Archiv für die Kategorie ‘Wandern’

geschrieben von Susanne am 14. November 2022 um 20.44 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
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Am frühen Morgen stelle ich fest, dass mein Tagebuch nicht mehr aufrufbar ist. Guido ist dann den ganzen Vormittag damit beschäftigt, den Fehler zu suchen und zu beheben. Ich frage mich, wie andere Eigentümer von Internetseiten mit solchen Problemen fertig werden, wenn sie wie ich keine Ahnung haben, aber auch keinen Fachmann, der ihnen helfen kann.

Nachdem der Fehler behoben ist, fahren wir um 14 Uhr Richtung Davos und verbinden eine Wander- mit einer Einkaufstour: Erst wird gewandert, nämlich von Davos Frauenkirch über die Stafelalp, die Erbalpen und die Grüenialp nach Davos Platz und dann eingekauft. Momentaufnahmen von unserer Wanderung, auf der wir 8,5 Kilometer und 575 Höhenmeter zurückgelegen:

Hier sind wir bei Aussererb und blicken auf das Jakobshorn und hinein ins Sertigtal. Wie gut zu sehen ist, haben die Bergbahnen mit dem Beschneien der Pisten begonnen. Das nächste Bild entsteht bei den Erbalpen und zeigt den Blick Richtung Westen hinunter ins Landwassertal:

Die Erbalpen kamen während einer Pestepidemie zu ihrem Namen: Im Laufe einer Nacht wechselten sie sieben Mal den Besitzer, denn sechs Erben erlagen nacheinander der Seuche. Der Blick in Laufrichtung bzw. Richtung Osten auf Davos und den Davoser See:

Noch ein Blick auf Davos, dieses Mal von der Grüenialp aus:

In Davos angekommen haben wir eine halbe Stunde Zeit einzukaufen, dann kehren wir mit dem Postbus nach Schmitten zurück. Zurück zu Hause geht es erst unter die Dusche und dann an den Esstisch. Meine Mahlzeiten:

  • 11.00 Uhr: 790 Gramm Trauben „Uva Italia“
  • 18.50 Uhr: 120 Gramm braune Champignons, 105 Gramm Endiviensalat, 130 Gramm Chinakohl, 550 Gramm Schweinespeck

PS: Morgen und übermorgen bin ich im Dorfladen aktiv. :muskeln:

geschrieben von Susanne am 13. November 2022 um 22.37 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
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Am heutigen Sonntag sind wir im Dischmatal unterwegs. Da der Bus im letzten Viertel des Jahres nur noch bis Teufi und nicht mehr bis nach Dürrboden fährt, bewältigen wir die sieben Kilometer lange Strecke von Teufi nach Dürrboden zu Fuß. Und zurück geht es natürlich auch per pedes! Auf dem Hinweg laufen wir der Sonne entgegen. Es tut so gut, die Sonnenstrahlen im Gesicht zu spüren: :sonne:

Dürrboden selbst liegt im Schatten:

Aber gleich hinter Dürrboden können wir entlang des Dischmabachs bummelnd noch ein paar Sonnenstrahlen genießen:

Auch auf dem ersten, weglosen Kilometer des Rückwegs begleitet uns die Sonne:

Anschließend geht es bis auf ein kurzes Stück im Schatten weiter:

Kurz vor Teufi:

Heute beginnt und endet eine unserer Wanderungen in Teufi. Ich bin gespannt, ob wir es in diesem Winter schaffen, in Teufi auch eine Skitour beginnen und enden zu lassen. Gut, Guido bekommt das sicherlich hin, aber ob ich neben meinem Job als Sesselliftmitarbeiterin noch genug Energie für solch ein Projekt aufbringe, wird sich zeigen. Meine Mahlzeiten:

  • 9.15 Uhr: 370 Gramm Birnen „Williams Christ“, 305 Gramm Banane „Cavendish, 120 Gramm Datteln „Medjool“
  • 17.30 Uhr: 40 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale, 340 Gramm Chinakohl, 100 Gramm Feldsalat, 190 Gramm Avocado „Hass“, 10 Gramm Alge „Nori“ (getrocknet)
  • 21.45 Uhr: 420 Gramm Schweinespeck, 100 Gramm Feldsalat

Die Algen schmecken heute extrem lecker. :hmmm:

geschrieben von Susanne am 12. November 2022 um 21.51 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
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Die Nacht im eigenen Bett verläuft noch nicht wesentlich ruhiger als die letzten drei, trotzdem bin ich schon um kurz nach sieben Uhr bereit, aufzustehen. Nach meiner Morgenroutine und einer einstündigen Yoga-Einheit setze ich mich an den PC und führe mein Tagebuch nach. Um 12 Uhr ist es dann an der Zeit, mal wieder ein paar Schritte nach draußen zu gehen. Frischluftaufenthalte kamen in den letzten Tagen eindeutig zu kurz! Wir wandern von Davos Wiesen aus hinauf zur Wiesner Alp und weiter Richtung Valbella Furgga. Ein Blick zurück auf Wiesen:

So präsentiert sich die Wiesner Alp Mitte November 2022:

Den Wanderweg von der Wiesner Alp hinauf zur Valbella Furgga kennen wir von unserer Erstbesteigung des Sandhubels im August 2019: Besteigung des 2764 Meter hohen Sandhubels und Überschreitung des Hürelis. Heute endet unsere Wanderung etwa dreihundert Höhenmeter unterhalb der Valbella Furgga:

Wir kehren um, weil es schon recht spät ist und wir nicht im Dunkeln über einen schneebedeckten Weg absteigen wollen. Auf dem Weg zurück zur Wiesner Alp:

Auf dem unteren Bild sieht man sowohl die Alp, als auch ein Zipfelchen von Wiesen sowie Jenisberg. Von der Wiesner Alp aus steigen wir über Pardela nach Schmitten ab. Für die fast 15 Kilometer lange Strecke, auf der 880 Höhenmeter im Auf- und 1020 im Abstieg zu bewältigen sind, benötigen wir vier Stunden und zwanzig Minuten. Und das gibt es zum Essen:

  • 11.30 Uhr: 720 Gramm Trauben „Uva Italia“
  • 18.20 Uhr: 40 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale, 180 Gramm Endiviensalat, 480 Gramm Schweinespeck

PS: Die Wanderung durch die unberührte Natur hilft mir dabei, die Eindrücke meiner Deutschlandreise zu verarbeiten. 🙏🏻

geschrieben von Susanne am 7. November 2022 um 22.33 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schneeschuhtouren, Schweiz/Liechtenstein, Wandern, Winterwanderungen
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Noch ein Tag in den Bergen, dann heißt es Abschied nehmen. Nicht für lange, am Freitag komme ich schon wieder zurück, aber es trotzdem ein Abschied, der mir schwer fällt. Vor allem, weil der Grund für meine Reise kein besonders angenehmer ist: Am Mittwoch findet vor dem Oberlandesgericht Koblenz eine Verhandlung statt, in der es um meine während der Ehezeit erworbenen Rentenansprüche geht. Wenn die Verhandlung vorbei ist, beginnt dann der angenehmere Teil der Reise: Ich werde meine Eltern besuchen. :herz:

Heute genieße ich aber noch einmal die Bündner Bergwelt und das sehr intensiv: Guido und ich wandern teils auf Schusters Rappen und teils mit Schneeschuhen von Monstein über die Fanezfurgga ins Sertigtal. Der Blick vom Wanderweg zurück auf Monstein:

Hier sind wir oberhalb der Hütten der Oberalp:

Auch wenn der weitere Weg hinauf nach Fanezmeder schneebedeckt ist, man kann ihn gut ohne Schneeschuhe begehen, vor allem, weil schon „gespurt“ ist:

Für die meisten Wanderer war bei Fanezmeder Schluss, sie sind wieder umgekehrt. Nur einer wagte sich weiter hinauf Richtung Fanezfurgga. Wir ziehen bei Fanezmeder die Schneeschuhe an und folgen dann mal mehr, mal weniger seinen Spuren, die ziemlich genau den Wanderweg markieren:

Guido abseits des Weges, aber immerhin stimmt die Richtung: :froehlich:

An der Fanezfurgga:

Der Blick von der Fanezfurgga ins obere Ducantal:

Und hier geht es hinunter:

Das untere Ducantal:

Wenn wirklich viel Schnee liegt, kann man den Weg, auf dem wir heute unterwegs sind, nicht gehen. Die Lawinengefahr ist hier zu groß. Die Skiroute führt daher auf der anderen Seite des Ducanbachs entlang. Hier steigen wir zum Ducanbach ab, um ihn zu überqueren:

Normalerweise führt eine Brücke über den Bach, aber diese wurde demontiert. Und nun, wie kommen wir über das doch recht lebhafte Gewässer? Gut, dass unser „Vorgänger“ dasselbe Problem hatte, so können wir in der Hoffnung, dass er eine geeignete Stelle gefunden hat, seinen Spuren folgen. Guido wagt sich zuerst:

Und erreicht tatsächlich mit trockenen Füßen die andere Seite des Bachs. Mir fällt der gewagte Ausfallschritt nicht ganz so leicht wie ihm, aber Gott sei Dank bleiben auch meine Füße trocken. :erleichtert: Vom Bach geht es ein paar Meter wieder nach oben und dann stetig hinunter ins Sertigtal:

In Sertig Sand hätten wir unsere Wanderung gerne beendet, aber der nächste Bus fährt erst in gut einer Stunde, so dass wir der Straße entlang bis zur Bushaltestelle „Witi“ laufen. Dort steigen wir in den uns entgegenkommenden Bus ein und fahren wieder zurück nach Sertig Sand. Hauptsache, wir sitzen im Warmen und müssen nicht in der Kälte herumstehen. Denn kalt ist es im schattigen Sertigtal! Die Wanderung von Monstein nach Witi über die Fanezfurgga in der Übersicht:

In Davos müssen wir dann nochmals eine halbe Stunde warten, dieses Mal auf den Postbus, der von Davos nach Lenzerheide fährt und uns nach Schmitten bringt. Das Angenehme ist, dass es hier einen geheizten Wartesaal gibt. Das Unangenehme ist, dass wir ihn unter anderem mit zwei Ausländern teilen müssen, die mir ihren Handys den ganzen Wartesaal unterhalten. Ich bekomme so einen kleinen Vorgeschmack auf das, was mich auf der Reise und in Koblenz erwartet. Ob mir das allerdings so gut schmeckt, wie meine Mahlzeiten, wage ich zu bezweifeln: :updown:

  • 18.00 Uhr: 370 Gramm Kakis
  • 21.30 Uhr: 120 Gramm Endiviensalat, 200 Gramm Chinakohl, 90 Gramm braune Champignons, 550 Gramm Schweinespeck

Die Kakis esse ich, bevor es unter die Dusche geht. Nach der Dusche packe ich meinen Rucksack, sortiere die Bilder von der heutigen Wanderung und bereite den Tagebucheintrag vor. Veröffentlichen werde ich ihn allerdings erst bei meiner Rückkehr.

geschrieben von Susanne am 6. November 2022 um 22.51 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
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Den sonnigen Sonntagvormittag verbummeln Guido und ich zu Hause, erst nach dem Mittagessen machen wir uns auf den Weg nach draußen: Wir drehen eine Runde über Acla, Raglauna, Aclas Davains und Plaun sulla Sesa:

Bei Raglauna:

Der Blick von Raglauna auf Schmitten:

Von Raglauna führt ein sonniger Wegabschnitt bis zum Ausläufer der Bova Gronda bzw. dem Schmittner Bach. :sonne: Wir sind gespannt, ob wir den Bach überhaupt überqueren können, denn die letzten Male war der Weg an dieser Stelle in einem sehr schlechten Zustand. Aber wir werden positiv überrascht, der Weg wurde instand gesetzt, Stufen und ein Seil helfen dabei, zum Bachbett abzusteigen:

Das Überqueren ist so fast ein Kinderspiel! Auf der anderen Bachseite geht es über einen schneebedeckten Weg wieder hinauf:

Schließlich erreichen wir den Fahrweg, der hinunter nach Aclas Davains führt. Die Sonne wird zu diesem Zeitpunkt von Schleierwolken verdeckt. Bei Plaun sulla Sesa verlassen wir den Fahrweg und laufen über die verlassene Weidefläche :

Ein steiler Pfad führt schließlich zurück nach Schmitten:

Wir sind rechtzeitig vor dem Dunkelwerden wieder zurück zu Hause, die Stirnlampe kommt also heute nicht zum Einsatz! Meine Mahlzeiten:

  • 8.35 Uhr: 610 Gramm Trauben „Uva Italia“
  • 12.10 Uhr: 180 Gramm Endiviensalat, 360 Gramm Schweinespeck
  • 18.20 Uhr: 780 Gramm Trauben „Uva Italia“
  • 21.50 Uhr: 480 Gramm Trauben „Crimson Seedless
  • PS: Am Abend schauen wir den Film „Ready Player one“ von Steven Spielberg an. Der Film basiert auf dem Science-Fiction-Roman Ready Player One von Ernest Cline: Das Leben der Menschen spielt sich in der nahen Zukunft in zwei Welten ab, in einer realen, aber wenig lebenswerten und in einer virtuellen, die sich jeder nach seinem eigenen Geschmack gestalten kann:

    Eine durchaus mögliche Zukunft. Vom permanenten Daddeln auf dem Handy bis zum permanenten Tragen einer virtuellen Brille ist es kein großer Schritt!