geschrieben von Susanne am 17. Juli 2019 um 23.18 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Die beiden Kompostbehälter, die ich letztes Jahr aufgestellt habe, sind schon lange voll. Deshalb habe ich gestern mit dem Aussieben eines Behälters begonnen und setze diese Arbeit heute fort:

Der Zersetzungsprozess ist weiter fortgeschritten als erwartet, so dass ich große Mengen an reifem Kompost zur Bodenverbesserung im Garten ausbringen kann:

Auch wenn diese Arbeit schwer ist, sie ist überaus befriedigend. Es ist für mich eines der vielen Wunder der Natur, dass aus Rasenschnitt, Laub und Gartenabfällen feinkrümeliger und wunderbar duftender Humus wird. Reifer Kompost wird auch Gold des Gärtners genannt und das zu Recht, wie ich finde. Nach vier Stunden Arbeit ist der Kompost verteilt und der Behälter mit dem ausgesiebten, groben Material und frischen Abfall zur Hälfte wieder befüllt. Da es in den nächsten Tagen nicht regnen soll, begieße ich das Materials während des Befüllens mit Wasser, dem ich einem Kompoststarter beimische. Auf dass ich auch im nächsten Jahr wunderbar nach Waldboden duftenden Humus im Garten verteilen kann. :sonne: Mein heutiger Speiseplan:

  • 8.00 Uhr: 820 Gramm Wassermelone
  • 11.30 Uhr: 340 Gramm Hüfte und 130 Gramm Knochenmark vom Rind, 85 Gramm braune Champignons
  • 16.10 Uhr: 740 Gramm Wassermelone
  • 18.05 Uhr: etwa 200 Gramm rote und schwarze Johannisbeeren, 30 Gramm Trauben “Black Magic”
  • 21.00 Uhr: 560 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms, 70 Gramm Champignons

Es ist vorerst das letzte Fleisch von der Brust eines Lamms, das ich am Abend genießen kann. Eine solch perfekte Mischung aus Fleisch und Fett hatte ich schon lange nicht mehr. Aber vielleicht habe ich ja Glück und kann morgen ein genauso perfektes Stück Querrippe vom Rind erbeuten.

PS: Ein Blumengruß aus dem Garten:

Es ist die Blüte einer Sommermargerite, die sich vollkommen unverhofft im Garten angesiedelt hat.

geschrieben von Susanne am 16. Juli 2019 um 23.13 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Wildpflanzen
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Um 6.45 Uhr starte ich vom Fitessstudio aus zu einem knapp eineinhalbstündigen Lauf rund um Staufen und Kapf:

Anschließend trainiere ich Bauch und Rücken mit diversen Übungen. Um neun Uhr beginnt mein Arbeitstag, der bis in den Abend hinein dauert:

  • 9.00 bis 11.00 Uhr: Dienst im Fitnessstudio
  • 13.20 bis 17.40 Uhr: Wanderung mit Schrothkurgästen
  • 18.00 bis 20.30 Uhr: Gartenarbeit

Die Wanderung mit den Schrothkurgästen führt über den Christl-Cranz-Weg von Steibis zur Talstation der Hochgratbahn. Einkehr ist im Restaurant der Bergstation. Für mich gibt es wie immer bei einer Einkehr ein großes Glas Wasser. Zwei Momentaufnahmen, die während des Aufenthalts auf der Terrasse des Restaurants entstehen:

So sieht mein Speiseplan aus:

  • 8.45 Uhr: 390 Gramm Wassermelone, 125 Gramm Heidelbeeren
  • 12.10 Uhr: 310 Gramm Hüfte und 110 Gramm Knochenmark vom Rind, 175 Gramm Burgundersalat
  • 18.00 Uhr: Walderdbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren, zusammen etwa 200 Gramm
  • 21.50 Uhr: 510 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms, 60 Gramm braune Champignons

Die Mengen an Johannisbeeren, die ich mit Genuss essen kann, steigen. Das liegt sicherlich daran, dass sie mit jedem Sonnentag reifer werden und damit besser schmecken. :sonne:

PS: Ich bekomme 22,50 Euro Trinkgeld von den Teilnehmern der Wanderung. Vielen Dank! :herz:

geschrieben von Susanne am 15. Juli 2019 um 23.11 Uhr
Kategorie: Barfußgehen, Bayern, Ernährung, Wandern, Wildpflanzen
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Gegen 14 Uhr starten Guido und ich zu einer Wanderung: Es geht von Oberstaufen aus auf den Hündle und über Moos- und Ochsenschwand-Alpe sowie Buchenegg wieder zurück:

Der Blick vom Wanderweg in der Nähe der Bergstation der Hündlebahn auf den rechts im Bild liegenden Imberg, im Hintergrund sind Hochgrat, Seelekopf und Rohnehöhe zu sehen:

Wer sieht ihn, den letzten Schnee auf dem Hochgrat? Mit Zoom ist er schon deutlicher zu erkennen:

Rinder auf einer Weide der Hündle-Alpe:

Der Blick zurück vom Hündlekamm auf den Gipfel des Hündles und die Hündle-Alpe:

Barfuß über den Hündlekamm:

Der Blick auf den Imberg und im Hintergrund den Hohen Häderich vom Wanderweg zwischen Ochsenschwand-Alpe und Buchenegg:

Zurück in Oberstaufen statte ich erst dem Garten einen Besuch ab, bevor es nach Hause geht. Erstmals seit ich den Garten betreue, blühen die Hortensien:

Der Speiseplan von heute:

  • 11.40 Uhr: 260 Gramm Hüfte vom Rind, 120 Gramm Eisbergsalat
  • 17.00 Uhr: einige wilde Himbeeren, zwanzig halbwilde Kirschen
  • 18.00 Uhr: Walderdbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren, zusammen etwa 100 Gramm
  • 21.00 Uhr: 610 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms

Nach meinem Dienst im Fitnessstudio gehe ich zum Metzger, um mir Fleisch vom Rind zu besorgen. Vollkommen unerwartet wird mir außerdem Brust vom Lamm angeboten. Da kann ich natürlich nicht Nein sagen. Das fette Fleisch vom Lamm schmeckt nach Wanderung und Gartenarbeit einfach himmlisch. :sonne: Die wilden Himbeeren und die halbwilden Kirschen esse ich während unserer Wanderung, die Beeren lasse ich mir vor der Gartenarbeit schmecken.

geschrieben von Susanne am 14. Juli 2019 um 23.59 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Wildpflanzen
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Um 8.35 Uhr fahre ich mit dem Bus zur Talstation der Hochgratbahn. Von dort aus möchte ich hinauf zur Bergstation joggen. Die ersten Schritte sind jedoch so mühsam, dass ich spontan umkehre und statt bergauf den relativ flachen Christl-Cranz-Weg Richtung Steibis laufe. Von Steibis aus soll mich der Bus zurück nach Oberstaufen bringen. Das langsame Laufen durch den Wald fühlt sich allerdings so gut an, dass ich beschließe, doch nicht nach Steibis, sondern über die Sonnhalde-Alpe und Buchenegg direkt nach Oberstaufen zu laufen. Aber auch diesen Plan verwerfe ich: Ich verlängere die Runde nochmals und laufe von der Sonnhalde-Alpe hinauf zum Teufelslift und von dort aus weiter zur Kuhschwand-Alpe. Von hier aus geht es dann tatsächlich zurück nach Oberstaufen. Der Blick auf die Salmaser Höhe vom Weg in der Nähe der Kuhschwand-Alpe:

Der erste Teil der Strecke von der Kuhschwand-Alpe hinunter ins Tal der Konstanzer Ach führt über einen Singletrail. Hier komme ich, obwohl es bergab geht, nicht besonders schnell voran, weil ich über Wurzeln und Steine springen muss. Aber es macht total viel Spaß, hier entlangzulaufen. In Thalkirchdorf lasse ich mir das Wasser des Dorfbrunnens schmecken, dann laufe ich über Knechtenhofen weiter nach Oberstaufen. Kurz vor Oberstaufen zeigt die Runtastic App eine Streckenlänge von 18 Kilometern an. Es fehlen also “nur” noch drei Kilometer bis zur Halbmarathondistanz. Und so laufe ich weiter, bis ich nach exakt zweieinhalb Stunden meinen ersten Lauf über die Halbmarathondistanz seit meiner Umstellung auf omnivore Rohkost vor über zwölf Jahren verbuchen kann:

Okay, ich war schon mal bedeutend schneller unterwegs: Meine Bestzeit liegt bei knapp eineinhalb Stunden. Aber diese Zeit ist Vergangenheit. Was zählt, ist das Hier und Jetzt. Und im Hier und Jetzt bin ich mehr als zufrieden mit meiner Leistung. :sonne: Zurück zu Hause stärke ich mich erstmal mit Beeren und Wassermelone, dreieinhalb Stunden später dann mit Fleisch vom Lamm:

  • 11.50 Uhr: 120 Gramm Himbeeren, 740 Gramm Wassermelone, 310 Gramm Heidelbeeren
  • 15.15 Uhr: 470 Gramm Fleisch, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Lamms, 230 Gramm Eisbergsalat
  • 19.45 Uhr: 140 Gramm Himbeeren, 820 Gramm Wassermelone, 290 Gramm Heidelbeeren
  • 20.50 Uhr: etwa 100 Felsenbirnen
  • 23.30 Uhr: 50 Gramm Himbeeren, 160 Gramm Heidelbeeren, 230 Gramm Eisbergsalat

Die Felsenbirnen esse ich während eines abendlichen Spaziergangs rund um Oberstaufen. Fleisch ist am Abend keines mehr vorrätig, deshalb gibt es als Betthupferl ausnahmsweise Beeren.

geschrieben von Susanne am 13. Juli 2019 um 23.56 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Wildpflanzen
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Um 8.40 Uhr starte ich vom Fitnessstudio aus zu einem Lauf hinauf zur Hompessen-Alpe und wieder zurück:

Auf dem Rückweg laufe ich nicht wie gewohnt am Sportplatz vorbei, sondern gönne mir eine Runde auf der Tartanbahn:

Am Abend zieht es mich ein weiteres Mal zum Sportplatz. Dieses Mal allerdings nicht, um zu laufen, sondern um zu essen:

Am Rande des Sportplatzes wachsen drei Felsenbirnen, die voller reifer Früchte sind. So sieht mein vollständiger Speiseplan aus:

  • 13.30 Uhr: 300 Gramm Lachs, 280 Gramm frische Alge “Ramallo”, 360 Gramm Cherry-Tomaten
  • 18.45 bis 20.00 Uhr: 180 Gramm Himbeeren, 1070 Gramm Wassermelone, 210 Gramm Heidelbeeren, etwa 100 Felsenbirnen, ein Dutzend wilde Kirschen
  • 23.30 Uhr: 550 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms

Die Früchte einer wilden Kirsche lasse ich mir schmecken, zu den gezüchteten Sorten zieht es mich dieses Jahr jedoch nicht hin.

PS: Der Vollständigkeit halber das Ergebnis meines Laufs: