geschrieben von Susanne am 24. September 2018 um 23.57 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Über 2000 Meter Höhe fällt über Nacht reichlich Schnee, selbst auf dem 1834 Meter hohen Hochgrat beträgt die Temperatur am Vormittag nur 0,5 °C. In Oberstaufen selbst steigen die Temperaturen im Tagesverlauf nicht über 10°C, gefühlt ist es wegen des eisigen Ostwindes noch kälter. Trotzdem arbeite ich nachmittags im Garten, denn der nächtliche Sturm hat nicht nur reichlich Blätter von den Bäumen geweht, sondern auch zahlreiche Äpfel. Nach der Gartenarbeit fällt mir auf dem Nachhauseweg ein Strauch mit Kornelkirschen auf:

Einige dieser wilden Früchte sind schon herabgefallen, zum Teil liegen sie auf einer Gartenmauer, so dass ich mir ein Dutzend ohne Bedenken schmecken lassen kann. So sieht mein vollständiger Speiseplan aus:

  • 8.35 Uhr: 280 Gramm Trauben „Nerona“
  • 13.05 Uhr: 710 Gramm Trauben „Nerona“
  • 15.40 Uhr: 500 Gramm Trauben „Regal“
  • 18.10 Uhr: ein Dutzend Kornelkirschen
  • 19.30 Uhr: 90 Gramm frische Algen „Ramallo“, 380 Gramm Lachs
  • 23.10 Uhr: 620 Gramm Tomaten „Variationen“

Viel mehr gibt es über den heutigen Tag nicht berichten, jedenfalls nicht öffentlich!

geschrieben von Susanne am 23. September 2018 um 23.58 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Vom kalendarischen Herbstanfang ist tagsüber noch nicht viel zu spüren, es ist weiterhin sonnig und sommerlich warm. Aber während eines Spaziergangs auf den Kapf kurz vor Sonnenuntergang sehen Guido und ich den Herbst näherrücken:

Gegen 21.00 Uhr wirbelt er dann ziemlich heftig durchs Dorf und bringt nicht nur Regen, sondern auch deutlich kühlere Temperaturen mit. Bei unseren nächsten Touren werden wir wahrscheinlich um das Mitnehmen von Jacken nicht drum herum kommen. Das gibt es am Tag des Herbstanfangs bei mir zum Essen:

  • 10.25 Uhr: 940 Gramm Trauben „Sultana“
  • 13.40 Uhr: 310 Gramm Rumpsteak vom Rind, 410 Gramm Eisbergsalat
  • 17.35 Uhr: 250 Gramm Trauben „Sultana“, 460 Gramm Trauben „Nerona“
  • 23.20 Uhr: 380 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms, 260 Gramm Eisbergsalat

Trauben, Trauben und nochmals Trauben, mehr brauche ich gerade nicht an Obst!

geschrieben von Susanne am 22. September 2018 um 23.52 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Alles hat ein Ende, auch die Gartensaison. Aber noch blühen einige Pflanzen unverdrossen: Der gelbe Sonnenhut, die Sonnenbraut, Herbstastern, Wildblumen wie die Mauretanische Malve, aber auch einige Rosen. So wie dieses Prachtexemplar, das einen Durchmesser von über fünfzehn Zentimetern besitzt:

Viel Zeit verbringe ich allerdings nicht mehr im Garten. Außer Laub zusammenzurechen und Fallobst aufzusammeln, ist kaum mehr etwas zu tun. So bleibt mehr Zeit für meine Studienunterlagen, jedenfalls bei schlechtem Wetter, wenn Guido und ich nicht auf Tour sind. Aber wann haben wir schon schlechtes Wetter?! Meine Mahlzeiten:

  • 9.30 Uhr: 80 Gramm roter Spitzpaprika, 300 Gramm Tomaten „Variationen“
  • 14.10 Uhr: 300 Gramm Lachs, 170 Gramm frische Alge „Ramallo“
  • 18.00 Uhr: 300 Gramm Cherry-Tomaten
  • 19.50 Uhr: 890 Gramm Trauben „Sultana“
  • 22.45 Uhr: 360 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms

Die Brust vom Lamm, die ich kurz vor Ladenschluss beim Metzger erstehe, hat einen hohen Anteil an Fett und schmeckt dementsprechend genial!

geschrieben von Susanne am 21. September 2018 um 23.57 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wandern in Bayern
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Einen ganzen Tag wie gestern in den Bergen unterwegs sein zu können ist schon etwas Besonderes. Aber ich habe ja die Möglichkeit, auch an einem ganz normalen Arbeitstag wenigstens für kurze Zeit hinaus in die Natur zu gehen, zu entspannen und Kraft zu tanken. Je nach Wetterlage geht es dann rund um den Kapf oder rund um den Staufen. Und immer wieder bin ich zusammen mit Guido auch nachmittags mehrere Stunden unterwegs. So spazieren wir heute von einem Parkplatz am Oberstdorfer Bahnhof aus zur Seealpe am Fuße des Nebelhorns. Der Weg führt durch den Faltenbachtobel, dessen Wassermassen sehr eindrucks- und geräuschvoll zu Tal stürzen:

Kontrastprogramm am Speichersee der Seealpe:

Der Blick vom Panoramaweg der Seealpe auf den Speichersee:

Insgesamt sind wir drei Stunden unterwegs und legen in dieser Zeit 12,5 Kilometer und 610 Höhenmeter zurück. Am Abend ziehen Regenwolken auf und gegen 18.30 Uhr fängt es heftig an zu regnen. Aber da sitzen wir ja schon wieder gemütlich zu Hause! Meine Mahlzeiten:

  • 8.30 Uhr: 300 Gramm Trauben „Regal“
  • 12.35 Uhr: 1080 Gramm Trauben „Sultana“
  • 19.30 Uhr: 970 Gramm Trauben „Sultana“
  • 23.20 Uhr: 340 Gramm Eisbergsalat, 140 Gramm Walnüsse (Schälnüsse)

PS: Es gibt heute kein Fleisch, weil ich nicht dazu komme, welches zu besorgen. Aber ein veganer Tag zwischendurch bringt mich schon nicht um!

geschrieben von Susanne am 20. September 2018 um 23.58 Uhr
Kategorie: Ernährung, Videos, Wandern in der Schweiz/Liechtenstein
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Ich übergebe einem Kollegen den Dienst im Fitnessstudio, so dass Guido und ich schon früh am Morgen zu einer Tour starten können. Es geht mit dem Auto in die Schweiz: Wir wollen von Wangs aus den Pizol besteigen. Wangs ist eine im Kanton St. Gallen gelegene Gemeinde am Westhang des Rheintals und liegt auf einer Höhe von 500 Metern. Unser Gipfelziel, der Pizol, ist 2844 Meter hoch. Über 2300 Meter im Aufstieg, das ist an einem Tag zusammen mit einem Abstieg kaum zu schaffen, deshalb benutzen wir Gondelbahn und Sessellifte als Aufstiegshilfe. Die Gondelbahn fährt bis Furt und bis hier nehmen wir auch unsere Fahrräder mit. Mit ihrer Hilfe wollen wir später Abstieg von Furt nach Wangs bewältigen. Anschließend geht es ohne Fahrräder über die Station „Gaffia“ mit zwei Sesselliften bis zur Pizolhütte weiter. Die Pizolhütte liegt auf 2222 Metern, von dort aus sind es dann „nur“ noch gut 600 Höhenmeter bis zum Gipfel.

Um 11.05 Uhr starten wir schließlich von der Pizolhütte aus zur Wildseeluggen, einem Übergang westlich der Pizolhütte, der sowohl bei der Besteigung des Pizols als auch bei der Fünfseenwanderung überschritten wird:

Die Fünfseenwanderung ist eine beliebte Wanderung im Pizolgebiet, die wir je nach Lust und Laune an die Besteigung des Pizols anhängen wollen. Der erste See, der Wangensee, liegt allerdings östlich von der Pizolhütte und damit nicht auf unserem Weg. Während des Aufstiegs zur Wildseeluggen sind wir nicht allein unterwegs:

Der Blick von der Wildseeluggen auf den Wildsee, im Hintergrund ist mit einem roten Pfeil markiert unser Gipfelziel zu sehen:

Rechts vom Pizol liegen die Lavtinahörner, zwölf Gipfel, die auf verschiedenen Routen von Wagemutigen erklettert werden können. Die meisten Wanderer machen an der Wildseeluggen eine Rast, um sich vom Aufstieg zu erholen und um das wunderbare Panorama zu genießen. Wir wandern allerdings ohne Pause weiter. Der Weg führt von der Wildseeluggen leicht absteigend über große Blocktrümmer zum Schuttboden des Wildsees. Früher war diese Fläche vom Eis des Pizolgletschers bedeckt:

Vor 2012 führte eine Aufstiegsroute über den Gletscher zum Gipfel, der Weg wurde aber inzwischen aus Sicherheitsgründen in die Felsen verlegt. Vom Gletscher ist nämlich nicht mehr viel übrig:

Der Weg durch die Felsen ist gut markiert und gut zu begehen, die schwierigsten Passagen sind zudem mit Drahtseilen gesichert. Ziemlich genau 100 Minuten nach dem Start unserer Wanderung an der Pizolhütte stehen wir auf dem Gipfel und können das herrliche Panorama bewundern:

Vom Hauptgipfel aus klettern wir anschließend auf den Nordgipfel:

Der Blick vom Nord- auf den Hauptgipfel:

Der Rest des Pizolgletschers von oben gesehen:

Ziemlich flott geht es auf dem Aufstiegsweg zurück zur Wildseeluggen. Hier liegt die Schuttfläche des ehemaligen Gletschers wieder vor uns:

Ein Gletschersee ohne Namen, für uns ist es der zweite See auf unserer Wanderung:

Um 14.25 Uhr sind wir zurück am Wildsee:

Bei diesem herrlichen Anblick kommt ein Abstieg zurück zur Pizolhütte nicht in Frage. Wir folgen deshalb den Wegweisern der Fünfseenwanderung. Der dritte See der offiziellen Fünfseenwanderung und auch der dritte See unserer Wanderung, der auf 2235 Metern gelegene Schottensee:

Das Panorama am Schwarzchopf, dem mit 2510 Metern höchsten Punkt der Fünfseenwanderung:

See Nummer vier, der Schwarzsee:

Vom Schwarzsee aus geht es hinauf zum Rossstall, einem Plateau, das mit unzähligen Steinmännern geschmückt ist:

Zwei besonders beeindruckende Exemplare:

Vom Rossstall aus führt der Weg direkt auf die Gamidauerspitz, einem 2309 Meter hohen Gipfel, zu. Im Hintergrund ist rechts die Alvierkette zu sehen, der sich die Churfirsten anschließen:

Die Gamidauerspitz liegt zwar nicht auf dem Weg, aber klar, da „müssen“ wir schon hinauf! Der Blick vom Abstiegsweg auf den fünften und letzten See unserer Wanderung, den Baschalvasee:

Im weiteren Wegverlauf liegt dieser Felsen vor uns, den wir uns näher anschauen:

Oben angekommen entdecken wir den nächsten Felsklotz:

Da ist dann aber Schluss mit der Kletterei und wir legen den Rückzug ein! Hier liegt der Baschalvasee hinter uns und wir schauen auf Furt, wo unsere Fahrräder stehen:

Sechs Stunden und vierzig Minuten nach dem Start unserer Wanderung können wir uns auf unsere Räder schwingen und die letzten Höhenmeter im Abstieg rollend bewältigen. Da ich eine Freundin von gemächlichen Abfahrten bin, brauchen wir rund vierzig Minuten bis zum Auto. Lässt man es laufen, kann man die Strecke sicher in der Hälfte der Zeit bewältigen! Ohne Bahn- und Sesselliftfahrt sind wir insgesamt also sieben Stunden und zwanzig Minuten unterwegs und legen in dieser Zeit 35 Kilometer, 1300 Höhenmeter im Aufstieg und 3000 Höhenmeter im Abstieg zurück. Ich glaube, die Bilder sprechen für sich, da brauche ich gar nicht zu schreiben, dass ich diese Tour nur empfehlen kann! Sie ist auch für weniger versierte Bergwanderer gut machbar, aufgrund ihrer Länge muss man allerdings schon ein bisschen Kondition mitbringen. Der Tourenplaner veranschlagt für die Strecke, die zu Fuß zurückgelegt werden muss – ohne Klettereinlagen am Pizol und an der Gamidauerspitz – sechseinhalb Stunden. Bei einem Abstieg nach Wangs zu Fuß muss man über acht Stunden Wanderzeit einplanen. Wer früh genug unterwegs ist, kann allerdings für den Abstieg von „Gaffia“ aus auch den Sesselift und die Bahn benutzen. Zu guter Letzt wie immer meine Mahlzeiten:

  • 8.15 Uhr: 200 Gramm Trauben „Regal“, 430 Gramm Zwetschgen
  • 17.45 Uhr: etwa 200 Gramm Trauben „Nerona“
  • 20.20 Uhr: 110 Gramm Kalbsbries, 80 Gramm Knochenmark vom Rind, 260 Gramm Eisbergsalat
  • 23.30 Uhr: 200 Gramm Fleisch, Knorpel und Knochenendstücke von der Brust eines Zickleins, 80 Gramm Sesam

Mehr als das bisschen Fleisch vom Zicklein habe ich nicht im Haus, sonst wäre die Fleischportion deutlich größer ausgefallen!

PS: Während der Wanderung trinke ich Gletscherwasser aus diesem Bachbett:

Nachtrag vom 23. September: Guido hat ein Video von unserer Tour zusammengestellt: