geschrieben von Susanne am 22. März 2019 um 20.12 Uhr
Kategorie: Ernährung, Sport, Wildpflanzen
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Während Guido sich um die Mittagszeit auf den Weg zum Hochgrat macht, um mit den Skiern hinaufzulaufen, bleibe ich zu Hause. Heute ist meine Lust, zu putzen und Ordnung zu schaffen nämlich größer als die, in die Berge zu gehen. Den Anfang mache ich im Schlafzimmer, dann geht es weiter über Bad, Küche und Wohnzimmer hinaus auf den Balkon. Hier macht das Putzen besonders viel Spaß, schließlich liegt hier der meiste Dreck! Nach dreieinhalb Stunden beende ich die Arbeit in der Wohnung und mache mich auf den Weg in den Garten. Gestern blühten Schneeglöckchen, Märzenbecher und Krokusse, heute zeigt sich die erste Tulpe:

Welch wunderschöner Anblick! Weniger erfreulich ist der Anblick des Holzunterstandes:

Am Montag treffe ich mich mit dem Hausmeister, um zu besprechen, wie wir gemeinsam den Schaden beheben können. Heute bin ich vor allem mit dem Entfernen vertrockneter Stauden und dem Zusammenrechen von altem Laub beschäftigt. Nach zweieinhalb Stunden beende ich die Gartenarbeit und gönne mir wie gestern ein paar Wildkräuter. Vogelmiere schmeckt besonders lecker, statt Knoblauchsrauke gibt es die ersten Bärlauchblätter des Jahres. So sieht mein vollständiger Speiseplan aus:

  • 12.00 Uhr: 20 Gramm Bries, 50 Gramm Fett, 70 Gramm Herz (mit Aortenbogen) und 140 Gramm Leber vom Lamm
  • 18.10 Uhr: Wildkräuter (Löwenzahn, Vogelmiere, Behaartes Schaumkraut, junger Bärlauch)
  • 19.00 Uhr: 6 Gramm Eierschale

PS: Mein Sportprogramm besteht aus einem morgendlichen Workout im Fitnessstudio und abendlichen Yogaübungen.

geschrieben von Susanne am 21. März 2019 um 20.33 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Von 17 bis 18 Uhr absolviere ich meinen ersten Arbeitseinsatz in diesem Gartenjahr. Es gibt einiges zu tun, um die Spuren, die der Winter hinterlassen hat, zu beseitigen. Für einige Arbeiten werde ich Hilfe benötigen, so zum Beispiel beim Aufbau des umgestürzten Holzunterstandes. Aber noch liegt Schnee an dieser Stelle des Gartens, so dass ich mich in den nächsten Tagen erst einmal anderen Arbeiten widmen werde. Lichtblicke im Chaos, das der Winter hinterlassen hat:

Bei den Krokussen belasse ich es beim Anschauen und Fotografieren, nicht so bei Vogelmiere, Knoblauchsrauke, Löwenzahn, Scharbockskraut und Behaartem Schaumkraut:

Diese Wildkräuter bilden eine kleine, aber leckere Mahlzeit vor dem Beginn der Gartenarbeit. Das gibt es sonst noch zum Essen:

  • 12.20 Uhr: 160 Gramm Sesam
  • 16.50 Uhr: Wildkräuter
  • 18.35 Uhr: 390 Gramm Knorpel, Rippenendstücke und Fleisch von der Brust eines Lamms

PS: Vor der Gartenarbeit bin ich zusammen mit Guido wie gestern am Hochgrat unterwegs. Heute allerdings ausschließlich zu Fuß.

geschrieben von Susanne am 20. März 2019 um 19.51 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fasten, Gesundheit, Wintersport
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Meine letzte Mahlzeit liegt über vierundzwanzig Stunden zurück, als ich heute um 12.30 Uhr ein Stück Leber vom Lamm genieße. Nach der langen Essenspause schmeckt die knapp eine Woche gelagerte Leber so himmlisch wie schon lange nicht mehr. Interessante Informationen zum Thema Intervallfasten beim Sport sind übrigens hier zu finden: Intervallfasten im Sport. Fünf Stunden später beginnt meine zweite und letzte Mahlzeit des Tages:

  • 12.30 Uhr: 160 Gramm Leber vom Lamm
  • 17.30 Uhr: 420 Gramm Knorpel, Rippenendstücke und Fleisch von der Brust eines Lamms, 80 Gramm Sesam

Vor dem Schlafengehen nichts mehr zu essen, ist für mich übrigens eine enorme Herausforderung. Ich schlafe mit vollem Magen nämlich weitaus besser als mit leerem. Aber mal schauen, vielleicht lässt sich das ja ändern. Ob mit einer Änderung meiner Essgewohnheiten gesundheitliche Verbesserungen einhergehen, bleibt abzuwarten. Aber es kann bestimmt nicht schaden, sich einer Herausforderung zu stellen. Am Nachmittag stellen Guido und ich uns einer weiteren Herausforderung: Wir leihen uns an der Bergstation der Hochgratbahn zwei Sportrodeln aus:

Die Rodeln sind massiv gebaut und das müssen sie auch sein, um auf der zu bewältigenden Strecke bestehen zu können. Ich bin jedenfalls heilfroh, als Bremshilfe Grödeln an den Füßen zu haben, denn trotz weichem Schnee kommen die Rodeln ganz schön in Fahrt. Guido ist wie immer bei solchen Aktionen weitaus wagemutiger als ich und verpasst aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit eine Kurve. Gott sei Dank an einer strategisch günstigen Stelle:

Aber schließlich kommen wir doch heil und wohlbehalten an der Talstation an. Eines steht für uns beide fest: Auf Skiern fühlen wir uns wohler. Aber wahrscheinlich fehlt uns beim Rodeln nur die Übung!

PS: Vor der Abfahrt mit den Rodeln spazieren wir auf den Gipfel des Hochgrats. Auf dem Gratweg:

Der Blick nach Norden auf Prodelkamm und Oberstaufen:

Blick auf die Allgäuer Hochalpen:

Den Gipfel vor Augen:

Der Blick vom Gipfel hinüber zum Rindalphorn:

geschrieben von Susanne am 19. März 2019 um 22.51 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Ich bin heute wieder mit Schrothkurgästen unterwegs. Im Gegensatz zur letzten Woche bleibt die Gruppe von elf Gästen zusammen, so dass meine Arbeit als Wanderführerin dieses Mal sehr angenehm ist. Wir laufen von der Bushaltestelle “Am Giebel” zur Talstation der Hochgratbahn, das sind etwa drei Kilometer. Anschließend geht es mit der Bahn nach oben, um das Panorama auf die Allgäuer Hochalpen zu genießen:

Gegen 17 Uhr beende ich meine Tätigkeit als Wanderführerin und stapfe allein zum Kapf hinauf. Der Blick vom Kapf auf den Hochgrat:

Die ersten Veilchen und junge Triebe des Wiesenlabkrauts:

Auf dem Weg zurück nach Hause:

Am Abend widme ich mich rund eineinhalb Stunden lang dem faszinierenden Thema “Faszien” und lasse den Tag mit einem Saunabesuch im Aquaria ausklingen. Meine Mahlzeit:

11.30 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 6 Gramm Eierschale, 280 Gramm Knorpel, Rippenendstücke und Fleisch von der Brust eines Lamms

Ich belasse es heute bei einer Mahlzeit, trinke allerdings den Tag über für meine Verhältnisse recht viel Wasser, nämlich gut zwei Liter.

geschrieben von Susanne am 18. März 2019 um 20.38 Uhr
Kategorie: Ernährung, Krafttraining, Wintersport
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Es schneit bis in den Vormittag hinein und auf den Krokussen, auf denen sich gestern noch zahlreiche Bienen tummelten, liegt heute eine Neuschneedecke:

Die Decke aus Neuschnee liegt natürlich nicht nur auf den Krokussen, sondern auch auf den Bergen. Nach meinem Dienst im Fitnessstudio gibt es daher nur ein Ziel für mich, die Pisten rund um den Imberg. Um etwa 13 Uhr begegne ich Guido, der schon eineinhalb Stunden vor mir gestartet ist, “zufällig” an der Bergstation des Fluhexpresses. Somit können wir die restlichen dreieinhalb Stunden bis zum Betriebsschluss der Lifte gemeinsam genießen. Ein Genuss ist das Skifahren am Imberg heute nicht nur wegen des Neuschnees: Die Zahl der aktiven Wintersportler ist überschaubar, immer wieder sind wir allein auf den Pisten unterwegs. Parade der Pistenfahrzeuge an der Bergstation der Imbergbahn:

Der Blick von der Bergstation des Fluhexpresses auf Oberstaufen:

Die schwarze Piste, die zum Alpengasthof Hochbühl führt:

Auf dem Bild sieht sie gar nicht so steil aus wie in Wirklichkeit. Hier bin ich mal nicht an Guidos Seite, sondern hinter ihm:

Immer wieder vergnügen wir uns auch abseits der Pisten:

Als wir unser Pistenvergnügen beenden, ist der Schnee rund um Oberstaufen Vergangenheit. Aber in der Nacht soll es noch einmal schneien. Spätestens ab Mittwoch ist dann jedoch erneut der Frühling mit Temperaturen über zehn Grad Celsius am Zug. Mein Speiseplan:

  • 11.30 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale, 250 Gramm Knorpel, Rippenendstücke und Fleisch von der Brust eines Lamms
  • 17.30 Uhr: 140 Gramm braune Champignons, 240 Gramm Gemüsefenchel, 150 Gramm Haselnüsse (eingeweicht)

Die erste Mahlzeit findet statt, bevor es auf die Piste geht, die zweite danach. Skifahren macht nicht nur hungrig, sondern auch müde, so dass ich sicherlich weit vor Mitternacht im Bett verschwinden werde. :stern:

PS: Vor meinem Dienst im Fitnessstudio absolviere ich ein vierzigminütiges Krafttraining.