest der Walnüsse des neuen Anbieters wandert in den Müll. Ich kann zwar nicht mit letzter Sicherheit sagen, dass sie für die Verschlechterung meines Gesundheitszustands verantwortlich sind, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch.

geschrieben von Susanne am 7. Dezember 2018 um 23.33 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Krafttraining, Sport, Wandern in Bayern, Wildpflanzen
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Ob der Lavendelduft dafür verantwortlich ist oder nicht, kann ich nicht sagen, aber ich schlafe heute Nacht wieder bestens. Am Morgen bin ich allerdings leicht verschnupft und fühle mich nicht ganz so fit wie sonst. Aber ich bin immer noch fit genug, um fleißig Klimmzüge und Hängen an der seit gestern am Rahmen der Wohnzimmertür befestigten Klimmzugstange zu trainieren:

Auf das Hängen bin ich gestern durch diesen Artikel gekommen: The hanging month. Die Ausführungen des Autors machen Sinn für mich, deshalb habe ich vor, in den nächsten Tagen nicht nur Klimmzüge, sondern auch das Hängen fleißig zu üben. Vielleicht wage ich mich demnächst auch an die einmonatige “Hanging Challenge”. Mein Ziel ist es, endlich mehrere vollständige Klimmzüge hinzubekommen.

Am frühen Nachmittag ruht das Klimmzugtraining, denn Guido und ich nutzen das sonnige Wetter, um von der Bushaltestelle “Lanzenbach” hinauf zur Prodel-Alpe und wieder zurück zu spazieren:

Der Blick vom Wanderweg, der von der Prodel-Alpe zur Talstation der Hochgratbahn führt, auf Hochgrat und Rindalphorn:

So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 12.30 Uhr: 220 Gramm rote Spitzpaprika, 120 Gramm Herz und 30 Gramm Bries vom Lamm
  • 15.30 Uhr: etwa 50 Hagebutten
  • 17.00 Uhr: 730 Gramm Kakis “Vanille”
  • 21.30 bis 22.35 Uhr: 190 Gramm braune Champignons, 380 Gramm Rumpsteak vom Rind, 270 Gramm Romanasalat, 30 Gramm Zwiebel

Herz, Bries und Leber vom Lamm erstehe ich am Vormittag beim regionalen Metzger. Eine andere Kundin schaut etwas skeptisch, als sie sieht, welche Köstlichkeiten ich kaufe!

geschrieben von Susanne am 6. Dezember 2018 um 20.00 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Wildpflanzen
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Die Nacht verläuft sehr unruhig, mal friere und mal schwitze ich und in den frühen Morgenstunden kommt außerdem Hunger auf. Meine erste Mahlzeit findet daher schon um kurz nach fünf Uhr statt. Anschließend schlafe ich Gott sei Dank tief und fest, bis mich um 8.30 Uhr der Wecker aus dem Bett holt. Um 8.45 Uhr mache ich mich auf den Weg ins Fitnessstudio und bekomme vom Laptop ein Heilmittel für meine “Leiden” gezeigt:

Der Hintergrund des Desktops ändert sich jeden Tag und “zufällig” zeigt er heute ein Lavendelfeld. Lavendelduft hilft, soweit mir bekannt ist, unter anderem bei Erkältungen, Ohren- und Kopfschmerzen sowie Schlaflosigkeit. Danke für diesen Hinweis, liebes Universum!

Um 14.00 Uhr fahren Guido und ich nach Steibis, liefern unsere Skier in der Schreinerei “Matt” ab, um sie dort in Form bringen zu lassen, und spazieren anschließend auf den Imberg hinauf und wieder hinunter. Unterwegs duftet es zwar nicht nach Lavendel, aber die frische Luft tut auch gut! Gut tun auch die Hagebutten, die wir am Wegesrand finden. Der Mahlzeitenüberblick:

  • 5.10 Uhr: 420 Gramm rote Spitzpaprika, 100 Gramm Knochenmark vom Rind, 120 Gramm Romanasalat
  • 12.00 bis 12.30 Uhr: 200 Gramm Äpfel “Berner Rosenapfel”, 490 Gramm Mispeln
  • 15.00 Uhr: etwa 100 Hagebutten
  • 18.00 bis 19.00 Uhr: 120 Gramm Rumpsteak und 60 Gramm Fett vom Rind, 130 Gramm Sesam, 340 Gramm Romanasalat

PS: Den Lavendelduft gibt es später als Betthupferl. :stern:

geschrieben von Susanne am 5. Dezember 2018 um 22.20 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit
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Am Morgen verspüre ich ein leichtes Kratzen im Hals und tagsüber ist mein Bedürfnis nach fester Nahrung gleich Null. Statt Hunger habe ich Durst und trinke daher bis zum Abend fast drei Liter Wasser. Nach meinem zweiten Arbeitseinsatz im Fitnessstudio um 19.00 Uhr, ich vertrete eine kranke Kollegin, kommt dann aber doch Lust auf Gehaltvolleres auf. Interessanterweise nicht auf Früchte, sondern auf Lachs, den ich mir kurz vor Ladenschluss noch besorge:

  • 20.30 bis 21.15 Uhr: 350 Gramm Lachs, 240 Gramm frische Alge “Ramallo”, 480 Gramm Cherry-Tomaten

Kurz nach der Mahlzeit verschwinde ich im Bett. :stern:

PS: Die theoretische und die praktische Prüfung für die B-Lizenz zur Fitnesstrainerin habe ich ja schon Anfang November mit Erfolg abgelegt. Allerdings hat bisher das Prüfungsergebnis meiner Hausarbeit gefehlt. Seit heute liegt dieses Ergebnis ebenfalls vor: Ich habe eine glatte Eins. :feier:

geschrieben von Susanne am 29. November 2018 um 23.55 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit
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Vegan essen bzw. leben ist ja schon seit Längerem “in”. Anhänger dieser Ernährungsform versprechen sich durch das Weglassen von tierischen Lebensmitteln Gesundheit und Wohlbefinden für sich selbst und sind außerdem der Überzeugung, dass eine vegane Ernährung, wenn sie denn von allen praktiziert würde, die Welt retten könne. Nun, die Welt bzw. die Erde muss sicherlich nicht gerettet werden, schon gar nicht von uns Menschen. Ihre “Rettung” wird sie selbst übernehmen! Aber für die eigene “Rettung” ist in der Tat jeder selbst verantwortlich. Aber kann man sich mit einer veganen Ernährung wirklich retten bzw. dauerhaft gesund werden?

Meinen eigenen Erfahrungen, die schon ein paar Jahre zurückliegen, nach nicht. Allerdings habe ich damals meine Ernährung nicht mit Vitaminpräparaten, insbesondere Vitamin B12, ergänzt. Im Gegensatz zu mir tun dies viele der heutigen Anhänger der veganen Ernährung, denn mittlerweile ist bekannt, zu welchen Mangelerscheinungen sie führen kann. Dank Nahrungsergänzungsmitteln halten viele sehr viel länger durch als ich damals. Ob die künstliche Zufuhr der fehlenden Nährstoffe die Gesundheit aber wirklich herstellen bzw. langfristig auch erhalten kann, ist jedoch anzuzweifeln. Für mich war es aber sowieso nie eine Option, mich von Produkten der Pharmaindustrie abhängig zu machen. Zu denken geben sollte auf jeden Fall die Tatsache, dass es kein einziges Volk auf der Erde gibt, das sich ausschließlich vegan ernährt.

Wie sieht es nun mit dem Gegentrend zur veganen Ernährung aus, der mittlerweile vor allem in Amerika und Kananda durch populäre Vertreter wie den kanadischen Psychologieprofessor Jordan Peterson und seiner Tochter Mikhaila propagierten sogenannten “Karnivoren Diät”? Schon vor einigen Jahren machte der Amerikaner Derek Nance mit dieser Ernährungsweise auf sich aufmerksam. Im Gegensatz zu Jordan Peterson und seiner Tochter, die eine gekochte Version praktizieren, aß bzw. isst er tierische Lebensmittel roh. Nun, die zweite Version ist meiner Meinung nach sicherlich noch die erfolgsversprechendere.

Aber lässt sie sich wirklich langfristig praktizieren und sind hier keine Defizite zu befürchten? Doch, sind es, nämlich beispielsweise bei der Versorgung mit Vitamin C oder Folsäure. Und gar nicht zu reden von den fehlenden Ballaststoffen, die die menschliche Verdauung braucht, um einwandfrei funktionieren zu können. Selbst die Inuit, die sich sehr fleisch- bzw. fischlastig ernähren, nutzen jede Gelegenheit, um an pflanzliche Nahrung zu kommen. Zudem sind sie seit Generationen an eine “Karnivore Diät” angepasst bzw. waren es. Und sie nutzen alles vom Tier, einschließlich Innereien, Haut und Knochen bzw. Gräten.

Fakt ist: Eigentlich kann jede Art von Ernährungsumstellung erst einmal Symptome lindern. Langfristig kann es dann aber durchaus zum Auftreten neuer Symptome kommen. Da heißt es, wachsam zu sein, gegebenenfalls muss man halt die Richtung nicht nur einmal, sondern mehrmals ändern. Vielen Menschen wäre aber auch schon geholfen, wenn sie weniger “Junkfood” zu sich nehmen und zu Großmutters Küche zurückkehren würden. Auf Neudeutsch nennt sich dieser Ernährungstrend “Clean Eating”! Nun ja, die Ernährungsspielwiese ist groß, aber da ich seit über 11 Jahren mit der omnivoren, rezeptfreien Rohkost sehr zufrieden bin, suche ich mir erst einmal kein neues Betätigungsfeld:

  • 12.35 bis 13.00 Uhr: 310 Gramm Lachs, 130 Gramm frische Alge “Ramallo”, 400 Gramm Cherry-Tomaten
  • 22.20 bis 23.30 Uhr: 150 Gramm Rumpsteak vom Rind, 5 Gramm Eierschale, 95 Gramm Sesam

PS: Mein heutiges Bewegungsprogramm: Nach meinem Dienst im Fitnessstudio trainiere ich eine halbe Stunde lang an einigen Geräten, am Abend spazieren Guido und ich eineinhalb Stunden lang rund um Oberstaufen. Vor dem Zubettgehen mache ich ein paar Yogaübungen. :stern: