geschrieben von Susanne am 26. August 2016 um 23.50 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Wer wie ich heute über den Wochenmarkt von Oberstaufen gepilgert ist, kam sich wie in einem südeuropäischen Dorf vor. Strahlend blauer Himmel und gefühlte Temperaturen von 30 Grad im Schatten (tatsächlich zeigte das Thermometer auf unserem Balkon um die Mittagszeit 32°C an), :staun: das kenne ich von den Wochenmärkten auf Sizilien. :sonne: Das Warenangebot holte einen aber schnell wieder auf Allgäuer Boden zurück: Melonen, Pfirsiche, Nektarinen oder Papayas, Früchten, nach denen mir gerade der Sinn stand, waren nicht in Sicht. So habe ich bei den Blaubeeren und Mirabellen zugegriffen. Aber die schmecken ja auch ganz lecker. :smile:

Nun, was macht man, wenn um die Mittagszeit auf einer Höhe von 800 Metern 32°C im Schatten zu verzeichnen sind? Man fährt auf 1800 Meter und schaut, ob es sich da besser aushalten lässt. :smile: Und in der Tat, auf dem Hochgrat war es wirklich deutlich angenehmer, vor allem weil ein kühlender Wind wehte. Unsere heutige Tour führte über die Obergelchenwangalpe und über den Wanderweg Richtung Scheidwang-Alpe weiter zur Untergelchenwang-Alpe und von dort aus über die Brunnenauscharte wieder zurück zur Talstation der Hochgratbahn. Auf dem Weg zur Obergelchenwangalpe:

Obergelchenwang_Alpe

Auf der Hochebene der Untergelchenwangalpe:

Hochebene_Untergelchenwangalpe

Der Abstieg von der Brunnenausscharte, immer wieder ein besonderes Erlebnis: :cool:

Abstieg_Brunnenauscharte

Abstieg_Brunnenauscharte_2

Kurze Rast an einer verfallenen Alpe:

Abstieg_Brunnenauscharte_3

Der Weg durch den Wald in der Nähe der Unteren Simatsgund-Alpe:

Buchenwald

Die Tour war zwar aufgrund der Hitze anstrengend, aber ich war trotzdem hinterher so energiegeladen, dass ich nach einer kurzen Essenspause ins Aquaria spaziert bin und 1000 Meter geschwommen bin. :muskeln: So sahen meine Mahlzeiten aus:

  • 12.45 Uhr: 240 Gramm Blaubeeren, 320 Gramm Aprikosen, 410 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 15.00 bis 18.00 Uhr: Wilde Mahlzeit bestehend aus Himbeeren, Blaubeeren, Blüten von Flockenblume, Rot- und Hornklee, Orangerotem Habichtskraut sowie Samen von Brennnessel und Breitwegerich
  • 19.10 Uhr: 500 Gramm Trauben „Vittoria“
  • 22.00 Uhr: 350 Gramm Safus, 300 Gramm Eisbergsalat, 330 Gramm Avocados „Fuerte“

Mit auf meinem Speiseplan standen am Vormittag außerdem drei Beeren der Eberesche:

Eberesche_Fruechte

Ich esse sie im Moment fast täglich, habe aber bisher vergessen, sie zu erwähnen. :updown: Getrunken habe ich im Laufe des Tages etwa einen Liter Wasser. Vielleicht auch erwähnenswert: Ich bin jetzt vier Tage keine längeren Strecken barfuß unterwegs gewesen und auch die Yoga-Übungen habe ich ausfallen lassen. Kommt aber beides wieder, da bin ich mir sicher. :smile:

geschrieben von Susanne am 25. August 2016 um 22.30 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wandern in Bayern
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Unsere heutige Tour führte uns in ein bisher vollkommen unbekanntes Gelände abseits der Touristenströme: Mit dem Fahrrad sind wir nach Wiedemannsdorf gefahren und von dort aus zu einer etwa 10 Kilometer langen Wanderung über Weiden und durch Wälder gestartet:

Uebersicht_Rundwanderung_Wiedemannsdorf

Wer die Schönheit der Natur in aller Ruhe genießen will, ist hier genau richtig. Die wenigen Zeitgenossen, die uns auf der Tour begegnet sind, hatten außerdem fast alle vier Beine. :froehlich: Hier liegt der erste Anstieg über eine sonnige Weide hinter uns:

Weg_ueber_Weiden_1

Durch den Wald auf dem Weg zum Gemskopf:

Waldweg_1

Waldweg_2

Kurz vor dem Erreichen des Gemskopfs:

Hochgrat_Rindalphorn

Auf dem Gemskopf:

Gemskof

Der Blick zum Alpsee:

Gemskopf_Panorama

Und weiter gings durch einen schattigen Wald zur Salmaser Höhe:

Waldweg_3

Waldweg_4

Auf der Salmaser Höhe:

Salmaser_Hoehe

Durch Wald, Unterholz und über Weiden zurück nach Wiedemannsorf:

Waldweg_5

Waldweg_6

Weg_durchs_Unterholz

Weg_ueber_Weiden_2

So schön wie diese Rundwanderung war, ohne GPS wären wir sicherlich manches Mal vom Weg abgekommen. Denn immer wieder verlor sich der schmale Pfad im Nichts. Aber dank moderner Technik konnten wir auch weglos munter drauf losmarschieren. :daumen: In dem neuen Gelände habe ich auch eine neue, bisher mir unbekannte Pflanze entdeckt, den Klebrigen Salbei. Ich hoffe, ich begegne ihm demnächst wieder. Die Fotos, die ich von ihm gemacht haben, entsprachen nämlich nicht meinen Qualitätsansprüchen. :updown: Und probiert habe ich ihn auch nicht. Die Rückfahrt führte über Thalkirchdorf entlang der Konstanzer Ach, der Abendsonne entgegen. :sonne: Insgesamt haben wir eine Strecke von 27 Kilometern zurückgelegt und dabei 700 Höhenmeter überwunden. Während und nach der Wanderung habe ich etwa einen Liter Wasser getrunken, meine Mahlzeiten sahen heute folgendermaßen aus:

  • 6.15 Uhr: 980 Gramm Trauben „Vittoria“
  • 9.00 Uhr: 120 Gramm Mirabellen
  • 10.30 Uhr: 100 Gramm Safus
  • 13.30 Uhr: 310 Gramm Durian „Gahn Yao“, 210 Gramm blaue Feigen, 360 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 16.00 bis 18.00 Uhr: Wilde Mahlzeit bestehend aus Brombeeren, Himbeeren, Blättern des Hasenlattichs, Blüten einer gelben Stockrose, Trieben der Breitblättrigen Platterbse, Blüten des Rotklees, Sauerklee und einem kleinen Bovist
  • 20.15 bis 21.00 Uhr: 300 Gramm Champignons, 520 Gramm Fleisch vom Lamm, 240 Gramm Eisbergsalat, etwas glatte Petersilie

22.30 Uhr: Zeit, ins Bett zu gehen. :stern:

geschrieben von Susanne am 24. August 2016 um 23.45 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Um kurz nach 10.00 Uhr klingelte der Bote von DHL und übergab mir kurze Zeit später das Paket mit dem gestern bestellten weißen Regenschirm. Damit konnte das Experiment „Nahaufnahmen mit Windschutz“ am frühen Nachmittag wie geplant beginnen. :smile: Weit kam ich damit allerdings nicht, denn der Wind war heute wie weggeblasen. :aetsch: Aber es war trotzdem sehr interessant, ganz „professionell“ mit Stativ und Windschutz herumzuwerkeln. :froehlich: Neben vielen Nahaufnahmen von Wildblumen habe ich es mir aber auch nicht nehmen lassen, zum x-ten Mal die wunderbare Landschaft zu fotografieren. :sonne: Die Bergwelt von der Gipfelstation des Hochgrats aus gesehen:

Hochgrat_Panorama

Auf dem Weg hinunter zur Gelchenwang-Alpe:

Hochgrat_Wanderweg

Hochgrat_Weide

Eine der auffälligsten Pflanzen der Hochweiden ist das bis zu einem Meter hoch wachsende Alpen-Greis- oder Kreuzkraut:

Alpen_Greiskraut

Alpen_Greiskraut_Blueten

Es ist für das Vieh giftig und meine Versuche mit dieser Pflanze sprechen ebenfalls gegen den Verzehr: Wie alle Greiskräuter schmeckt es extrem bitter. Essbar soll dagegen die Halbkugelige Teufelskralle sein:

Halbkugelige_Teufelskralle

Mir schmecken allerdings weder ihre Blüten noch die grasförmigen Blätter. :updown: Glockenblumen in allen Variationen stehen hingegen immer wieder auf meinem Speiseplan:

Glockenblume

Eine Pflanze, die in den Wäldern wächst und gerne von Rehen gefressen wird, ist der Hasenlattich:

Hasenlattich_Bluetenstand

Hasenlattich_Bluete

Ich habe zwei Blätter dieser Pflanze heute zum ersten Mal probiert und fand sie angenehm bitter, ähnlich wie die Blätter des Römersalats. Über Inhaltsstoffe und Wirkung des Hasenlattichs scheint aber nichts bekannt zu sein, jedenfalls habe ich nichts gefunden. Ebenfalls für mich essbar, jedenfalls in kleinen Mengen, sind die Blüten der Acker-Witwenblume:

Acker_Witwenblume

Ein weiteres Fundstück am Wegesrand:

Orangebecherling

Da der Geruch unauffällig war, habe ich diesen mir unbekannten Pilz spontan probiert. Der Geschmack war angenehm, ich habe es aber trotzdem erst einmal bei einer kleinen Kostprobe belassen. Die Recherchen ergaben später, dass es sich dabei um den Orangebecherling oder den Rötlichen Gallerttrichterling gehandelt haben muss. Beide sind laut Angaben im Internet essbar, sogar roh. :cool: Das gab es sonst noch so zum Essen:

  • 8.45 Uhr: 760 Gramm Melone „Galia“
  • 12.30 Uhr: 420 Gramm Durian „Gahn Yao“, 310 Gramm blaue Feigen, 190 Gramm Banane „Cavendish“
  • 20.00 Uhr: 280 Gramm Champignons, 220 Gramm Eisbergsalat, 160 Gramm frische Mandeln

Die essbare Ausbeute von einem Kilogramm frischer, ungeschälter Mandeln betrug wie vor ein paar Tagen tatsächlich wieder genau 160 Gramm. :smile: Eine letzte Momentaufnahme von unserer heutigen Tour:

Tagpfauenauge

geschrieben von Susanne am 23. August 2016 um 23.55 Uhr
Kategorie: Ernährung, Tierbotschaften, Wildpflanzen
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Die Ruhe in meinem Kopf hat sich heute über meinen ganzen Körper ausgebreitet. Statt ausgedehnte Wanderungen zu unternehmen, haben wir es deshalb gerade einmal auf den Gipfel des Imbergs geschafft, von der Bergstation der Bahn aus wohlgemerkt. 15 Minuten haben wir für die kurze Strecke gebraucht. Oben angekommen habe ich es mir zwischen den Kühen gemütlich gemacht:

Kuehe_und_Susanne

Kuh_und_Susanne

Da saß ich also glücklich zwischen Zeitgenossen, die unter blauem Himmel in aller Ruhe vor sich hin kauten bzw. dösten. Ein schönes Spiegelbild. :froehlich: Als Krafttiere verkörpern sie nicht nur Fülle und Glück, sondern auch Weiblichkeit, Mütterlichkeit und Zuneigung. Die himmlische Kuh „Kamadhenu“ der indischen Mythologie soll sogar alle Wünsche erfüllen können. Na, dann kann ja in meinem/unserem Leben nichts mehr schief gehen. :engel: :herz:

So sah mein Speiseplan an diesem ruhigen Tag aus:

  • 9.30 Uhr: 500 Gramm Mirabellen
  • 12.45 bis 13.45 Uhr: 250 Gramm Zuckeraprikosen, 360 Gramm Durian „Gahn Yao“, 120 Gramm Bananen „Cavendish“, 430 Gramm Eisbergsalat
  • 18.00 Uhr: 240 Gramm Blaubeeren, 120 Gramm blaue Feigen
  • 22.00 bis 23.40 Uhr: 200 Gramm Champignons, 220 Gramm Römersalat, 240 Gramm frische Erdnüsse

Von den Weiden des Imbergs habe ich außerdem Blüten der Zwerg-Glockenblume und der Wiesen-Flockenblume, deren Blüte hier zu sehen ist, gegessen:

Wiesen_Flockenblume_Bluete

Da in den Bergen immer ein leichter Wind herrscht, waren die Nahaufnahmen der Blüten, die ich bisher gemacht habe, immer mehr oder weniger unscharf. Diese hier war gerade noch akzeptabel. Ich hoffe aber, dass sich das in den nächsten Tagen ändern wird. Ich habe nämlich einen weißen Regenschirm als Windschutz geordert. :smile:

geschrieben von Susanne am 22. August 2016 um 23.44 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Wildpflanzen
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Langsam aber sicher wirken sich die äußere Ruhe und die heilsamen Kräfte der Natur auf meinen inneren Zustand aus. Oder welche andere Erklärung gibt es dafür, dass das Gedankenkarussell in meinem Kopf sich so langsam und bedächtig dreht wie schon lange nicht mehr und sogar ab und zu zum Stillstand kommt? Das Gute ist, dass ich diesen Zustand auch genießen kann. Und so liegt im Moment nicht nur meine Bewerbung auf Eis. :updown:

Während in meinem Kopf Ruhe herrscht, bin ich körperlich immer noch sehr aktiv, wenn auch meist eher bedächtig. So bin ich um 8.11 Uhr zu einem lockeren Dauerlauf gestartet (Strecke: Oberstaufen Wärmekraftwerk – Kalzhofen – Buflings – Schwarzenbachtal – Buflings – Oberstaufen „Am Silberbühl“ – Oberstaufen Wassertretstelle); Länge: 11 Kilometer; Dauer: 76 Minuten; Tempo: 8,7 km/h), am Nachmittag ging es von der Bergstation der Imbergbahn aus etwa 7 Kilometer hinunter nach Steibis und kurz vor dem Dunkelwerden bin ich noch einmal auf den Kapf hinaufspaziert.

Das Tempo auf den Spaziergängen wird aber immer gemächlicher und auch die Yoga-Übungen führe ich immer langsamer durch. Vielleicht komme ich ja körperlich auch irgendwann zur Ruhe und verharre wie eine Yogini stundenlang mit geschlossenen Augen im Yogasitz. :aetsch: Na ja, im Moment kann ich mir das eigentlich nicht vorstellen, jedenfalls nicht dauerhaft, aber wer weiß, was die Zukunft bringt. :engel: Bilder vom Spaziergang am Imberg:

Hochgrat

Imberg_Wanderweg

Alpe_Neugschwend

Auch wenn ich es meist nicht im Detail erwähne, auf allen Spaziergängen probiere ich immer wieder die verschiedensten Wildkräuter, manchmal nur mit der Nase, so wie heute die Ackerminze oder den Wilden Dost, der hier zu sehen ist:

Wilder_Dost

Diese beiden Kräuter duften sehr intensiv und angenehm, zum Verzehr sind sie für mich allerdings nicht geeignet. Lecker waren dagegen wieder einmal die Blüten des Rotklees:

Cube Trier

Auch bei der Kohl-Kratzdistel blieb es nicht bei einer Kostprobe:

Kohl_Kratzdistel

Einige der saftigen Blätter des milden Mauerpfeffers standen ebenfalls auf meinem Speiseplan:

Mauerpfeffer

Außerdem gab es zahlreiche wilde Himbeeren, ein paar Walderdbeeren, die ersten wilden Preiselbeeren und eine Kostprobe der Früchte einer Eberesche. So sahen die übrigen Mahlzeiten aus:

  • 9.50 Uhr: 320 Gramm Wasser und 300 Gramm Fleisch einer Kokosnuss „Kopyor“
  • 13.15 Uhr: 230 Gramm Eisbergsalat, 450 Gramm Fleisch vom Rind
  • 22.00 Uhr bis 23.00 Uhr: 450 Gramm Tomaten „Rustikal“, 420 Gramm Eisbergsalat, 380 Gramm Avocados „Fuerte“

Zum Tagesabschluss das Panorama, das am Abend vom Gipfel des Kapfs aus zu sehen war:

Kapf_Panorama_Abendhimmel