Archiv für die Kategorie ‘Schweiz/Liechtenstein’

geschrieben von Susanne am 6. Dezember 2019 um 23.03 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Winterwanderungen
(0) Kommentare
   
   
   

Ein letztes Mal lassen Guido und ich uns heute von der Graubündner Wintersonne verwöhnen, bevor es morgen zurück nach Oberstaufen geht: Wir wandern von Davos Wiesen aus zu den auf 1950 Meter hoch gelegenen Hütten der Wiesner-Alpe. Der Blick zu Beginn der Wanderung über die Obergasse von Davos Wiesen auf Älpli- und Büelenhorn:

Der größte Teil der Aufstiegs verläuft über einen schattigen, schneebedeckten Waldweg. Aber schließlich liegt der schattige Abschnitt hinter uns und wir stehen auf der sonnendurchfluteten Fläche der Wiesner-Alpe mit den kleinen, zu Ferienhäusern umgebauten Alphütten. Auf dem ersten Bild ist links im Hintergrund der Tiaun zu erkennen:

Blicke oberhalb der Hütten aufs Valbellahorn, Gipfel wie Leidbach- und Älplihorn und die Bergüner Stöcke:

Reich beschenkt von Mutter Natur mit Sonnenlicht und wunderbaren Landschaftsbildern machen wir uns gegen 15.40 Uhr auf den Weg zurück nach Davos Wiesen. Von dort aus bringt uns der Postbus um 15.45 Uhr nach Lenz. Bevor wir es uns in unserer Unterkunft gemütlich machen, schauen wir beim regionalen Supermarkt Volg vorbei. Ich kaufe dort ein paar Clementinen, die ich mir direkt nach unserer Ankunft schmecken lassen. Mein vollständiger Speiseplan:

  • 8.20 Uhr: 200 Gramm Clementinen
  • 10.15 Uhr: 1000 Gramm Kakis “Persimone”
  • 16.30 Uhr: 300 Gramm Clementinen
  • 19.30 Uhr: 500 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Zickleins, 300 Gramm Eisbergsalat

PS: Ich fühle mich wie 2015, als ich zum ersten Mal zusammen mit Guido in den Bergen unterwegs war. Damals wäre ich lieber in Bad Hindelang geblieben, als nach Mertesdorf zurückzukehren. Heute würde ich lieber in Lenz bleiben, als nach Oberstaufen zurückzukehren.

geschrieben von Susanne am 5. Dezember 2019 um 22.45 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
(0) Kommentare
   
   
   

Nach zehnminütiger Fahrt mit dem Postbus starten Guido und ich um 12.55 Uhr von Lenzerheide aus zu unserer heutigen Wanderung. Geplant ist, gemütlich zurück nach Lenz zu laufen. Auf dem zu Beginn der Wanderung in der Sonne liegenden Weg ist so warm, dass ich schon bald Handschuhe und Jacke ausziehen kann. Die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren, ist einfach herrlich. :sonne: Der Blick vom Wanderweg aufs Stätzer Horn:

Statt wie ursprünglich geplant auf direktem Weg zurück nach Lenz zu laufen, kommen wir unterwegs auf die Idee, uns den Aufstieg zur Sanaspans-Alpe näher anzuschauen. Die Sanaspans-Alpe liegt auf 2050 Höhenmetern zwischen Parpaner Rothorn und Lenzer Horn und ist in Sommer von Lenzerheide aus über einen schmalen, wildromantischen, sich mal mehr, mal weniger steil nach oben schlängelnden Wanderweg zu erreichen. Ob dieser Weg im Winter ebenfalls bis zur Alpe begehbar ist, ist fraglich. Zu Beginn kommen wir aber zügig voran, später dann mit zunehmender Schneehöhe entsprechend langsamer:

Hier liegt rechts die erste Lawine der Saison:

Weiter oben müssen wir diesen Abgang überqueren, eine etwas heikle Angelegenheit:

Kurz danach liegt die zweite Lawine vor und nach weiteren heiklen Sekunden schließlich ebenfalls hinter uns:

Hoffentlich müssen wir hier nicht zurückkehren! Die Überquerung eines Bachlaufs ist dagegen ein Kinderspiel:

Die letzten Schritte im Sonnenlicht:

Hier ist Schluss mit dem wärmenden Sonnenschein und wir stehen in einem Kälteloch unterhalb der Sanaspans-Alpe:

Nach dem Queren eines steilen Tiefschneehangs liegen endlich alle heiklen Wegpassagen hinter uns:

Die letzten Meter hinauf zur Alpe :

Das hinter der Alpe liegende Gelände:

Einsamkeit, Stille, Klarheit und eisige Kälte umhüllt uns hier. :schneeflocke: Aber beim Bergabjoggen wird uns schnell warm:

Auch der weitere Abstieg von der Sanaspans-Alpe im Licht der Abendsonne erfolgt in flottem Tempo:

Unsere Wanderung, für die wir drei Stunden benötigen, in der Übersicht:


Fehlt nur noch die Übersicht über meine Mahlzeiten:

  • 8.10 Uhr: 100 Gramm Clementine
  • 10.30 Uhr: 400 Gramm Mispeln, 600 Gramm Kakis “Persimone”
  • 16.30 Uhr: 400 Gramm Clementinen
  • 21.15 Uhr: 500 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Zickleins, 200 Gramm Eisbergsalat

PS: Vor der der letzten Mahlzeit absolviere ich Dehnungs- und Yogaübungen.

PPS: Danke für den ungeplanten Besuch der Sanasans-Alpe. :sonne:

geschrieben von Susanne am 4. Dezember 2019 um 23.55 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern, Winterwanderungen
(0) Kommentare
   
   
   

Um Punkt zwölf Uhr sind Guido und ich wie gestern bereit für die nächste Wanderung. Unser heutiges Zierl sind die auf knapp 2000 Höhenmetern gelegenen Hütten von Hetta de las Noursas. Blicke zurück auf Lenz und Piz Toisssa zu Beginn der Wanderung:

Der schneebedeckte Wanderweg kurz unterhalb von Propissi Saura:

Das Panorama bei Propissi Saura:

Auf dem Weg von Propissi Saura nach Hetta de la Noursas:

Obwohl die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt liegen, verströmen die Latschenkiefern wie im Sommer einen milden Duft: :sonne:

Hetta de las Noursas mit Piz Mulain im Hintergrund:

Der Panorama Richtung Süden:

Bildausschnitt mit Piz Kesch und Piz Üertsch:

Den ersten Teil des Abstiegs hinunter nach Brienz erkämpfen wir uns Fußspuren folgend durch kniehohen Schnee:

Leider kennt unser Vorgänger aber den Weg ebenso wenig wie wir, so dass wir uns mehr als einmal unter tiefhängenden Ästen bücken oder zwischen den dicht stehenden Bäumen durchquetschen müssen. Aber schließlich ist es geschafft, wir können einem “normalen”, nach Brienz führenden Wanderweg folgen. Von Brienz aus ist es dann noch knapp eine Stunde zurück nach Lenz. Der Blick zurück auf Brienz:

Die heutige Strecke, für die wir fünf Stunden benötigen, ist zwar kürzer als die gestrige, weist aber deutlich mehr Höhenmeter auf:

Müde, aber mit reich beschenkt mit wundervollen Natureindrücken können wir den Abend erneut vor dem Kamin sitzend genießen: :feuer: So sieht mein heutiger Speiseplan aus, die Mengenangaben sind wie immer in Lenz geschätzt:

  • 9.45 Uhr: 400 Gramm Honigmelone
  • 17.20 Uhr: 600 Gramm Kakis “Persimone”
  • 19.10 Uhr: 200 Gramm Karotten, 100 Gramm eingeweichte Walnüsse, 100 Gramm Eisbergsalat
  • 23.10 Uhr: 100 Gramm braune Champignons, 250 Gramm Fleisch und Fett von der Brust eines Zickleins

PS: Vor der letzten Mahlzeit absolviere ich Dehnungs- und Yogaübungen.

geschrieben von Susanne am 3. Dezember 2019 um 22.58 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
(0) Kommentare
   
   
   

Nach einer ruhigen, erholsamen und überaus langen Nacht – ich stehe erst um zehn Uhr auf – starten Guido und ich um zwölf Uhr zu einer Wanderung nach Lenzerheide. Drei Momentaufnahmen, die zu Beginn der Wanderung entstehen:

Je mehr wir uns Lenzerheide nähern, desto mehr Schnee liegt auf den Bäumen und Wegen:

Der Blick vom Wanderweg auf Piz Danis und Stätzer Horn:

Am Heidsee bei Lenzerheide:

Der Blick über den Heidsee auf Piz Arblatsch und Piz Forbesch:

Lenzer Horn:

Parpaner Rothorn mit Trasse der Bergbahn:

Auf dem Weg zurück nach Lenz:

Je näher wir Lenz kommen, desto schneller werden wir. Sobald die Sonne hinter den Bergen verschwindet, wir es nämlich empfindlich kalt. :schneeflocke: Unsere Wanderung, für die wir vier Stunden und zehn Minuten benötigen, in der Übersicht:

Zurück zu Hause gibt es für mich eine stärkende Mahlzeit mit Mispeln und Kakis. Mein vollständiger Speiseplan, die Mengenangaben sind geschätzt:

  • 11.00 Uhr: 600 Gramm Honigmelone
  • 16.45 Uhr: 600 Gramm Mispeln, 500 Gramm Kakis “Persimone”
  • 21.45 Uhr: 200 Gramm Karotten, 100 Gramm eingeweichte Walnüsse, 100 Gramm Feldsalat

PS: Den späten Abend verbringen Guido und ich wie gestern vor dem Ofen sitzend. :feuer:

geschrieben von Susanne am 27. Oktober 2019 um 23.30 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
(0) Kommentare
   
   
   

Heute ist der vorerst letzte sonnige Herbsttag hier in Graubünden, ab Montag soll es regnen. Guido und ich nutzen ihn, indem wir von Schmitten aus auf den Tiaun wandern. Der Tiaun ist ein Gipfel, der über einen Grat, den sogenannten Tiaungrat, mit der südöstlichen Strelakette, zu der unter anderem das Valbellahorn und der Gugernellgrat gehören, verbunden ist. Laut SAC-Führer “Bündner Alpen 1” erreicht man ihn von Schmitten aus in dreieinhalb Stunden, die Schwierigkeit wird mit “EB” = “Erfahrene Bergwanderer” angegeben. “EB” bedeutet:

Route mit und ohne Pfadspuren. Ausgesetzte Stellen sind nicht mit Geländer versehen. Man muss sich orientieren und das Gelände beurteilen können. Sicheres Gehen und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Ein Misstritt kann zu einem tödliche Sturz führen. Die Hände werden nur zum Stützen des Gleichgewichts gebraucht. Gute Bergschuhe sind unbedingt erforderlich.

Nun, Guido und ich sind erfahrene Bergwanderer, die Besteigung des Tiauns sollte uns also nicht schwer fallen. Der Postbus Nummer 183 bringt uns um 10.47 Uhr von Lenz aus nach Schmitten, das wir um 11.11 Uhr erreichen. Von der Bushaltestelle aus sind es nur wenige Gehminuten über Asphalt, dann erreichen wir den zur Schmitten-Alpe hinaufführenden Wanderweg. Er führt durch einen lichten, von der Sonne beschienenen und dadurch angenehm duftenden Nadelmischwald steil bergauf. Der Blick von den Hütten der Wiesen-Alpe Richtung Süden auf die Muchetta und das Büelenhorn, links davon ist unser gestriges Gipfelziel der Erezberg zu sehen, dahinter liegen Leidbach- und Älplihorn:

Erezberg und Älplihorn im Zoom:

Im Norden ist von den Hütten der Wiesen-Alpe neben Guggernellgrat und Guggernell unser heutiges Gipfelziel, der Tiaun, zu bewundern:

Der Tiaun und eine vor ihm liegende Rasenschulter, der Hübel:

Beim Aufstieg umrunden wir den Hübel und folgen dabei einem zum Sandhubel führenden Wanderweg:

Am Fuße des Tiauns verlassen wird den Wanderweg und steigen weglos über das Weidegelände des Südrückens auf:

Weiter oben wenden wir uns nach Osten und erreichen schließlich den Südostgrat, dem wir bis zum Gipfel folgen:

Auch wenn die Sonne scheint, der Sommer ist vorbei und schon kurz unterhalb des Grats weht der Herbstwind so heftig, dass ich eine Jacke mit Kapuze anziehe, um nicht auszukühlen. Kurzer Fotostopp auf dem Grat:

Zu sehen sind von hier aus Spitz Gretli und Sandhubel sowie Hüreli und dahinter aufragend das Valbellahorn:

Knapp drei Stunden nach Beginn unserer Wanderung erreichen wir den Gipfel:

Wir sind laut aus dem Jahr 2000 stammenden Gipfelbuch heute die ersten und einzigen, die sich hinaufwagen, aber insgesamt wird der Gipfel doch häufiger besucht als vermutet. Das sich von Nordwesten bis Südosten erstreckende Panorama mit Spitzig Gretli, Sandhubel und Hüreli:

Das Panorama von Südosten bis Nordwesten mit den Bergüner Stöcken in der Bildmitte, ganz rechts liegt der Guggernellgrat:

Guido schaut sich den Tiaungrat, der sich vom Tiaun zum Gugernellgrat erstreckt, näher an:

Von diesem gibt es keinerlei Beschreibungen, weder im Internet noch im SAC-Führer. Bei näherer Betrachtung kein Wunder, denn auf der einen Seite bricht er senkrecht ab und auf der anderen bräuchte man Saugnäpfe, um über die steilen Felsplatten laufen zu können. Nach einer kurzen Gipfelrast steigen wir über den Südwestgrat ab, der uns auf den Hübel, eine Graskuppe am Fuße des Tiauns, führt:

Der Blick vom Südwestgrat des Tiauns auf den Guggernellgrat:

Auf dem Hübel:

Der Blick zurück vom Hübel auf den Tiaun:

Die Aufstiegsroute über den Südostgrat ist weiß, die Abstiegsroute über den Südwestgrat schwarz markiert. Vom Hübel aus steigen wir weiter weglos zu den Hütten der Schmitten-Alpe ab. Von hier aus führt ein offizieller Wanderweg zurück nach Schmitten:

Viereinhalb Stunden nach Beginn unserer Wanderung sind wir wieder in Schmitten, zehn Minuten später bringst uns der Postbus zurück nach Lenz. Die Tour in der Übersicht:


Mein Mahlzeiten, wie gestern bin ich fleischlos unterwegs:

  • 7.20 Uhr: 7 Gramm Eierschale
  • 8.30 Uhr: 1000 Gramm Kakis “Rojo Brillante”
  • 16.40 Uhr: 800 Gramm Kakis “Rojo Brillante”
  • 21.20 Uhr: 600 Gramm Kakis “Persimone”, 300 Gramm Bananen “Cavendish”

Morgen hat die Schlemmerei mit Kakis ein Ende, denn wir fahren zurück nach Oberstaufen. Die Kakis, die ich dort bekomme, sind von der Qualität her schlechter und zudem teurer. Da greife ich dann doch lieber wieder zu Fleisch!