Archiv für die Kategorie ‘Laufen’

geschrieben von Susanne am 30. Juli 2022 um 22.09 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Wildpflanzen
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Der heutige Samstag ist mein dritter Arbeitstag in der Woche und mit Abstand der Beste: Der Kundenandrang ist so groß, dass es immer etwas zu tun gibt. Und am Ende des Tages stimmt auch der Umsatz. :daumen: Die zweistündige Mittagspause, samstags ist der Dorfladen von acht bis zwölf sowie von zwei bis vier Uhr geöffnet, nutze ich wie am Dienstag für eine Laufeinheit. Dieses Mal kommen sogar knapp fünf Kilometer zusammen, die ich in etwas über einen halben Stunde zurücklege. So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 10.10 Uhr: 470 Gramm Trauben „Arra 30“
  • 20.00 Uhr: 70 Gramm braune Champignons, 190 Gramm Endiviensalat, 5 Gramm Löwenzahnblätter, 50 Gramm Samen von Wildkräutern (Brennnessel, Ackermelde, Wilder Spinat, Breitwegerich), 580 Gramm Schweinespeck, 85 Gramm Sesam

Die Traube „Ara 30“ steht zum ersten Mal auf meinem Speiseplan. Es ist eine kernlose, helle Sorte mit knackigen, länglichen Beeren, die leicht süß schmeckt. :hmmm: Die Wildsamen, die es zum Abendessen gibt, sammle ich während eines abendlichen Spaziergangs Richtung Leidboden.

PS: Der schönste Moment des heutigen Tages zum Schluss: Gegen 11 Uhr kommt ein Mann in den Laden und hält mir mit einem Lächeln eine weiße Plastiktüte entgegen. Ich bin etwas irritiert, da ich mich an den Mann nicht erinnern kann. Ein Blick in die Tüte schafft dann aber sofort Klarheit, sie enthält eine Honigwabe:

Es ist ein Imker aus Davos, der am Rande der Schmittner Wiesen seine Bienenstöcke stehen hat und den ich schon im letzten Jahr gefragt hatte, ob er mir Wabenhonig verkaufen kann: Radtour nach Aclas bei Surava. Hier sind seine Bienenstöcke zu sehen:

Leider meldete sich der Imker damals nicht mehr, obwohl ich ihm meine Adresse und meine Telefonnummer gab. Vor ein paar Wochen kam er dann in den Dorfladen und brachte eine Lieferung mit geschleudertem Honig in Gläsern. Bei dieser Gelegenheit erinnerte ich ihn an unsere erste Begegnung und äußerte erneut den Wunsch nach Wabenhonig. Er sagte mir zu, eine Wabe vorbeizubringen, aber ich rechnete eigentlich nicht damit, dass er an mich denkt. Und nun bin ich tatsächlich stolze Besitzerin schweizerischen Wabenhonigs! Allein der Geruch ist himmlisch und vermittelt mir ein Gefühl von Heimat. :herz:

geschrieben von Susanne am 26. Juli 2022 um 20.58 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Laufen, Zahngesundheit
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Heute stehe ich das erste Mal mit meinen neuen Zähnen im Dorfladen. Den meisten Kunden, die mich kennen, fällt es gar nicht auf, weil ich mich weiterhin bemühe, den Mund nicht allzu weit aufzureißen. Die vielen und vor allem großen Zähne im Mund fühlen sich nämlich immer noch sehr ungewohnt an.

Da es heute deutlich kühler als gestern ist, absolviere ich in der Mittagspause eine kleine Joggingrunde. Die ist gerade einmal zweieinhalb Kilometer lang, aber selbst diese kurze Strecke bringt mich an meine Grenzen. Es ist halt doch etwas anderes, ob man zügig die Berge hinauf geht oder aber „richtig“ läuft. Und die letzte Laufeinheit liegt über ein Jahr zurück. :staun: Mal schauen, ob ich genug Disziplin aufbringe, mich in den nächsten Wochen läuferisch wieder etwas besser in Form zu bringen. Leicht wird das sicherlich nicht.

Nach der kleinen Runde gönne ich mir ein Ganzkörpersonnenbad auf der Terrasse. Die Sonne verschwindet zwar immer wieder hinter den Wolken, aber das ist eigentlich ganz angenehm. Bevor es zurück in den Dorfladen geht, erreicht mich per Post ein Paket von „teewerk.ch“: Der bestellte Kau-Weihrauch ist da:

Auf die Idee, Weihrauch zum Kauen zu bestellen, kam ich durch den Rohkost-Chat bei Telegram. Ich will damit meine Kaumuskulatur trainieren, damit sie sich schneller und besser an die neue Situation in meinem Mund gewöhnt. Der Weihrauch entfaltet beim Kauen ein sehr angenehmes, frisches, minzartiges Aroma und selbst nach drei Stunden Kauen lässt das Aroma nicht nach. :daumen: So weit ich mich erinnern kann, ist das bei „normalen“ Kaugummis ganz anders. Zum Abendessen lasse ich mir dann wie gestern gehacktes Fleisch schmecken. Heute allerdings nicht vom Schwein, sondern vom Rind:

  • 10.15 Uhr: 950 Gramm Trauben „Vittoria“
  • 13.30 Uhr: 800 Gramm Gurken-, Stangensellerie-, Apfelsaft
  • 19.35 Uhr: 500 Gramm Fleisch vom Rind (gehackt), 100 Gramm Sesam

Meine Lust auf frisch hergestellte Säfte ist dieses Jahr deutlich geringer als letztes. Aber nach der Laufeinheit schmeckt der Gurken-, Stangensellerie-, Apfelsaft total lecker. :hmmm:

geschrieben von Susanne am 10. Juli 2021 um 22.51 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Sport, Videos, Zahngesundheit
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Vormittags bin ich unter anderem mit der Datenerfassung der im letzten Sommer verzehrten Lebensmittel beschäftigt. Zeitgleich veröffentliche ich die bisher passwortgeschützten Beiträge. Außerdem besorge ich beim Metzger Brust vom Lamm, die dann gleich zweimal auf meinem Speiseplan steht:

  • 11.05 Uhr: 610 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Lamms
  • 17.15 Uhr: 210 Gramm Kohlrabi, 480 Gramm Krachsalat
  • 22.10 Uhr: 425 Gramm Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Lamms

Auf meinem Bewegungsprogramm steht eine frühmorgendliche Yoga-Einheit und ein abendlicher Berglauf zum Kegelplatz:

Die fünf Kilometer lange Strecke, auf der fast 1000 Höhenmeter zu überwinden sind, legen Guido und ich im Nullkommanix zurück. :cool:

geschrieben von Susanne am 28. April 2021 um 21.27 Uhr
Kategorie: Laufen, Sport
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Heute bleibt der Himmel den ganzen Tag über bedeckt, Niederschläge gibt es jedoch keine. Morgens gehe ich eine Runde laufen und lege dabei in 65 Minuten 9,2 Kilometer zurück. Die Running-App gibt für die Strecke 500 Höhenmeter an, aber das kann ich nicht glauben. Mehr als 300 werden es sicherlich nicht gewesen sein. Nach einer Dusche mache ich mich auf den Weg in den Dorfladen und lerne, wie man Bestellungen aufgibt. Nachmittags bin ich zusammen mit Guido unterwegs: Wir gehen sehr gemütlich auf der Fahrstraße Richtung Schmittner Alp und kehren an der Schneegrenze um. Da der Himmel grau ist, geht mein Blick auf in Erdnähe zu findende Farb- und Lichtblicke. Immer noch blühend anzutreffen ist die Schneeheide:

Der Alpen-Zwergbuchs, der lichte Kiefernwälder, Legföhrengebüsche, steinige Matten und Magerrasen bevorzugt:

Auf den Wiesen von Schmitten tauchen immer mehr Schlüsselblümchen auf:

Die Nabelnüsschen, im Volksmund auch Gedenkemein genannt, wachsen rund ums Haus:

Diese Lebensmittel lasse ich mir heute schmecken:

  • 9.00 Uhr: 500 Gramm Karotten, Stangensellerie-, Apfelsaft
  • 13.10 Uhr: 540 Gramm Fleisch und Fett von der Brust eines Schweins, 320 Gramm Kohlrabi
  • 20.40 Uhr: 190 Gramm Feldsalat, 165 Gramm Avocado „Hass“

PS: Statt mit der App „Down Dog“ trainiere ich heute ausnahmsweise mit Mady Morrison:

geschrieben von Susanne am 25. April 2021 um 21.16 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
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Um 9.45 Uhr schnüre ich meine Laufschuhe und trainiere meine Ausdauer mit einem lockeren Dauerlauf:

Die durchschnittliche Geschwindigkeit beträgt gerade einmal 7,9 km/h. Da auf der Strecke aber immerhin 250 Höhenmeter zu überwinden sind, komme ich trotzdem ziemlich aus der Puste! Am Nachmittag wandern Guido und ich zum und über das Wiesner Viadukt:

Blick über den parallel zu den Bahngleisen führenden Fußweg:

Ein Blick in die Tiefe aufs Landwasser:

Hebt man den Blick, schaut man auf den Drostobel:

Das Wiesner Viadukt in seiner ganzen Pracht von einem Aussichtspunkt aus gesehen:

Noch ein Blick auf Wiesen und das Wiesner Viadukt:

Zurück nach Schmitten wandern wir über Schönboden und passieren dabei das Breitrüfi:

Ein Balanceakt:

Schönboden:

Von Schönboden aus steigen wir zum Landwasser ab und über die Fischerhütte wieder hinauf nach Schmitten. Aufgrund der Steilheit ist dieser Streckenabschnitt der anstrengendste der Tour. Zurück zu Hause entspanne ich mich mit einer Yoga-Einheit. 🧘🏻‍♀️ Das gibt es zum Essen:

  • 14.10 Uhr: 50 Gramm braune Champignons, 550 Gramm Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Schweins, 320 Gramm Kohlrabi
  • 21.15 Uhr 230 Gramm Karotten, 20 Gramm Triebspitzen der Zaunwicke, 85 Gramm Löwenzahnblätter, 160 Gramm Eisbergsalat, 370 Gramm Avocados „Hass“

Löwenzahn und Zaunwicken wachsen hinter unserem Haus. Dort ist der Boden Gott sei Dank nicht gülleverseucht.