Archiv für die Kategorie ‘Zahngesundheit’

geschrieben von Susanne am 21. Oktober 2022 um 20.47 Uhr
Kategorie: Ernährung, Zahngesundheit
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Heute um 17.15 Uhr steht der nächste Zahnarzttermin an: Die Provisorien im Unterkiefer werden eingesetzt. Damit habe ich das erste Mal seit Jahren wieder ein vollständiges Gebiss. Das fühlt sich einerseits gut, anderseits aber auch ziemlich ungewohnt an. :updown:

Bis Anfang Dezember habe ich Zeit, mich an die neue Situation in meinem Mund zu gewöhnen. Wenn bis dahin alles so weit passt, kann die Zahntechnikerin die endgültigen Brücken aus Zirkonium anfertigen. Anfang nächsten Jahres ist die Sanierung meiner Zähne dann wahrscheinlich abgeschlossen. Ich bereue es bisher nicht, diesen Schritt gegangen zu sein, im Gegenteil: Es ist ein schönes Gefühl, wieder Zähne zeigen und zubeißen zu können.

Nach dem Zahnarzttermin steht mir der Sinn nach Früchten. Gelegenheit, welche zu kaufen, habe ich am Abend keine mehr, also müssen ausnahmsweise Äpfel, Guidos Lieblingsfrüchte, herhalten, um meinen Bedarf zu stillen. Als „Nachtisch“ lasse ich mir Datteln schmecken:

  • 11.15 Uhr: 500 Gramm Orangen-, Karottensaft
  • 14.25 Uhr: 245 Gramm Kopfsalat, 90 Gramm Radieschen, 140 Gramm Avocado „Hass“
  • 19.55 Uhr: 680 Gramm Äpfel „Golden Delicious“, 180 Gramm Datteln „Medjool“

Die Äpfel schmecken gar nicht einmal schlecht, aber erst die Datteln machen so richtig satt!

PS: Vom Saft bekomme ich Durchfall. Das mit dem Entsaften lasse ich also vorerst wieder!

geschrieben von Susanne am 13. Oktober 2022 um 23.55 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern, Zahngesundheit
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Zahnarztbesuche sind ja meist alles andere als angenehm. Aber seit ich in Chur in Behandlung bin, nehme ich Zahnarzttermine wirklich gerne wahr. Das liegt nicht an der Behandlung an sich, diese ist anstrengend und zum Teil sogar schmerzhaft, sondern an der Persönlichkeit des Arztes: Ich habe bisher selten einen Arzt und schon gar keinen Zahnarzt kennengelernt, der seine Arbeit mit so viel Kompetenz und Begeisterung ausführt. Er ist immer freundlich, immer gut gelaunt und nicht nur mit seinen Patienten, sondern auch mit seinen Mitarbeiterinnen sehr, sehr geduldig. Ganz klar, da lebt jemand seine Berufung! Heute werden Zähne im Unterkiefer, die als Halterung für Brücken dienen, beschliffen. Nach gut einer Stunde bin ich erlöst und kann mich von der Behandlung während einer Wanderung verholen: Es geht von Tschiertschen aufs Parpaner Schwarzhorn. Tschiertschen erreiche ich direkt von Chur aus mit der Postbuslinie 90.042. Unterwegs gesellt sich Guido zu mir und um 11.30 Uhr starten wir gemeinsam zur Wanderung aufs Parpaner Schwarzhorn. Das malerische Dörfchen Tschiertschen war schon einmal Ausgangspunkt einer Wanderung: Von Tschiertschen über den Urdensee und das Urdenfürggli nach Lenzerheide.

Heute laufen wir vom Dorfzentrum aus Richtung Oberdorf. Von Oberdorf aus führt ein schmaler Wanderweg durch Lerchenwälder über Runcaspinas nach Furgglis. Der Blick über die Hütten von Runcaspinas ins Schanfigg:

Die Hütten von Prаdaspina:

Am Bergrestaurant Furgglis, dem Ziel anderer Wanderer, laufen wir sehr zügig vorbei. Der „Duft“ eines Bergrestaurants ist nicht so unser Ding! Ab Furgglis führt ein Alpweg zur Alp Farur und von dort aus weiter durch das Farurtal:

Sehr gemächlich ansteigend geht es hier unter den Wänden des Alpsteins und den Felsenköpfen des Tschinglagrat bis zu einer kleinen Hirtenhütte im Obersäss. Der Blick hinauf zum Alpstein:

Hier liegt die Alp Farur schon weit hinter uns:

Obersäss:

Hier trennen sich zwei Wege, der eine führt durch eine große Geländemulde westlich des Gipfels direkt zum Schwarzhornhorn, der andere hinauf zu den „Öfen“, ein Grat, der den Malakoff mit dem Schwarzhorn verbindet. Der Aufstieg zum Grat im Rückblick:

Der Gipfel im Hintergrund ist der Tschingla. Durch diese Geländemulde wäre es auf dem anderen Weg hinauf zum Schwarzhorn gegangen:

Ankunft am Grat und Tiefblicke auf Churwalden und die Hochebene, die hinauf zum Churer Joch führt:

Der Weg über die „Öfen“:

Der Weg ist wunderschön, immer wieder kann man zwischen den Felsen hinunter ins Tal blicken. Hier sind Valbella und Lenzerheide zu sehen:

Langsam rückt das Schwarzhorn näher:

Auf rund 2450 Höhenmetern vereinigen sich die beiden von Obersäss kommenden Wege wieder. Die letzten Höhenmeter zum Gipfel des Schwarzhorns führen recht steil über den grasigen Südgrat nach oben. Ein Blick vom Aufstiegsweg auf das Parpaner Weisshorn und den Urdensee:

Auf dem Gipfel des Parpaner Schwarzhorns:

Irgendwo habe ich gelesen, dass man von hier aus rund 1000 Gipfel sehen kann. Heute sind von den 1000 nur ein paar wenige klar zu erkennen, deshalb erspare ich mir Bilder vom Gipfelpanorama. Nach kurzer Gipfelrast geht es dann wieder über den Südgrat hinunter und anschließend weiter zum Urdenfürggli. Der Weg zum Urdenfürrgli ist teilweise mit Seilen gesichert. Wenn der Weg so wie heute nass ist, ist diese Hilfe sehr willkommen:

Der Gipfel im Hintergrund ist das Schwarzhorn, das von dieser Seite her ganz und gar nicht schwarz, sondern sehr grasig aussieht. :froehlich: Hier geht es aufrecht weiter:

Das Urdenfürggli, ein Pass, der über das Urdental Tschiertschen sowie Arosa mit Vaz/Obervaz und Parpan verbindet:

Die auf dem Bild zu sehende Station gehört zur Urdenbahn, eine Seilbahn, die die Skigebiete von Arosa und Lenzerheide miteinander verbindet. Vom Urdenfürggli aus laufen wir weiter zur Bergstation des Sessellifts „Weisshorn Speed“. Wir wollen uns nämlich heute den Abstieg erleichtern: Statt zu Fuß mühsam über Bike-Trails abzusteigen, bevorzugen wir den komfortablen Abstieg mit Hilfe der Bahn:

Ruckzuck sind die 750 Höhenmeter bis zur Talstation überwunden und das auch noch gratis. :daumen: So fehlen nur noch zwei Kilometer und lockere 300 Höhenmeter bis zur Bushaltestelle „Parpaner Höhe“. Von dort aus treten wir unsere Heimreise an. Die Tour von Tschiertschen bis zur Bergstation „Weisshorn Speed“ im Überblick:


Mein Fazit: Die Wanderung durch das Farurtal ist im Herbst ziemlich eintönig: Das Tal ist abgeweidet und die im Frühsommer zu bewundernden Alpenblumen verschwunden. Im Herbst würde ich daher einen Aufstieg über die Grate, entweder über Tälli und Öfen oder aber über Alpstein und Tschingla empfehlen. Meine Mahlzeiten:

  • 11.00 Uhr 480 Gramm dunkle Trauben (Sorte unbekannt), 480 Gramm Trauben „Muskat“
  • 17.30 Uhr: 620 Gramm Birnen „Conference“, 680 Gramm Bananen „Cavendish“, 180 Gramm Datteln „Medjool“

Nach der Wanderung steht mir erst einmal der Sinn nach Früchten und nicht nach Fleisch. Aber richtig satt und zufrieden bin ich nach dieser Mahlzeit nicht und so ist an ein Einschlafen nicht zu denken. :updown: Erst als ich um 23.30 zu einem Stück Schweinespeck (340 Gramm) greife, kehrt Ruhe ein. :stern:

geschrieben von Susanne am 21. September 2022 um 21.21 Uhr
Kategorie: Ernährung, Zahngesundheit
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Auch am heutigen Mittwoch bin ich im Dorfladen aktiv. Allerdings nur einen halben Tag, nachmittags bleibt der Laden wie jeden Montag und Mittwoch geschlossen. Heute passt das für mich perfekt, denn um 14.30 Uhr steht der nächste Zahnarzttermin an: Endlich werden die Provisorien aus Kunststoff durch Zirkoniumkronen und -brücken ersetzt. Von außen ist wahrscheinlich kaum ein Unterschied zu sehen, aber die Zähne aus Zirkonium fühlen sich fast wie eigene an. Darüber bin ich wirklich glücklich, denn mit den Kunststoffprovisorien bin ich nicht so richtig warm geworden. Ich hatte schon Bedenken, dass das auch mit der endgültigen Lösung so sein könnte. Aber so sieht es nicht nur gut aus, sondern fühlt sich auch gut an. :daumen: Da ich aufgrund des bevorstehenden Zahnarzttermins morgens nichts esse, bleibt es heute wieder einmal bei einer Mahlzeit:

  • 18.20 Uhr: 250 Gramm Krachsalat, 235 Gramm Zuckermais, 110 Gramm roter Spitzpaprika, 200 Gramm Tomaten, 160 Gramm Avocado „Hass“

PS: Während des Zahnarzttermins, der immerhin eineinhalb Stunden dauert, muss ich kein einziges Mal husten. :staun:

geschrieben von Susanne am 30. August 2022 um 22.05 Uhr
Kategorie: Ernährung, Zahngesundheit
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Beim heutigen Zahnarzttermin sollten eigentlich die fertigen Zirkoniumdioxidkronen und Brücken im Oberkiefer eingesetzt werden. Aber die Zahntechnikerin wollte auf Nummer sicher gehen und hat nochmals Provisorien aus Kunststoff angefertigt, die exakt der endgültigen Fassung aus Zirkoniumdioxid entsprechen. Wenn sie mir gefallen, sonst kann ich nochmals Änderungswünsche vorbringen. Eigentlich passt alles so, wie sie es gemacht hat, aber ich lasse mir noch zwei, drei Tage Zeit, dann gebe ich telefonisch Rückmeldung.

Der Zahnarzttermin ist das einzige, spannende Ereignis, der Rest des Tages geht ruhig und gemütlich mit Hausarbeit, Yoga-Übungen und Russischlernen vorbei. Ach ja, zwischendurch gibt es auch etwas zum Essen:

    9.30 Uhr: 1090 Gramm gelbe Honigmelone
  • 14.10 Uhr: 420 Gramm gelbe Pfirsiche, 220 Gramm Aprikosen, 360 Gramm Bananen „Cavendish“, 70 Gramm Datteln „Medjool“
  • 21.30 Uhr: 840 Gramm Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Lamms

Das Lammfleisch schmeckt besser als das letzte Schweinefleisch. Ich bestelle daher für nächste Woche wieder Lamm statt Schwein.

geschrieben von Susanne am 2. August 2022 um 21.46 Uhr
Kategorie: Ernährung, Zahngesundheit
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Am Vormittag steht der nächste Zahnarzttermin an. Es ist ein Kontrolltermin und ich gebe Rückmeldung, wie ich mit dem Provisorium zurechtkomme: Das Mundgefühl ist weiterhin merkwürdig, aber ich habe keinerlei Schmerzen, auch nicht beim Kauen, das Kiefergelenk ist unauffällig und das Sprechen klappt gut. Allerdings stören mich die langen Schneidezähne und daher werden diese auf meinen Wunsch hin gekürzt. So fühle ich mich deutlich wohler. :daumen:

Auch die Backenezähne sind eigentlich zu lang, aber da wird die Länge noch wegen der Bisshebung gebraucht. Was schon jetzt positiv zu bemerken ist: Durch die tiefe Bisslage sank meine Oberlippe ab und mein eigentlich recht breiter Mund wurde dadurch schmäler. Durch das Provisorium sieht die Oberlippe wieder deutlich voller aus und mein Gesicht wirkt dadurch jünger. :sonne:

Zeit für eine größere Tour bleibt aufgrund des Zahnarzttermins nicht, aber am späten Nachmittag genießen Guido und ich während einer Tour über Acla und den Hirtenstock gut zwei Stunden lang Natur und frische Luft in den Höhenlagen von Schmitten. Das genieße ich an Lebensmitteln:

  • 12.00 Uhr: 720 Gramm Trauben „Vittoria“, 360 Gramm Schlangengurke
  • 16.10 Uhr: 430 Gramm Paraguayos (Plattpfirsiche), 520 Gramm Nektarinen
  • 20.50 Uhr: 80 Gramm Wabenhonig, 20 Gramm Perga

Das erste Mal seit dem 14. Mai 2020 steht also ein Stück Wabenhonig auf meinem Speiseplan. Die Menge ist mit 80 Gramm recht überschaubar und dass ich wie in früheren Jahren Portionen von über 200 Gramm essen kann, ist heute kaum mehr vorstellbar.