geschrieben von Susanne am 21. April 2021 um 21.50 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Am frühen Vormittag laufe ich Richtung Leidboden und wieder zurück. Das ist das Ergebnis, zusätzlich sind 260 Höhenmeter zu überwinden:

Am Nachmittag bin ich dann zusammen mit Guido erneut Richtung Leidboden – und darüber hinaus- unterwegs. Dieses Mal allerdings mit dem Fahrrad:

Ein Erdrutsch, eines der Hindernisse, die im Streckenverlauf zu überwinden sind:

Über die Weiden von Leidboden:

Von Leidboden aus geht es über einen Wanderweg weiter zum Bahnhof von Wiesen:

Der Tiefblick von der Brücke, die in der Nähe des Bahnhofs hinauf nach Jenisberg führt:

Die Rhätische Bahn auf dem Weg von Schmitten nach Davos Platz:

Weil die Sonne scheint, wagen wir uns spontan an den Aufstieg nach Jenisberg, Guido radelnd, ich schiebend. Der Blick von der Fahrstraße auf Wiesen und den Wiesener Bahnhof:

Wiesen und Valbellahorn:

Ankunft im menschenleeren Jenisberg:

Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es auf gleichem Weg – allerdings deutlich schneller – zurück zum Wiesener Bahnhof und von dort aus über einen zweiten Wanderweg zurück nach Schmitten. Zu Beginn eher gemächlich und flach, dann steil bergab und ziemlich abenteuerlich:

Hindernisse sind auch auf diesem Teil der Strecke zu überwinden:

Hier geht es zum zweiten Mal über den Erdrutsch vom Hinweg:

Die Tour in der Übersicht:

Zur Entspannung absolviere ich nach der Tour eine eineinhalbstündige Yoga-Einheit. Das gibt es zum Essen:

  • 12.30 Uhr: Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Lamms
  • 20.30 Uhr: 200 Gramm Karotten, 120 Gramm Rote Beete, 380 Gramm Romanasalat, 330 Gramm Avocados „Hass“

PS: Bei meiner Rückkehr von der Fahrradtour erwartet mich ein weiteres Schreiben des Migrationsamtes. Der Inhalt ist überaus unerfreulich. Wie es mit mir und der Schweiz weitergeht, steht damit in den Sternen. :stern:

geschrieben von Susanne am 20. April 2021 um 21.58 Uhr
Kategorie: Ernährung, Yoga
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Vor die Wahl gestellt, über gülleverseuchte Wiesen oder in winterliche Höhen zu wandern, wählen Guido und ich heute letztere Möglichkeit. Mittlerweile hat das Ausbringen der Gülle nämlich solche Ausmaße angekommen, dass kaum eine Wiese mehr grün, sondern alle braun sind. Der Anblick wäre vielleicht noch zu ertragen, nicht aber der „Duft“, der über den Wiesen liegt. Der Waldweg hinauf nach Acla ist dagegen ein Vergnügen für Nase, Ohren und Augen. :sonne: Streckenweise ist er allerdings noch recht beschwerlich zu gehen:

Bei Acla:

Zurück nach Schmitten geht es anfangs über die schneebedeckte Fahrstraße:

Die letzten Höhenmeter können wir dann aber wieder trockenen Fußes zurücklegen. :erleichtert: So sehen meine heutigen Mahlzeiten aus:

  • 10.25 Uhr: 500 Gramm Karotten-, Stangelsellerie-, Apfelsaft
  • 12.10 Uhr: 210 Gramm Karotten, 220 Gramm Eisbergsalat, 65 Gramm Löwenzahnblätter, 20 Gramm Löwenzahnblüten, 240 Gramm Avocados „Hass“
  • 20.30 Uhr: 520 Gramm Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Schweins, 220 Gramm Kohlrabi, 150 Gramm Feldsalat

PS: Ich absolviere im Laufe des Tages drei Yogaeinheiten von einer halben Stunde. In der App „Down Dog“ habe ich übrigens eine neue Einheit gefunden. Sie nennt sich Hot 26. Die Beschreibung: „Übe mit einer Mischung aus 26 Yoga-Posen plus zwei Atemübungen.“ Als Abwechslung zur Hatha- und Ashtanga-Yoga ganz nett!

geschrieben von Susanne am 19. April 2021 um 22.18 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
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Am Vormittag führt mein erster Weg zum Metzger, um Schweinefleisch zu besorgen. Dieses landet kurze Zeit später in meinem Magen. :hmmm: Nach der Mahlzeit ist meine Gefühlswelt wieder einigermaßen im Gleichgewicht und ich wage einen Anruf bei der zuständigen Sachbearbeiterin des Migrationsamts: So wie es aussieht bekomme ich wegen der Teilzeitstelle keine Daueraufenthaltsbewilligung, sondern nur eine Kurzaufenthaltsbewilligung. Genaueres erfahre ich aber erst im Laufe der nächsten Tage, da mein Fall an höhere Instanzen weitergeleitet wird.

Während einer nachmittäglichen Wanderung über das Landwasserviadukt, Schön-, und Leidboden frage ich mich, warum ich gestern so traurig und ohne Lebensmut war. :gruebel: Heute ist meine Stimmung jedenfalls wieder im Normalbereich. :sonne: Die Wanderung in der Übersicht:


Frühlingsboten am Wegesrand, Leberblümchen in violett und weiß, Hundsveilchen und weiße Pestwurz:

Der Blick aufs Landwasserviadukt mit Rhätischer Bahn vom Aussichtspunkt Süd:

Der Blick von Schönboden auf Schmitten:

Eine tierische Begegnung:

Die Botschaft der Alpakas habe ich am 4. August 2019 in einem Tagebucheintrag festgehalten: Die Botschaft der Alpakas. Am Landwasser:

Nach der Wanderung bin ich so energiegeladen, dass ich die geplante halbstündige Yogaeinheit auf eineinhalb Stunden ausdehne. Das Abendessen findet dadurch erst um 21.30 Uhr statt:

  • 10.25 Uhr: 505 Gramm Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Schweins, 240 Gramm Kohlrabi
  • 21.30 Uhr: 180 Gramm Karotten, 200 Gramm Feldsalat, 55 Gramm Löwenzahnblätter, 15 Gramm Löwenzahnblüten, 410 Gramm Avocados „Hass“

Nach der Abendmahlzeit geht es unter die Dusche und danach direkt ins Bett. :stern:

geschrieben von Susanne am 18. April 2021 um 21.50 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen
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Die Nacht verläuft unruhig und dementsprechend unausgeschlafen stehe ich auf. Am Morgen kann ich mich trotzdem zu einer Laufrunde motivieren, da ich aus Erfahrung weiß, dass Laufen mir gut tut und meinen Geist beruhigt. Besonders, wenn es so wie heute zum größten Teil über schmale Waldpfade geht:

Innerhalb von 40 Minuten lege ich 5 Kilometer und 250 Höhenmeter zurück. Der Lauf beruhigt mich tatsächlich, aber zurück zu Hause kehrt die Unruhe beim Blick auf das Schreiben vom Migrationsamt zurück. Sie wird im Laufe des Tages größer und größer und verlässt mich den ganzen Tag nicht mehr. Hinzu kommt am Nachmittag eine tiefe Traurigkeit. Am liebsten würde ich mich in ein Mauseloch verkriechen und dort für alle Ewigkeit bleiben. Der heutige Tag gehört damit zu den weniger angenehmen in meinem Leben. :heul: Tage, an denen ich todunglücklich war, kamen zur Kochkostzeiten weitaus häufiger vor. Um mich zu trösten, futterte ich damals Chips und Schokolade. Heute greife ich zu Gemüse und Avocados:

  • 11.40 Uhr: 500 Gramm Karotten-, Rote Beete-, Apfelsaft
  • 12.55 Uhr: 200 Gramm Feldsalat, 290 Gramm Avocados „Hass“, 280 Gramm Kohlrabi
  • 16.15 Uhr: 270 Gramm Karotten, 165 Gramm Sesam
  • 20.30 Uhr: 180 Gramm Karotten, 410 Gramm Eisbergsalat, 320 Gramm Avocados „Hass“

Rein gefühlsmäßig wäre ein Stück fettes Schweinefleisch die bessere Wahl gewesen als Gemüse und Avocados. Aber Fleisch habe ich keines mehr im Haus. 😞

geschrieben von Susanne am 17. April 2021 um 21.01 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
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Heute geht es nicht mehr so hoch hinauf wie gestern, der höchste Punkt der heutigen Wanderung von Schmitten nach Davos-Wiesen und zurück liegt auf „nur“ 1549 Metern:


Der größte Teil der Strecke ist schneefrei, nur im Tieftobel sieht es noch recht winterlich aus:

Davos-Wiesen, der links im Bild nach oben strebende Bergzug ist der Muchetta:

Vor uns liegt der Muchetta, hinter uns das Hüreli:

Ein Wasserfall bei Davos-Wiesen:

Die untere Stufe:

Es ist ein wunderbarer, magischer Ort. :herz: Die Kraft, die ich hier tanke, kann ich am Abend gut gebrauchen: Im Briefkasten liegt ein Brief des Migrationsamtes. Die zuständige Sachbearbeiterin möchte wissen, ob ich neben dem Teilzeitjob im Dorfladen einen weiteren Job in der Schweiz habe. Wenn sie bis zum 27. April keine Stellungnahme von mir erhält, wird sie weitere Überprüfungen vornehmen. Nun ja, das erste, was ich am Montag mit Sicherheit machen werde, ist, sie telefonisch zu kontaktieren. So sieht mein heutiger Speiseplan aus:

  • 10.45 Uhr: 500 Gramm Karotten-, Stangensellerie-, Apfelsaft
  • 13.00 Uhr: 240 Gramm Karotten, 90 Gramm Rote Beete, 280 Gramm Eisbergsalat, 360 Gramm Avocados „Hass“
  • 19.45 Uhr: 520 Gramm Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Schweins, 180 Gramm Feldsalat, 170 Gramm Avocado „Hass“

PS: Ich hoffe trotz des beunruhigenden Briefes des Migrationsamtes auf eine ruhige und erholsame Nachtruhe. :stern: