Archiv für die Kategorie ‘Gesundheit’

geschrieben von Susanne am 27. Dezember 2022 um 20.08 Uhr
Kategorie: Gesundheit
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Die Mahlzeit mit Früchten am gestrigen Abend war lecker, aber sie führt in der Nacht zu Problemen, die ich schon öfters nach dem Verzehr von Früchten, insbesondere Bananen, beobachten konnte: Es treten Wadenkrämpfe auf. Muskelkrämpfe können laut Informationen im Internet eine Folge von hohen Blutzuckerwerten sein: Bei hohen Blutzuckerwerten scheiden die Nieren mehr Zucker mit dem Urin aus. Weil der Zucker Wasser bindet, verliert der Körper Flüssigkeit und die darin gelösten Mineralstoffe. Also sollte ich wohl nicht mehr so viel Früchte auf einmal essen. :updown: Immerhin schafft das Einreiben der Waden mit Magnesiumöl sofortige Abhilfe. :erleichtert:

Um 5.15 Uhr holt mich der Wecker aus dem Bett und um 6.06 Uhr bringt mich der Postbus nach Davos. Während es in Schmitten in der Nacht geregnet hat, ist hier der Niederschlag als Schnee niedergegangen. Auf den Pisten des Skigebiets liegt daher eine dünne Neuschneedecke. Tagsüber ist es aber recht freundlich und so tummeln sich zahlreiche Wintersportler auf den Pisten. Bei Betriebsschluss können wir am Usser Isch knapp 7900 Durchgänge verzeichnen, das sind so viele wie am 18. Dezember. Meine Mahlzeit:

  • 10.15 Uhr: 290 Gramm Wasser einer Trinkkokosnuss
  • 19.00 Uhr: 260 Gramm Endiviensalat, 160 Gramm Chinakohl, 600 Gramm Schweinespeck

Das Wasser der Trinkkokosnuss fülle ich am Morgen in eine Thermoskanne. Es „versüßt“ mir den Vormittag an der Bergstation. :smile:

PS: Das Bild des Tages entsteht während meiner Mittagspause, die ich auf Tourenskiern verbringe:

geschrieben von Susanne am 26. November 2022 um 18.30 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit
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Die Nacht verbringe ich in meinem Zimmer in Davos. Es ist eine unruhige Nacht. Die Halsschmerzen, die mich seit gestern plagen, kann ich zwar mit Hilfe von zwei Schmerztabletten in den Griff bekommen. Allerdings kommt in der Nacht eine laufende Nase hinzu und es ist erstaunlich, wieviel Sekret meine Nasenschleimhaut produziert: Ich bin gefühlt alle zwei Minuten am Naseputzen.

Am Morgen fühle ich daher mich noch platter als gestern. Aber die Pflicht ruft und so mühe ich mich um 6 Uhr aus dem Bett. Tagsüber lassen mich die Gäste, die wir heute erstmals in der Wintersaison begrüßen können, mein Elend ab und zu vergessen. Außerdem kommt Guido zur Mittagszeit am Lift vorbei. :herz: Es ist das erste Mal, dass er im Skigebiet des Jakobshorns unterwegs ist.

Am Nachmittag bin ich dann immer wieder kurz davor, um meine Ablösung zu bitten. Aber irgendwie überstehe ich dann doch den ganzen Arbeitstag. Abends bin ich allerdings so k.o., dass ich nicht wie am Wochenende gewohnt nach Hause fahre, dort esse und anschließend wieder zurück nach Davos kehre, sondern in meinem Zimmer in Davos bleibe und nach einer Mahlzeit mit Früchten im Bett verschwinde. So sieht die Mahlzeit aus:

  • 17.30 Uhr: etwa 300 Gramm Ananas „Honeyglow“, etwa 300 Gramm Mango „Edward“, 150 Gramm Feldsalat, etwa 500 Gramm Kakis (weich)

Sie dauert eine knappe Stunde, ich liege also um 18.30 Uhr im Bett. Ich rechne nicht damit, dass ich besser als gestern schlafen kann. Aber immerhin kann ich zwölf Stunden lang ruhen und hoffe, dass das reicht, um auch morgen wieder arbeitsfähig zu sein.

geschrieben von Susanne am 21. Oktober 2022 um 20.47 Uhr
Kategorie: Ernährung, Zahngesundheit
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Heute um 17.15 Uhr steht der nächste Zahnarzttermin an: Die Provisorien im Unterkiefer werden eingesetzt. Damit habe ich das erste Mal seit Jahren wieder ein vollständiges Gebiss. Das fühlt sich einerseits gut, anderseits aber auch ziemlich ungewohnt an. :updown:

Bis Anfang Dezember habe ich Zeit, mich an die neue Situation in meinem Mund zu gewöhnen. Wenn bis dahin alles so weit passt, kann die Zahntechnikerin die endgültigen Brücken aus Zirkonium anfertigen. Anfang nächsten Jahres ist die Sanierung meiner Zähne dann wahrscheinlich abgeschlossen. Ich bereue es bisher nicht, diesen Schritt gegangen zu sein, im Gegenteil: Es ist ein schönes Gefühl, wieder Zähne zeigen und zubeißen zu können.

Nach dem Zahnarzttermin steht mir der Sinn nach Früchten. Gelegenheit, welche zu kaufen, habe ich am Abend keine mehr, also müssen ausnahmsweise Äpfel, Guidos Lieblingsfrüchte, herhalten, um meinen Bedarf zu stillen. Als „Nachtisch“ lasse ich mir Datteln schmecken:

  • 11.15 Uhr: 500 Gramm Orangen-, Karottensaft
  • 14.25 Uhr: 245 Gramm Kopfsalat, 90 Gramm Radieschen, 140 Gramm Avocado „Hass“
  • 19.55 Uhr: 680 Gramm Äpfel „Golden Delicious“, 180 Gramm Datteln „Medjool“

Die Äpfel schmecken gar nicht einmal schlecht, aber erst die Datteln machen so richtig satt!

PS: Vom Saft bekomme ich Durchfall. Das mit dem Entsaften lasse ich also vorerst wieder!

geschrieben von Susanne am 14. Oktober 2022 um 21.34 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Laufen, Sport
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Heute steht der dritte Arbeitstag der Woche an. Es ist ein langer Tag, das heißt, mit Vormittags- und Nachmittagsdienst und daher nutze ich die Mittagspause, um an die frische Luft zu kommen. Die Energie reicht nicht nur zum Spazieren, sondern für die zweite Laufeinheit im Monat Oktober: :muskeln:


Bei immerhin 340 Höhenmetern, die dabei zu überwinden sind, gar nicht mal so schlecht. :froehlich: Das gibt es zum Essen:

  • 9.50 Uhr: 440 Gramm Trauben „Uva Italia“
  • 14.00 Uhr: 510 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Lamms
  • 19.45 Uhr: 270 Gramm Endiviensalat, 30 Gramm Zwiebel, 185 Gramm Avocados „Hass“

Nach der letzten Mahlzeit überfällt mich eine Hustenattacke. :heul: Eigentlich hätte ich sie eher nach meiner Trainingseinheit erwartet, aber da blieb alles friedlich. Im Großen und Ganzen sind solche Attacken jedoch deutlich seltener geworden, auch wenn meine Bronchien immer noch mehr Schleim als „normal“ produzieren.

geschrieben von Susanne am 13. Oktober 2022 um 23.55 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern, Zahngesundheit
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Zahnarztbesuche sind ja meist alles andere als angenehm. Aber seit ich in Chur in Behandlung bin, nehme ich Zahnarzttermine wirklich gerne wahr. Das liegt nicht an der Behandlung an sich, diese ist anstrengend und zum Teil sogar schmerzhaft, sondern an der Persönlichkeit des Arztes: Ich habe bisher selten einen Arzt und schon gar keinen Zahnarzt kennengelernt, der seine Arbeit mit so viel Kompetenz und Begeisterung ausführt. Er ist immer freundlich, immer gut gelaunt und nicht nur mit seinen Patienten, sondern auch mit seinen Mitarbeiterinnen sehr, sehr geduldig. Ganz klar, da lebt jemand seine Berufung! Heute werden Zähne im Unterkiefer, die als Halterung für Brücken dienen, beschliffen. Nach gut einer Stunde bin ich erlöst und kann mich von der Behandlung während einer Wanderung verholen: Es geht von Tschiertschen aufs Parpaner Schwarzhorn. Tschiertschen erreiche ich direkt von Chur aus mit der Postbuslinie 90.042. Unterwegs gesellt sich Guido zu mir und um 11.30 Uhr starten wir gemeinsam zur Wanderung aufs Parpaner Schwarzhorn. Das malerische Dörfchen Tschiertschen war schon einmal Ausgangspunkt einer Wanderung: Von Tschiertschen über den Urdensee und das Urdenfürggli nach Lenzerheide.

Heute laufen wir vom Dorfzentrum aus Richtung Oberdorf. Von Oberdorf aus führt ein schmaler Wanderweg durch Lerchenwälder über Runcaspinas nach Furgglis. Der Blick über die Hütten von Runcaspinas ins Schanfigg:

Die Hütten von Prаdaspina:

Am Bergrestaurant Furgglis, dem Ziel anderer Wanderer, laufen wir sehr zügig vorbei. Der „Duft“ eines Bergrestaurants ist nicht so unser Ding! Ab Furgglis führt ein Alpweg zur Alp Farur und von dort aus weiter durch das Farurtal:

Sehr gemächlich ansteigend geht es hier unter den Wänden des Alpsteins und den Felsenköpfen des Tschinglagrat bis zu einer kleinen Hirtenhütte im Obersäss. Der Blick hinauf zum Alpstein:

Hier liegt die Alp Farur schon weit hinter uns:

Obersäss:

Hier trennen sich zwei Wege, der eine führt durch eine große Geländemulde westlich des Gipfels direkt zum Schwarzhornhorn, der andere hinauf zu den „Öfen“, ein Grat, der den Malakoff mit dem Schwarzhorn verbindet. Der Aufstieg zum Grat im Rückblick:

Der Gipfel im Hintergrund ist der Tschingla. Durch diese Geländemulde wäre es auf dem anderen Weg hinauf zum Schwarzhorn gegangen:

Ankunft am Grat und Tiefblicke auf Churwalden und die Hochebene, die hinauf zum Churer Joch führt:

Der Weg über die „Öfen“:

Der Weg ist wunderschön, immer wieder kann man zwischen den Felsen hinunter ins Tal blicken. Hier sind Valbella und Lenzerheide zu sehen:

Langsam rückt das Schwarzhorn näher:

Auf rund 2450 Höhenmetern vereinigen sich die beiden von Obersäss kommenden Wege wieder. Die letzten Höhenmeter zum Gipfel des Schwarzhorns führen recht steil über den grasigen Südgrat nach oben. Ein Blick vom Aufstiegsweg auf das Parpaner Weisshorn und den Urdensee:

Auf dem Gipfel des Parpaner Schwarzhorns:

Irgendwo habe ich gelesen, dass man von hier aus rund 1000 Gipfel sehen kann. Heute sind von den 1000 nur ein paar wenige klar zu erkennen, deshalb erspare ich mir Bilder vom Gipfelpanorama. Nach kurzer Gipfelrast geht es dann wieder über den Südgrat hinunter und anschließend weiter zum Urdenfürggli. Der Weg zum Urdenfürrgli ist teilweise mit Seilen gesichert. Wenn der Weg so wie heute nass ist, ist diese Hilfe sehr willkommen:

Der Gipfel im Hintergrund ist das Schwarzhorn, das von dieser Seite her ganz und gar nicht schwarz, sondern sehr grasig aussieht. :froehlich: Hier geht es aufrecht weiter:

Das Urdenfürggli, ein Pass, der über das Urdental Tschiertschen sowie Arosa mit Vaz/Obervaz und Parpan verbindet:

Die auf dem Bild zu sehende Station gehört zur Urdenbahn, eine Seilbahn, die die Skigebiete von Arosa und Lenzerheide miteinander verbindet. Vom Urdenfürggli aus laufen wir weiter zur Bergstation des Sessellifts „Weisshorn Speed“. Wir wollen uns nämlich heute den Abstieg erleichtern: Statt zu Fuß mühsam über Bike-Trails abzusteigen, bevorzugen wir den komfortablen Abstieg mit Hilfe der Bahn:

Ruckzuck sind die 750 Höhenmeter bis zur Talstation überwunden und das auch noch gratis. :daumen: So fehlen nur noch zwei Kilometer und lockere 300 Höhenmeter bis zur Bushaltestelle „Parpaner Höhe“. Von dort aus treten wir unsere Heimreise an. Die Tour von Tschiertschen bis zur Bergstation „Weisshorn Speed“ im Überblick:


Mein Fazit: Die Wanderung durch das Farurtal ist im Herbst ziemlich eintönig: Das Tal ist abgeweidet und die im Frühsommer zu bewundernden Alpenblumen verschwunden. Im Herbst würde ich daher einen Aufstieg über die Grate, entweder über Tälli und Öfen oder aber über Alpstein und Tschingla empfehlen. Meine Mahlzeiten:

  • 11.00 Uhr 480 Gramm dunkle Trauben (Sorte unbekannt), 480 Gramm Trauben „Muskat“
  • 17.30 Uhr: 620 Gramm Birnen „Conference“, 680 Gramm Bananen „Cavendish“, 180 Gramm Datteln „Medjool“

Nach der Wanderung steht mir erst einmal der Sinn nach Früchten und nicht nach Fleisch. Aber richtig satt und zufrieden bin ich nach dieser Mahlzeit nicht und so ist an ein Einschlafen nicht zu denken. :updown: Erst als ich um 23.30 zu einem Stück Schweinespeck (340 Gramm) greife, kehrt Ruhe ein. :stern: