Archiv für August 2019

geschrieben von Susanne am 29. August 2019 um 23.51 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Die für heute geplante Wanderung mit Schrothkurgästen fällt wegen Regenwetter aus, so dass ich mir einen Mittagsschlaf gönnen kann: Kaum liege ich, schlafe ich auch schon. Als ich zwei Stunden später aufwache, sind die Regenwolken verschwunden und die Sonne scheint. :sonne: Ausgeruht und voller Tatendrang mache ich mich gegen 16 Uhr auf den Weg in den Garten und bin dort zwei Stunden lang tätig. Zwei Blumengrüße:

Am Abend spaziere ich zusammen mit Guido rund um den Kapf, anschließend arbeite ich zwei Stunden lang als Putzfee im Fitnessstudio. Meine Mahlzeiten:

  • 11.30 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 7 Gramm Eierschale, 360 Gramm Hüfte vom Rind, 370 Gramm Eisbergsalat
  • 19.30 bis 20.00 Uhr: 340 Gramm dunkle Trauben, etwa 200 Gramm Brombeeren
  • 23.35 Uhr: 520 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms

Die Brombeeren lasse ich mir während des Abendspaziergangs schmecken. :sonne:

geschrieben von Susanne am 28. August 2019 um 23.54 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Am frühen Nachmittag sind wir zurück in Oberstaufen. Dem Auspacken der Siebensachen folgt ein fast normaler Arbeitstag: Statt vormittags von 9 bis 11 Uhr arbeite ich nachmittags von 17 bis 19 Uhr im Fitnessstudio. Anschließend betätige ich mich eine Stunde lang im Garten und von 21 bis 23 Uhr bin ich zudem als Putzfee im Studio tätig. So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 8.30 Uhr: 50 Gramm Heidelbeeren, 100 Gramm Nektarine, 500 Gramm dunkle Trauben
  • 15.30 Uhr: 180 Gramm frische Alge “Ramallo”, 310 Gramm Lachs, 300 Gramm Cherry-Tomaten
  • 23.30 Uhr: 430 Gramm Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Lamms

Die frischen Algen “Ramallo”, die am sechsten August von Orkos geliefert wurden, sind mittlerweile sehr reif beziehungsweise weich, aber trotzdem lecker. :sonne:

geschrieben von Susanne am 27. August 2019 um 22.10 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
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Vor uns liegt ein weiterer sonniger Spätsommertag, den wir nochmals mit einem hochalpinen Abenteuer würzen wollen: Es geht auf den höchsten Punkt des Guggernellgrats, einen sehr zerrissenen und mit Felstürmen gespickten Grat zwischen den Gipfeln von Guggernell und Spitzig Gretli, den wir von Weitem schon während unserer Tour aufs Erzhorn bewundern konnten. Der mit 2810 Metern höchste Punkt des Grats trägt den Namen des Grats: Guggernellgrat. Um 9.47 Uhr bringt uns der Postbus nach Schmitten, einem Dorf an der Kantonsstraße zwischen Lenzerheide und Davos. Vom Dorfzentrum aus führt ein T2-Wanderweg zu den ehemaligen Erzgruben am Fuße des Guggernellgrats, dem wir bis auf eine Höhe von 2300 Metern folgen. Anfangs führt der Weg durch einen wunderschönen Nadelmischwald:

Hier taucht erstmals rechts im Bild liegend unser Gipfelziel über den Bäumen auf:

Der Gipfel links im Bild ist der 2744 Meter hohe Guggernell. Wir passieren die Hütten von Acla und steigen von hier aus mehr oder weniger weglos durch einen Kiefernwald nach Zaplina (Flurname) auf. Von dort aus führt der Weg über Weidegelände weiter:

Auf etwa 2300 Metern Höhe verlassen wir wie zuvor schon erwähnt den Wanderweg zu den ehemaligen Erzgruben und folgen Viehpfaden, die auf den Südrücken hinaufführen. Hier liegen rechter Hand von uns der 2705 Meter hohe Tiaun und der Tiaungrat:

Obwohl wir schon auf einer Höhe von 2400 Metern stehen, scheint es bis auf den Gipfel noch endlos weit zu sein:

In diesem Gelände sind keine Rinder mehr unterwegs, aber hier können wir Wildpfaden folgen:

Das Kraxeln über Platten und Geröll ist nicht wirklich schwer, erfordert aber einiges an Konzentration, da Fehler fatal sein können: Rechts und links des Gratrückens geht es steil nach unten:

Die wohl heikelste Stelle des Aufstiegs, das Überklettern einer Platte:

Die auf dem Bild zu sehende Markierung ist übrigens kein Wegweiser, sondern weist auf ein Wildschutzgebiet hin. Die letzten Meter auf den Gipfel können wir wieder aufrecht gehend zurücklegen:

Gipfelglück:

Der Blick vom Gipfel Richtung Nordosten über den Grat bis zum Spitzig Gretli:

Im Osten schaut man über den Tiaun bis zum Älplihorn:

Im Süden ist unter anderem der Piz Bernina mit dem Biancograt zu sehen:

Im Westen liegen Piz Linard, Lenzer Horn und Pizza Naira:

Im Norden sind Aroser Rothorn und Erzhorn zu sehen, unten im Grünen liegt die Ramozhütte:

Nachdem wir uns am herrlichen Panorama satt gesehen haben, stellt sich die Frage, wie es weitergeht: Auf gleichem Weg zurück oder sollen wir es wagen, über den Grat hinüber zum Guggernell zu klettern?

Wir versuchen Letzteres, müssen aber bereits nach den ersten Metern erkennen, dass dieses Unternehmen sehr riskant und zeitaufwändig ist. Wir kehren deshalb auf den Südrücken zurück und steigen über den Aufstiegsweg nach Zaplina ab. Kurze Rast im grünen Bereich:

Die Stelle, an der wir den Südrücken verlassen, markieren wir für zukünftige Gipfelaspiranten mit einem Steinmann:

Bei Zaplina füllen wir unsere Wasservorräte auf:

Hier verlassen wir dann den Aufstiegsweg und wandern über einen rund 15 Kilometer langen Höhenwanderweg zurück nach Lenz. Auch wenn sich die Strecke ziemlich zieht, genieße ich sie sehr, da sie durch wunderschöne Waldgebiete, aber auch über offenes Weidegelände führt. Der Blick zurück auf unser heutiges Gipfelziel, der Auf- beziehungsweise Abstiegsweg führt immer an der Kante, also an jener Stelle, wo sich Himmel und Erde berühren, entlang:

Hier schauen wir über die Weiden von Aclas Dafora (Lokalname) zum Dreigestirn von Piz Ela, Tinzenhorn und Piz Mitgel:

Neun Stunden nach Beginn unserer Tour kommt Lenz in Sichtweite, zwanzig Minuten später erreichen wir unsere Unterkunft. So sieht die Tour in der Übersicht aus:

Sie ist, wie ich finde, ein würdiger Abschluss unseres diesmaligen Aufenthalts in Lenz, denn morgen geht es zurück nach Oberstaufen. So sieht mein heutiger Speiseplan aus, die Mengen sind geschätzt:

  • 8.30 Uhr: 200 Gramm Nektarinen, 500 Gramm dunkle Trauben
  • 20.00 Uhr: 300 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Zickleins, 300 Gramm Eisbergsalat

PS: Danke für die wundervollen Tage in Lenz und Umgebung. :sonne:

geschrieben von Susanne am 26. August 2019 um 22.50 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern, Wildpflanzen
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In den letzten beiden Tagen haben Guido und ich etliche Herausforderungen im hochalpinen Gelände bewältigt. Heute möchten wir es jedoch ruhiger angehen lassen und planen, von unserer Unterkunft aus gemütlich auf den Piz Scalottas zu wandern. Dafür braucht man keine Erfahrung im hochalpinen Gelände, sondern “nur” ein wenig Kondition, schließlich sind bis zum Gipfel immerhin zwölf Kilometer und 1000 Höhenmeter zu überwinden. Der Blick vom Ortsrand von Lenz auf unser links im Bild liegendes Tourenziel:

Der Gipfel rechts im Bild ist das Stätzerhorn. Auf breiten und relativ flach verlaufenden Wanderwegen erreichen wir nach fünf Kilometern Lenzerheide. Von dort aus geht es leicht ansteigend über Asphalt nach Sporz, einem zur Gemeinde Vaz/Obervaz gehörenden Weiler. Ab Sporz liegt dann wieder ein Wanderweg unter unseren Füßen. Um die Tour etwas interessanter zu gestalten, wandern wir nicht direkt auf den Piz Scalottas, sondern machen einen kleinen Abstecher auf den 2151 Meter hohen Crap la Pala, dem südlichsten Gratkopf der Stätzerhorn-Kette. Das romanische “crap” bedeutet Stein, “pala” Schaufel. Die Gipfelregion besteht aus einer großflächigen Weide:

Wir genießen hier oben nicht nur eine himmlische Ruhe, sondern auch eine wunderbare Aussicht auf die umliegende Bergwelt:

Der Blick nach Nordosten hinunter auf Lenzerheide und den Heidsee, ganz rechts im Bild ist das Parpaner Rothorn, links daneben das Parpaner Weißhorn zu sehen:

Der Blick nach Südosten auf das Dreigestirn Piz Ela, Tinzenhorn und Piz Mitgel:

Der Blick nach Nordwesten reicht bis zum 3158 Meter hohen Hausstock und zum 3614 Meter hohen Tödi:

Im Norden liegt der Piz Scalottas:

Rund um den auf dem obigen Bild zu sehenden Tümpel tummeln sich zahlreiche Murmeltiere, die jedes Mal, wenn ein Wanderer des Weges kommt, ihren charakteristischen Warnruf ausstoßen. Es ist faszinierend, ihr Treiben von oben zu beobachten. Entgegen unseren ursprünglichen Plänen beschließen wir nach einer ausgiebigen Gipfelrast, nicht auf den Piz Scalottas zu steigen. Dort herrscht wahrscheinlich eh viel zu viel Rummel für unseren Geschmack. Wir steigen stattdessen weglos Richtung Süden ab. Zu Beginn des Abstiegs schauen wir auf die Gipfel von Parpaner Rothorn, Aroser Rothorn, Pizza Naira, Piz Mez, Lenzer Horn und Piz Linard:

Unerwartet stoßen wir schon bald auf einen ausgetretenen Pfad, der uns zu einer kleinen Hütte führt:

Um wieder auf einen offiziellen Wanderweg zu gelangen, müssen wir von der Hütte aus weiter Richtung Süden absteigen. Vorher erkunden wir allerdings den weiteren Verlauf des Pfades: Er endet irgendwann im Nirgendwo. Aber uns wird bald klar, warum er so ausgetreten ist: Am Wegesrand wachsen zahlreiche Steinpilze in allen Größen. Welch ein Paradies für Pilzsammler! Der Blick vom Wanderweg auf das Dreigestirn, am linken Bildrand liegt der Piz Linard:

Bald darauf erreichen wir Lain, ein kleines Dorf, das ebenso wie Sporz zur Gemeinde Vaz/Obervaz gehört. Von Lain aus geht es über das Dorf Zorten zum Weiler Nivagl, dem mit 1010 Meter tiefsten Punkt unserer Wanderung:

Um zurück nach Lenz zu gelangen, müssen wir einen steilen Anstieg bewältigen. Gott sei Dank liegt dieser Wegabschnitt größtenteils im Schatten, sonst wäre ich hier ganz schön ins Schwitzen gekommen. Lenz in Sichtweite:

Auch bei dieser eher ruhigen Wanderung kommen schlussendlich etliche Kilometer und Höhenmeter zusammen:

Aber bei solch einem Traumwetter gibt es sowieso nichts Schöneres, als draußen in der Natur unterwegs zu sein. :sonne: So sehen meine heutigen Mahlzeiten aus, die Mengen sind geschätzt:

  • 9.45 Uhr: 400 Gramm Melone “Charentais”, 300 Gramm Nektarinen
  • 19.30 Uhr: 50 Gramm braune Champignons, 400 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Zickleins, 100 Gramm Eisbergsalat

Während der Wanderung lasse ich mir außerdem Himbeeren und einige Brombeeren schmecken.

geschrieben von Susanne am 25. August 2019 um 23.19 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern, Wildpflanzen
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Nach der gestrigen, sehr anstrengenden Tour brauche ich wohl mehr Schlaf als sonst, denn ich wache erst gegen 8.30 Uhr auf. Zwanzig Minuten später setze ich mich an den Küchentisch, frühstücke und überlege zusammen mit Guido, wo es heute hingehen soll. Schlussendlich entscheiden wir uns für das 3006 Meter hohe Älplihorn, den höchsten und laut SAC-Führer “Bündner Alpen 6 – Vom Septimer zum Flüela” auch schönsten Aussichtsberg der Monsteiner Kette. Über die Monsteiner Kette ist im SAC-Führer Folgendes zu lesen:

Die Monsteiner Kette weist einige markante Erhebungen auf, zum Teil zackige Dolomitgipfel mit zerrissenen Graten und ausgedehnten Schutthalden. Die Kette zieht sich, im Westen mit der Muchetta beginnend, in großem Bogen zuerst nach Osten über das Büelenhorn und den zerissenen Mäschengrat, dann nach Nordosten und zuletzt nach Norden über eine Reihe von wilden Felsgipfeln. Sie endet mit dem Rinerhorn als nördlichster Erhebung.

Das Älplihorn liegt im nördlichen Teil und ist von drei Seiten her erreichbar: Über den Südgrat, durch das Mitteltälli und von Norden. Wir planen über das Mitteltälli aufzusteigen. Aber vorher müssen wir erst einmal den Aufstieg bis zum Mitteltälli, das bei etwa 2200 Höhenmetern beginnt, bewältigen: Start unserer Tour ist an der Bushaltestelle des auf knapp 1400 Meter hoch gelegenen Monsteiner Bahnhofs. Von dort aus geht es anfangs auf einem Fahrweg, später auf einem Bergweg hinauf zum Bergdorf Monstein. Bahnhof und Bushaltestelle liegen nämlich im Tal und Monstein liegt auf dem Berg, wie es sich für ein Bergdorf gehört. Mit seinen vielen alten Holzhäusern ist Monstein eine wahre Augenweide:

Die Zeit scheint hier stillzustehen. Von Monstein aus geht es teils auf einer Fahrstraße, teils auf einem Bergweg hinauf zur Siedlung Oberalp und von dort aus auf einem sehr urigen Bergweg, an dessen Rändern zahlreiche Heidelbeeren wachsen, weiter hinauf Richtung Fanezfurgga, einer Einsattlung zwischen den Gipfeln von Chrachenhorn und Strel. Der Blick vom Bergweg zurück auf das Valbellahorn und den von uns gestern erstiegenen Südgrat:

Von hier aus sieht der Südgrat noch steiler aus als vor Ort. Bei Fanezmeder (Fanez ist ein Familienname, Meder bezeichnet eine Mähwiese) verlassen wir den Bergweg und steigen durch das hier beginnende Mitteltälli Richtung Osten auf. Anfangs geht es über gemähte Alpwiesen:

Je höher wir kommen, desto felsiger wird das Gelände:

Wir queren im weiteren Wegverlauf einige Schuttbänder in sehr steilem Gelände. Diese Mühe hätten wir uns allerdings sparen können, wenn wir etwas weiter nordöstlich aufgestiegen wären. Das nächste Mal wissen wir es besser! Auf etwa 2600 Höhenmetern wenden wir uns nach Süden. Weiter über Schutt und Geröll querend erreichen wir schließlich den Südgrat. Dort erwartet uns ein herrliches Panorama. Der Blick vom Grat auf Strel und Ducangletscher:

Der weitere Aufstieg über den Südgrat ist einfach, zieht sich allerdings ziemlich in die Länge:

Endlich taucht der auf dem Nordgipfel stehende Gipfelsteinmann vor uns auf. Auf dem Bild ist er auf der Erhebung im Hintergrund zu sehen:

Hier ist er in greifbarer Nähe:

Auf dem Südgipfel angekommen sind wir allerdings kurz davor, die Tour zu beenden, weil uns die weitere Kletterei auf den Nordgipfel als ziemlich heikel erscheint. Aber dann entdeckt Guido einen kurzen Kamin, durch den wir den Grat Richtung Westen verlassen, um dann unter der Gratkante entlang auf den Nordgipfel aufsteigen zu können:

Geschafft, auf dem Nordgipfel des Älplihorns, dem höchsten Punkt, der Blick Richtung Norden aufs Leidbachhorn gerichtet:

Das Panorama Richtung Süden, rechts im Vordergrund ist der Strel zu sehen, dahinter liegt die Ducan-Kette mit dem Piz Ducan als höchster Erhebung und als markanteste Erhebungen ragen im Hintergrund die Gipfel von Aguoglia d’Es-cha (Keschnadel) und Piz Kesch empor:

Nach dem Bestaunen all der Gipfel um uns herum und dem Eintrag ins Gipfelbuch, das 2001 angelegt wurde und pro Jahr etwa ein Dutzend Einträge zu verzeichnen hat, geht es über den Südgrat zurück. Von dieser Seite aus sieht der Grat auch nicht viel vertrauenerweckender aus als beim Aufstieg:

Hier klettert Guido den Kamin hinauf:

Der weitere Abstieg über den Südgrat:

Wir verlassen den Grat dann nicht Richtung Mitteltälli, sondern wenden uns nach Westen und steigen ins Bärentälli ab:

Der Weg durchs Bärentälli:

Der Blick vom Bärentälli aufs 2891 Meter hohe Crachenhorn:

Die Einsattlung zwischen Chrachenhorn und Strel, die Fanezfurgga, im Hintergrund ist der Ducangletscher zu sehen:

Aber dort wollen wir heute nicht mehr hin, wir wenden uns nach Norden und laufen über Fanezmeder zurück zur Siedlung Oberalp. Der Blick über Fanezmeder, im Hintergrund sind links Piz Linard sowie Lenzer Horn und etwa in der Bildmitte das Valbellahorn zu sehen:

Der Weg von Fanezmeder zur Siedlung Oberalp:

Auf diesem Streckenabschnitt sind zahlreiche Murmeltiere unterwegs. Eines kann ich sogar mit der Kamera einfangen:

Der Blick zurück auf die Siedlung Oberalp:

Der Blick zurück auf ein paar Heustadel von Monstein und das Chrachenhorn:

Wir lassen uns während des Abstiegs von Fanezmeder zurück zum Monsteiner Bahnhof sehr viel Zeit und genießen die wunderbare Landschaft um uns herum. Am Bahnhof müssen wir dann trotzdem gut zwanzig Minuten warten, bis uns der Postbus zurück nach Lenz bringt. Der Streckenverlauf der Tour auf der Karte:

Eigentlich habe ich nach jeder unserer Bergtouren Glücksgefühle im Bauch. Heute jedoch sind diese Glücksgefühle ganz besonders intensiv. Vielleicht, weil nicht nur die schönen Landschaftseindrücke, sondern auch der Anblick des Bergdörfleins Monstein das Herz höher schlagen lässt. :herz: Zu guter Letzt der Mahlzeitenüberblick, die Mengen sind geschätzt:

  • 8.50 Uhr: 250 Gramm Heidelbeeren, 300 Gramm Nektarinen
  • 20.30 Uhr: 60 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale, 400 Gramm Querrippe vom Rind, 300 Gramm Eisbergsalat

Gegen Ende der Tour lasse ich mir außerdem Walderdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren schmecken. :sonne: