Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’

geschrieben von Susanne am 30. November 2019 um 23.59 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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In der Nacht hört es auf zu schneien und am Morgen strahlt die Novembersonne vom blauen Himmel. Genießen kann ich den Sonnenschein allerdings erst am Nachmittag, vormittags bin ich bis um 12 Uhr im Fitnessstudio beschäftigt. Momentaufnahmen von einer gut zweistündigen Nachmittagswanderung nach Eibele:

Während der Wanderung esse ich Hagebutten der Hunds-, aber auch der Apfelrose:

Das gibt es sonst noch zum Essen bei mir:

  • 12.35 Uhr: 305 Gramm Lachs, 180 Gramm frische Alge “Ramallo”
  • 15.30 bis 16.00 Uhr: sechs Hagebutte der Apfelrose, zwei Dutzend Hagebutten der Hundsrose
  • 18.10 Uhr: 1140 Gramm Honigmelone
  • 23.10 Uhr: 130 Gramm braune Champignons, 510 Gramm Querrippe vom Rind (fett), 110 Gramm Feldsalat, 6 Gramm Peperoni

Meine Stimmung nach der Mittagsmahlzeit gleicht dem Wetter: Sie ist überaus sonnig. :sonne:

geschrieben von Susanne am 3. November 2019 um 23.56 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Während der ersten Mahlzeit des Tages, die aus einem Apfel, einer Karotte und etwas Feldsalat besteht, kommen Erinnerungen an die Lehren von Rudolf Steiner auf: Die anthroposophischen Ernährungslehre empfiehlt, täglich von jedem der drei Pflanzenteile Wurzel, Blatt/Stängel und Frucht/Blüten etwas zu sich zu nehmen, um ein harmonisches Gleichgewicht im Körper zu erzielen. Dabei sollen die jeweilige Teil einer Pflanze einen bestimmten Bereich des menschlichen Körpers anregen: So stärkt die Wurzel die Sinne und Nerven und das Blatt beziehungsweise die Stängel das Herz sowie die Lunge. Blüte und Frucht regen den Stoffwechsel an. Fleisch lehnen die Anthroposophen ab, da es das Seelisch-Geistige zu sehr in die irdisch-materiellen Verhältnisse einbindet.

Nun ja, ich finde es durchaus von Vorteil mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen zu stehen. Ein weiterer Grund, der anthroposophischen Ernährungslehre nicht mehr zu folgen, ist die Empfehlung von Getreide als Grundnahrungsmittel. Ich bin dieser Empfehlung eine Zeitlang vor meiner Umstellung auf Rohkost gefolgt, aber sie hat für mich nicht gepasst. Mit der Umstellung auf Rohkost fiel bei mir Getreide als Nahrungsmittel so gut wie vollständig weg, da rohes Getreide für das menschliche Verdauungssystem mehr oder weniger unbekömmlich ist. Es sei denn, man lässt es keimen. Getreidekeimlinge können unter Umständen durchaus lecker schmecken, genau wie der Mais als einziges Getreide in roher Form. Mein getreide- und fleischfreier Speiseplan von heute:

  • 12.00 Uhr: 135 Gramm Apfel, 35 Gramm Karotte, 40 Gramm Feldsalat
  • 13.30 bis 14.30 Uhr: Samenmäntel einer Eibe, Blüten und Blütenknospen des Orangeroten Habichtskrauts, etwa 50 Hagebutten
  • 15.30 Uhr: 450 Gramm Kaki “Vanille”
  • 17.40 Uhr: 400 Gramm Kaki “Vanille”
  • 19.45 Uhr: 490 Gramm Avocados “Ettinger”, 180 Gramm Zuckererbsen, 250 Gramm Cherry-Tomaten

Die zweite Mahlzeit findet unter freiem Himmel während einer Kapfrunde statt. Der Blick vom Kapf Richtung Alpstein:

Ein Teil der verzehrten Samenmäntel einer Eibe:

Die nach Schokolade schmeckenden Blüten des Orangeroten Habichtskrauts:

Ein Blick auf die Zuckererbsen der Abendmahlzeit:

Einige der Zuckererbsen bleiben übrig, sie sperren ziemlich heftig durch bitter werdenden Geschmack.

geschrieben von Susanne am 2. November 2019 um 23.50 Uhr
Kategorie: Ernährung, Sport, Wildpflanzen
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Allzu oft waren Guido und ich dieses im Gegensatz zu früheren Jahren nicht auf dem Hochgrat. Im Sommer war es uns dort zu heiß und im Herbst waren wir meist in den Bündner Bergen unterwegs. Aber eine letzte Bergfahrt zum Saisonschluss, bevor die Bahn für die Wintersaison generalüberholt wird, lassen wir uns nicht entgehen. An der Bergstation empfängt uns eine beeindruckende Fernsicht. Der Blick Richtung Osten auf die Allgäuer Hochalpen:

Der Siplingerkopf mit Großen Daumen, Nebelhorn beziehungsweise Hindelanger Klettersteig sowie Hochvogel (von links nach rechts) im Hintergrund:

Im Westen ragt der Seelekopf auf:

So klar ist der nordwestlich liegende Bodensee selten zu sehen:

Der Blick nach Norden über den Imberg ins Flachland:

Von der Bergstation aus laufen wir sehr gemütlich hinunter zur Talstation. Begegnung mit meiner Lieblingsbuche:

Um 16.00 Uhr geht es mit dem Bus zurück nach Oberstaufen, den Rest des Nachmittags verbringen wir zu Hause. Am Abend mache ich mich auf den Weg ins Fitnessstudio. Erst trainiere ich 45 Minuten lang meine Kraft, anschließend bewältige ich auf dem Stufenlaufband 1000 Stufen in zehn Minuten und fünfzehn Sekunden. Dabei komme ich ganz schön ins Schwitzen. So sieht mein heutiger Speiseplan aus:

  • 12.55 Uhr: 720 Gramm Zwetschgen
  • 15.00 Uhr: Blüten vom Habichtskraut und Rotklee
  • 18.10 Uhr: 655 Gramm Kakis “Vanille”
  • 23.30 Uhr: 50 Gramm Karotte, 85 Gramm Haselnüsse, 80 Gramm Feldsalat

Die Haselnüsse sind erntefrisch, das heißt, nicht getrocknet. Die Quelle für dieses Lebensmittel ist seit vielen Jahren Martl’s Haselnussshop.

geschrieben von Susanne am 24. September 2019 um 23.58 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Wildpflanzen
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Ich bin tatsächlich früh genug wach, um vor meinem Dienst im Fitnessstudio eine Laufrunde zu drehen. Das Ergebnis sieht so aus:

Der Blick während des Laufs über Weissach Richtung Alpstein:

Am Nachmittag laufe ich diesen Streckenabschnitt nochmals entlang:

Dieses Mal allerdings zusammen mit Guido: Wir spazieren auf den Hündle und wieder zurück. Zwei der zahllosen Herbstzeitlosen, die zurzeit auf den Wiesen rund um Oberstaufen wachsen:

So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 12.40 Uhr: 120 Gramm braune Champignons, 560 Gramm Hüfte vom Rind, 280 Gramm Eisbergsalat
  • 19.30 Uhr: 640 Gramm Allgäuer Pfirsiche, 300 Gramm Nektarinen
  • 23.30 Uhr: 470 Gramm Trauben “Crimson seedless”, 350 Gramm Zwetschgen

Außerdem esse ich während des nachmittäglichen Spaziergangs etliche Brombeeren und die ersten Hagebutten der Saison. Lecker! :sonne:

geschrieben von Susanne am 3. September 2019 um 22.35 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern, Wildpflanzen
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Der Blick auf die von Lenz aus gut zu sehende Berggruppe von Piz Mitgel, Tinzenhorn und Piz Ela, auch Bergüner Stöcke oder Pizs da Bravuogn genannt, ist immer wieder faszinierend. Zumindest einen dieser Gipfel möchten Guido und ich irgendwann einmal besteigen. Unser heutiges Tourenziel ist allerdings etwas weniger ambitioniert: Es soll auf die 2144 Meter hohe Motta Palousa, einem leicht erreichbaren Aussichtspunkt am Ende des Nordwestgrats des Piz Mitgels, gehen. Ausgangspunkt unserer Wanderung ist Tiefencastel, ein Dorf im Albulatal am Fuße der Alpenpässe Albula und Julier, das wir von Lenz aus innerhalb von neun Minuten mit Hilfe eines Postbusses erreichen. Die ersten vier Kilometer geht es relativ flach auf einem parallel der Albula verlaufenden Wanderweg entlang:

Kurz vor Surava, einem Nachbardorf von Tiefencastel, beginnt dann der eigentliche Aufstieg auf einem gut ausgebauten Fahrweg. Es geht zwar nicht sehr steil bergauf, aber Guido ist mal wieder so flott unterwegs, dass ich trotzdem ziemlich aus der Puste komme. Der Blick vom Wanderweg Richtung Norden auf Piz Linard (links im Bild) und Piz Mulain (rechts im Bild):

Nach 11 Kilometern und etwa 1100 Höhenmetern erreichen wir die Weiden der Ozur-Alpe:

Der Blick zurück auf die Ozur-Alpe, im Hintergrund ragen unter anderem die Gipfel von Piz Linard, Guggernell, Guggernellgrat und Valbellahorn empor:

Ein Zwischenziel, der geographische Punkt mit der Nummer 2177:

Von diesem Punkt aus erblicken wir erstmals den Gipfel der Motta Palousa:

Das Ziel ist erreicht:

Der Blick nach Nordwesten reicht bis nach Lenz und die Stätzerhorn-Kette:

Der Blick nach Nordosten:

Der Blick nach Osten auf das Landwasserviadukt (ganz klein in der Bildmitte zu sehen), auf der rechten Seite sind im Hintergrund unter anderem Leidbachhorn, Älplihorn und Chrachenhorn zu erkennen:

Im Südosten liegen Crap la Massa und im Hintergrund Piz Mitgel:

Im Süden sind Piz Forbesch und Piz Arblatsch zu sehen:

Von der Motta Palousa aus machen wir einen Abstecher zum südlich gelegenen Crap digls Anghels. Der Blick von diesem Gipfel Richtung Westen, rechts im Bild liegt Lenz:

Richtung Süden sieht man hinunter in den Talkessel von Savognin:

In der Nähe von Savognin liegt das Bergdorf Cunter, von wo aus wir mit dem Postbus zurück nach Lenz fahren wollen. Der Abstieg vom Crap digls Anghels zum Maiensäss Promastgel:

Hütten von Promastgel:

Die letzten Meter auf dem Weg nach Cunter, im Hintergrund ragt der Piz Forbesch empor:

Da wir die letzten Kilometer recht zügig zurücklegen, erreichen wir die Bushaltestelle eine Stunde früher als geplant und können schon um 17.47 statt um 18.47 Uhr die Rückfahrt nach Lenz antreten. Unsere Wanderung in der Übersicht:

Wir bleiben mit rund fünf Stunden allerdings deutlich unter der vom Tourenplaner outdooractive.com angegebenen Zeit. Zurück in unserer Unterkunft verschwinde ich erst unter die Dusche – nach einer Wanderung ist eine Dusche wahrlich ein himmlisches Vergnügen – und absolviere anschließend ein paar Yogaübungen. Zu guter Letzt geht es an den Küchentisch: So sehen meine heutigen Mahlzeiten aus, die Mengen sind geschätzt:

  • 8.10 Uhr: 200 Gramm Nektarinen, 400 Gramm dunkle Trauben
  • 11.15 Uhr: 300 Gramm dunkle Trauben, zwei dunkle Feigen
  • 19.00 bis 20.00 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale, 500 Gramm Querrippe vom Rind, 200 Gramm Eisbergsalat

Während der Wanderung esse ich außerdem kleine Mengen von wilden Blau- und Himbeeren.

PS: Auch heute geht es weit vor Mitternacht ins Bett. :stern: