Archiv für die Kategorie ‘Laufen’

geschrieben von Susanne am 15. Juli 2018 um 23.02 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Wildpflanzen
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Am frühen Morgen jogge ich rund um Oberstaufen (Streckenlänge 11,5 Kilometer, 125 Höhenmeter, Dauer 68 Minuten), am Nachmittag laufen Guido und ich mit einem nahenden Gewitter als Tempomacher über die Brunnenauscharte zum Gipfel des Hochgrats und über den Fahrweg wieder hinunter (Streckenlänge 12 Kilometer, 980 Höhenmeter, Dauer 145 Minuten). Auch wenn das Tempo beim Lauf auf den Hochgrat nicht hoch ist, die zu bewältigenden Höhenmeter treiben hier den Puls weitaus höher hinauf als am Morgen! Am Gipfel des Hochgrats fallen die ersten Regentropfen:

Ab der Bergstation regnet es dann heftig, das Gewitter geht aber Gott sei Dank nicht direkt über uns nieder. In kurzer Zeit sind wir pitschnass, aber beim Laufen ist uns eh warm, so dass die Abkühlung von oben eigentlich ganz gut tut! Ab der Oberen Lauch-Alpe drosseln wir unser Tempo und spazieren den letzten Kilometer gemütlich hinunter. Nass bis auf die Haut, total erschöpft, aber glücklich mache ich mich zu Hause erst einmal über drei Eigelb her, bevor es unter die Dusche geht. Der Mahlzeitenüberblick:

  • 7.10 Uhr: 220 Gramm schwarze Johannisbeeren, 120 Gramm Heidelbeeren
  • 11.45 Uhr: 250 Gramm Aprikosen
  • 20.40 Uhr: drei Eigelb (45 Gramm)
  • 21.50 bis 22.35 Uhr: 380 Gramm Bürgermeisterstück vom Rind, 90 Gramm Wildkräuter (Vogelmiere, Kapuzinerkresse, Ackermelde, Wilder Fenchel)

PS: Nach der letzten Mahlzeit kenne ich nur noch ein Ziel: Mein Bett! :stern:

geschrieben von Susanne am 13. Juli 2018 um 23.46 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Laufen, Wandern in Österreich, Wildpflanzen
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Um 6.30 Uhr starte ich zu einem Lauf rund um Oberstaufen (Streckenlänge 8 Kilometer, Dauer 48 Minuten), anschließend besorge ich auf dem Wochenmarkt Beeren und Kirschen. Ziegenfleisch bekomme ich heute keins und da ich vollgepackt mit Beeren und Kirschen keine Lust habe, beim Metzger vorbeizugehen und Guido und ich am Nachmittag auf Tour sind, “muss” ich heute ohne Fleisch auskommen:

  • 8.20 Uhr: 300 Gramm Himbeeren, 280 Gramm Heidelbeeren
  • 11.40 Uhr: 570 Gramm Süßkirschen
  • 17.30 Uhr: etwa 400 Gramm Aprikosen
  • 19.00 bis 20.00 Uhr: Wildkräuter (Rot-, Weiß-, Braun- und Wundkleeblüten, Löwenzahnblüten)
  • 21.45 Uhr: 250 Gramm Himbeeren, 230 Gramm Heidelbeeren
  • 23.30 Uhr: 820 Gramm Süßkirschen

Nach meiner Mittagsmahlzeit mit Süßkirschen fahren wir mit dem Auto nach Baad ins Kleinwalsertal. Von dort aus geht es hinauf zum Widderstein, den wir am 26. Juni schon einmal besteigen wollten. Ausgerüstet mit Pickel (falls wir ein Schneefeld überqueren müssen) und Helm (wegen Steinschlaggefahr während des Aufstiegs) marschieren wir um 13.50 Uhr vom Bärgunt-Parkplatz in Baad aus los. Die Besteigung soll laut Wegweiser von hier aus viereinhalb Stunden betragen:

Die ersten Kilometer geht es auf einem breiten Fahrweg durchs Bärgunttal, das Gipfelmassiv des Großen Widdersteins vor Augen:

Auf diesem Streckenabschnitt kommen uns zahlreiche Wanderer entgegen, aber an einen Aufstieg denkt wohl am frühen Nachmittag außer uns niemand mehr! Ziel der meisten Wanderer ist sowieso nicht der Gipfel des Großen Widdersteins, sondern eine der am Wegesrand liegenden Hütten wie beispielsweise die Bärgunt-Hütte:

Den Weg durchs Bärguntbachtal begehen aber auch alle Wanderer, die den Widderstein umrunden. Hier liegen die ersten fünf Kilometer und 500 Höhenmeter schon hinter uns:

Erstmals auf einer meiner Wanderungen treffe ich in diesem Gebiet auf den Purpur-Enzian:

Überhaupt ist die Blütenpracht am Wegesrand wieder einmal beeindruckend. So begleiten uns ein gutes Stück des Weges ausgedehnte Bestände des Alpen-Milchlattichs:

Arnika und Purpur-Enzian:

Das Gipfelmassiv rückt näher:

Der Hochalpsee am Fuße des Großen Widdersteins:

Hier trennt sich der Rundweg um den Widderstein von der Gipfelroute:

Die ersten kleinen Klettereien beginnen:

Mal müssen die Hände mithelfen, mal geht es aufrecht steil nach oben:

Hinter mir ist übrigens das Karhorn, das wir am 26. Juni statt des Widdersteins bestiegen haben, zu sehen. Wir müssen ein Schneefeld überqueren, den Pickel brauchen wir hier aber nicht:

Alles in allem ist der Aufstieg ein herrliches Vergnügen mit leichter Kletterei. Teilweise kann man wie auf einer Treppe nach oben steigen. Es liegen zwar viele Steine herum, aber da wir vorsichtig sind, bleiben sie an Ort und Stelle. Während des Aufstiegs begegnen wir vier absteigenden Wanderern, die ebenfalls darauf achten, wohin sie Füße und Hände setzen. Von der in vielen Tourenberichten zu lesenden Steinschlaggefahr durch unvorsichtige Tourengeher bekommen wir also Gott sei Dank nichts zu spüren. Zwei weitere Momentaufnahmen:

Der Grat ist erreicht:

Die letzten Meter hinauf zum Gipfel:

Nach dreieinhalb Stunden ist es geschafft:

Das Panorama ist traumhaft schön, zuerst der Blick nach Süden zum Karhorn und Hochtannbergpass:

Ein Stückchen weiter nach Westen, noch einmal der Hochtannbergpass und der Körbersee:

Im Norden liegt am Horizont die Nagelfluhkette:

Im Osten der Blick auf den Kleinen Widderstein, den Bärenkopf und das Kleinwalsertal:

Der Kreis schließt sich: Der Südosten, am rechten Bildrand schaut das Karhorn hervor:

Nach einer zwanzigminütigen Gipfelrast, während der wir uns mit Aprikosen stärken, geht es auf gleichem Weg wieder zurück:

Schon fast wieder in “sicherem” Gelände:

“Sicher” in Anführungszeichen, denn auch ein mäßig steiler Weg mit Steinen und Wurzeln unter den Füßen erfordert Aufmerksamkeit. Wieder am Fuße des Felsmassivs:

Zwei der Murmeltiere, die uns in der Nähe des Hochalpsees begegnen:

Die Landschaft um uns herum glänzt im Licht der Abendsonne und ist einfach traumhaft schön. Ich möchte am liebsten Wurzeln schlagen und viel zu schnell sind wir wieder unten im Tal. Ein Blick zurück über die Innere Widderstein-Alpe:

Mit einem weiteren Gipfelerlebnis im Herzen geht es gegen 21.00 Uhr wieder zurück nach Hause. Danke für diesen wunderschönen Tag! :herz:

PS: Weitere Bilder, den Streckenverlauf und eine Tourenbeschreibung gibt es hier: Grosser Widderstein (2.533m).

geschrieben von Susanne am 10. Juli 2018 um 23.47 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Wildpflanzen
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Auf dem ehemaligen Kompost des Gartens wächst mittlerweile eine bunte Mischung aus Blumen und Wildkräutern. So kann ich heute Triebspitzen vom Buchweizen, Blüten der Kapuzinerkresse, Stängel der Vogelmiere und Blätter der Ackermelde als Beilage für das Abendessen ernten. Vogelmiere und Ackermelde:

Mein vollständiger Speiseplan sieht so aus:

  • 11.40 bis 12.50 Uhr: 135 Gramm Karotten, 160 Gramm Knochenmark vom Rind, 100 Gramm Spitzkohl, 290 Gramm Eisbergsalat
  • 19.50 Uhr: ein paar Walderdbeeren, Himbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren (geschätzt zusammen weniger als 100 Gramm)
  • 21.45 bis 22.30 Uhr: 100 Gramm Wildkräuter (Vogelmiere, Ackermelde, Buchweizen, Kapuzinerkresse), 150 Gramm Eisbergsalat, 70 Gramm Knochenmark und 390 Gramm Rumpsteak vom Rind

Sonstiges: Neben meinem Job im Fitnessstudio bin ich als Wanderführerin für Schrothkurgäste tätig: Rund 5,5 Kilometer spaziere ich mit einer Gruppe von fünf “Schrothlern” von Steibis bis zur Talstation der Hochgratbahn. Vor der abendlichen Gartenarbeit gehe ich außerdem 66 Minuten lang laufen. Laut der App “Runkeeper” beträgt die Streckenlänge hier 10,4 Kilometer, die App “Runtastic” gibt 10,8 Kilometer und der Routenplaner outdooractive.com 11 Kilometer an. Tja, da kann ich mir wohl aussuchen, was am besten passt!

geschrieben von Susanne am 9. Juli 2018 um 23.56 Uhr
Kategorie: Ernährung, Krafttraining, Laufen
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Vor dem Dienst im Fitnessstudio gehe ich laufen. Die Strecklänge beträgt 6,5 Kilometer, das durchschnittliche Tempo laut der App “Runkeeper”, die ich heute statt der App “Runtastic” nutze, 9,0 km/h. Bin ich heute wirklich so langsam oder ist die Messung der Streckenlänge über diese App noch ungenauer als die über “Runtastic”? Um diese Frage beantworten zu können, sind weitere Läufe notwendig! Nach dem Dienst im Fitnessstudio absolviere ich ein knapp einstündiges Krafttraining an den Geräten (je drei Sätze á 15 Wiederholungen an Beinpresse, Rückenzug, Adduktoren- und Abduktorenmaschine, Bauchmaschine, Rückenstrecker, Butterfly Reverse, Rudern im Sitzen) und am Abend arbeite ich zwei Stunden im Garten. Zwei der Pflanzen, die zurzeit im Garten blühen, Stockrose und Sonnenhut:

Mein Speiseplan:

  • 7.45 Uhr: drei Dutzend Walderdbeeren, 120 Gramm schwarze Johannisbeeren, 390 Heidelbeeren, 280 Gramm Marillen
  • 12.40 bis 13.40 Uhr: 100 Gramm Spitzkohl, 50 Gramm Eisbergsalat, 260 Gramm Brust vom Rind (durchwachsen), 140 Gramm Sesam
  • 17.10 Uhr: 320 Gramm schwarze Johannisbeeren, 90 Gramm Marillen
  • 20.40 Uhr: 150 Gramm Heidelbeeren, 120 Gramm helle Kirschen, 260 Gramm dunkle Kirschen, 190 Gramm Marillen
  • 23.30 Uhr: 240 Gramm Kohlrabi

Den Spitzkohl entdecke ich auf einer Einkaufsrunde im regionalen Supermarkt:

Er schmeckt unerwartet lecker.

geschrieben von Susanne am 4. Juli 2018 um 23.58 Uhr
Kategorie: Ernährung, Krafttraining, Laufen, Wandern in Bayern
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Vor dem Dienst im Fitnessstudio laufe ich sieben Kilometer rund ums Dorf (Tempo 9,8 km/h). Das Laufen fühlt sich wie immer sehr gut an und ich frage mich, warum ich mich nicht öfters dazu aufraffen kann. Aber Wandern tut ja ebenfalls gut und das mache ich oft genug! So auch heute wieder: Zusammen mit Guido geht es auf, über und rund um den Besler, einen 1679 Meter hohen Berg auf der südlichen Seite des Riedbergpasses. Die Strecke in der Übersicht:

Der Blick auf den Besler mit seinem Hauptgipfel und den Nebengipfeln Beslergrat, Beslerkopf und Schafkopf vom Parkplatz “Riedbergpass” aus:

Zu Beginn unserer Wanderung ist der Himmel bedeckt und es fängt sogar an, leicht zu regnen. Der steile Pfad, der von der Schönberg-Alpe zum Gipfel führt, ist dadurch nass und schmierig und nur mit Vorsicht zu begehen. Er führt unterhalb von Felswänden vorbei, die erklettert werden können. Wir machen es uns etwas einfacher und benutzen “nur” den Klettersteig:

An anderer Stelle führt aber auch ein Pfad nach oben. Gesichert mit Klettersteigset ist die leichte Kletterei hinauf zum Gipfel ein wahres Vergnügen:

Und leider viel zu schnell zu Ende:

Die Belohnung für die “Mühe” ist ein traumhaft schönes Gipfelplateau und eine herrliche Aussicht, eine Aussicht zum Abheben:

Nach kurzer Gipfelrast wandern wir weiter zum Beslergrat. Der Blick vom Grat zum Allgäuer Hauptkamm:

Hier sieht man die Felsen des Besler Hauptgipfels und unseren Aufstiegsweg:

Zu guter Letzt statten wir auch dem Beslerkopf einen Besuch ab:

Anschließend geht es über einen schmalen Pfad und mit Blick auf Liechenkopf, Karhorn und Widderstein hinunter ins Lochbachtal:

Der Blick zurück auf die im Lochbachtal liegende Dinjörgen-Alpe:

Nach der Umrundung des Schafkopfs liegt der Gipfel des Beslerkopfs vor uns:

Wie auf den Bildern zu sehen ist, lösen sich die Regenwolken während unserer Wanderung in Luft auf. Am Ende der Wanderung spannt sich ein makelloser, blauer Himmel über uns und die Beslergruppe:

Die entlang des Weges üppig wachsenden Pflanzen genieße ich heute nur mit meinen Augen. Gaumenfreuden gibt es heute ausschließlich am heimischen Küchentisch:

  • 12.00 Uhr: 550 Gramm Himbeeren
  • 13.15 Uhr: 390 Gramm Heidelbeeren
  • 19.20 Uhr: 1150 Gramm Süßkirschen
  • 23.15 Uhr: 440 Gramm Fleisch, Knorpel, Knochenendstücke und Teile der Wirbelkörper eines Zickleins

Am Abend arbeite ich ein Stunde im Garten und gehe anschließend ins Fitnessstudio. Nach je drei Sätzen á 15 Wiederholungen an Beinpresse, Latzug, Bauchpresse, Rückenstrecker und Dehnungsübungen ist mein Bedürfnis nach Bewegung für heute ausreichend befriedigt!

PS: Mehr Bilder und die exakte Beschreibung der Tour gibt es auf Guidos Seite: Besler (1.668m).

PPS: Seit zwei Jahren sind Guido und ich Bürger von Oberstaufen. :feier: