Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’

geschrieben von Susanne am 24. September 2019 um 23.58 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Wildpflanzen
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Ich bin tatsächlich früh genug wach, um vor meinem Dienst im Fitnessstudio eine Laufrunde zu drehen. Das Ergebnis sieht so aus:

Der Blick während des Laufs über Weissach Richtung Alpstein:

Am Nachmittag laufe ich diesen Streckenabschnitt nochmals entlang:

Dieses Mal allerdings zusammen mit Guido: Wir spazieren auf den Hündle und wieder zurück. Zwei der zahllosen Herbstzeitlosen, die zurzeit auf den Wiesen rund um Oberstaufen wachsen:

So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 12.40 Uhr: 120 Gramm braune Champignons, 560 Gramm Hüfte vom Rind, 280 Gramm Eisbergsalat
  • 19.30 Uhr: 640 Gramm Allgäuer Pfirsiche, 300 Gramm Nektarinen
  • 23.30 Uhr: 470 Gramm Trauben “Crimson seedless”, 350 Gramm Zwetschgen

Außerdem esse ich während des nachmittäglichen Spaziergangs etliche Brombeeren und die ersten Hagebutten der Saison. Lecker! :sonne:

geschrieben von Susanne am 3. September 2019 um 22.35 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern, Wildpflanzen
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Der Blick auf die von Lenz aus gut zu sehende Berggruppe von Piz Mitgel, Tinzenhorn und Piz Ela, auch Bergüner Stöcke oder Pizs da Bravuogn genannt, ist immer wieder faszinierend. Zumindest einen dieser Gipfel möchten Guido und ich irgendwann einmal besteigen. Unser heutiges Tourenziel ist allerdings etwas weniger ambitioniert: Es soll auf die 2144 Meter hohe Motta Palousa, einem leicht erreichbaren Aussichtspunkt am Ende des Nordwestgrats des Piz Mitgels, gehen. Ausgangspunkt unserer Wanderung ist Tiefencastel, ein Dorf im Albulatal am Fuße der Alpenpässe Albula und Julier, das wir von Lenz aus innerhalb von neun Minuten mit Hilfe eines Postbusses erreichen. Die ersten vier Kilometer geht es relativ flach auf einem parallel der Albula verlaufenden Wanderweg entlang:

Kurz vor Surava, einem Nachbardorf von Tiefencastel, beginnt dann der eigentliche Aufstieg auf einem gut ausgebauten Fahrweg. Es geht zwar nicht sehr steil bergauf, aber Guido ist mal wieder so flott unterwegs, dass ich trotzdem ziemlich aus der Puste komme. Der Blick vom Wanderweg Richtung Norden auf Piz Linard (links im Bild) und Piz Mulain (rechts im Bild):

Nach 11 Kilometern und etwa 1100 Höhenmetern erreichen wir die Weiden der Ozur-Alpe:

Der Blick zurück auf die Ozur-Alpe, im Hintergrund ragen unter anderem die Gipfel von Piz Linard, Guggernell, Guggernellgrat und Valbellahorn empor:

Ein Zwischenziel, der geographische Punkt mit der Nummer 2177:

Von diesem Punkt aus erblicken wir erstmals den Gipfel der Motta Palousa:

Das Ziel ist erreicht:

Der Blick nach Nordwesten reicht bis nach Lenz und die Stätzerhorn-Kette:

Der Blick nach Nordosten:

Der Blick nach Osten auf das Landwasserviadukt (ganz klein in der Bildmitte zu sehen), auf der rechten Seite sind im Hintergrund unter anderem Leidbachhorn, Älplihorn und Chrachenhorn zu erkennen:

Im Südosten liegen Crap la Massa und im Hintergrund Piz Mitgel:

Im Süden sind Piz Forbesch und Piz Arblatsch zu sehen:

Von der Motta Palousa aus machen wir einen Abstecher zum südlich gelegenen Crap digls Anghels. Der Blick von diesem Gipfel Richtung Westen, rechts im Bild liegt Lenz:

Richtung Süden sieht man hinunter in den Talkessel von Savognin:

In der Nähe von Savognin liegt das Bergdorf Cunter, von wo aus wir mit dem Postbus zurück nach Lenz fahren wollen. Der Abstieg vom Crap digls Anghels zum Maiensäss Promastgel:

Hütten von Promastgel:

Die letzten Meter auf dem Weg nach Cunter, im Hintergrund ragt der Piz Forbesch empor:

Da wir die letzten Kilometer recht zügig zurücklegen, erreichen wir die Bushaltestelle eine Stunde früher als geplant und können schon um 17.47 statt um 18.47 Uhr die Rückfahrt nach Lenz antreten. Unsere Wanderung in der Übersicht:

Wir bleiben mit rund fünf Stunden allerdings deutlich unter der vom Tourenplaner outdooractive.com angegebenen Zeit. Zurück in unserer Unterkunft verschwinde ich erst unter die Dusche – nach einer Wanderung ist eine Dusche wahrlich ein himmlisches Vergnügen – und absolviere anschließend ein paar Yogaübungen. Zu guter Letzt geht es an den Küchentisch: So sehen meine heutigen Mahlzeiten aus, die Mengen sind geschätzt:

  • 8.10 Uhr: 200 Gramm Nektarinen, 400 Gramm dunkle Trauben
  • 11.15 Uhr: 300 Gramm dunkle Trauben, zwei dunkle Feigen
  • 19.00 bis 20.00 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale, 500 Gramm Querrippe vom Rind, 200 Gramm Eisbergsalat

Während der Wanderung esse ich außerdem kleine Mengen von wilden Blau- und Himbeeren.

PS: Auch heute geht es weit vor Mitternacht ins Bett. :stern:

geschrieben von Susanne am 2. September 2019 um 23.01 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Letzte Woche war es extrem ruhig im Fitnessstudio. Heute jedoch komme ich vor lauter Aktivitäten kaum dazu, die Routinearbeiten zu erledigen. Aber egal, so vergehen die zwei Stunden schnell und ich kann nach einem kurzen Besuch beim Metzger nach Hause gehen, um zu essen und die Taschen zu packen. Guido und ich fahren nämlich wieder nach Lenz.

Bis zur Schweizer Grenze verläuft die Fahrt reibungslos. Hier stoppt uns dann ein Schweizer Zollbeamte und erkundigt sich, wohin die Reise geht. “Nach Lenzerheide.” “Ist das Ihr Wagen?”, fragt er Guido. “Ja.” “Zeigen Sie mir bitte Ihre Papiere und öffnen Sie den Kofferraum.” Guido gibt ihm seinen Personalausweis sowie seinen Führerschein und öffnet den Kofferraum. “Was ist das?”, lautet die Frage des Zollbeamten und zeigt auf die Kühltasche mit dem Fleisch. “Fleisch.” “Und das sind alles Kleider?” “Ja, das sind alles Kleider.” “Dann wollen wir das mal abwiegen”, spricht der Zollbeamte, schnappt sich die Kühltasche und läuft Richtung Zollhäuschen. Schlussendlich muss Guido 6,80 Schweizer Franken für die Mitnahme des Fleisches bezahlen, weil pro Person nur ein Kilogramm Fleisch frei in die Schweiz eingeführt werden darf. Die Menge, die darüber hinausgeht, muss verzollt werden. Kosten: 17 Schweizer Franken pro Kilogramm Fleisch. Gut, dass es bei uns nur 400 Gramm mehr als das zulässige Gewicht sind, sonst wäre der Fleischgenuss teuer geworden.

Beim Abwiegen erfährt Guido außerdem, dass Fleisch immer deklariert werden muss. Wenn wir also das nächste Mal über die Grenze fahren und angehalten werden, müssen wir dem Zollbeamten mitteilen, dass wir Fleisch dabei haben. Nachdem die Sache mit dem Fleisch geklärt ist, dürfen wir weiterfahren. Was wir sonst noch über die Grenze mitnehmen, interessiert ihn nicht. Sind die Schweizer Zollbeamten etwa nur auf Fleisch scharf? Wie dem auch sei, dieser Grenzübertritt wird uns auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben.

Der Rest der Fahrt verläuft dann wieder reibungslos und um 15.15 Uhr erreichen wir Lenz. Lenz ist für uns mittlerweile das, was vor vier Jahren Oberstdorf war: Eine Oase der Ruhe und Harmonie. Oberstaufen wird nämlich von Jahr zu Jahr betriebsamer, eine Entwicklung, die wir mit gemischten Gefühlen beobachten. Nun ja, mal sehen, was die Zukunft bringt. Wir hätten jedenfalls nichts dagegen, unseren Lebensmittelpunkt in die Schweizer Berge zu verlegen. :sonne:

Nach dem Auspacken unserer Siebensachen führt mein erster Weg heute nicht in den kleinen Supermarkt von Lenz, sondern zu einem Bauernhof, um Eier zu kaufen. Die Eier sind jedoch leider ausverkauft. Fünf Minuten später komme ich dann aber im Supermarkt doch noch zu Bio-Eiern. Nach dem Einkaufen geht es bei neun Grad Celsius und heftigem Wind auf eine Spazierrunde: Wir laufen vom Ortszentrum aus zum Aussichtspunkt Crap la Tretscha:

Der Spazierweg führt durch einen Wald, in dem zahlreiche Pilze wachsen. Hier drei Arten von vielen:

Außerdem finden wir die letzten Himbeeren der Saison. Das gibt es am heutigen Tage sonst noch zum Essen bei mir, die Mengenangaben der beiden letzten Mahlzeiten sind geschätzt:

  • 0.15 Uhr: 200 Gramm Querrippe vom Rind, 230 Gramm Eisbergsalat, 500 Gramm Cherry-Tomaten
  • 11.30 Uhr: 70 Gramm braune Champignons, 260 Gramm Fleisch vom Rind, 270 Gramm Eisbergsalat
  • 17.30 Uhr: etwa 100 Gramm dunkle Trauben
  • 18.00 bis 18.30 Uhr: einige Himbeeren
  • 19.15 Uhr: 150 Gramm Trauben “Sultana”, 100 Gramm dunkle Trauben, 200 Gramm Zwetschgen
  • 21.30 bis 22.15 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale, 250 Gramm Hüfte und 150 Gramm Querrippe vom Rind, 300 Gramm Eisbergsalat

Direkt nach der letzten Mahlzeit verschwinde ich im Bett. :stern:

geschrieben von Susanne am 29. August 2019 um 23.51 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Die für heute geplante Wanderung mit Schrothkurgästen fällt wegen Regenwetter aus, so dass ich mir einen Mittagsschlaf gönnen kann: Kaum liege ich, schlafe ich auch schon. Als ich zwei Stunden später aufwache, sind die Regenwolken verschwunden und die Sonne scheint. :sonne: Ausgeruht und voller Tatendrang mache ich mich gegen 16 Uhr auf den Weg in den Garten und bin dort zwei Stunden lang tätig. Zwei Blumengrüße:

Am Abend spaziere ich zusammen mit Guido rund um den Kapf, anschließend arbeite ich zwei Stunden lang als Putzfee im Fitnessstudio. Meine Mahlzeiten:

  • 11.30 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 7 Gramm Eierschale, 360 Gramm Hüfte vom Rind, 370 Gramm Eisbergsalat
  • 19.30 bis 20.00 Uhr: 340 Gramm dunkle Trauben, etwa 200 Gramm Brombeeren
  • 23.35 Uhr: 520 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms

Die Brombeeren lasse ich mir während des Abendspaziergangs schmecken. :sonne:

geschrieben von Susanne am 26. August 2019 um 22.50 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern, Wildpflanzen
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In den letzten beiden Tagen haben Guido und ich etliche Herausforderungen im hochalpinen Gelände bewältigt. Heute möchten wir es jedoch ruhiger angehen lassen und planen, von unserer Unterkunft aus gemütlich auf den Piz Scalottas zu wandern. Dafür braucht man keine Erfahrung im hochalpinen Gelände, sondern “nur” ein wenig Kondition, schließlich sind bis zum Gipfel immerhin zwölf Kilometer und 1000 Höhenmeter zu überwinden. Der Blick vom Ortsrand von Lenz auf unser links im Bild liegendes Tourenziel:

Der Gipfel rechts im Bild ist das Stätzerhorn. Auf breiten und relativ flach verlaufenden Wanderwegen erreichen wir nach fünf Kilometern Lenzerheide. Von dort aus geht es leicht ansteigend über Asphalt nach Sporz, einem zur Gemeinde Vaz/Obervaz gehörenden Weiler. Ab Sporz liegt dann wieder ein Wanderweg unter unseren Füßen. Um die Tour etwas interessanter zu gestalten, wandern wir nicht direkt auf den Piz Scalottas, sondern machen einen kleinen Abstecher auf den 2151 Meter hohen Crap la Pala, dem südlichsten Gratkopf der Stätzerhorn-Kette. Das romanische “crap” bedeutet Stein, “pala” Schaufel. Die Gipfelregion besteht aus einer großflächigen Weide:

Wir genießen hier oben nicht nur eine himmlische Ruhe, sondern auch eine wunderbare Aussicht auf die umliegende Bergwelt:

Der Blick nach Nordosten hinunter auf Lenzerheide und den Heidsee, ganz rechts im Bild ist das Parpaner Rothorn, links daneben das Parpaner Weißhorn zu sehen:

Der Blick nach Südosten auf das Dreigestirn Piz Ela, Tinzenhorn und Piz Mitgel:

Der Blick nach Nordwesten reicht bis zum 3158 Meter hohen Hausstock und zum 3614 Meter hohen Tödi:

Im Norden liegt der Piz Scalottas:

Rund um den auf dem obigen Bild zu sehenden Tümpel tummeln sich zahlreiche Murmeltiere, die jedes Mal, wenn ein Wanderer des Weges kommt, ihren charakteristischen Warnruf ausstoßen. Es ist faszinierend, ihr Treiben von oben zu beobachten. Entgegen unseren ursprünglichen Plänen beschließen wir nach einer ausgiebigen Gipfelrast, nicht auf den Piz Scalottas zu steigen. Dort herrscht wahrscheinlich eh viel zu viel Rummel für unseren Geschmack. Wir steigen stattdessen weglos Richtung Süden ab. Zu Beginn des Abstiegs schauen wir auf die Gipfel von Parpaner Rothorn, Aroser Rothorn, Pizza Naira, Piz Mez, Lenzer Horn und Piz Linard:

Unerwartet stoßen wir schon bald auf einen ausgetretenen Pfad, der uns zu einer kleinen Hütte führt:

Um wieder auf einen offiziellen Wanderweg zu gelangen, müssen wir von der Hütte aus weiter Richtung Süden absteigen. Vorher erkunden wir allerdings den weiteren Verlauf des Pfades: Er endet irgendwann im Nirgendwo. Aber uns wird bald klar, warum er so ausgetreten ist: Am Wegesrand wachsen zahlreiche Steinpilze in allen Größen. Welch ein Paradies für Pilzsammler! Der Blick vom Wanderweg auf das Dreigestirn, am linken Bildrand liegt der Piz Linard:

Bald darauf erreichen wir Lain, ein kleines Dorf, das ebenso wie Sporz zur Gemeinde Vaz/Obervaz gehört. Von Lain aus geht es über das Dorf Zorten zum Weiler Nivagl, dem mit 1010 Meter tiefsten Punkt unserer Wanderung:

Um zurück nach Lenz zu gelangen, müssen wir einen steilen Anstieg bewältigen. Gott sei Dank liegt dieser Wegabschnitt größtenteils im Schatten, sonst wäre ich hier ganz schön ins Schwitzen gekommen. Lenz in Sichtweite:

Auch bei dieser eher ruhigen Wanderung kommen schlussendlich etliche Kilometer und Höhenmeter zusammen:

Aber bei solch einem Traumwetter gibt es sowieso nichts Schöneres, als draußen in der Natur unterwegs zu sein. :sonne: So sehen meine heutigen Mahlzeiten aus, die Mengen sind geschätzt:

  • 9.45 Uhr: 400 Gramm Melone “Charentais”, 300 Gramm Nektarinen
  • 19.30 Uhr: 50 Gramm braune Champignons, 400 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Zickleins, 100 Gramm Eisbergsalat

Während der Wanderung lasse ich mir außerdem Himbeeren und einige Brombeeren schmecken.