Archiv für die Kategorie ‘Bayern’

geschrieben von Susanne am 10. September 2019 um 21.11 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Wandern
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Nach dreiwöchiger Pause bin ich heute wieder einmal mit Schrothkurgästen unterwegs: Wir wandern von der Bergstation der Imbergbahn zur Glutschwanden-Alpe und wieder zurück:

Der Blick vom Wanderweg auf die Nagelfluhkette mit der Rohnehöhe rechts im Bild:

Am Wegesrand sind jetzt im Spätsommer vor allem die Blüten der Silberdistel zu bewundern:

Nach der Wanderung arbeite ich eine Stunde im Garten. Hier ziehen zurzeit vor allem der weiß blühende Phlox und der gelbe Sonnenhut die Aufmerksamkeit auf sich:

So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 12.00 Uhr: 210 Gramm Hüfte und 95 Gramm Knochenmark vom Rind, 60 Gramm Eisbergsalat
  • 19.20 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 6 Gramm Eierschale, 380 Gramm Hüfte und 140 Gramm Knochenmark vom Rind, 290 Gramm Eisbergsalat

Meine letzte Mahlzeit mit Knochenmark vom Rind liegt genauso lang zurück wie die letzte Wanderung mit Schrothkurgästen, nämlich drei Wochen. Es schmeckt nach der langen Pause besser denn je. :sonne:

geschrieben von Susanne am 19. Juli 2019 um 23.55 Uhr
Kategorie: Bayern, Bergtouren, Ernährung, Wandern
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Statt eine Laufrunde rund um Oberstaufen zu drehen, drehe ich am frühen Morgen eine Einkaufsrunde auf dem Wochenmarkt und besorge Beeren, Aprikosen und Fleisch vom Zicklein. Lust, mich intensiv körperlich zu betätigen, verspüre ich allerdings schon, so dass ich nach meinem Dienst im Fitnessstudio beschließe, mit dem Zug nach Oberstdorf zu fahren, um von dort aus aufs Rubihorn zu steigen.

Das Rubihorn ist einer meiner Lieblingsgipfel rund um Oberstdorf: Er ist leicht zu erreichen und im oberen Teil hat man ein bisschen Felskontakt. Um 14 Uhr starte ich nach einstündiger Fahrt vom Oberstdorfer Bahnhof aus zu meiner Gipfeltour. Der erste Teil des Aufstiegs führt durch den Faltenbachtobel. Hier ist es auch bei heißem Sommerwetter angenehm kühl. In der Nähe der Station “Seealpe” der Nebelhornbahn zweigt ein schmaler Wanderweg, der Rubihornsteig, vom zum Nebelhorn hinaufführenden Fahrweg ab. Ein Schild weist an dieser Stelle darauf hin, dass zurzeit ein Aufstieg zum Nebelhorn nicht möglich ist, da der Weg zwischen den Stationen “Seealpe” und “Höfatsblick” wegen Holzfällarbeiten gesperrt ist.

Nichts weist jedoch auf das hin, was mich dann auf dem Weg zum Rubihorn erwartet: Hier sind die Holzfällarbeiten zwar schon abgeschlossen, aber der Wanderweg wurde im Zuge der Arbeiten vollkommen zerstört und immer noch liegen riesige Baumleichen kreuz und quer. Nun ja, da ich mich intensiv körperlich betätigen möchte, bin ich hier ja genau richtig! Ein Blick zurück auf die Station “Seealpe” der Nebelhornbahn, bevor ich mich der Aufgabe, ein Trümmerfeld zu durchqueren, widme:

Bei der Durchquerung des Trümmerfeldes ist es nicht ganz einfach, die Orientierung zu behalten. Schließlich möchte ich ja irgendwann auf den weiter oben hoffentlich noch intakten Wanderweg gelangen. Dank der App “MapOut” gelingt es mir aber immer wieder, Wegreste zu finden. Hier stehe ich auf einem dieser Wegreste und schaue über den unteren Teil des zu durchquerenden Trümmerfeldes:

Von oben aus gesehen schaut es eigentlich gar nicht so schlimm aus! Als endlich das von den Holzfällern hinterlassene Trümmerfeld hinter mir liegt, erwarten mich neue Herausforderungen, dieses Mal von Mutter Natur:

Ein Sturm hat hier die Bäume zu Fall gebracht, so dass ich mich teilweise auf neuen Wegen durchs Unterholz schlagen muss. Aber ich bin immerhin nicht die Einzige, die sich durch diesen Irrgarten wagt. Von oben kommt mir eine Gruppe von Wanderern entgegen, deren weiteren Abstieg ich von oben aus beobachte:

Ich beneide sie nicht, der unangenehmste Teil der Strecke liegt nämlich noch vor ihnen. Für mich hat die Plackerei allerdings bald ein Ende: Nach drei recht einfachen Ausweichmanövern um umgestürzte Bäume herum kann ich meinen Weg endlich störungsfrei fortsetzen. Noch ein Blick zurück, im Tal ist Oberstdorf zu sehen:

Die letzten Meter aufs 1857 Meter hohe Niedereck, ein Gratstück zwischen Gaisalphorn und Rubihorn:

Das Panorama am Niedereck, links der weitere Weg zum Rubihorn, rechts das Gaisalphorn und in der Bildmitte Nebelhorn und Hindelanger Klettersteig:

Vom Niedereck aus geht es mal bergauf, mal bergab und meist recht einfach weiter zum Gipfel des Rubihorns:

Schwierigere Stellen sind mit Drahtseilen gesichert, aber meine Hände bevorzugen den Kontakt mit dem Fels. Zweieinhalb Stunden nach Beginn meiner Tour erreiche ich den 1948 Meter hohen Nebengipfel des Rubihorns, auf dem das Gipfelkreuz steht:

Rund zehn Minuten lang genieße ich die Aussicht auf die umliegende Bergwelt und Oberstdorf, dann mache ich mich auf den Abstieg. Die ersten Meter geht es über die Aufstiegsroute zurück:

Statt zurück zum Niedereck laufe ich dann aber in steilen Serpentinen hinunter zum malerisch gelegenen Unteren Gaisalpsee:

Am See gönne ich meinen Füßen ein erfrischendes Fußbad:

Ein letzter Blick auf den Unteren Gaisalpsee, bevor es mit flotten Schritten über die Gais-Alpe und den Walraffweg zurück nach Oberstdorf geht:

Mit flotten Schritten, weil ich mit dem Zug um 19.20 Uhr zurück nach Oberstaufen fahren will. In “normalem” Wandertempo würde ich ihn allerdings knapp verpassen. So erreiche ich fünf Stunden nach meinem Start und zwanzig Minuten vor Abfahrt des Zugs den Oberstdorfer Bahnhof. Der Zug steht schon bereit, so dass ich direkt Platz nehmen kann. Ende gut, alles gut, kann ich da nur sagen! Die Tour in der Übersicht:

Zurück in Oberstaufen gehe ich kurz in den Garten, um die Blumentröge zu gießen. Zu Hause lasse ich mir erst ein paar Himbeeren schmecken und verschwinde dann unter der Dusche. Frisch geduscht absolviere ich ein paar Dehnungsübungen, anschließend widme ich mich dem Abendessen. Alle meine Mahlzeiten im Überblick:

  • 8.30 Uhr: 420 Gramm Wassermelone
  • 11.45 Uhr: 240 Gramm Himbeeren, 920 Gramm Wassermelone, 110 Gramm Heidelbeeren
  • 20.40 Uhr: 150 Gramm Himbeeren
  • 21.45 Uhr: 260 Gramm Hüfte und 480 Gramm Querrippe (fett) vom Rind, 130 Gramm braune Champignons

Das relativ magere Fleisch vom Zicklein, das ich am Morgen besorgt habe, lasse ich am Abend unbeachtet: Nach der Tour zieht es mich zum Rindfleisch, insbesondere zur fetten Querrippe hin. Sie hilft bestens, meinen doch recht beachtlichen Hunger zu stillen. Nach der Mahlzeit kenne ich nur noch ein Ziel, nämlich mein Bett. :stern:

geschrieben von Susanne am 18. Juli 2019 um 23.51 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Wandern, Wildpflanzen
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Nach dem gestrigen, anstrengenden Arbeitstag gönne ich mir heute einen Urlaubstag, der hauptsächlich der Erholung dient. Sonst bin ich an Urlaubstagen ja meist zusammen mit Guido stundenlang in den Bergen unterwegs. Ganz ohne Berge kommen wir aber auch heute nicht aus: Am Nachmittag bringt uns die Hochgratbahn zur Bergstation. Von dort aus wandern wir über den Panoramaweg und die Brunnenauscharte gemächlich hinunter zur Talstation:

Der Blick über den Panoramaweg Richtung Siplinger Kopf:

Hier ist der Gelchenwanger Kopf, der Nebengipfel des Rindalphorns, zu sehen:

Rinder auf den Weiden der Obergelchenwanger-Alpe:

Die Obergelchenwanger-Alpe:

An der Dietle-Alpe:

Ein gelber Enzian, eine der vielen Alpenblumen, die am Wegesrand blühen:

Der Blick von der Brunnenauscharte auf den Prodelkamm und die Gratvorsäß-Alpe unten in der Bildmitte:

Bis zur Gratvorsäß-Alpe laufen wir einen offiziellen Wanderweg entlang, hinunter zur Hinteren Simatsgund-Alpe führt uns ein nur selten benutzter Jägersteig. Mitten im Wald begegnen wir diesen beiden Zeitgenossen:

An der Hinteren Simatsgund-Alpe hüpfen so viele Heuschrecken über die Weide, dass ich nicht widerstehen kann und gut zwei Dutzend von ihnen verzehre. Das gibt es sonst noch zum Essen:

  • 7.30 Uhr: 210 Gramm Trauben “Black Magic”
  • 11.10 Uhr: 310 Gramm Querrippe vom Rind, 150 Gramm braune Champignons
  • 16.00 bis 18.00 Uhr: Blüten von Habichtskräutern, zwei Dutzend Heuschrecken, Blüten der Wegmalve
  • 21.20 Uhr: 330 Gramm Hüfte und 90 Gramm Knochenmark vom Rind, 80 Gramm braune Champignons

PS: Am Abend bin ich dann trotz Urlaubstag doch noch eine Stunde im Garten aktiv.

geschrieben von Susanne am 15. Juli 2019 um 23.11 Uhr
Kategorie: Barfußgehen, Bayern, Ernährung, Wandern, Wildpflanzen
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Gegen 14 Uhr starten Guido und ich zu einer Wanderung: Es geht von Oberstaufen aus auf den Hündle und über Moos- und Ochsenschwand-Alpe sowie Buchenegg wieder zurück:

Der Blick vom Wanderweg in der Nähe der Bergstation der Hündlebahn auf den rechts im Bild liegenden Imberg, im Hintergrund sind Hochgrat, Seelekopf und Rohnehöhe zu sehen:

Wer sieht ihn, den letzten Schnee auf dem Hochgrat? Mit Zoom ist er schon deutlicher zu erkennen:

Rinder auf einer Weide der Hündle-Alpe:

Der Blick zurück vom Hündlekamm auf den Gipfel des Hündles und die Hündle-Alpe:

Barfuß über den Hündlekamm:

Der Blick auf den Imberg und im Hintergrund den Hohen Häderich vom Wanderweg zwischen Ochsenschwand-Alpe und Buchenegg:

Zurück in Oberstaufen statte ich erst dem Garten einen Besuch ab, bevor es nach Hause geht. Erstmals seit ich den Garten betreue, blühen die Hortensien:

Der Speiseplan von heute:

  • 11.40 Uhr: 260 Gramm Hüfte vom Rind, 120 Gramm Eisbergsalat
  • 17.00 Uhr: einige wilde Himbeeren, zwanzig halbwilde Kirschen
  • 18.00 Uhr: Walderdbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren, zusammen etwa 100 Gramm
  • 21.00 Uhr: 610 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms

Nach meinem Dienst im Fitnessstudio gehe ich zum Metzger, um mir Fleisch vom Rind zu besorgen. Vollkommen unerwartet wird mir außerdem Brust vom Lamm angeboten. Da kann ich natürlich nicht Nein sagen. Das fette Fleisch vom Lamm schmeckt nach Wanderung und Gartenarbeit einfach himmlisch. :sonne: Die wilden Himbeeren und die halbwilden Kirschen esse ich während unserer Wanderung, die Beeren lasse ich mir vor der Gartenarbeit schmecken.

geschrieben von Susanne am 7. Juli 2019 um 23.53 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Tierbotschaften, Wandern
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Es regnet heute fast den ganzen Tag mehr oder weniger heftig. Am Abend klart es jedoch auf, so dass Guido und ich wie gewohnt unsere Spazierrunde drehen können. Heute laufen wir über Willis und rund um den Staufen:

Der Blick vom Wanderweg bei Willis auf den Staufen und den Hündle:

Auf der Strecke kreuzen zahlreiche Weinbergschnecken unterschiedlicher Größe unseren Weg:

Zurück zu Hause schaue ich nach, welche Botschaft sie übermitteln. Auf der Internetseite schamanische-krafttiere.de ist Folgendes zu lesen:

Kriecht die Schnecke als Krafttier langsam in Ihre Lebenskreise, wird es Zeit, sich Zeit zu nehmen und sich zurückzuziehen. […]

Ähnlich wie sich auch die Spirale auf dem Schneckenhaus auf einen Punkt konzentriert, so sagt Ihnen auch das Krafttier Schnecke, dass es jetzt Zeit ist, sich innerlich zu sammeln und zu zentrieren.

Danke für die Bestätigung unserer zurückgezogenen Lebensweise. :herz: Meine Mahlzeiten:

  • 9.45 Uhr: 180 Gramm Himbeeren, 1000 Gramm Wassermelone
  • 11.00 Uhr: 260 Gramm Heidelbeeren
  • 16.30 Uhr: 140 Gramm Himbeeren, 1080 Gramm Wassermelone
  • 23.30 Uhr: 240 Gramm Rückenmark, Fleisch und Teile der Halswirbel vom Nacken sowie 120 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Zickleins

Das Rückenmark der Halswirbelsäule ist ein Hochgenuss, das Lösen des Fleisches von den Wirbelkörpern jedoch eine ziemlich mühselige Angelegenheit. Stücke von der Brust sind dann doch sehr viel einfacher zu essen als der Nacken.