Archiv für Januar 2022

geschrieben von Susanne am 31. Januar 2022 um 20.41 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Am Morgen ist es rund ums Jakobshorn recht freundlich. Das Panorama von der Bergstation des Usser Ischs, der sich problemlos starten lässt, :daumen: gegen 8.35 Uhr, kurz vor Betriebsbeginn:

Der Ausstieg an der Bergstation ist heute eine Katastrophe. Hier ist er auf einem Bildschirmbild der Talstation zu sehen:

Ich muss reichlich Schnee heranschaufeln, damit die Gäste gefahrlos aussteigen können. Hinterher ist mir gut warm, nur die Füße sind eiskalt. Da gibt es an der Bergstation nur eine Lösung: Skischuhe aus und Füße auf die Heizung. :feuer: In den beiden nächsten Stunden zieht es langsam aber sicher zu und um 10.35 Uhr tanzen die ersten Schneeflocken über das Skigebiet am Jakobshorn:

Eineinhalb Stunden lang läuft der Usser Isch noch normal, dann meldet der Windmesser die ersten Warnungen: Die Windstärke erreicht 50 km/h. Ein Techniker kommt vorbei und macht eine Probefahrt. Noch während er nach oben fährt, nimmt die Windstärke weiter zu:

Ab und zu werden Spitzenwerte bis zu 90 km/h erreicht. Bei solchen Werten reduzieren wir die Fahrgeschwindigkeit bzw. halten die Anlage kurz an. Die meisten Gäste haben sich zu diesem Zeitpunkt Gott sei Dank schon verzogen. Da eine Besserung nicht in Aussicht ist und mittlerweile sogar der relativ sturmunempfindliche Zweiersessellift den Betrieb eingestellt hat, entscheidet die Betriebsleitung gegen 13.30 Uhr, auch den Betrieb des Usser Ischs einzustellen: Wir sollen in Position fahren und eingaragieren. Da haben wir allerdings die Rechnung ohne den Lift gemacht, denn der lässt sich auf einmal nicht mehr starten. :updown: Die Fehlermeldung ist dieselbe wie gestern: Die 173 erscheint auf der Anzeige. Schlussendlich sind wir gezwungen, erneut den Dieselmotor in Betrieb zu nehmen und über den Notbetrieb einzugarargieren. Das dauert und dauert, denn über den Notbetrieb läuft die Anlage extrem langsam. Aber schließlich ist es geschafft, die Sessel sind in der Garage. Spaßeshalber probieren wir anschließend, die Anlage normal zu starten. Und siehe da, jetzt funktioniert es. Ziemlich frech ist das! Während sich zwei Techniker weiter um die Anlage kümmern, kämpfen sich mein Kollege und ich gegen 15.15 Uhr Richtung Mittelstation der Jakobshornbahn:

Der Techniker ist bei seiner Abfahrt von der Bergstation zur Talstation von der Piste geweht wurden, das bleibt uns aber Gott sei Dank erspart. :erleichtert: Mit der Bahn geht es dann schwankend hinunter nach Davos. Hier schneit es zwar leicht, aber von Sturmböen ist nichts zu spüren. Für mich geht es nach einem Einkauf beim Coop mit dem Postbus über schneebedeckte Straßen nach Schmitten, mein Kollege fährt mit eigenem Auto nach Hause ins Prättigau. Zu Hause lasse ich mir die erste und einzige Mahlzeit des Tages schmecken:

  • 17.40 Uhr: 6 Gramm Eierschale, 10 Gramm Schnittlauch, 25 Gramm Petersilie, 620 Gramm Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Lamms

PS: Auch für morgen sind Schneefall und Sturmböen vorhergesagt. Da wir „zufällig“ zu dritt eingeteilt sind, ergreife ich die Gunst der Stunde und vereinbare mit unserem Chef, dass ich morgen zu Hause bleibe. Meine Kollegen wollen lieber Schneeschaufeln. :froehlich: :schneeflocke:

geschrieben von Susanne am 30. Januar 2022 um 22.00 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Nach einem gemütlichen Vormittag zu Hause nutzen Guido und ich Sonne und frühlingshafte Temperaturen für eine Wanderung durch das Landwassertal. Ein erster Blütengruß:

Am Landwasser ist allerdings vom Frühling nichts zu spüren, dort herrscht noch Winter:

Allerdings kein so dicker Winter wie vor einem Jahr: Schneeschuhwanderung durch das Tal des Landwassers. Damals stapften wir mit Schneeschuhen durchs Tal, heute geht es ganz gut ohne. Außerdem mussten wir damals kurz vor Leidboden umkehren:

Heute können wir die Stelle dagegen problemlos passieren:

Meine Mahlzeiten:

  • 8.30 Uhr: 190 Gramm Ananas „Extra Sweet“, 310 Gramm Mango „Edward“
  • 12.45 Uhr: 25 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale, 380 Gramm Schweinespeck, 10 Gramm Schnittlauch, 20 Gramm Petersilie
  • 18.50 Uhr: 650 Gramm Papaya „Calimosa“
  • 21.10 Uhr: 280 Gramm Avocados „Hass“, 150 Gramm Pistatzien

PS: Am Abend erfahre ich, dass der „Usser Isch“ heute wieder Zicken gemacht hat: Nach einem Nothalt ließ er sich nicht mehr starten. Die Gäste, die sich auf den Sesseln befanden, mussten mit Hilfe des Dieselmotors „entladen“ werden. Mal schauen, wie es ihm morgen geht. Vielleicht braucht er ja nur ein paar Streicheleinheiten von zarten Frauenhänden. :zwinker:

geschrieben von Susanne am 29. Januar 2022 um 22.15 Uhr
Kategorie: Ernährung, Spirituelles
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Wir sind heute zu dritt am Lift, es verspricht also ein lockerer Arbeitstag zu werden. Oder vielleicht sogar ein verkürzter? Als ich meinen Chef frage, ob ich früher Feierabend machen kann, sagt er nicht nein! :daumen: Aber es kommt noch besser: Zwei Stunden später kommt sein Telefonanruf mit der Frage, ob ich morgen frei machen will. Da sage ich nicht nein! Bilder, die auf dem Weg in den Feierabend entstehen:

Den frühen Feierabend nutze ich, um mein Zimmer zu putzen und einzukaufen, dann geht es ab nach Hause. Zur Feier des Tages lasse ich mir dort ein Stück Lachs schmecken. Das steht sonst noch auf meinem Speiseplan:

  • 16.20 Uhr: 240 Gramm Bio-Lachs, 10 Gramm getrocknete Alge „Dulse“, 150 Gramm Feldsalat, 120 Gramm Avocado „Hass“
  • 21.15 Uhr: 250 Gramm Endiviensalat „Frisée“, 320 Gramm Avocados „Hass“, 80 Gramm Sesam

PS: Um 17 Uhr telefoniere ich mit meiner Kinesiologin: Vor ein paar Tagen meldete sich nämlich eine innere Stimme bei mir und meinte, es wäre mal wieder Zeit für eine Sitzung. Zu Recht, wie sich schnell herausstellt: Das letzte Ziel ist zwar noch aktiv, aber es liegt eine dicke Blockade darauf. Diese Blockade hat mit meinem Verhältnis zu meinem ältesten Sohn zu tun. Es fühlt sich gut an, dass Verhältnis wenigstens auf Seelenebene klären zu können. :herz:

geschrieben von Susanne am 28. Januar 2022 um 19.46 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Vor Kurzem schrieb mir jemand per Mail, dass er erst dann einen Erfahrungsbericht für das Rohkost-Wiki veröffentlichen will, wenn seine Heilung abgeschlossen ist. Da ich nicht weiß, ob meine Heilung in diesem Leben überhaupt zu einem Abschluss kommt, veröffentliche ich heute diesen Zwischenbericht im Wiki: Borreliose trotz Rohkost und wie Klassische Homöopathie half. Wer will, kann mit mir im Forum darüber diskutieren: Rohkost allein kann nicht alles und nicht jeden heilen. Den Rest des freien Tages verbringe ich mit Yoga-Übungen, Lesen, Lernen, einem einstündigen Spaziergang und natürlich mit Essen:

  • 8.30 Uhr: 380 Gramm Mango „Edward“, 410 Gramm Papaya“, 570 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 18.10 Uhr: 5 Gramm Eierschale, 250 Gramm Endiviensalat, 320 Gramm Avocados „Hass“, 210 Gramm Schweinespeck

PS: Am Abend fahre ich in mein Zimmer nach Davos. :stern:

geschrieben von Susanne am 27. Januar 2022 um 21.19 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Die meisten Rückmeldungen, die ich bezüglich meines Tagebuchs bekomme, sind positiver Natur. Heute erreicht mich jedoch eine kritische Stimme für einen Beitrag vom März 2019: Wildkräuter aus Wald und Garten. Der Kommentar bezieht sich allerdings nicht auf diesen speziellen Beitrag, sondern auf mein Tagebuch als solches, daher veröffentliche ich ihn hier:

Wie sämtliche Rohköstler sind Sie schon beim ersten Lesen nervig.

Leben Sie doch für sich Ihr langweiliges Leben als gute Person, deren Lebenssinn im braven Sammeln von ach so guten natürlichen Zutaten besteht. Warum gehen Sie in das Außen? Brauchen Sie das Lob wie eine Grundschulschülerin das Bienchen für die erledigten Hausaufgaben?

Alles, was Sie hier als so besonders beschreiben, gehört zum bewussten Leben und macht Freude.
Genauso, wie ein saftiges Fleisch und Ficken am Morgen.

All das macht man für sich. Man lebt auch Spiritualität nicht nach außen, sondern es ist ein inside Job.
Sie werden aber nicht müde, auch das rauszuplatzen.

Ich hoffe, für Sie, dass Sie reifen und in sich gehen und nur für sich selbst die guten Taten praktizieren.

Hm, ich soll reifen, in mich gehen und für mich selbst gute Taten praktizieren? Reifen werde ich, ob ich will oder nicht, und ab und zu werde ich auch in mich gehen. Aber gute Taten werde ich sicherlich nicht praktizieren, diese Zeiten sind vorbei. :teufel: Ich nerve daher fröhlich weiter und schreibe öffentlich über mein langweiliges Leben. :engel: Und meine langweiligen Mahlzeiten:

  • 6.30 Uhr: 290 Gramm Grapefruit „Oroblanco“
  • 12.25 Uhr: 290 Gramm Karotten, 150 Gramm Feldsalat, 180 Gramm Avocado „Hass“, 190 Gramm Sesam
  • 19.30 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale, 10 Gramm Schnittlauch, 20 Gramm Petersilie, 505 Gramm Schweinespeck

PS: Von 7 bis 12 und von 15 bis 19 Uhr bin ich im Dorfladen tätig. :biene:

PPS: Den morgigen Freitag habe ich unverhofft frei. :feier: