geschrieben von Susanne am 17. September 2018 um 23.58 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Am Rande des Oberstaufner Kurparks „finde“ ich heute drei Haselnüsse. Sie erinnern mich an den wundervollen Märchenfilm Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Meine Nüsse sind allerdings nicht verzaubert, sie enthalten ganz normale Samen. Aber was hätte ich auch mit einem Jagdgewand, einem Ballkleid und einem Brautkleid anfangen können?! Zusammen mit eingeweichten Sonnenblumenkernen bilden sie einen nachmittäglichen Imbiss:

  • 12.00 Uhr: 510 Gramm Trauben „Crimson“
  • 14.30 Uhr: 480 Gramm Trauben „Crimson“
  • 17.20 Uhr: 75 Gramm Sonnenblumenkerne (eingeweicht), drei Haselnüsse
  • 23.20 Uhr: 270 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Zickleins, 95 Gramm Sesam

PS: Ich kann mir den Irrsinn der Welt Gott sei Dank wieder gelassen betrachten, allerdings bin ich am Vormittag körperlich nicht so ganz auf der Höhe. Erst am Abend bessert sich dieser Zustand deutlich und nach einer kurzen Trainingseinheit im Studio bin ich wieder voll in Form!

geschrieben von Susanne am 16. September 2018 um 23.25 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Das feuchtfröhliche Kostümfest in Oberstaufen und Ereignisse in meinem Heimatland berühren mich heute mehr als mir lieb ist. Gehöre ich mit der Verwendung des Wortes „Heimatland“ eigentlich noch zur „normalen“ Bevölkerung oder entlarve ich mich damit als rechtsradikal? Meine gedrückte Stimmung spiegelt sich im Laufe des Tages immer wieder bei Begegnungen mit anderen Menschen, die ebenfalls nicht gerade in seelischer Hochform sind, wider. Da hilft nur eines, hinaus in die Natur und Kraft tanken:

Am Abend ist meine Stimmung wieder einigermaßen stabil. Um diesen Zustand nicht zu gefährden, ziehe ich mich nach der letzten Mahlzeit mit einem Buch ins Bett zurück und versinke in einer Parallelwelt. Ich hoffe, morgen bin ich wieder stark genug, den Irrsinn der Welt gelassener betrachten zu können. Meine Mahlzeiten:

  • 9.20 Uhr: 960 Gramm Trauben „Sultana“
  • 12.10 Uhr: 250 Gramm Hüfte vom Rind, 220 Gramm Eisbergsalat
  • 16.50 Uhr: 360 Gramm Trauben „Isabella“, 420 Gramm Zwetschgen
  • 22.30 bis 23.15 Uhr: 220 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Zickleins, 65 Gramm Sesam
geschrieben von Susanne am 15. September 2018 um 23.37 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit
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In den letzten Tage bin ich nicht dazu gekommen, im Fitnessstudio zu trainieren. Für heute nehme ich mir daher vor, nach meinem Dienst wenigstens ein paar Übungen zu absolvieren. Aber von dieser Idee nehme ich später wieder Abschied: Scharen von Menschen marschieren ab 11.30 Uhr am Studio vorbei und verschwinden in einer in der Nähe des Studios gelegenen Kneipe bzw. versammeln sich vor dem Eingang. Sie veranstalten einen Trubel, der meinen Ohren weh tut. Aber es kommt noch schlimmer: Ab 12.00 Uhr wird Musik gemacht und zwar so laut, dass man im Studio sein eigenes Wort nicht mehr versteht. Ich ergreife daher nach Dienstschluss schleunigst die Flucht, das Training muss warten! Mein Fluchtweg führt durchs Dorfzentrum und hier komme ich mir dann vor wie auf einem Kostümfest. Sich an den Tagen rund um die Viehscheid im Dorf aufzuhalten, verlangt schon einiges an Nervenkraft! Gott sei Dank geht es am Dorfrand, dort wo Guido und ich wohnen, auch an Tagen rund um die Viehscheid recht ruhig zu. Auch während eines Spaziergangs rund um den Kapf stört niemand unsere Kreise. Meine Mahlzeiten:

  • 8.05 Uhr: 540 Gramm Trauben „Sultana“
  • 14.05 Uhr: 630 Gramm Trauben „Sultana“, 420 Gramm Trauben „Isabella“
  • 19.10 Uhr: etwa 300 Gramm Zwetschgen
  • 22.30 bis 23.15 Uhr: 6 Gramm Eierschale eines Huhns, 380 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Zickleins, 85 Gramm Sesam

Die Zwetschgen esse ich nach getaner Gartenarbeit, die letzte Mahlzeit findet nach dem Spaziergang rund um den Kapf statt.

PS: Ich kommentiere heute den Beitrag einer Krankenkasse zum Thema „Veganes Essen im Krankenhaus“. Darin wird folgende Behauptung aufgestellt: „Es gibt wissenschaftlich keinen Zweifel mehr – je pflanzlicher die Ernährung, desto gesünder.“ Dass eine temporäre vegane Ernährung durchaus Heilungspotential besitzt, will ich gar nicht anzweifeln, aber mit der Behauptung, je pflanzlicher die Ernährung, desto gesünder, wagt man sich doch ein wenig zu weit aus dem Fenster hinaus. Über die langfristigen Folgen einer veganen Ernährung, ob mit oder ohne Nahrungsergänzungsmitteln, ist nämlich noch viel zu wenig bekannt. Ganz davon abgesehen gibt es sehr viele unterschiedliche Arten von veganer Ernährung, genauso wie von Rohkost. Und wenn die Ursache einer Krankheit nicht an der Ernährung liegt, bringt auch eine vermeintlich noch so „gesunde“ Ernährung niemanden viel weiter!

geschrieben von Susanne am 14. September 2018 um 23.59 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Heute ist Viehscheid in Oberstaufen und dementsprechend viel Trubel im Dorf. Den Impuls, mir den Almabtrieb anzuschauen, habe ich dieses Mal im Gegensatz zu letztem Jahr nicht. So absolviere ich am Vormittag ganz „normal“ meinen Dienst im Fitnessstudio und mache Einkäufe auf dem Wochenmarkt. Nach dem Mittagessen verschwinde ich dann erst einmal im Bett, da ich mich nicht besonders wohl fühle. Das Unwohlsein hält auch den Nachmittag über an und bessert sich erst gegen Abend nach einer Mahlzeit mit Lachs.

So lecker wie heute hat er schon lange nicht mehr geschmeckt, die Portion ist außerdem größer als gewöhnlich. Sehr verwunderlich ist das aber eigentlich nicht, da die letzte Mahlzeit mit Lachs schon gut ein halbes Jahr zurückliegt. Nach der Mahlzeit versuche ich, bei Veggie’s Delight frische Algen zu bestellen, kann mich aber nicht einloggen. Anschließend versuche ich es mit einer Bestellung von frischen Algen „Ramallo“ bei Orkos. Das klappt immerhin problemlos. Die frischen Algen „Ramallo“ sind mir eh lieber, denn die Algen von Veggie’s Delight sind nicht naturbelassen, sondern werden in Salz „eingelegt“. Meine heutigen Mahlzeiten:

  • 12.15 Uhr: 1010 Gramm Trauben „Sultana“
  • 15.30 Uhr: 520 Gramm Trauben „Nerona“, 280 Gramm Trauben „Isabella“
  • 19.10 Uhr: 380 Gramm Lachs
  • 23.45 Uhr: 390 Gramm Eisbergsalat, 1080 Gramm Tomaten „Variationen“

PS: Vor der letzten Mahlzeit spaziere ich zusammen mit Guido rund um den Kapf.

geschrieben von Susanne am 13. September 2018 um 23.55 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Im Garten zieht langsam der Herbst ein. Die meisten Stauden sind verblüht und fast jeden Tag muss ich Laub zusammenrechen. Ein paar Farbtupfer gibt es aber immer noch:

Das ist die Blüte einer Mauretanischen Malve, die wie alle Malvenblüten sehr lecker schmeckt. Ein paar ihrer Blüten esse ich zusammen mit Samen vom Wilden Fenchel und Blätter der Ackermelde als kleinen Imbiss während der Gartenarbeit um 18.00 Uhr. So sehen meine übrigen Mahlzeiten aus:

  • 9.30 Uhr: 190 Gramm braune Champignons, 320 Gramm Entrecôte vom Rind, 100 Gramm Eisbergsalat, 40 Gramm Blätter der Ackermelde
  • 13.30 Uhr: 100 Gramm Knochenmark vom Rind, 380 Gramm Eisbergsalat, 90 Gramm Sesam
  • 19.45 Uhr: 980 Gramm Trauben „Crimson“
  • 23.35 Uhr: 310 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Zickleins

Trauben aller Sorten stehen weiterhin hoch in meiner Gunst, während mich Zwetschgen und Mirabellen seit ein paar Tagen kaum noch interessieren. Pfirsiche stehen dieses Jahr so gut wie nie auf meinem Speiseplan. Sie riechen zwar durchaus ganz nett, aber mehr als ein Probebissen muss es nie sein. Die letzte Banane gab es im Mai, die letzte Avocado Anfang April, die letzte Mango im Oktober letzten Jahres und der Verzehr der letzten Durian liegt sogar noch länger zurück. An außereuropäischen Lebensmitteln interessiert mich zurzeit nur noch der Sesam. Dessen Anziehung ist weiterhin unverändert hoch!