geschrieben von Susanne am 3. Dezember 2020 um 20.16 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Die Nacht verläuft wie die vorgestrige unruhig und als ich endlich Schlaf finde, klingelt auch schon der Wecker. Nach einer halbstündigen Yogaeinheit bin ich allerdings fit und munter genug, um meinem vierten Arbeitstag gelassen entgegensehen zu können. Meinen Arbeitsplatz erreiche ich nicht wie in den ersten drei Tagen mit Hilfe der Gondelbahn, sondern mit Hilfe eines Zweiersessellifts:

Auf dem Lift, der nur für Bergbahnangestellte in Betrieb ist, ist es zwar am frühen Morgen ziemlich zugig und kalt, dafür bleibt mir eine weitere Höllenabfahrt erspart. Der Vormittag verläuft ähnlich wie der gestrige: Zusammen mit zwei anderen Adepten bin ich vor allem mit der Behebung von durch den Instruktor ausgelösten Betriebsstörungen beschäftigt. Außerdem bestücken wir das Seil mit den Sesseln, Ausgaragieren nennt man das, und fahren zur Bergstation:

Wie zu sehen ist, ist das Wetter mittlerweile recht freundlich. An der Bergstation sind wir ebenfalls mit der Behebung von Betriebsstörungen beschäftigt, dann geht es wieder nach unten und in die Mittagspause:

Die folgenden Aufnahmen entstehen während der Mittagspause. Die erste zeigt die Talstation, die zweite eine zum Lift führende Piste:

Das Panorama von der Talstation Richtung Nordwesten mit Schiahorn und Richtung Westen mit Tiaun und Valbellahorn:

Nach der Mittagspause wollen wir nochmals das Aus- und Eingaragieren der Sessel üben. Aber eine Nachricht von der Betriebsleitung verhagelt die Stimmung meiner Kollegen dermaßen, dass erst einmal Arbeitsstillstand herrscht: Der für morgen geplante Saisonstart ist abgesagt, wann es losgeht, steht in den Sternen. Auf einer um 15.30 Uhr stattfindenden Sitzung erfahren wir dann Näheres: Sämtliche Liftangestellten sind ab morgen bis wahrscheinlich Dienstag freigestellt. Nun ja, meine Stimmung leidet unter dieser Nachricht nicht ganz so sehr wie die meiner Kollegen. Ich werde diese freien Tage sicherlich genießen. :sonne: Meine Mahlzeiten:

  • 9.30 Uhr: etwa 300 Gramm Kaki „Persimone“
  • 12.30 Uhr: etwa 300 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 18.00 Uhr: 480 Gramm Fleisch vom Rind, 270 Gramm Kohlrabi

PS: Ich hoffe, dass die Aussicht, ausschlafen zu können, mir zu einer ruhigen Nacht verhilft. :stern:

geschrieben von Susanne am 2. Dezember 2020 um 20.51 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Mein Wunsch, dass diese Nacht erholsamer wird als die vorherige, erfüllt sich. 🙏🏻 Ich bin also um 5 Uhr so gut wie ausgeschlafen und bereit für einen neuen, abenteuerlichen Tag. Viel Zeit über diesen Tag zu berichten, habe ich allerdings nicht, so dass nur noch mein Speiseplan folgt:

  • 12.00 Uhr: etwa 550 Gramm Kakis „Persimone“
  • 19.30 Uhr: 200 Gramm Karotten, 320 Gramm Avocados „Hass“, 80 Gramm Sesam, 160 Gramm Feldsalat

PS: Zwei Momentaufnahmen vom frühen Morgen in den Bergen:

geschrieben von Susanne am 1. Dezember 2020 um 20.43 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Die Nacht verlief sehr unruhig. Eigentlich kein Wunder bei all den Eindrücken, die mein Geist zu verdauen hatte. Zwischen 1.00 und 2.30 Uhr lag ich sogar vollkommen wach. Dementsprechend unausgeschlafen bin ich am frühen Morgen. Aber die Aussicht, dass ich heute zum ersten Mal seit langer Zeit wieder auf den Skiern stehen werde, vertreibt die Müdigkeit: Zusammen mit zwei Kollegen fahre ich nämlich nicht nur bis zur Mittelstation der Jakobshornbahn, sondern bis ganz hinauf. Mit den Skiern geht es dann hinab zu der Talstation des Sessellifts, wo wir wie gestern in der Bedienung der Anlage unterwiesen werden.

Die Abfahrt über eine eisige, von den Pistenfahrzeugen aufgewühlte Piste gleicht für mich dann allerdings einem Höllenritt. Als ich unverletzt am Sessellift ankomme, schicke ich deshalb ein großes Dankeschön Richtung Himmel. 🙏🏻 Alles, was danach kommt, kann doch nur noch besser werden! Aber der nächste Schreck folgt schon kurze Zeit später: Ich muss mich zur Behebung einer durch den Instruktor ausgelösten Betriebsstörung in eine ziemlich luftige Höhenlage begeben. Nun ja, danach wird es dann tatsächlich besser und zum Schluss sogar so gut, dass ich 15 Minuten früher als gestern Feierabend machen kann und damit Zeit genug für einen Einkauf beim Coop-Supermarkt habe. Im Einkaufskorb landen unter anderem zwei Avocados „Semil 34“, von denen ich mir eine zum Abendessen schmecken lasse:

  • 12.10 Uhr: etwa 600 Gramm Kakis „Persimone“
  • 19.30 Uhr: 250 Gramm Fleisch vom Rind, 340 Gramm Avocado „Semil 34“, 100 Gramm Eisbergsalat, 160 Gramm Feldsalat, 220 Gramm Kohlrabi

PS: Ich hoffe, dass diese Nacht erholsamer als die gestrige wird. :stern:

geschrieben von Susanne am 30. November 2020 um 20.57 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Heute ist mein erster Arbeitstag als Sesselliftmitarbeiterin bei der Jakobshornbahn in Davos. Er beginnt in der Morgendämmerung:

Und endet in der Abenddämmerung:

Dazwischen liegen über neuneinhalb Stunden (inklusive einer einstündigen Mittagspause), in denen unzählige Informationen auf mich einprasseln. Dementsprechend k.o. bin ich am Abend. Die Yogaübungen lasse ich mir trotzdem nicht nehmen, dafür fasse ich mich beim Tagebuchschreiben kurz und erwähne nur noch meine Mahlzeiten:

  • 12.00 Uhr: etwa 600 Gramm Kakis „Persimone“
  • 20.05 Uhr: 240 Gramm Fleisch vom Rind, 320 Gramm Avocados „Hass“, 190 Gramm Eisbergsalat

PS: Ebenso kurz wie die Tagebucheinträge werden wohl in nächster Zeit meine Sprachstudien ausfallen müssen.

geschrieben von Susanne am 29. November 2020 um 20.48 Uhr
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Während über Schmitten am Vormittag die Sonne erstrahlt, liegt über dem Albulatal Hochnebel:

Im Laufe der nächsten Stunden steigt der Hochnebel nach oben und erreicht gegen 13.30 Uhr die ersten Häuser von Schmitten:

Vierzig Minuten nach dieser Aufnahme liegt auch unser Haus im Nebelmeer. Um dem Nebel zu entfliehen, mache ich mich zusammen mit Guido auf den Weg zur Schmittner Alp. Auf diese Idee kommen nicht nur wir: Heute treffen wir rund um die Schmittner Alp auf etliche Sonnenhungrige. Ein einsames Plätzchen, auf dem wir die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen können, finden wir aber trotzdem:

Die Bank steht vor der Alp Afiein auf etwa 1970 Höhenmetern. Der Blick über die Weiden der Alp Richtung Bergüner Stöcke:

Gegen 15.45 Uhr machen wir uns auf den Weg zurück ins Tal:

Der Blick von der Schmittner Alp aufs Bülenhorn, das Nebelmeer ist seit unserem Aufstieg deutlich gestiegen:

Kurz vor dem Eintauchen ins Nebelmeer:

Ein letzter Blick zurück, bevor wir im Grau versinken:

Auch wenn wir im Grau versinken, die Sonne, die wir getankt haben und im Herzen tragen, kann uns niemand nehmen. :sonne: Meine Mahlzeiten:

  • 8.10 Uhr: 160 Gramm Orange „Navelinas“, 570 Gramm Kakis „Persimone“, 300 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 12.50 Uhr: 160 Gramm Feldsalat, 160 Gramm Avocado „Hass“, 170 Gramm Kohlrabi
  • 19.50 Uhr: 280 Gramm Fleisch vom Rind, 170 Gramm Avocado „Hass“, 240 Gramm Eisbergsalat

Nach der Abendmahlzeit treffe ich die letzten Vorbereitungen für meinen ersten Arbeitstag in der Schweiz. Dieser fällt übrigens auf einen Novembervollmond (30.11.2020 um 10.30 Uhr). Er wird passend zur Jahreszeit auch Nebelmond genannt und steht im Sternzeichen Zwilling:

Der Vollmond im Zwilling 2020 bietet uns grandiose Chancen und gibt uns die Möglichkeit, alles auf Null zu setzten, also einen richtigen Neuanfang zu wagen. Diese neu gewonne Kraft und Inspiration sollte auch unbedingt genutzt werden. Die Konstellation steht nun günstig, um vor allem kommunikative und kreative Dinge anzupacken. Sei es nun ein wichtiges Gespräch mit einem Vorgesetzten oder einem Beziehungspartner zu suchen, oder ein lange liegengelassenes Projekt wieder aufzunehmen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um den kreativen Geist freizulassen und sich zu entfalten.

Quelle: Vollmond im November 2020.

Wenn dieser Tag kein guter Tag für den Start in ein neues Arbeitsleben ist, weiß ich auch nicht!