geschrieben von Susanne am 23. Juli 2017 um 22.49 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wandern in Bayern
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page
(0) Kommentare
   
   
   
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

Das heftige Gewitter, das um kurz nach Mitternacht begonnen hat, tobte fast eine Stunde über uns. An Schlaf war bei mir aber auch nachdem die Ruhe zurückgekehrt war, nicht zu denken. Um drei Uhr bin ich aufgestanden, weil ich es satt hatte, schlaflos im Bett zu liegen. „Ein paar Trauben können jetzt nicht schaden“, dachte ich mir und setzte mich mit einem Pfund Trauben vor der Nase in die Küche. Weit bin ich nicht gekommen, nach etwa 50 Gramm überfiel mich eine bleierne Müdigkeit. Der Rest der Trauben wanderte daher wieder in den Kühlschrank und ich ins Bett, wo ich innerhalb kürzester Zeit eingeschlafen bin. Trauben als Schlafmittel, das habe ich bisher auch noch nicht erlebt! Nach vier Stunden bin ich allerdings schon wieder aufgewacht, den fehlenden Schlaf habe ich später mit einem Mittagsschlaf nachgeholt. Gegen 18.00 Uhr sind Guido und ich zu einem Spaziergang aufgebrochen, der mit 11,5 Kilometer Länge fast als Wanderung bezeichnet werden kann:

Aber wir sind halt sehr gemütlich gegangen, da passt die Bezeichnung „Spaziergang“ besser! Der See von Eibele und die Weißach bei Krebs:

An beiden Stellen wird das Wasser durch eine Mauer im Fluss aufgehalten und mit Hilfe der gestauten Wasserkraft Energie gewonnen. Die Staumauer bei Krebs und der dadurch ausgetrocknete Wasserfall von Krebs:

Die hier zu sehenden Eingriffe des Menschen in die Natur haben mich sehr berührt und ich habe mich gefragt, wie es hier wohl aussah, bevor der Mensch Hand angelegt hat. Meine Mahlzeiten:

  • 7.10 Uhr 540 Gramm Wassermelone
  • 9.30 Uhr: 1050 Gramm Wassermelone
  • 13.20 Uhr: 470 Gramm Aprikosen, 90 Gramm Heidelbeeren
  • 17.00 Uhr: 210 Gramm Eisbergsalat, 90 Gramm Paranüsse
  • 19.00 Uhr: Blüten der wilden Malve und der kleinen Nachtkerze
  • 22.30 Uhr: 510 Gramm Tomaten

P.S.: Ich hoffe, ich kann heute wieder ruhiger schlafen. :stern:

geschrieben von Susanne am 22. Juli 2017 um 22.20 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wandern in Bayern
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page
(0) Kommentare
   
   
   
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

Vier Tage hintereinander haben wir nur eineinhalb- bis zweistündige Abendspaziergänge gemacht, da war es an der Zeit, wieder einmal etwas Größeres zu unternehmen. Das Größere war schlussendlich eine Wanderung über die östlich vom Hochgrat liegenden Gipfel der Nagelfluhkette bis nach Immenstadt:

Bei schönem Wetter und das hatten wir heute, ist dies eine Genusswanderung mit herrlicher Fernsicht auf die Allgäuer Hochalpen. Auf Hochgrat und Rindalphorn war heute einiges los, aber je weiter wir uns Richtung Immenstadt bewegten, desto einsamer wurde es. Das lag mit Sicherheit auch daran, dass wir recht spät gestartet sind, nämlich um 13.30 Uhr. Hier liegt der Gipfel des Hochgrats hinter mir und der des Rindalphorns vor mir:

Am Rindalphorn haben wir nachgeschaut, ob das Gipfelbuch, das Guido am 09. Juni dort hinterlassen hat, noch da ist. Zu unserer großen Überraschung befand sich schon wieder ein neues an Ort und Stelle. Es war, wie man auf der ersten Seite erfahren konnte, am 18. Juli von einem Pfarrer hinterlegt worden. Am nächsten Gipfel, dem Gündleskopf, war dagegen noch alles beim Alten und zwar im wahrsten Sinne des Wortes:

Wir haben das zerfledderte Buch durch eine neues ersetzt. Es ist dann schon das zweite Gipfelbuch in unserem Besitz, denn für das alte Buch vom Rindalphorn fühlte sich weder die Ortsgemeinde noch der Alpenverein zuständig! Hinter dem Gündleskopf begann Neuland für uns, weiter als bis zum Gündleskopf sind wir nämlich bei unseren Wanderungen bisher noch nie gekommen. Auf dem Weg vom Gündleskopf zum Buralpkopf:

Der Gipfel des Buralpkopfs war so unauffällig, es gab kein Gipfelkreuz, dass ich nicht auf die Idee gekommen bin, hier ein Bild zu machen. Der nächste Gipfel, der Sederstuiben, war wiederum nicht zu übersehen:

Hier liegt der Stuiben vor uns:

Der Streckenabschnitt zwischen Stuiben und Steineberg war für mich der schönste der Wanderung:

Im Wegverlauf gab es einige Passagen, die mit Drahtseilen gesichert waren, richtig gefährlich wurde die Kraxelei allerdings nie:

Hier lag das Steineköpfle vor uns, ein kleiner, felsiger Gipfel zwischen Stuiben und Steineberg:

Hier ging es quer über den Fels nach oben:

Nur noch wenige Meter bis zum Gipfel des Steinebergs:

Vom Steineberg aus kann man eine Leiter nach unten zum Fuß der steilen Wand steigen (Guido ist sie am 28.09.2016 hinaufgestiegen), wir haben heute jedoch den landschaftlich reizvollen Weg entlang der Nagelfluhwände bevorzugt:

Am Mittagberg hieß es Abschied nehmen vom Panorama der Allgäuer Hochalpen:

Von nun an ging es ein Stück des Weges mit Blick aufs Flachland weiter:

Die letzten Meter hinunter nach Immenstadt führten durch einen Wald bis zum Immenstädter Friedhof. Von hier aus waren es nur noch ein paar Minuten bis zum Bahnhof. 6 Stunden und 15 Minuten, einschließlich diverser, kurzer Pausen, haben wir für die Tour benötigt. Wir waren also ziemlich flott unterwegs! Was noch erwähnenswert ist: Mit der heutigen Tour haben wir allen 16 Gipfeln der Nagelfluhkette zumindest einmal einen Besuch abgestattet. Die Gipfel, von Ost nach West:

Gipfel Höhe in Metern
Mittagberg 1451
Bärenköpfle 1463
Steineberg 1683
Steineköpfle 1669
Stuiben 1749
Sedererstuiben 1737
Buralpkopf 1772
Gündleskopf 1748
Rindalphorn 1822
Gelchenwanger Kopf 1805
Hochgrat 1834
Seelekopf 1663
Hohenfluhalpkopf 1636
Eineguntkopf / Rohnehöhe 1641
Falken(köpfe) 1564
Hochhäderich (Hoher Häderich)      1565

Der Gelchenwanger Kopf ist ein Nebengipfel des Rindalphorns, den ich bisher noch nicht erwähnt habe. Er ist ähnlich unauffällig wie der Gipfel des Buralpkopfs.

Zu meinem Speiseplan: Gegen Ende der Wanderung habe ich ein paar Waldhimbeeren gegessen. Außerdem gab es Tomaten, Heidelbeeren und süße Früchte:

  • 7.15 Uhr: 440 Gramm Tomaten
  • 9.30 Uhr: 410 Gramm Süßkirschen
  • 11.45 Uhr: 640 Gramm Marillen
  • 19.00 Uhr: einige Waldhimbeeren
  • 20.30 Uhr: 180 Gramm Heidelbeeren
  • 21.30 Uhr: 320 Gramm Aprikosen, 630 Gramm Bananen „Cavendish“

Nachtrag vom 23. Juli: Ich bin gegen 23.00 Uhr im Bett verschwunden, wurde aber um kurz nach Mitternacht durch ein heftiges Gewitter geweckt: Es blitzte und donnerte praktisch im Sekundentakt. So viel wilde Naturgewalt war sogar mir ein bisschen unheimlich!

geschrieben von Susanne am 21. Juli 2017 um 23.00 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page
(0) Kommentare
   
   
   
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

Während des heutigen Abendspaziergangs ist uns diese Raupe begegnet:

Bei mir hat dieser Anblick die Erinnerung an das Kinderbuch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ von Eric Carle wachgerufen, das ich mit meinen Kindern unzählige Mal durchgeschaut habe. Die Geschichte beginnt mit einem Ei, aus dem eine Raupe schlüpft, die alles Mögliche frisst, um größer zu werden. Nach einer Woche Fresserei ist sie nicht mehr klein, sondern dick und fett, spinnt sich einen Kokon und schlüpft dann nach einiger Zeit als wunderschöner Schmetterling. Die ganze Fresserei führt also bei der kleinen Raupe zu einem guten Ende. Das hoffe ich auch für mich! Denn ich bin seit ein paar Tagen ebenfalls (wenigstens gefühlt!) extrem verfressen. So sah meine Fresserei heute aus:

  • 7.05 Uhr: 620 Gramm Melone „Piel de Sapo“
  • 9.30 Uhr: 460 Gramm Süßkirschen
  • 12.10 Uhr: 560 Gramm Marillen
  • 16.30 Uhr: 480 Gramm Bananen „Cavendish“, 45 Gramm Johannisbrot
  • 19.00 Uhr: einige Waldhimbeeren und Brombeeren
  • 21.15 bis 22.00 Uhr: 360 Gramm Eisbergsalat, 180 Gramm Rumpsteak und 200 Gramm Querrippe vom Rind, 130 Gramm Sesam

Tja, gestern habe ich noch geschrieben, dass ich diesen Sommer keine große Lust auf Kirschen habe und heute habe ich am frühen Vormittag eine dunkle Süßkirsche auf dem Oberstaufener Wochenmarkt probiert, die so lecker geschmeckt hat, dass ich mir ein Pfund dieser Kirschen gekauft habe:

Zurück zu Hause sind sie bis auf ein paar Ausnahmen, die sich Guido ergattern konnte, sofort in meinen Bauch gewandert. Nach der Mahlzeit bin ich ein zweites Mal zum Wochenmarkt gepilgert und habe gleich ein Kilogramm gekauft. Ich hoffe, das reicht fürs Wochenende! Nach der Abendmahlzeit mit Salat, Fleisch und Sesam hätte ich übrigens noch weiterfuttern können, aber mein Verstand hat (Gott sei Dank oder leider!?) die Oberhand über meinen Bauch gewonnen. Das lag sicherlich auch an dem Kapitel „Wertvoller Verzicht – Fasten als Impuls zur Selbstheilung“ aus dem Buch „Heilen mit der Kraft der Natur“ von Andreas Michalsen, das ich am Nachmittag gelesen habe. Wobei man sich natürlich fragen kann, ob es als Rohköstler ebenfalls Sinn macht, ab und zu zu fasten. Rein instinktiv habe ich seit meiner Umstellung nur während akuter Erkrankungen („Erkältungen“) gefastet. Da diese aber im Laufe der Jahre immer seltener geworden sind, faste ich auch so gut wie nicht mehr. Das letzte Mal, an das ich mich erinnern kann, war während meiner Zahngeschichte.

P.S.: Die Raupe, die wir heute gesehen haben, wird sich irgendwann in einen Mondvogel verwandeln.

geschrieben von Susanne am 20. Juli 2017 um 22.59 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Omnivore Rohkost
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page
(0) Kommentare
   
   
   
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

Genau vor einem Jahr haben Guido und ich in Mertesdorf die Haustür hinter uns geschlossen und uns auf den Weg in die neue Heimat gemacht:

Bereut haben wir diesen Schritt bisher noch nicht, im Gegenteil. Dieses Jahr war so voller wunderbarer Erlebnisse, harmonischer Stunden und inspirierender Momente, dass es sich außerdem anfühlt, als wären wir schon gut zehn Jahre hier. Und keiner von uns beiden hat im Moment das Verlangen, den Weißwurstäquator Richtung Norden zu überschreiten. Der Süden mit seinen höheren Bergen lockt da schon eher!

Seit einem Jahr bin ich außerdem autolos und selbst bei meiner Ernährung hat sich ein bisschen etwas geändert. So hatte ich in diesem Frühjahr/Sommer keine große Lust auf Erdbeeren (außer Walderdbeeren in kleinen Mengen) oder aber Kirschen. Neu auf meinem Speiseplan sind Paranüsse, mit denen konnte ich all die Jahre überhaupt nichts anfangen. Melonen, Pfirsiche und vor allem Aprikosen schmecken in diesem Jahr so gut wie nie zuvor. Rindfleisch steht jetzt regelmäßig auf meinem Speiseplan, während es Lammfleisch, meinen ehemaligen Favoriten, eher selten gibt. Noch seltener, wenn überhaupt, zieht es mich zu Wildfleisch.

Wie haben sich die Veränderungen auf meinen Gesundheitszustand ausgewirkt? Emotional bin ich so stabil wie schon lange nicht mehr und auch geistig fühle ich mich fit. Körperlich sind keine großen Veränderungen sichtbar, mein Gewicht liegt seit einem Jahr mehr oder weniger gleichbleibend zwischen 58 und 59 Kilogramm, nur im Winter wog ich etwas mehr. Durch die vielen Wanderungen ist meine Beinmuskulatur gut in Form und mein Kreuz ist stark und breit wie immer. Nur bei der Armmuskulatur sieht es ein bisschen trübe aus: Ich bin weiter denn je davon entfernt, auch nur einen einzigen Klimmzug zu schaffen!

Gleichbleibend schlecht ist der Zustand meiner Zähne, was mich manchmal ein bisschen nervt. Da hatte ich mir nach der Umstellung auf omnivore Rohkost weitaus mehr erwartet. Weitere Baustellen sind eine seit Mitte 20 existierende Krampfader, viel zu viele graue Haare und Falten im Gesicht! Aber ich will nicht meckern, denn für mein Alter bin ich eigentlich ganz gut in Form. Und von den vielen kleinen und großen Wehwechen, mit denen sich andere Frauen meines Alters herumschlagen, bleibe ich bisher verschont. Daher mache ich unverdrossen weiter mit dem Experiment omnivore, rezeptfreie Rohkost:

  • 6.10 Uhr: 480 Gramm helle, kernlose Trauben
  • 8.30 Uhr: 650 Gramm Aprikosen
  • 11.10 Uhr: 320 Gramm Bananen „Cavendish“, 42 Gramm Johannisbrot
  • 15.00 Uhr: 740 Gramm Aprikosen, 120 Gramm Heidelbeeren
  • 21.15 bis 21.55 Uhr: 240 Gramm Eisbergsalat, 200 Gramm Rumpsteak und 230 Gramm Querrippe (sehr fett) vom Rind

Aprikosen waren heute mein klarer Favorit:

Die Früchte mit den rosigen Bäckchen sind nach Ingeborg Münzing-Ruef die weiblichsten aller Früchte und sollen stimmungsaufhellend, aphrodisierend und verjüngend wirken. Dann immer her damit!

geschrieben von Susanne am 19. Juli 2017 um 23.16 Uhr
Kategorie: Buchvorstellungen, Ernährung, Gesundheit, Omnivore Rohkost, Wildpflanzen
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page
(0) Kommentare
   
   
   
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

In der Oberstaufener Bücherei ist mir heute unter den Neuerwerbungen das Buch „Heilen mit der Kraft der Natur“ von Andreas Michalsen aufgefallen:

Es ist „ein leidenschaftliches Plädoyer“ für eine moderne Naturheilkunde, so steht es jedenfalls auf dem Buchrücken. Das Buch ist in zwölf Kapitel gegliedert, von denen ich heute erst einmal – wen wundert’s?! – das Thema „Ernährung“ gelesen habe. Dort schreibt der Autor:

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass etwa 50 bis 70 Prozent der chronischen Erkrankungen ernährungsabhängig sind. […] Kaum ein anderer Bereich unseres Lebens ist so zentral für die Gesundheit, aber die Medizin ist gerade hier professionell sehr schlecht aufgestellt. […] Ärzte haben sich jahrelang überhaupt nicht für Ernährung interessiert; Studierende lernen nichts darüber. Das war schon in meinem Studium so und hat sich bis heute kaum geändert. Es ist, das muss man sagen, eine einzige Katastrophe.

Ja, dass die wenigsten Mediziner sich mit dem Thema „Ernährung“ befassen, ist in der Tat eine Katastrophe. Wobei das Befassen mit dem Thema nicht zwangsläufig zu brauchbaren Erkenntnissen führt. Andreas Michalsen spricht sich in diesem Kapitel beispielsweise für die „Ornish-Diät“, eine extrem fettarme, vegetarische Diät, aus. Dass eine solche Ernährung für die Allgemeinheit langfristig von Nutzen sein kann, wage ich zu bezweifeln. Ein paar Seiten geht Andreas Michalsen sogar noch einen Schritt weiter:

Veganes Essen ist, richtig gemacht und mit Vitamin B12 ergänzt, nach heutigem Wissensstand die gesündeste Ernährung.

Wie kann eine Ernährung, die nur mit Hilfe der Pharmaindustrie funktioniert, gesund sein?! Was ich beim ersten Überfliegen des Buches auch nicht entdeckt habe, sind Hinweise auf die gesundheitsbeeinträchtigenden Einflüsse von Zahnfüllungen. Da schauen die meisten Ärzte sogar noch weniger hin als auf die Ernährung. Dieser Aussage des Autors, die ich im Kapitel „Stillstand macht krank“ gefunden habe, kann ich wiederum zu 100 % zustimmen:

In der gesundheitsfördernden Wirkung reicht nichts an einen Spaziergang im Wald heran.

Aktuell läuft eine Studie namens „Walk in the park“, die untersucht, ob es möglich ist, psychische Erkrankungen durch tägliche neunzigminütige Spaziergänge zu behandeln. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein! Zurück zum Thema Ernährung: Meine Ernährung war heute wieder einmal meilenweit entfernt von einer vegetarischen, fettarmen Diät:

  • 10.15 Uhr: 560 Gramm Melone „Piel de Sapo“
  • 12.25 Uhr: 130 Gramm Pfirsich, 550 Gramm Aprikosen, 220 Gramm Heidelbeeren
  • 17.10 Uhr: 250 Gramm Kohlrabi, 310 Gramm Rumpsteak vom Rind
  • 19.30 bis 20.00 Uhr: wilde Mahlzeit bestehend aus Brennnessel- und Breitwegerichsamen und einigen Waldhimbeeren
  • 22.10 bis 23.00 Uhr: 170 Gramm Romana-Salat, 120 Gramm Knochenmark vom Rind, 140 Gramm Sesam

P.S.: Auch wenn wir uns aufgrund der Schwüle erst abends aus dem Haus getraut haben, neunzig Minuten waren wir sicherlich unterwegs!