geschrieben von Susanne am 6. Mai 2021 um 21.21 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Guido schickt mir am Vormittag einen Link auf einen Artikel von welt.de über ein Experiment mit Rohkost:

In diesem Artikel beschreibt WELT-Redakteurin Britta Sieling ihre Erfahrungen mit einer einwöchigen Ernährung mit Gemüse-Rohkost. Kommentiert wird ihr Experiment von dem Sportwissenschaftler Dr. Dr. Michael Despeghel. Das Fazit des Experiments: Das Essen ist eintönig und liegt besonders abends schwer im Magen. Die Autorin kehrt daher dankbar zur Normalkost zurück, nimmt sich aber vor, in Zukunft den Anteil an rohem Obst und Gemüse zu erhöhen.

Nun ja, jeder langjährige Rohköstler hätte das Ergebnis des Experiments vorhersagen können: Gemüserohkost liegt Einsteigern schwer im Magen, besonders wenn verschiedene Gemüse während einer Mahlzeit gemischt werden. Ausschließlich Gemüse zu essen macht auch nicht wirklich glücklich und satt, langfristig gesundheitsfördernd ist sie schon gar nicht. Deshalb ist die Erleichterung der Autorin, nach einer Woche wieder „normal“ essen zu können, gut zu verstehen. „Richtige“ Rohkost sieht halt dann doch anders aus.

Leider interessieren sich aber immer weniger Menschen, wie eine Ernährung mit Rohkost wirklich funktioniert. Und das nicht nur für eine Woche, sondern lebenslang. Und selbst wenn sich jemand dafür interessiert, es wird immer schwerer, Informationen darüber zu finden: Sucht man über das Internet nach dem Begriff „Rohkost“, erscheinen weder das Rohkost-Wiki, noch mein Tagebuch, noch Angelikas Forum, noch die Seite von Matthias oder andere Internetauftritte langjähriger Rohköstler unter den ersten Vorschlägen. Der Artikel der Welt-Redakteurin wird dagegen sicherlich bald an vorderster Front stehen. Verkehrte Welt, wohin man schaut. :updown: So sieht meine Rohkosternährung heute aus:

  • 12.30 Uhr: 750 Gramm Karotten, Stangensellerie-, Apfelsaft
  • 14.10 Uhr: 140 Gramm Karotten, 120 Gramm Stangensellerie, 90 Gramm Romanasalat, 165 Gramm Avocado „Hass“, 35 Gramm Kürbiskerne
  • 19.50 Uhr: 280 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Lamms, 160 Gramm Kohlrabi, 290 Gramm Romanasalat, 370 Gramm Avocados „Hass“

Der Vorrat an Kürbiskernen geht langsam zur Neige. Der Nachschub ist allerdings gesichert, naturkostbar.ch liefert nicht nur Sesam, sondern auch Kürbiskerne in Rohkostqualität. :daumen:

PS: Von 7 bis 12 und 15 bis 19 Uhr arbeite ich im Dorfladen.

geschrieben von Susanne am 5. Mai 2021 um 21.41 Uhr
Kategorie: Buchvorstellungen, Ernährung
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Nach einer morgendlichen, vierzigminütigen Yoga-Einheit mit Mady Morrison mache ich mich auf den Weg nach Davos, um Lebensmittel zu besorgen. Nicht nur Kürbiskerne schmecken mir aktuell ungewöhnlich gut, sondern auch Stangensellerie, so dass davon eineinhalb Kilogramm in meinem Einkaufskorb landen:

Fehlt nur noch, dass ich auch noch meine Liebe zum Knollensellerie entdecke. :froehlich: Stangensellerie und Kürbiskerne gibt es zusammen mit Karotten, Salat, Wildkräutern und Avocados zum Abendessen:

  • 11.50 Uhr: 330 Gramm Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Lamms (Voressen), 200 Gramm Kohlrabi
  • 20.50 Uhr: 150 Gramm Karotten, 120 Gramm Stangensellerie, 90 Gramm Romanasalat, 55 Gramm Blätter und 30 Gramm Blüten vom Löwenzahn, 15 Gramm junge Triebe der Zaunwicke, etwa 5 Gramm Blauer Günsel, 350 Gramm Avocados „Hass“

Heute esse ich den Stangensellerie als Ganzes, aber ab und zu bildet entsafte ich ihn auch zusammen mit Karotten und Äpfeln. Anthony William preist in seinem Buch „Selleriesaft“ den Stangensellerie als wahres Wunderheilmittel an:

Ich habe das Buch bisher noch nicht gelesen, aber vielleicht hole ich das demnächst nach und berichte dann darüber. Neu auf meinem Speiseplan ist der Blaue Günsel:

Er schmeckt sehr bitter, aber in kleinen Mengen passt das Bittere für mich.

PS: Zwischen Mittag- und Abendessen liegt eine weitere, vierzigminütige Yogaeinheit mit Mady Morrsion und ein kurzer Spaziergang rund um Schmitten:

Nach dem Abendessen entspanne ich mit einer eineinhalbstündigen Einheit Restorative-Yoga der App „Down Dog“. :stern:

geschrieben von Susanne am 4. Mai 2021 um 21.23 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Für größere Unternehmungen ist heute keine Zeit, da ich vormittags fünf und nachmittags vier Stunden im Dorfladen arbeite. Ich bin dabei das erste Mal komplett allein. Gefühlsmäßig habe ich alles gut im Griff, ob dem wirklich so ist, werde ich morgen von meiner Chefin erfahren. Am Abend entspanne ich mich vom langen Arbeitstag während eines Wald- und Wiesenpaziergangs:

Meine Mahlzeiten:

  • 12.30 Uhr: 750 Gramm Karotten-, Stangensellerie-, Apfelsaft
  • 14.15 Uhr: 120 Gramm Karotten, 220 Gramm Eisbergsalat, 200 Gramm Avocados „Hass“, 35 Gramm Kürbiskerne
  • 20.40 Uhr: 230 Gramm Karotten, 140 Gramm Rote Beete, 300 Gramm Eisbergsalat, 380 Gramm Avocados „Hass“, 45 Gramm Kürbiskerne

Mein aktueller Hang zu Kürbiskernen erstaunt mich, bisher konnte ich nie viel mit ihnen anfangen. Mal schauen, wie lange er anhält.

PS: Auf dem Weg zur Arbeit werde ich aufmerksam beobachtet: :herz:

geschrieben von Susanne am 3. Mai 2021 um 22.25 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Gestern gab der Winter ein kurzes Stelldichein, heute hat der Frühling wieder die Oberhand: Es ist sonnig und relativ mild. :sonne: Guido und ich nutzen das Frühlingswetter für eine Fahrradtour durchs Albulatal nach Surava. Dort entscheiden wir uns spontan, nicht im Tal weiter nach Tiefencastel zu radeln, sondern hinauf Richtung Motta Palousa. Endpunkt unserer Tour ist schlussendlich Aclas, eine Ansammlung von Hütten auf einer Höhe von 1445 Metern:

Der Beginn unserer Tour führt über die inzwischen mit Löwenzahnblüten bedeckten Wiesen von Schmitten:

Dort treffen wir auf einen Imker aus Davos, der nach seinen Bienen schaut:

Ich nutze die Chance, ihn zu fragen, ob er Wabenhonig und Drohnenbrut verkauft. Er will sich telefonisch melden, wenn er etwas zur Verfügung hat. :daumen: Auf dem Weg durchs Alubulatal:

Den Weg hinauf nach Aclas legt Guido im Sattel sitzen zurück, ich schiebe den größten Teil der Strecke. Die Hütten von Aclas sind wie die meisten höher gelegenen Hütten um diese Jahreszeit noch verlassen:

Ein herziges Türschloss:

Richtung Osten sind in der Ferne Alvaneu Dorf und Schmitten zu sehen:

Bergab sitze dann auch ich im Sattel und ruckzuck sind wir wieder am munter vor sich hinplätschernden Landwasser:

Zurück nach Schmitten fahren wir über Alvaneu Dorf. Die Steigung hinauf nach Alvanaeu Dorf kann ich immerhin streckenweise im Sattel sitzend bewältigen. :muskeln: Der Lärchenwald zwischen Alvaneu Dorf und Schmitten sieht von Weitem noch ziemlich kahl aus, aber von Nahem sind die ersten grünen Nadelspitzen schon zu erkennen:

Gegen 19.45 Uhr sind wir wieder zurück in Schmitten. Nach einer Dusche absolviere ich eine eineinhalbstündige Yogaeinheit und mache mich dann ans Abend- bzw. Nachtessen. So sieht der vollständige Speiseplan aus:

  • 11.30 Uhr: 850 Gramm Karotten-, Stangensellerie-, Apfelsaft
  • 13.20 Uhr: 120 Gramm Stangensellerie, 200 Gramm Karotten, 210 Gramm Romanasalat, 340 Gramm Avocados „Hass“, 30 Gramm Kürbiskerne
  • 21.10 Uhr: 605 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Lamms, 210 Gramm Kohlrabi

Für das Abendessen brauche ich eine gute Stunde: Das Zerkleinern der Rippenendstücke und des Brustbeins braucht seine Zeit.

geschrieben von Susanne am 2. Mai 2021 um 22.13 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Am heutigen Sonntag ist regnerisch und deutlich kälter als gestern. Am Morgen liegt sogar etwas Schnee auf den Wiesen rund um Schmitten. Gegen Abend klart der Himmel jedoch auf und lädt Guido und mich zu einem Spaziergang über Plaun sulla Sesa und Alvaneu Dorf ein. Plaun sulla Sesa:

Alvaneu Dorf und angrenzende Wiesen:

Ein Tag, der regnerisch und trüb beginnt, endet somit wunderschön. :herz: Mein Speiseplan:

  • 10.20 Uhr: 750 Gramm Karotten-, Rote Beete-, Apfelsaft
  • 13.45 Uhr: 140 Gramm Rote Beete, 220 Gramm Karotten, 240 Gramm Eisbergsalat, 330 Gramm Avocados „Hass“, 30 Gramm Kürbiskerne
  • 21.15 Uhr: 240 Gramm Karotten, 280 Gramm Romanasalat, 140 Gramm Blätter, Blüten und Blütenknospen vom Löwenzahn, 360 Gramm Avocados „Hass“, 40 Gramm Kürbiskerne

Statt zu Sesam greife ich heute zu Kürbiskernen. Viel kann ich allerdings nicht davon essen. Aber das ist nicht verwunderlich, wenn der Bauch schon mit Karotten, Salat und Avocados gefüllt ist. :updown:

PS: Ein Blumengruß von Plaun sulla Sesa: