geschrieben von Susanne am 17. Juni 2021 um 21.02 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Als ich um 19 Uhr nach einem ruhigen und stressfreien Arbeitstag im Dorfladen Feierabend mache, hängen dunkle Wolken über dem Muchetta:

Von Balkon aus sieht man ein kleines Stückchen Regenbogen über Filisur:

Zehn Minuten später erstreckt sich der Regenbogen über Muchetta und Jenisberg:

So schön! :sonne: Schmitten bleibt von Gewitter und Regen verschont, so dass Guido und ich um 20.30 Uhr zu einem späten Spaziergang über Acla starten können. Erst um 23 Uhr sind wir wieder zurück zu Hause. :stern: Meine Mahlzeiten:

  • 12.30 Uhr: 800 Gramm Karotten-, Rote Beete-, Orangensaft
  • 13.45 Uhr: 240 Gramm Rote Beete, 160 Gramm Karotten, 320 Gramm Avocados „Hass“, 70 Gramm Kürbiskerne
  • 19.30 Uhr: 560 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms, 200 Gramm Kohlrabi, 80 Gramm Sesam

Die heutige Fleischmahlzeit wird die vorerst letzte sein: Ich will eine mindestens einwöchige Fleischpause einlegen.

geschrieben von Susanne am 16. Juni 2021 um 22.53 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gedichte, Literatur, Spirituelles
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Vor ein paar Tagen habe ich Kurt Tepperwein „entdeckt“. Kurt Tepperwein ist laut Wikipedia ein deutscher Autor und Unternehmer, der sich als freier Lebensberater und Autor zahlreicher Lebenshilfebücher etabliert hat. In seinem Buch „Die geistigen Gesetze“ schreibt er beispielsweise über die universellen, geistigen Gesetze, wie sie das Leben hier auf Erden beeinflussen und wie man sie nutzen kann, um ein erfülltes Leben zu führen. Merkwürdig, dass ich Kurt Tepperwein nicht schon früher entdeckt habe, denn als spirituell interessierter Mensch war ich schon oft auf der Suche nach Literatur zum Thema „Geistige Gesetze“. Nun ja, die Frage, warum ich erst jetzt auf ihn stoße, kann ich nicht beantworten. Die Frage „Was ist das Wichtigste im Leben?“, die ihm in einem Interview gestellt wird, allerdings schon: „Was ist das Wichtigste im Leben?“
Die Antwort auf diese Frage lautet für mich: „Gesundheit.“ Gesundheit von Körper, Geist und Seele. Wer vollkommen gesund ist, weiß nicht nur, dass er mehr ist als sein Körper, er erkennt sich zudem als Schöpfer seines persönlichen Universums. Wer gesund ist, kennt die universellen Gesetze und kann sie so anwenden, dass sein Leben hier auf Erden ein Leben im Paradies ist. Wobei sicherlich jeder eine andere Vorstellung von einem Leben im Paradies hat. :engel: Zu meinem Paradies gehören Berge, Wälder und Wiesen mit vielen wunderschönen Wildblumen:

Arnika, Enzian, Händelwurz, Pyramiden-Günsel, diese Blumen und noch viele weitere wachsen zurzeit auf den Wiesen von Pardela:

Meine paradiesische Ernährung, die für die meisten Menschen sicherlich alles andere als paradiesisch ist:

  • 10.15 Uhr: 800 Gramm Karotten-, Stangensellerie-, Apfelsaft
  • 12.35 Uhr: 210 Gramm Karotten, 110 Gramm Knollensellerie, 360 Gramm Avocados „Hass“, 60 Gramm Kürbiskerne
  • 17.15 Uhr: 240 Gramm Fleisch und Fett von der Brust eines Lamms
  • 21.30 Uhr: 260 Gramm Karotten, 150 Gramm Knollensellerie, 340 Gramm Avocados „Hass“, 85 Gramm Kürbiskerne

PS: Mein Gedicht des Tages heißt „Stilles Reifen“ und stammt von Christian Morgenstern:

Alles fügt sich und erfüllt sich,
mußt es nur erwarten können
und dem Werden deines Glückes
Jahr und Felder reichlich gönnen.
Bis du eines Tages jenen reifen Duft der Körner spürest
und dich aufmachst und die Ernte in die tiefen Speicher führest.

geschrieben von Susanne am 15. Juni 2021 um 23.14 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Spirituelles, Wandern, Wildpflanzen
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Die kühle, angenehme Atmosphäre am Landwasser hat uns gestern so gut gefallen, dass wir heute gleich noch einmal entlang des Flusses laufen: Wir fahren mit dem Bus zur Bushaltestelle „Schmelzboden“ bei Monstein und wandern von dort aus durch die Zügenschlucht Richtung Heimat. In umgekehrter Richtung sind wir diese Strecke schon einmal am 1. Mai gegangen: Eine abenteuerliche Wanderung von Schmitten nach Davos Monstein, Schmelzboden. Damals lag noch reichlich Schnee auf dem durch die Zügenschlucht führenden Weg und auf dem letzten Streckenabschnitt begleitete uns zudem ein Regenschauer. Das sieht heute ganz anders aus: Der Weg ist schnee- und eisfrei und über uns spannt sich ein wolkenloser, strahlend blauer Himmel. Die Zügenschlucht kurz nach dem Start unserer Wanderung:

Ein Blick nach oben:

Blicke zurück:

Eine über die Schlucht führende Eisenbahnbrücke:

Schließlich erreichen wir den Wasserfall am Bärentritt. Hier waren wir am 5.Oktober 2020 zum ersten Mal: Durch die Zügenschlucht zum Bärentritt. Vom Bärentritt geht es weiter zum Bahnhof von Wiesen und von dort aus über Leidboden zurück nach Hause. Wir lassen es uns aber nicht nehmen, einen kleinen Abstecher zum Ufer des Landwassers zu machen. In Ufernähe stoßen wir zu meiner großen Freude auf Dutzende von Frauenschuh-Orchideen:

Der Höhepunkt der Wanderung ist ein Fußbad im Landwasser:

Das Wasser ist gar nicht so kalt wie gedacht und wenn der Fluss nicht gar so wild wäre, könnte ich mir vorstellen, tiefer hineinzugehen. :froehlich: Auf dem Weg zurück nach Hause begegnen uns weitere Orchideen: Das Fuchs‘ Knabenkraut habe ich schon gestern verewigt, neu sind das Brand-Knabenkraut und das Langblättrige Waldvögelein:

Bei „Schluocht“ in der Nähe von Schmitten stoßen wir auf zahlreiche Rindviecher in allen Altersstufen:

Die Tiere haben ein ausgedehntes, vielfältiges, teilweise aber auch sehr steiles Weidegelände. Die Steilheit hält sie allerdings nicht davon ab, grasend hinauf- und hinunter zu stapfen: Jeder Winkel des Geländes muss erkundet werden. :smile: Erd- oder Blaubeeren aus dem Handel standen dieses Jahr noch nicht auf meinem Speiseplan, aber an diesem Exemplar von Mutter Natur kann ich nicht vorbeigehen:

Während unserer Wanderung lasse ich mir außerdem Löwenzahn- und Habichtskrautblüten schmecken. So sehen meine beiden häuslichen Mahlzeiten aus:

  • 10.45 Uhr: 260 Gramm Karotten, 270 Gramm Zucchini, 320 Gramm Avocados „Hass“, 80 Gramm Kürbiskerne
  • 20.15 Uhr: 560 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel, Teile des Brustbeins und Rippenendstücke von der Brust eines Lamm, 120 Gramm Sesam

PS: Das Video zur Tour:

geschrieben von Susanne am 14. Juni 2021 um 22.22 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Heute geht es nicht in die Höhe, sondern in die Tiefe: Am späten Nachmittag steigen Guido und ich hinab zum Landwasser und genießen dort die kühle Frische. Mittlerweile ist es nämlich auch hier in schmitten auf rund 1300 Höhenmetern tagsüber ziemlich warm. Beim Abstieg über die Wiesen ist ein Grillenkonzert inbegriffen, das immerhin ein Lautstärke von fast 52 Dezibel erreicht:

Noch lauter ist das Rauschen des Landwassers:

Aber nicht nur die Ohren bekommen während unseres Spaziergangs etwas geboten, auch die Nase und ganz besonders natürlich die Augen. Der Blick auf Schönboden bei Filisur während des Abstiegs:

Am Wegesrand wachsende Blütenpflanzen, Spitzkiel, Graslilie und Ochsenauge:

Wiesen-Salbei und Acker-Witwenblume in liebevoller Umarmung:

Entlang des Landwassers wachsen unzählige Fuchs‘ Knabenkräuter:

Eine Blüte der Alpen-Heckenrose:

Der Aufstieg erfolgt über die Fischerhütte, die von Maiglöckchen und Alpen-Steinquendel umgeben ist. Letzterer ist hier zu sehen:

Während des Aufstiegs fallen mir die Akleiblättrige und die Kleine Wiesenraute auf:

Während unserer heutigen Wanderung kann ich nochmals viele Blütenpflanzen bewundern und fotografieren, aber bald hat die Blütenpracht, zumindest die der Wiesen, ein Ende: Seit gestern wird rund um Schmitten Heu gemacht. Blüten stehen heute nicht auf meinem Speiseplan, aber viele Blätter:

  • 12.05 Uhr: 500 Gramm Blattsalat-, Schlangengurke-, Apfelsaft
  • 14.00 Uhr: 40 Gramm Wilder Spinat, 300 Gramm Blattsalat, 200 Gramm Zucchini, 340 Gramm Avocados „Hass“
  • 17.30 Uhr: 500 Gramm Knollensellerie-, Karotten-, Apfelsinensaft
  • 21.40 Uhr: 520 Gramm Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Lamms, 60 Gramm Blumenkohl, 120 Gramm Brokkoli, 70 Gramm Sesam

PS: Ein letzter Blumengruß:

Der Ziermohn wächst vor unserem Haus und erinnert mich wieder einmal an „meinen“ Garten in Oberstaufen. :herz:

geschrieben von Susanne am 13. Juni 2021 um 22.35 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Nach der gestrigen Tour ins Hochgebirge ist mir heute nach einer eher gemütlichen Wanderung zumute. Aber als Guido eine Besteigung des Tiauns vorschlägt, sage ich nicht dann doch nicht Nein. Gegen 16 Uhr marschieren wir los und erreichen nach gut einer Stunde die Wiesner Alp. Unser Tagesziel von der Wiesner Alp aus gesehen:

900 Höhenmeter liegen hinter uns, als wir am Fuße des Tiauns stehen:

Von hier sind es „nur“ noch knapp 500 Höhenmeter bis zum Gipfel, die allerdings aufgrund der zunehmenden Steilheit des Geländes die anstrengendsten sind. Aber schließlich ist es geschafft, wir stehen bzw. sitzen zum dritten Mal auf dem Gipfel des Tiauns:

Die Gipfel, die vom Tiaun aus Richtung Westen blickend zu sehen sind:

Im Norden erstreckt sich der Tiaungrat und schließt an den Guggernellgrat an:

Richtung Nordosten schaut man auf Spitzig Gretli und Valbellahorn:

Bilder von der sich von Südosten bis Südwesten erstreckenden Gipfelkette:

Was auf den Bildern nicht zu sehen ist, ist der eisige Wind, der hier oben bläst. Wir halten uns also nicht allzu lange in Gipfelnähe auf und beginnen den Abstieg:

Kurzes Innehalten an einer auf dem Hübel stehenden Tränke:

Ein paar der Pflanzen, die uns während des Auf- bzw. des Abstiegs begegnen, Immergrünes Felsenblümchen, Roter Steinbrech, Alpen-Hauswurz und Kugelblume:

Höher hinauswachsende Pflanzen lassen sich aufgrund des heftigen Windes heute nicht fotografieren. Dabei sind beispielsweise die kurz vor der Blüte stehenden Trollblumen wunderschön anzusehen. :sonne: Zu meiner Ernährung: Auf Wiesner Alp lasse ich mir zahlreiche Löwenzahnblüten schmecken. Außerdem gibt es Saft, Gemüse, Avocados, Kürbiskerne und Fleisch:

  • 11.00 Uhr: 800 Gramm Karotten-, Stangensellerie-, Apfelsaft
  • 13.00 Uhr: 160 Gramm Knollensellerie, 260 Gramm Karotten, 310 Gramm Avocados „Hass“, 85 Gramm Kürbiskerne
  • 21.30 Uhr: 420 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms, 140 Gramm Blumenkohl
  • PS: Am Freitag, dem Tag meines etwas frustrierenden Vorstellungsgesprächs in Lenzerheide, hatte ich entdeckt, dass die Davos-Klosters-Bergbahnen Mitarbeiter für die Wintersaison suchen. Am Samstag schrieb ich dann eine kurze Mail, ob sie mich wieder gebrauchen können und heute bekam ich die Antwort: Sie können mich wieder gebrauchen! Bei dieser Nachricht macht mein Herz einen Freudenhüpfer und es ist daher so gut wie sicher, dass ich im Winter eine weitere Saison als Sesseliftmitarbeiterin tätig sein werde. Den Probearbeitstag beim Volg in Lenzerheide werde ich absagen. Diese Entscheidung fühlt sich extrem gut an!

    PPS: Das Video zur Tour: