Archiv für die Kategorie ‘Natursport’

geschrieben von Susanne am 21. April 2019 um 22.29 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Wandern in Bayern, Wildpflanzen
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Am Morgen starte ich vom Fitnessstudio aus zu einem Dauerlauf. Als ich den Busbahnhof passiere, steht der Bus nach Steibis bzw. zum Hochgrat an der Haltestelle. Erst laufe ich am Bus vorbei, aber dann entscheide ich mich spontan, mit dem Bus nach Steibis zu fahren und dort den Lauf fortzusetzen bzw. neuzubeginnen. Von Steibis aus laufe ich schließlich über den Christl-Cranz-Weg zur Talstation der Hochgratbahn und darüber hinaus. Um 11.03 Uhr fahre ich nach einem siebzigminütigen Lauf mit dem Bus von der Talstation aus wieder zurück nach Oberstaufen:

Das Ergebnis der Laufeinheit:

Eineinhalb Stunden später starte ich mit Guido zu einer gemeinsamen Wanderung. Ziel ist es, heute zum Ostersonntag möglichst wenig Touristen zu begegnen. Mit einem Aufstieg zum Hündle über einen Waldweg, der uns nicht bis auf den Gipfel führt und einem Aufstieg zum Staufen mit Gipfelglück gelingt uns das auch sehr gut. Der Routenverlauf:

Während des Aufstiegs zum Hüdle lasse ich mir zahlreiche Löwenzahnblüten (ohne Fleischbeilage!) und einige Buchenkeimlinge schmecken:

Auf dem Weg zum Staufen finde und verzehre ich Spitzen vom Ackerschachtelhalm:

Die Gipfelregion des Staufen:

Der Blick vom Staufen Richtung Großer Alpsee:

Der Norden von Oberstaufen vom Staufen aus gesehen:

Der Abstieg vom Staufen über die Weiden der Kerber-Alpe:

Beim Verzehr der Löwenzahnblüten achte ich darauf, dass ich keine Fleischbeilage mitesse, aber der Speiseplan an sich ist heute sehr fleischlastig:

  • 11.20 Uhr: 390 Gramm Fleisch und Fett von der Brust eines Lamms
  • 13.00 bis 14.00 Uhr: etwa drei Dutzend Löwenzahnblüten, ein Dutzend Buchenkeimlinge
  • 15.00 Uhr: ein Dutzend Spitzen vom Ackerschachtelhalm
  • 18.00 bis 19.00 Uhr: 100 Gramm braune Champignons, 310 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms, 130 Gramm Romanasalat

Ich habe zwar noch Avocados im Haus, aber in den letzten Tage gab es immer wieder kleinere Störungen in meinem Universum, so dass sie wohl wieder von meinem Speiseplan verschwinden werden. Störungen traten nach dem Verzehr von Avocados ja auch in der Vergangenheit auf und führten schlussendlich jedes Mal dazu, dass sie nie über einen längeren Zeitraum auf meinem Speiseplan standen. Nur während meiner veganen Rohkostzeit verzehrte ich sie regelmäßig, aber damals waren mir die Zusammenhänge zwischen ungeeigneten Nahrungsmitteln und Störungen im Universum auch noch nicht bewusst. Da es aber nur Kleinigkeiten sind, die mein hundertprozentiges Wohlbefinden beeinträchtigen und Avocados weiterhin überaus lecker schmecken, werde ich sie sicherlich niemals ganz von meinem Speiseplan streichen. Ganz im Gegensatz beispielsweise von Honig im Glas oder Trockenfrüchten. Beides führte zu massiven Störungen, auf die ich gut und gerne verzichten kann!

geschrieben von Susanne am 17. April 2019 um 22.19 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Wandern in Bayern, Wildpflanzen
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Vor meinem Dienst im Fitnessstudio starte ich vom Studio aus zu einer Ausdauertrainingseinheit. So sieht das Ergebnis aus:

Nach dem Lauf absolviere ich drei Steigerungsläufe auf einem der Laufbänder des Studios. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 19 km/h. Viel Luft nach oben ist hier nicht mehr, denn die maximale Geschwindigkeit der Laufbänder beträgt 20 km/h. Ich kann solch ein Tempo sowieso nur ein paar Sekunden lang durchhalten. Wer den Weltrekord im Marathon knacken will, muss noch ein bisschen schneller laufen und das nicht nur über Sekunden oder Minuten, sondern über zwei Stunden! Am Nachmittag bin ich dann noch einmal mit Guido unterwegs, allerdings wesentlich gemütlicher: Wir wandern von der Talstation der Imbergbahn über den Imbergkamm, steigen am östlichen Ende des Kamms weglos über Weideflächen in Richtung Remmeleck-Alpe ab und laufen anschließend über einen Wanderweg zurück zur Talstation der Imbergbahn:

Hier sind wir oberhalb der Bergstation der Imbergbahn und schauen über die Obere Bergmoos-Alpe zum Hochgrat:

Auf dem Weg zum Westgipfel des Imbergs:

Das Panorama vom Westgipfel Richtung Norden:

Weglos zum Ostgipfel:

In dieser wunderschönen Landschaft unterwegs sein zu können, ist für mich immer wieder ein Geschenk des Himmels. :herz: Meine Mahlzeiten:

  • 12.45 Uhr: 15 Gramm Eigelb, 6 Gramm Eierschale
  • 14.05 Uhr: 470 Gramm Schlangengurken, 350 Gramm Avocados “Fuerte”, 15 Gramm Brennnesselspitzen, 40 Gramm Pistazien
  • 19.20 bis 20.10 Uhr: 370 Gramm Fleisch, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Zickleins

Dank Orkos und DPD kann ich mittags wieder Avocados “Fuerte” genießen. Die Brennnesselspitzen hole ich vor der Mahlzeit aus dem Garten, den ich betreue.

geschrieben von Susanne am 12. April 2019 um 22.08 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wandern in Österreich, Wildpflanzen
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Weil es gestern so schön war, fahren Guido und ich heute gleich noch einmal mit dem Landbus Bregenzerwald nach Österreich. Dieses Mal steigen wir in Krumbach um und fahren mit der Linie 25 nach Egg weiter. Egg ist mit über 3500 Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit einer Fläche von rund 65 Quadratkilometern auch die größte Gemeinde des Bregenzerwaldes. Vom Dorfzentrum aus starten wir um kurz vor 15 Uhr zu einer Wanderung, die uns über Lingenau nach Langenegg führt:

Der Blick zurück auf Egg:

Auf dem Weg von Egg hinunter zur Subersach, einem in die Bregenezer Ach mündenden Fluss:

Ein Drahtsteg ermöglicht die Überquerung der Subersach:

Ein Blick vom Drahtsteg auf die Subersach:

Hier sind wir bei Rain, einem Weiler in der Nähe von Lingenau:

Der Dörnlesee bei Lingenau:

Blick auf die Pfarrkirche von Langenegg:

In der Nähe der Kirche entdecke ich neben vielen anderen Wildkräutern Giersch:

Wie in fast jedem Jahr wird es auch in diesem beim Verzehr eines Blattes bleiben: Giersch bleibt für mich weiterhin ungenießbar. Während wir im Dorfzentrum von Langenegg auf den Bus zurück nach Oberstaufen warten, kommen wir mit einer älteren Dame ins Gespräch. Sie erzählt von ihrem Leben als Deutsche in Österreich und gibt uns Tipps, was wir uns in der Region noch anschauen können. Außerdem empfiehlt sie uns die Langenegger Sennerei. Zu guter Letzt greift sie in ihre Einkaufstasche und drückt mir ein Stück Bergkäse, das sie in der Sennerei gekauft hat, in die Hand. Auch wenn ich keinen Käse esse, freue ich mich trotzdem über dieses von Herzen kommende Geschenk. Danke! So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 8.05 Uhr: 240 Gramm Cherimoyas, 160 Gramm Bananen der Kanaren
  • 12.20 Uhr: 290 Gramm Avocado “Fuerte”, 90 Gramm Feldsalat, 105 Gramm Sesam
  • 18.50 Uhr: 240 Gramm rote Spitzpaprika, 370 Gramm Avocados “Fuerte”, 180 Gramm Feldsalat, 60 Gramm Pistazien

Ein Teil der Avocados “Fuerte” von La Yaya Fruits ist mittlerweile reif. Sie schmecken noch besser als die Avocados “Hass” aus dem Supermarkt. Ich bin aber gespannt, wie lange meine Lust auf Avocados noch anhält. Denn seit heute liegt Fleisch vom Zicklein im Kühlschrank, eine ernst zu nehmende Konkurrenz.

geschrieben von Susanne am 11. April 2019 um 23.55 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wandern in Österreich, Wildpflanzen
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Die Linie 29 des Busnetzes Landbus Bregenzerwald bringt Guido und mich heute von Oberstaufen nach Lingenau, eine Gemeinde im österreichischen Bundesland Vorarlberg mit knapp 1500 Einwohnern. So komfortabel wie in diesem Bus waren wir auf deutscher Seite noch nie unterwegs. Sogar WLAN gibt es an Bord. Davon kann man in einem deutschen Linienbus nur träumen! Vierzig Minuten dauert die Fahrt nach Lingenau. Dann geht es zu Fuß wieder Richtung Heimat, allerdings nur einen Teil der Strecke, genauer gesagt bis nach Krumbach:

Der Wanderweg führt zu Beginn über eine Fahrstraße. Der Blick zurück nach Lingenau:

Wegweiser mit der Beschriftung “Waldlehrpfad Rotenberg” führen uns in einen wunderschönen Misch- bzw. Plenterwald:

Mit dem auf einem Schild zu lesenden Begriff “Plenterwald” kann ich erst einmal nichts anfangen. Aber Wikipedia schafft Abhilfe: Plenterwald. Nach etwa zweieinhalb Kilometern verlassen wir den Waldlehrpfad und folgen Wegweisern Richtung Krumbach. Der Weg führt abwechselnd durch Wald und über Weiden:

Auch wenn es kalt und trüb ist, genießen wir diese Wanderung durch eine uns noch unbekannte Gegend sehr. Nach einer letzten Waldpassage liegt Krumbach zu unseren Füßen:

Zwei Stunden nach Beginn unserer Wanderung erreichen wir das Dorfzentrum von Krumbach. Von dort aus bringt uns der Bus zurück nach Oberstaufen. Unser Ausflug hinterlässt so viele positive Eindrücke, so dass weitere Fahrten mit dem Landbus durchaus wahrscheinlich sind. Meine Mahlzeiten:

  • 11.50 Uhr: 110 Gramm Schlangengurke, 200 Gramm roter Spitzpaprika, 160 Gramm Avocado “Hass”, 45 Gramm Vogelmiere, 40 Gramm Bärlauch
  • 19.10 Uhr: 140 Gramm Schlangengurke, 280 Gramm rote Spitzpaprika, 50 Gramm Löwenzahn, 320 Gramm Avocados “Hass”, 200 Gramm Feldsalat, 45 Gramm Zwiebel

Wie gestern gibt es auch heute eine kleine Zwiebel. Sie schmeckt erstaunlicherweise besser als der Bärlauch.

geschrieben von Susanne am 9. April 2019 um 23.55 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Wandern in Bayern, Wildpflanzen
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Vor meinem Dienst im Fitnessstudio steht der nächste lockere Dauerlauf auf dem Programm: Ich laufe bis zum Naturschutzgebiet Moos und wieder zurück. Die Streckenlänge beträgt fünf Kilometer, die Durchschnittsgeschwindigkeit 9,8 km/h. Nach meinem Dienst wandere ich mit Schrothkurgästen nach Thalkirchdorf und wieder zurück:

Die Gruppe, die ich führe, ist mit 18 Teilnehmern recht groß. Allerdings laufen nicht alle die ganze Strecke mit: Etwa die Hälfte fährt von Thalkirchdorf mit dem Bus zurück nach Oberstaufen. Aber sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg bleiben alle beieinander und laufen im selben Tempo. Das erleichtert meine Arbeit als Führerin sehr. Zum Schluss bedanken sich viele der Teilnehmer zudem mit einem Trinkgeld, so dass ich nach dieser Tour sehr beschwingt und zufrieden nach Hause gehe. Meine Mahlzeiten:

  • 12.00 bis 12.30 Uhr: 250 Gramm Avocados “Hass”, 170 Gramm Schlangengurke, 50 Gramm Vogelmiere
  • 18.00 bis 19.10 Uhr: 320 Gramm Avocados “Hass”, 140 Gramm Schlangengurke, 40 Gramm Vogelmiere, 110 Gramm Pistazien
  • 23.10 Uhr: 150 Gramm Fleisch und Fett von der Brust eines Lamms

Das Fleisch vom Lamm, das ich am späten Abend esse, schmeckt gut, aber nicht mehr himmlisch. Morgen kann ich testen, ob es mich statt zu Fleisch nicht doch zu Früchten hinzieht: Ich erwarte ein Paket von La Yaya Fruits mit Cherimoyas, Papayas und Bananen.