Archiv für die Kategorie ‘Fahrradtouren’

geschrieben von Susanne am 29. Juli 2019 um 23.27 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren
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Das Ausleihen eines E-Bikes ist eine Möglichkeit für mich, um auf längeren und anstrengenden Radtouren mit Guido mithalten zu können. Heute probieren wir eine weitere, weitaus kostengünstigere Möglichkeit aus: Guido zieht mich, wenn es bergauf geht, am Seil hinter sich her:

Auf dem asphaltierten Anstieg hinauf zur Hompessen-Alpe klappt das Hinaufziehen sehr gut. Das Bergauffahren ist immer noch anstrengend, aber ich bin deutlich schneller oben als ohne Guidos Hilfe. Sobald es über Steine, Schotter oder Wiesen geht, ziehe ich es jedoch vor, seilfrei zu fahren beziehungsweise zu schieben:

Am nach der Passhöhe bei der Hompessen-Alpe zweithöchsten Punkt der Tour, dem Gipfelkreuz des Fernbergs:

Die Tour in der Übersicht:

Am Ende der Tour sind Guido und ich uns einig: Wir werden in Zukunft auf unseren Radtouren immer ein Seil für alle Fälle mitnehmen. Meine Mahlzeiten:

  • 8.00 Uhr: 60 Gramm schwarze Johannisbeeren, 90 Gramm Heidelbeeren
  • 10.20 Uhr: 100 Gramm Trauben “Flame Seedless”
  • 11.45 Uhr: 260 Gramm Aprikosen
  • 14.20 Uhr: 15 Gramm Eigelb, 6 Gramm Eierschale, 60 Gramm braune Champignons, 360 Gramm Hüfte vom Rind
  • 19.30 Uhr: 890 Gramm Wassermelone, 370 Gramm dunkle Trauben
  • 22.40 Uhr: 1040 Gramm Wassermelone

Wenn man eine ruhige Nacht verbringen will, ist es eigentlich nicht besonders ratsam, vor dem Zubettgehen Wassermelone zu essen. Aber egal, morgen habe ich eh einen freien Tag und kann ausschlafen. :stern:

geschrieben von Susanne am 10. Juli 2019 um 23.08 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren, Österreich, Wandern, Wildpflanzen
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Heute bin ich weitaus weniger fleißig als gestern. Im Gegenteil, ich gönne mir einen Urlaubstag. So geht es zusammen mit Guido wieder einmal auf Tour: Wir umrunden die Kanisfluh, ein Bergmassiv im Bregenzerwald zwischen den Orten Mellau und Au, mit dem Rad. Den höchsten Punkt des Massivs, den 2044 Meter hohen Holenke, erklimmen wir zu Fuß. Start der Tour ist in Mellau an der Talstation der Mellaubahn. Dort leihe ich mir ein E-Mountainbike, wie beim letzten Mal ein Fully einschließlich Teleskopstütze. Anfangs geht es flach durchs Tal der Bregenzer Ach über Schnepfau nach Au. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf das markante Bergmassiv, das als Wahrzeichen des Bregenzerwaldes gilt:

Von Au aus radeln wir mäßig steil ein Stück der Passstraße, die zum Furkajoch führt, hinauf. Dieser Streckenabschnitt ist nicht besonders angenehm zu fahren, da hier selbst an einem Wochentag reger Verkehr herrscht. Nach einem Kilometer können wir die Passstraße jedoch schon wieder verlassen und fahren auf einem Forstweg weiter. Dieser führt über den Alpengasthof Edelweiß zur Wurzach-Alpe hinauf. Der Ausblick während des Anstiegs hinunter ins Tal, in der Bildmitte ist der Diedamskopf, der Hausberg von Schoppernau, zu sehen:

Unser Gipfelziel rückt näher:

Die letzten Höhenmeter hinauf zur Wurzach-Alpe:

In der Nähe der Wurzach-Alpe deponieren wir unsere Räder:

Zum höchsten Punkt der Kanisfluh steigen wir zu Fuß hinauf. Dabei sind 400 Höhenmeter und 1,7 Kilometer zu überwinden. Der Blick während des Aufstiegs über die Wurzach-Alpe, links im Hintergrund liegen wolkenverdeckt Hohe Matona und Hoher Freschen:

Den Weg hinauf zum Gipfel müssen wir uns übrigens mit zahlreichen anderen Gipfelstürmern teilen, die den ersten Teil des Aufstiegs mit Hilfe der Mellaubahn zurückgelegt haben:

Nicht nur Gipfelstürmer sind in Gipfelnähe anzutreffen, sondern auch Wolken machen sich hier breit:

Daher ist die Aussicht etwas getrübt und die uns bekannten Gipfel von Zitterklapfen, Roter Wand, Sulzfluh und Zimba können wir nur erahnen:

Der Blick hinunter ins Tal über den Hählesattel auf Mellau, der Felsen links im Bild ist der Hohe Stoß, einer der Nebengipfel der Kanisfluh:

Nach dem Abstecher auf den Gipfel des Holenkes geht es mit den Rädern bergab zur Kanis-Alpe:

Von der Kanis-Alpe aus führt unser Weg zur Bergstation “Roßstelle” der Mellaubahn. Auf diesem Streckenabschnitt haben wir einen freien Blick auf die Winterstaude, einen Berg bei Hittisau:

Die letzten Meter zur Bergstation führen über einen Singletrail:

Hier ist vorsichtiges Fahren angesagt, um keine Wanderer über den Haufen zu fahren:

Von der Bergstation “Roßstelle” aus führt ein Alpweg hinauf zur Wildgunten-Alpe:

Im Hintergrund sind von links nach rechts die Gipfel von Mörzelspitze, Leuenkopf, Goselkopf, Guntenkopf, Hangköpfle und Hangspitze, alles Gipfel um die 1800 Meter, zu sehen. Von der Wildgunten-Alpe aus geht es dann nur noch bergab:

Mellau rückt näher:

Kurze Rast beim Aussichtspunkt Bödelesegg:

Der Blick auf die Nordseite der Kanisfluh:

Viereinhalb Stunden nach unserem Start erreichen wir wieder den Ausgangspunkt unserer Tour, die Talstation der Mellaubahn. Die Radstrecke in der Übersicht:

Wir benötigen für die Radstrecke drei Stunden, einschließlich diverser, kleinerer Pausen zum Fotografieren, für den Auf- und Abstieg zum Gipfel eine Stunde und dreißig Minuten, einschließlich einer gut zehnminütigen Gipfelrast. Dank E-Bike kann ich die Tour von Anfang bis Ende genießen, sonst wäre es für mich eine ziemlich mühsame Angelegenheit gewesen. Zurück zu Hause lasse ich mir ein großes Stück Wassermelone schmecken. Anschließend geht es nach einer Dusche eine halbe Stunde lang ins Bett. Nach der Erholungspause arbeite ich zweieinhalb Stunden im Garten. Ein richtiger Urlaubstag ist der heutige Tag dann also doch nicht. So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 8.20 Uhr: 860 Gramm Wassermelone, 20 Gramm Heidelbeeren
  • 17.00 Uhr: 1220 Gramm Wassermelone
  • 19.00 Uhr: etwa 50 Felsenbirnen, einige Walderdbeeren
  • 21.45 Uhr: 220 Gramm Fleisch und Teile der Halswirbel vom Nacken sowie 100 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Zickleins

PS: Ein Blumengruß von der Kanisfluh, Alpen-Steinquendel:

geschrieben von Susanne am 5. Juli 2019 um 23.42 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren, Schweiz/Liechtenstein
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Meinen Dienst im Fitnessstudio übernimmt heute ein Kollege, so dass Guido und ich gegen zehn Uhr mit dem Auto zu einem Ausflug in die Schweiz starten können. Im Kofferraum liegt Guidos Rad, ich leihe mir in Bad Ragaz, dem Start und Ziel unserer Tour, wieder einmal ein E-Bike aus. Hier wird es gerade startklar gemacht:

Das Rad ist ein sogenanntes Fully, ein Mountainbike mit Vorder- und Hinterradfederung sowie einer Teleskopsattelstütze. Bei dieser Stütze kann der Sattel mittels eines Hebels am Lenker höher oder tiefer gestellt werden. Das ist, wenn es immer wieder bergauf und bergab geht, eine sehr komfortable Sache. Ohne diesem Extra muss man nämlich jedes Mal vor einer Abfahrt anhalten und den Sattel per Hand nach unten beziehungsweise im Anstieg dann wieder nach oben befördern. Gegen zwölf Uhr geht es schließlich los, zuerst flach nach Sargans mit Blick auf den 1830 Meter hohen Gonzen, das südöstliche Ende der Alviergruppe:

Auf diesem flachen Streckenabschnitt komme ich trotz E-Bike kaum hinter Guido her. Außerdem gibt es ab und zu grässliche Quietschgeräusche von sich. Das kann ja heiter werden! Aber als es bergauf geht, kann ich nicht nur mit Guido Schritt halten, auch das Quietschen hört auf. Hier sind wir an der Precht-Alpe, der Berg im Hintergrund könnte das 2827 Meter hohe Sazmartinshorn sein, ein Nachbargipfel des Pizols:

Der Pizol ist mir vom letzten Jahr in bester Erinnerung geblieben: Pizolbesteigung und Fünfseenwanderung. Der Blick während des Anstiegs über das Weisstannental mit dem 2611 Meter hohen Foostock im Hintergrund:

Nach knapp zwei Stunden erreichen wir den höchsten Punkt der Tour, die auf knapp 1700 Meter gelegene Gamidaur-Alpe:

Von der Alpe aus geht es dann fast nur noch bergab:

Wohl dem, der die rasante Abfahrt genießen kann. Für mich ist sie allerdings ziemlich stressreich und anstrengend. Aber ich will nicht meckern, ich finde zwischendurch trotzdem die Muße, die herrliche Aussicht zu genießen. Der Blick auf die Churfirsten und die Alviergruppe:

Der Gonzen rückt wieder näher:

Der Blick über das Rheintal und auf dahinterliegende Gipfel, die dank der App Peakfinder auf dem Foto bezeichnet sind:

Hier beginnt ein für Könner besonders schöner Streckenabschnitt, ein Singletrail:

Mit Singletrail wird ein Pfad bezeichnet, der so schmal ist, dass man dort nicht nebeneinander fahren kann. Dieser ein Kilometer lange Singletrail führt durch den Gälchwaldtobel hinunter:

In einigen engen Kurven steige ich vom Rad. Ich habe nämlich keine Lust, unten im Bach zu landen! Wieder auf freier Fläche in der Nähe von Targön, einem Weiler in der Nähe von Bad Ragaz:

Hier kann ich mich von der anstrengenden Abfahrt erholen, denn es geht wieder ein kurzes Stück bergauf. Kurz vor Bad Ragaz, der Blick auf die Burgruine Freudenberg:

Knapp vier Stunden nach unserem Start kehren wir zu unserem Ausgangspunkt zurück. In dieser Zeit legen wir rund 35 Kilometer und 1400 Höhenmeter zurück. Die Tour in der Übersicht:

Nach der Tour spazieren wir ins Zentrum von Bad Ragaz und decken uns in einem Supermarkt mit Heidelbeeren, Aprikosen und Nektarinen ein. Die Früchte genießen wir kurze Zeit später auf einer Parkbank, die unter einer uralten Rosskastanie steht. Das ist ein angemessener Abschluss für diese herrliche Tour. :sonne: Gegen 17 Uhr geht es zurück nach Oberstaufen und um 19.30 Uhr lasse ich mir nach einer erfrischenden Dusche eine Fleischmahlzeit schmecken:

  • 6.45 Uhr: 860 Gramm Wassermelone
  • 9.40 Uhr: 250 Gramm Himbeeren, 200 Gramm Heidelbeeren
  • 16.30 Uhr: 240 Gramm Heidelbeeren
  • 19.30 Uhr: 250 Gramm Bürgermeisterstück vom Rind, 120 Gramm Eisbergsalat
  • 23.20 Uhr: 370 Gramm Eisbergsalat

Kurz bevor es ins Bett geht, zieht es mich dann noch einmal zum Eisbergsalat hin. Eisbergsalat enthält wie alle grünen Salate aus der Gattung der Lattiche einen opiatähnlichen Wirkstoff, das Lactucarium. Dieser Stoff wirkt auf das vegetative Nervensystem, mindert Stressauswirkungen und fördert einen erholsamen Schlaf. Na, dann gute Nacht! :stern:

geschrieben von Susanne am 5. Juni 2019 um 22.34 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren, Wildpflanzen
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Es ist heiß heute, für Guidos und meinen Geschmack viel zu heiß, um wandern zu gehen. Allerdings nicht zu heiß zum Radfahren. Denn beim Radfahren kühlt, vor allem wenn es bergab geht, der Fahrtwind! Wir starten also um 15.20 Uhr mit unseren Rädern und fahren zur Talstation der Hündlebahn. Dort leihe ich mir bei Sport Hauber erneut ein E-Bike aus, während Guido mit seinem eigenen Rad weiterfährt. Anfangs geht es flach Richtung Alpseen bis nach Ratholz. Diesen Streckenabschnitt hätte ich locker mit meinem eigenen Fahrrad bewältigen können, den nächsten allerdings wohl eher nicht: Von Ratholz aus sind auf einer Strecke von drei Kilometern knapp 400 Höhenmeter zu überwinden, um die Bergstation der Ratholzer Alpsee-Bergwelt zu erreichen.

Anschließend queren wir in leichtem Auf und Ab die linker Hand von uns liegenden Berge Eckhalde, Himmeleck, Klammen, Denneberg sowie Prodel bis zur Moos-Alpe. Der Anstieg von der Moss-Alpe über die Hochsiedel-Alpe bis zum Gipfel des Hündles hat es dann wieder in sich. Über die Bärenschwand-Alpe geht es schließlich bergab zurück zur Talstation der Hündlebahn. Von hier aus fahre ich wieder mit meinem eigenen Rad weiter. Statt direkt nach Hause zu radeln, machen wir einen Umweg über den Golfplatz von Kalzhofen. Dort habe ich gestern bei meinem Lauf über Kalzhofener und Muttener Höhe auf angrenzenden Wiesen Wiesenbocksbart entdeckt, den ich mir zum Abschluss der Tour schmecken lassen möchte. Von der Höhe aus sehen wir, dass sich Gewitterwolken nähern, so dass wir uns nicht allzu lange aufhalten. Aber immerhin lange genug, dass ich meinen Bedarf an Wiesenbocksbart decken kann. Die Tour in der Übersicht:

Die Streckenlänge der Übersicht stimmt in etwa mit der tatsächlich gefahrenen überein, allerdings sind es in natura fast 200 Höhenmetern mehr. Die Dauer stimmt erst recht nicht, da sie sich auf eine Wanderung und nicht auf eine Fahrradtour bezieht. Da ich den größten Teil der Strecke mit geringer Unterstützung, nämlich der Einstellung “Eco”, fahre, ist die Tour auch mit E-Bike anstrengend für mich. Trotzdem deutlich weniger anstrengend als ohne Unterstützung. Ganz davon abgesehen, dass ich ohne Unterstützung wahrscheinlich doppelt so lange unterwegs gewesen wäre! Ein paar Momentaufnahmen von der Strecke, beginnend mit einem Blick auf den Hintersee und den Großen Alpsee:

Rinder auf den Weiden der Rauhgund-Alpe:

Auf dem Gipfel des Hündles:

Der Blick vom Hündle auf den Großen Alpsee:

Hochgrat und Seelekopf vom Gipfel des Hündles aus gesehen:

Das gibt es außer Wiesenbocksbart sonst noch zum Essen bei mir:

  • 11.50 Uhr: 290 Gramm Hüfte und 100 Gramm Knochenmark vom Rind, 100 Gramm Feldsalat
  • 18.50 Uhr: etwa 100 Gramm Wiesenbocksbart
  • 20.15 Uhr: 250 Gramm Querrippe (mager) und 30 Gramm Knochenmark vom Rind

PS: Ich bin nach der Tour eine Stunde im Garten aktiv. Dort erwischt mich zwar der Gewitterregen, aber dank Regenjacke kann ich den Regen sogar genießen.

geschrieben von Susanne am 31. Mai 2019 um 21.54 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren, Laufen, Wildpflanzen
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Um 7.20 Uhr starte ich vom Fitnessstudio aus zu einem Dauerlauf. Der größte Teil der Strecke führt über asphaltierte Wirtschaftswege, aber ab und zu geht es auch über Wald- und Wiesenwege. Hier ist das Ergebnis:

Am Nachmittag bin ich dann zusammen mit Guido unterwegs. Dieses Mal allerdings nicht zu Fuß, sondern mit dem Fahrrad. Da Fahrradtouren, die ich mit Guido unternehme, für mich meist ziemlich anstrengend sind, mache ich mir heute die Sache etwas leichter und miete an der Talstation der Imbergbahn ein E-Bike. Um 14.40 Uhr starten wir, Guido mit seinem Rad und ich mit dem E-Bike, und fahren über den Christl-Cranz-Weg durchs Ehrenschwangertal bis zur Mittelberg-Alpe. Der Blick vom Fahrweg in der Nähe der Unteregg-Alpe auf Buralp- und Gündleskopf:

Dank E-Bike ist die Fahrt durchs Ehrenschwangertal für mich das reinste Vergnügen. Immer wenn es steil bergauf geht, schalte ich auf die höchste Leistungsstufe, so dass sich das Radeln der Steilstücke wie das Radeln in der Ebene anfühlt. Große Teile der Strecke fahre ich allerdings auch ohne Unterstützung, denn ein bisschen will ich mich körperlich ja schon anstrengen. Hinter der Unteregg-Alpe wird es aber auch für mich ziemlich anstrengend: Unzählige umgestürzte Bäume liegen quer über dem Weg. Immer wieder müssen wir die Räder schieben oder gar über größere Baumstämme heben. Am Fuße des Dreherbergs sind es dann nicht mehr Bäume, die den Weg blockieren, sondern Schneereste:

Und dort, wo kein Schnee mehr liegt, ist der Weg extrem matschig. Aber den matschigen Untergrund bewältige ich mit Hilfe des E-Bikes recht gut. Mein Fahrrad hätte ich hier sicherlich schieben müssen. Alle Achtung vor Guido, denn er bleibt auch ohne E-Bike während der schwierigsten Passagen im Sattel. Auf dem Fahrweg von der Ross-Hütte zur Mittelberg-Alpe haben wir wieder festen Boden unter den Rädern:

Hier liegt die Mittelberg-Alpe hinter uns und es geht das Schupperköpfl hinunter:

Auf dem Rückweg durchs Ehrenschwangertal machen wir in der Nähe der Vorderen Simatsgund-Alpe Halt, weil ich Wiesenbocksbart am Wegesrand entdecke. Den kann ich natürlich nicht stehen lassen! An der Talstation der Hochgratbahn überlegen wir dann, wie es weitergehen kann. Für die Heimfahrt ist es eigentlich noch zu früh, außerdem ist der Akku meines E-Bikes noch halb voll. Statt direkt zurück zur Talstation der Imbergbahn zu fahren, radeln wir daher den Fahrweg zur Unteren Lauch-Alpe hoch, dann weiter über Morgen- und Ziehen-Alpe zum Alpengasthof Hörmoos und von dort aus über die Glutschwanden-Alpe und das Imberghaus zurück zur Talstation der Imbergbahn. Auf dieser Strecke sind weitere anstrengende Steigungen zu überwinden. Ohne E-Bike hätte ich schon längst aufgegeben, aber so kann ich die Fahrt weiterhin genießen. Dass Guido es schafft, die ganze Strecke im Sattel zu bleiben, grenzt für mich an ein Wunder. Der Blick von der Morgen-Alpe ins Ehrenschwangertal:

In der Mitte des Bildes ist, wenn ich mich nicht täusche, im Hintergrund der Dreherberg zu erkennen. Rinder auf der Weide der Hinteren Häderich-Alpe:

Noch ein Blick ins Ehrenschwangertal:

Kurz vor unserem Ziel, der Fahrweg nach Steibis-Au:

Nach vier Stunden und fünfzehn Minuten erreichen wir wieder den Ausgangspunkt unserer Tour. In dieser Zeit legen wir 44 Kilometer und 1500 Höhenmeter zurück:

Dank E-Bike kann ich die Tour von Anfang bis Ende genießen und bin hinterher nur ein wenig ruhebedürftig. Von mir aus können wir so etwas gerne öfters unternehmen! Das gibt es heute bei mir zum Essen:

  • 11.40 Uhr: 15 Gramm Eigelb, 5 Gramm Eierschale, 330 Gramm Hüfte und 70 Gramm Knochenmark vom Rind
  • 17.10 Uhr: Knospen, Blüten und Stängel vom Wiesenbocksbart
  • 20.20 Uhr: 15 Gramm Eigelb, 5 Gramm Eierschale, 385 Gramm Hüfte vom Rind, 80 Gramm braune Champignons, 120 Gramm Romanasalat

Knochenmark als Beilage zur Fleischmahlzeit gibt es leider nur mittags. Die nächsten Tage werde ich ganz ohne auskommen müssen, denn die nächste Lieferung kommt wahrscheinlich erst am Dienstag.