geschrieben von Susanne am 16. Oktober 2017 um 23.35 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost
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Heute sind Guido und ich ausnahmsweise mal nicht in den Bergen unterwegs. Wir beschließen mit dem Zug ans Meer zu fahren, genauer gesagt ans Schwäbische Meer bei Lindau am Bodensee. Vom Hauptbahnhof aus, der auf der Insel, einer der zehn Stadtteile von Lindau liegt, laufen wir zuerst zum Leuchtturm an der Hafeneinfahrt:

Anschließend geht es auf dem Uferweg zur Hinteren Insel:

Der Bahndamm, der Insel und Festland miteinander verbindet:

Der Blick vom Uferweg der Vorderen Insel bzw. Hauptinsel auf den Pfänder, den Hausberg von Bregenz:

Der Yachthafen:

Vom Yachthafen aus schlendern wir durch die Altstadt von Lindau:

Ein Blumenladen und eine schmale Gasse:

Eine der vielen bemalten Hausfassaden:

Das alte Rathaus, ein farbenfroher Prachtbau:

Der Club der Idealisten ist der Titel eines Buches und zugleich ein liebevoll eingerichteter Seminarraum im Zentrum der Altstadt, der für jedermann zugänglich ist:

Die Zeit vergeht wie im Flug, so viel ist hier zu sehen und zu bestaunen. Bevor die Wolken sich wieder über die Insel senken, machen wir uns auf den Heimweg. Mir hat unser Ausflug nach Lindau sehr gut gefallen, auch wenn ich eigentlich kein Freund von Städten bin. Wohnen möchte ich Lindau allerdings nicht, da gefällt mir Oberstaufen wesentlich besser! Das esse ich heute:

  • 7.15 Uhr: 290 Gramm Äpfel „Golden Delicious“
  • 9.30 Uhr: 690 Gramm Trauben „Sultana“
  • 14.30 Uhr: einige Samenmäntel einer Eibe
  • 18.30 bis 19.15 Uhr: 50 Gramm Lauch, 200 Gramm Rumpsteak und 320 Gramm Querrippe vom Rind
  • 22.45 bis 23.15 Uhr: 560 Gramm Tomaten „Variationen“

PS: Den Abend verbringe ich vor allem mit dem Sichten und Aussortieren der Bilder, die ich Lindau gemacht habe. Und das sind einige!

geschrieben von Susanne am 15. Oktober 2017 um 22.09 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren, Omnivore Rohkost, Wildpflanzen
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Guido und ich überlegen lange, was wir heute unternehmen können, denn das schöne Herbstwetter lockt am Wochenende Heerscharen von Menschen hinaus ins Grüne und wir suchen ja eher die Einsamkeit. Schließlich kommen wir auf die Idee, unsere Fahrräder zu aktivieren und eine kleine Tour zum Dreiländerblick zu machen. Zuerst geht es über Eibele nach Aach und von Aach aus die wenig befahrene Straße nach Hagspiel hinauf. Das goldene Blätterdach eines Waldes schützt uns zu Beginn des Anstiegs vor der Sonne. Die letzten zwei Kilometer werden dann allerdings zu einer ziemlich schweißtreibenden Angelegenheit. Der Blick von Hagspiel in Richtung Ostschweiz:

Die Bänke am Dreiländerblick sind leider alle belegt:

Aber wir finden an anderer Stelle ein gemütliches, ruhiges Plätzchen und genießen dort rund eine halbe Stunde lang die Nachmittagssonne. Dann geht es über Schindelberg zurück nach Oberstaufen. Der Blick von Schindelberg aus zum Staufen, zur Salmaser Höhe und zum Hündle:

Bei Höfen müssen wir die vom Hochgrat bzw. von Steibis kommende Straße queren, was aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens keine leichte Angelegenheit ist. Gut, dass wir uns nicht auf den Weg zum Hochgrat gemacht haben, denn dort hätten wir heute sicherlich kein ruhiges Plätzchen gefunden! Gegen Ende der Tour komme ich in den Genuss eines ganz besonderen Erfolgserlebnisses: Zum ersten Mal schaffe ich es, die Steigung von Weißach nach Oberstaufen hinaufzuradeln und muss nicht schieben! Die Tour auf der Karte:

Die Mahlzeiten von heute:

  • 6.10 Uhr: 150 Gramm Apfel „Golden Delicious“
  • 8.30 Uhr: 260 Gramm Mango „Kent“
  • 9.10 Uhr: 240 Gramm Kaki „Vanille“, 160 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 11.20 Uhr: 270 Gramm Kaki „Vanille“, 170 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 14.00 bis 14.30 Uhr: 75 Hagebutten
  • 16.30 bis 17.15 Uhr: 80 Gramm Eisbergsalat, 400 Gramm Knorpel, Knochen und Fleisch von den Rippen eines Zickleins
  • 21.30 Uhr: 710 Gramm Tomaten „Variationen“

Heute gibt es so viele Hagebutten am Wegesrand, dass ich bei diesen Früchtchen zum ersten Mal an eine Sperre herankomme: Sie schmecken auf einmal unangenehm sauer!

geschrieben von Susanne am 14. Oktober 2017 um 22.28 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost
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Am 11. August habe ich erwähnt, dass in Oberstaufen ein neues Fitnessstudio eröffnet wird und angemeldete Leser haben am 29. August erfahren, dass ich neben der Arbeit als Biologin bzw. Lebensratgeberin und der Gartenarbeit wahrscheinlich auch im neuen Fitnessstudio tätig sein werde. In einer Woche ist nun die Eröffnung des neuen Studios und ich bin tatsächlich mit im Team! Am heutigen Vormittag findet für alle Teammitglieder eine Einweisung in den Beweglichkeitszirkel von „extrafit“ statt:

Der Zirkel besteht aus einer Bank und acht Geräten aus Holz und man kann damit alle wichtigen Körperteile dehnen. Das kann man natürlich auch ohne Geräte, aber es gibt sicherlich zahlreiche Leute, die es motiviert, die Übungen an den Geräten durchführen zu können. Die Einweisung macht jedenfalls sehr viel Spaß und ich bin mir sicher, dass ich den Zirkel regelmäßig nutzen werde.

Nach der Einweisung geht es zum Mittagessen nach Hause und um 13.45 Uhr fahren Guido und ich dann mit dem Bus zur Talstation der Hochgratbahn. Guido läuft die Brunnenauscharte hoch, ich fahre mit der Bahn hinauf zur Bergstation. Von dort aus laufe ich über den Grat zum Gipfel, suche mir ein ruhiges Plätzchen, ziehe die Schuhe aus und genieße das Panorama:

Hier ist die schneebedeckte Zugspitze zwischen Gaishorn und Rauhhorn zu sehen, am linken Bildrand ragen Gimpel und Kellenspitze empor:

Zusammen mit Guido geht es dann eine halbe Stunde später zu Fuß zurück zur Talstation. Unterwegs finde und esse ich etliche Blüten vom Herbst-Löwenzahn:

In der Nähe meiner Lieblingsbuche beschenkt uns außerdem ein Hagebuttenstrauch mit seinen leckeren Früchten:

Und die uralte Eibe hängt voller reifer Samenmäntel:

Leider kann ich nur ein paar davon essen, denn sonst verpassen wir den Bus zurück nach Oberstaufen. Aber ich nehme mir vor, schon bald wiederzukommen. Goldener Oktober am Prodel:

Solche Anblicke sind wahre Herzöffner! :herz: So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 8.10 Uhr: 50 Gramm Himbeeren, 150 Gramm Apfel „Golden Delicious“, 290 Gramm Trauben „Sultana“
  • 12.45 Uhr: 190 Gramm Knorpel und Fleisch von den Rippen eines Zickleins
  • 16.00 Uhr: 5 Blüten vom Herbst-Löwenzahn, 45 Hagebutten, 20 Samenmäntel einer Eibe
  • 18.00 Uhr: 205 Gramm Kohlrabi, 50 Gramm Eisbergsalat
  • 18.45 bis 19.20 Uhr: 370 Gramm Rumpsteak und 110 Gramm Querrippe (fett) vom Rind
  • 23.10 Uhr: 710 Gramm Tomaten „Variationen“

Das Rippenstück vom Zicklein habe ich mir gestern auf dem Markt gekauft. Das Fleisch ist extrem zart und sehr mild im Geschmack. Am Abend zieht es mich zu dem doch wesentlich deftiger riechenden und auch deftiger schmeckenden Rindfleisch hin. Die Haselnüsse bleiben dagegen unbeachtet.

PS: Nach dem Abendessen widme ich mich dem SAC-Führer „Bergsport“. Eine sehr interessante Lektüre, an der es nichts auszusetzen gibt!

geschrieben von Susanne am 13. Oktober 2017 um 23.42 Uhr
Kategorie: Buchvorstellungen, Ernährung, Omnivore Rohkost
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Im Laufe des Tages lese ich das Buch „Scheissschlau – Wie eine gesunde Darmflora unser Hirn fit hält“ von David Perlmutter zu Ende:

Am Ende bin ich nicht mehr ganz so begeistert wie zu Anfang des Buches. Aber zuerst kurz zum Inhalt: Der Autor zeigt im ersten Teil des Buches die durchaus interessanten und durch zahlreiche Studien belegten Zusammenhänge zwischen der Störung der Darmflora und Erkrankungen wie zum Beispiel Autismus, ADHS, Depression, Diabetes, Tourette-Syndrom, MS und Alzheimer auf.

Im zweiten Teil berichtet er über die größten Widersacher einer gesunden Darmflora. Für ihn sind das der Kontakt mit Substanzen, welche Bakterienkolonien abtöten oder ihre Zusammensetzung anderweitig negativ verändern, zu wenig Nährstoffe für eine gesunde Vielfalt an Bakterien und Stress. Zu den Substanzen, die sich negativ auswirken, gehören bestimmte Bestandteile in der Ernährung (Zucker oder Gluten), im Wasser (Chlor) sowie Medikamente (Antibiotika).

Aber man muss nicht verzweifeln, denn durch eine Ernährungsumstellung, Vermeidung von (Umwelt-)Giften und eine stressfreie Lebensweise lässt sich vieles wieder richten. Tipps für eine Ernährungsumstellung, die alles zum Guten wenden soll, gibt es im dritten Teil des Buches. Perlmutters Mahlzeitenplan für eine gesunde Darmflora sieht zum Frühstück Joghurt oder ein ähnliches Milchprodukt vor, zum Mittag- und Abendessen tierische Lebensmittel mit Gemüse, alles gekocht bzw. zubereitet. Kaffee, schwarzer Tee und Rotwein stehen auf der Getränkeliste. So weit, so gut bzw. so schlecht!

Aussagen wie „Im Großen und Ganzen sind es jedoch die Bakterien, die eine Schlüsselrolle für unsere körperliche Gesundheit übernehmen“ oder „Stellen Sie sich vor, Sie könnten in der Apotheke Heilmittel für krankhaftes Übergewicht, Colitis ulcerosa und Depressionen kaufen. Ich kann es kaum erwarten!“ krönen Perlmutters Ausführungen und lassen mich daran zweifeln, ob er die Zusammenhänge wirklich begriffen hat.

Die Schlüsselrolle für die Gesundheit übernimmt meiner Meinung nach nämlich jeder durch die Ernährung und durch die Lebensweise selbst. Der Wunsch nach Wundermitteln gegen jede Krankheit ist eher der Traum eines Kindes als der eines erwachsenen Menschen, der die Verantwortung für seine Gesundheit in die eigenen Hände nehmen will. So gesehen passt der Titel „Scheissschlau“ der deutschen Ausgabe, den ich ziemlich merkwürdig finde, dann doch ganz gut zu den zum Teil sehr merkwürdigen Aussagen des Autors.

Gott sei Dank bleibt trotz der Lektüre des Buches, die einige Stunden des Tages in Anspruch nimmt, am Nachmittag genug Zeit für einen Spaziergang auf den Kapf. Bewegung hält unser Hirn übrigens auch fit! Drei Momentaufnahmen:

So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 7.20 Uhr: 110 Gramm Apfel „Elstar“, 320 Gramm Trauben „Sultana“
  • 9.10 Uhr: 280 Gramm Kaki „Vanille“
  • 10.50 Uhr: 160 Gramm Kohlrabi
  • 12.15 Uhr: 200 Gramm Querrippe (fett) und 270 Gramm Rumpsteak vom Rind
  • 16.20 Uhr: 380 Gramm Äpfel „Golden Delicious“, 400 Gramm Trauben „Sultana“
  • 19.00 bis 20.05 Uhr: 35 Gramm Knollensellerie, 110 Gramm Karotten, 125 Gramm Haselnüsse

Die erntefrischen, d.h. nicht getrockneten Haselnüsse habe ich mir wie jedes Jahr bei Martl’s Haselnussshop bestellt. Heute Abend sind sie anziehender als das Stück Querrippe vom Rind, das ebenfalls zur Auswahl steht. Positiv überrascht bin ich von dem kleinen Stück Knollensellerie, das es als Vorspeise gibt. Es lohnt sich also durchaus, Lebensmittel, denen man normalerweise nichts abgewinnen kann, mal wieder in die Auswahl zu nehmen!

geschrieben von Susanne am 12. Oktober 2017 um 21.28 Uhr
Kategorie: Buchvorstellungen, Ernährung, Omnivore Rohkost, Zitate
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Vormittags schaue ich wieder einmal im Garten nach dem Rechten. Ziemlich genau zwei Stunden bin ich damit beschäftigt, Unmengen von Laub zusammenzukehren bzw. zusammenzurechen. Die Arbeit macht mir sehr viel Freude, denn Besenschwingen gehört seit jeher zu meinen Lieblingsbeschäftigungen! Da geht es mir wie Beppo Straßenkehrer aus dem Roman „Momo“ von Michael Ende:

Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang, das kann man niemals schaffen, denkt man. Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem.

So darf man es nicht machen. Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten. Dann macht es Freude. Das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Nachmittags wandere ich zusammen mit Guido auf den Kapf bzw. um den Kapf herum. Die Streckenlänge beträgt ungefähr 10 Kilometer. Der Blick auf die Nagelfluhkette während des Aufstiegs zum Kapf:

Das Weissachtal vom Gipfel des Kapfs aus gesehen:

Die Weiden von Berg:

Das Naturschutzgebiet Moos bei Oberstaufen:

Genuss gibt es aber nicht nur für die Augen, auch der Gaumen kommt auf seine Kosten: Hagebutten, Himbeeren, Samenmäntel einer Eibe, Brennnesselspitzen, Blüten des Orangeroten Habichtskrauts, Salatblätter und ein kleines Stück roter Rettich bilden ein wildes Allerlei. Bilder der drei letztgenannten Leckereien:

Salat und roter Rettich wachsen am Waldrand in dem wilden Garten, den ich schon ein paar Mal erwähnt habe. Das gibt es sonst noch so zum Essen:

  • 6.40 Uhr: 100 Gramm Apfel „Elstar“, 230 Gramm Trauben „Sultana“
  • 12.45 bis 13.15 Uhr: 110 Gramm Querrippe (fett) und 320 Gramm Rumpsteak vom Rind
  • 16.00 bis 17.00 Uhr: wildes Allerlei: etwa 50 Hagebutten, 10 Samenmäntel einer Eibe, 10 Himbeeren, Brennnesselspitzen, Blüten vom Orangeroten Habichtskraut, drei große Salatblätter, ein kleines Stückchen roter Rettich
  • 17.50 Uhr: 110 Gramm Apfel „Elstar“
  • 19.30 bis 20.15 Uhr: 240 Gramm Eisbergsalat, 50 Gramm Knochenmark, 150 Gramm Querrippe (fett) und 200 Gramm Rumpsteak vom Rind

Am Abend beschäftige ich mich ausnahmsweise einmal nicht mit dem Thema „Bergsport“. In der Bücherei habe ich am Montag ein Buch von David Perlmutter, dem Autor von „Dumm wie Brot“, entdeckt, in das ich mich vertiefe. Der Titel lautet „Scheissschlau – Wie eine gesunde Darmflora unser Hirn fit hält“. Das Buch liest sich sehr gut und liefert einige interessante Denkanstöße. Vielleicht schreibe demnächst mehr dazu.