Archiv für die Kategorie ‘Fahrradtouren’

geschrieben von Susanne am 5. Juni 2021 um 21.57 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren, Sport, Wildpflanzen
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Von 7 bis um 8.30 Uhr helfe ich meiner Kollegin im Dorfladen, anschließend beliefere ich wie schon mehrmals eine 97-jährige, allein lebende Dame mit ihrem wöchentlichen Einkauf. Danach habe ich Feierabend. :feier: Da für den Nachmittag Regenfälle vorhergesagt sind, starten Guido und ich am späten Vormittag zu einer kleinen Radtour hinauf zur Schmittner Alp. Auch dieses Mal empfinde ich das Bergaufradeln als extrem anstrengend. Aber egal, was mich nicht umbringt, macht mich stark. :muskeln: Und ich komme heute sogar fünf Meter weiter den steilen Anstieg vor der Schmittner Alp hinauf. :froehlich: Während der Abfahrt stoppe ich ein paar Mal, um Blümchen zu fotografieren. Unter anderem wächst das Kleine Seifenkraut am Rande des Fahrwegs:

Außerdem die Weiße Silberwurz:

So sehen ihre Blätter aus:

Das ist eine Weiße Schwalbenwurz, umrahmt von Wiesen-Salbei:

Ihr Blütenstand:

Die Weiße Schwalbenwurz gilt als stark giftig, ihr Verzehr soll mit Durchfall, Reizungen von Blasen und Niere, Fieber und in extremen Fällen mit Atemlähmung einhergehen. Da sie mich intuitiv nicht anspricht, verzichte ich daher gerne auf eine Kostprobe. Vor unserem Haus blühen mittlerweile zahlreiche Akeleien:

Die erinnern mich an „meinen“ Garten in Oberstaufen. :herz: Die Weiße Taubnessel wächst hinter unserem Haus:

Sie bildet zusammen mit Löwenzahnblüten und Trieben der Zaunwicke die Vorspeise meines Mittagessens. Zum Abendessen gibt es das erste Mal seit dem 21. Oktober 2020 wieder Innereien. Allerdings nicht wie damals vom Steinbock, sondern vom Lamm. Der Mahlzeitenüberblick:

  • 10.10 Uhr: 800 Gramm Karotten-, Knollensellerie, Orangensaft
  • 13.20 Uhr: 50 Gramm Weiße Taubnessel, 20 Gramm Löwenzahnblüten, 20 Gramm Triebspitzen der Zaunwicke, 300 Gramm Karotten, 125 Gramm Knollensellerie, 320 Gramm Avocados „Hass“, 80 Gramm Kürbiskerne
  • 20.30 Uhr: 220 Gramm Leber und 90 Gramm Herz vom Lamm, 120 Gramm Blumenkohl

Viel geht nicht von den Innereien, sie sperren schnell. Eine Innereien-Fressphase wie ich sie nach meiner Umstellung von veganer auf omnivore Rohkost hatte, kommt wohl nicht mehr wieder.

PS: Am Nachmittag regnet es dann tatsächlich ziemlich heftig. :regen: Statt Wandern sind deshalb Yoga-Übungen angesagt. 🧘🏻‍♀️

geschrieben von Susanne am 30. April 2021 um 21.52 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren, Sport
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Am frühen Morgen trainiere ich meine Ausdauer mit einer kleinen Fahrradrunde: Ich strample über die Fahrstraße hinauf Richtung Schmittner Alp bis zur Schneegrenze. Auf einer Strecke von rund 4 Kilometern lege ich dabei 350 Höhenmeter zurück. Das mag nicht viel sein, aber ich trotzdem stolz auf mich, dass ich die Strecke schaffe, ohne zu schieben! Mein Ziel ist es, im Laufe des Jahres irgendwann die ganze Strecke hinauf zu Schmittner Alpe im Sattel sitzend zurücklegen zu können. :muskeln: Auf dem Weg zurück ins Dorf:

Am Nachmittag geht es dann nochmals Richtung Schmittner Alp, dieses Mal allerdings zu Fuß und über Pardela:

Zurück in Schmitten:

Meine Mahlzeiten:

  • 11.35 Uhr: 360 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms, 280 Gramm Kohrabi
  • 15.30 Uhr: 200 Gramm Feldsalat, 160 Gramm Avocado „Hass“, 80 Gramm Sesam, 10 Gramm Sesam gekeimt
  • 20.40 Uhr: 150 Gramm Karotten, 140 Gramm Rote Beete, 220 Gramm Romanasalat, 380 Gramm Avocados „Hass“

Der Sesam stammt von naturkostbar.ch und schmeckt total lecker. :daumen: Entgegen meinen bisherigen Erfahrungen kann ich sogar den gekeimten genießen. Negative Auswirkungen nach dem Verzehr stelle ich bis zum Abend nicht fest.

PS: Mir gelingt es im Moment dank Yoga-Übungen und Meditationen recht gut, im Hier und Jetzt zu leben und mir keine Sorgen über meine persönliche und über die allgemeine Zukunft zu machen. Das darf gerne so bleiben. 🙏🏻

PPS: Ein Blumengruß zum Schluss:

geschrieben von Susanne am 23. April 2021 um 22.53 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren, Spirituelles
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Im Laufe des Vormittags finde ich mit Hilfe der Kinesiologie nicht nur mein Gleichgewicht wieder, sondern bin auch bereit, die Entscheidung des Migrationsamtes, mir nur eine halbjährige Kurzaufenthaltsbewilligung zwecks Arbeitssuche zu genehmigen, zu akzeptieren. Da sich innerhalb des halben Jahres entweder die Stundenzahl im Dorfladen erhöhen oder ich eine weitere Tätigkeit aufnehmen muss, bewerbe ich mich außerdem auf eine Teilzeitstelle im Verkauf in Davos. Vielen Dank an dieser Stelle für den Hinweis einer Leserin. 🙏🏻

Am Nachmittag hole ich die Kurzaufenthaltsbewilligung bei der Gemeindeverwaltung ab und am Abend drehen Guido und ich eine kleine Radrunde:

Der Radweg kurz hinter Schmitten:

Blicke auf Alvaneu Dorf:

Von Alvaneu Dorf aus fährt Guido hinauf bis nach Acla Dafora, ich folge ihm teils schiebend, teils radelnd. Guido kommt mir kurz vor dem Erreichen von Acla Dafora mit der Botschaft, dass es sich aufgrund schneebedeckter Wege und untergehender Sonne nicht lohne, weiterzufahren, entgegen. Wir radeln oder besser gesagt, wir rollen deshalb zusammen zurück nach Alvaneu Dorf, fahren dort über die Wiesen, um den Sonnenuntergang zu bewundern und anschließend zurück nach Schmitten. Das gibt es vor und nach der Tour zum Essen:

  • 11.40 Uhr: 640 Gramm Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Lamms, 180 Gramm Kohlrabi
  • 21.30 Uhr: 160 Gramm Karotten, 80 Gramm Rote Beete, 100 Gramm Löwenzahnblätter, 160 Gramm Romanasalat, 330 Gramm Avocados „Hass“

PS: Vor der letzten Mahlzeit absolviere ich eine einstündige Yoga-Einheit. 🧘🏻‍♀️

PS: Ein neues, mentales Ziel habe ich nach der morgendlichen Kinesiologiesitzung natürlich auch: Ich, Susanne, erreiche mit meinem Herzen. :herz:

geschrieben von Susanne am 18. Juli 2020 um 22.23 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren, Laufen
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In den frühen Morgenstunden geht es am heutigen Samstag auf den Straßen rund um Oberstaufen noch recht ruhig zu. Das ändert sich allerdings im Laufe des Tages: Aufgrund des sonnigen Wetters bevölkern Massen an Tagestouristen Straßen, Radwege und vor allem die Gaststätten. Erst gegen Abend lässt der Trubel wieder nach, so dass Guido und ich während einer Radtour über Hündle, Thalkirchdorf, Zell und Wolfsried Ruhe und Zweisamkeit genießen können. Der Blick vom Hündle auf den Großen Alpsee:

Hier möchte ich am liebsten vom Rad absteigen und barfuß laufen:

Der Blick auf Zell bei Oberstaufen:

Die Tour in der Übersicht:


Meine Mahlzeiten:

  • 12.30 Uhr: 230 Gramm Wasser einer Trinkkokosnuss
  • 15.20 Uhr: 1050 Gramm Wassermelone
  • 20.40 Uhr: 390 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Zickleins, 120 Gramm Sesam

PS: Morgens bin ich auf Schusters Rappen unterwegs: In 69 Minuten lege ich 10,3 Kilometer und 250 Höhenmeter zurück.

geschrieben von Susanne am 12. Juni 2020 um 23.30 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren
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Um 11 Uhr laufen die Programme für die Mitgliederverwaltung und das Checkin auf dem Laptop des Studios wieder einwandfrei und ich kann ganz „normal“ arbeiten. „Normal“, das heißt, ohne besonderen Vorkommnisse wie Brillen, die verloren gehen, verläuft auch die heutige Radtour:

Zu Beginn geht es bergab nach Eibele, dem tiefsten Punkt der Tour:

Von Eibele aus radeln wir über österreichischen Asphalt hinauf nach Sulzberg. Ich komme dabei ganz schön ins Schwitzen. Der Lohn für den anstrengenden Anstieg, der herrliche Blick auf Vorarlberger Gipfel:

Sulzberg hinter uns lassend, radeln wir über den Grenzpfad bei Sulzberg, einen bekannten und viel begangenen Wanderweg, weiter. Aufgrund der späten Uhrzeit ist allerdings außer uns niemand mehr unterwegs. Das ehemalige Grenzhäuschen bei Hochsträss:

Bis 1995 gingen hier Zöllner regelmäßig Streife, um Warenschmuggel und illegalen Personenverkehr zu verhindern. Vor dem zweiten Weltkrieg wurde Salz von Oberreute nach Sulzberg, nach dem zweiten Weltkrieg Kaffeepulver in umgekehrter Richtung geschmuggelt. Bei den Streifgängen gab es keinerlei Absprachen zwischen den deutschen und österreichischen Zöllnern. Offiziell durften sie noch nicht einmal einen Schritt über die Staatsgrenze machen. Auf dem Weg zur Martinshöhe bei Oberreute:

In Oberreute:

Einer der traumhaft schönen Waldwege, die wir entlangradeln:

Entlang der Waldweg werden wir von einem vielstimmigen Vogelkonzert begleitet. Um 20 Uhr, dreieinhalb Stunden nach unserem Start, sind wir wieder zurück in Oberstaufen und ich kann vor dem Dunkelwerden noch etwas im Garten arbeiten. :bluete: Meine Mahlzeiten:

  • 12.20 Uhr: 1255 Gramm Wassermelone
  • 14.45 Uhr: 280 Gramm Karotten, 320 Gramm Avocados „Fuerte“, 200 Gramm Eisbergsalat
  • 22.10 Uhr: 120 Gramm braune Champignons, 470 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Zickleins

Die Avocados sind dieses Mal von Orkos. Sie schmecken genial und ergänzt mit Karotten und Salat bilden sie eine perfekte Mahlzeit. :sonne:

PS: Kaum zu glauben, aber wahr: Ein Mitglied des Fitnessstudios, selbst Jahrgang 1967, schätzt mich auf Ende vierzig. So etwas höre ich als fast Sechzigjährige gerne. :froehlich: