geschrieben von Susanne am 24. Juni 2022 um 21.00 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Der Wetterbericht sagt für den Nachmittag anhaltenden Regen vorher, aus einer längeren Tour wird daher nichts. So bleiben wir in der Nähe, fahren mit dem Postbus „nur“ nach Davos-Wiesen und laufen von dort aus nach Hause zurück. Wir lassen uns dabei sehr viel Zeit, rasten zwischendurch auf einem Bänkchen und können dabei sogar ein paar Sonnenstrahlen genießen. Zahlreiche Alpenblumen schmücken die Wegränder und werden von den verschiedensten Schmetterlingsarten umschwärmt. Mit Schmetterlingen kenne ich mich nicht besonders gut aus, aber ich versuche, wenigstens ein paar von ihnen näher zu bestimmen. So könnte dies ein Scheckenfalter sein, der auf einem Ochsenauge sitzt:

Ein Rotwidderchen:

Zwei Baum-Weißlinge:

Ein Perlmuttfalter:

Diesen Schmetterling kann ich nicht zuordnen:

Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling.
Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.

Hans Christian Andersen

Ja, das sehe ich auch so. :sonne: Nachmittags regnet es dann tatsächlich, aber da sind wir schon längst wieder zu Hause. Das gibt es heute zum Essen:

  • 7.45 Uhr: 400 Gramm Melone „Charentais“
  • 10.15 Uhr: 280 Gramm Aprikosen, 650 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 12 bis 13 Uhr: etwa 100 Gramm Walderdbeeren
  • 15.30 Uhr: 110 Gramm Leber und 80 Gramm Nieren mit Baufett
  • 19.15 Uhr: 350 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms, 90 Gramm Sesam

Eine der zahlreichen Walderdbeeren, die ich mir während unseres Spaziergangs schmecken lasse:

geschrieben von Susanne am 23. Juni 2022 um 22.13 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Die wichtigste Nachricht: Die Schmerzen im linken Unterkiefer verschwinden im Laufe des Tages. :erleichtert: Um die Region nicht unnötig zu reizen, esse ich mittags weiche Früchte und abends verarbeite ich Gurke, Salat und Avocados zu einem Smoothie, den ich mit gehackten Kräutern „würze“:

  • 12.25 Uhr: 1130 Gramm Melone „Piel de Sapo“, 480 Gramm Birne „Packhams“, 510 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 20.40 Uhr: 260 Gramm Schlangengurke, 320 Gramm roter Kopfsalat, 10 Gramm Petersilie, 5 Gramm Schnittlauch, 370 Gramm Avocados „Hass“

PS: Immerhin bin nach einem neunstündigen Arbeitstag im Dorfladen noch so fit, dass ich nach Feierabend zusammen mit Guido eine eineinhalbstündige Spazierrunde drehe. Die Wohlriechende Händelwurz ist die Pflanze, die mir unterwegs am meisten auffällt:

Sie riecht wirklich sehr angenehm! Und nochmals drei Alpenblumen, die uns auf unserer Wanderung zur Roccabella begegnet sind, Alpen-Dost, Gletscher-Tragant und Alpen-Süßklee:

geschrieben von Susanne am 22. Juni 2022 um 21.41 Uhr
Kategorie: Ernährung, Zahngesundheit
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Die Hitzewelle ging mit dem Unwetter am gestrigen Nachmittag zu Ende und heute Vormittag wird die Region mit Dauerregen beglückt. Wahrscheinlich traut sich deshalb kaum einer vor die Tür bzw. zum Dorfladen: Es ist also wieder einmal ein sehr ruhiger Vormittag. Erst kurz vor Ladenschluss strömen zahlreiche Kunden in den Laden und verschieben meinen Feierabend: Statt um 12.30 kann ich erst um 13.00 Uhr Feierabend machen. :updown:

Ich bin froh, dass ich nur am Vormittag arbeiten muss, denn im Laufe des Tages macht sich die Region rund um den Zahn, der gestern behandelt wurde, mit Schmerzen bemerkbar. Die Entzündung im Bereich der Wurzelspitze muss wohl „aufgeräumt“ werden. Mittags lasse ich mir allerdings trotz der Schmerzen eine üppige Fleischmahlzeit schmecken. Die Zedernkerne, zu denen es mich am Abend hinzieht, muss ich dann mit Hilfe einer Nussmühle zerkleinern: Ich kann weder auf der rechten, da ist die Wunde von der Zahnextraktion noch nicht vollständig verheilt, noch auf der linken Seite zubeißen bzw. kauen. Mein Speiseplan:

  • 13.10 Uhr: 120 Gramm Leber und 65 Gramm Niere mit Baufett vom Kaninchen, 440 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms
  • 19.30 Uhr: 260 Gramm Zedernkerne

Richtig gut geht es mir heute also nicht. Aber ich bin zuversichtlich, morgen geht es bestimmt wieder besser. :smile:

PS: Weitere Alpenblumen, die rund um die Roccabella wachsen, der Punktierte Enzian, Hallers Rapunzel und die Großblütige Gemswurz:

geschrieben von Susanne am 21. Juni 2022 um 21.27 Uhr
Kategorie: Ernährung, Zahngesundheit
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Um 9 Uhr steht der nächste Zahnarzttermin an: Der wurzelgefüllte Zahn wird mit einer dauerhaften Füllung versehen und ein Zahn im linken Unterkiefer, Nummer 37, neu wurzelgefüllt. Dieser Zahn ist wurzeltot und hat eine kleine Entzündung an der Wurzelspitze. Er schmerzte zwar (noch) nicht dauerhaft, sondern nur ab und zu bei größerer Belastung. Aber der Entzündungsherd an der Wurzelspitze war mit Sicherheit eine Belastung für den Körper. Außerdem bekomme ich den Behandlungsplan für die komplette Sanierung meiner Zähne, einschließlich der Kosten. Da werde ich tief in die Tasche greifen und an meine Reserven gehen müssen. :updown: Aber das Geld ist sicherlich gut angelegt, wenn ich hinterher wieder herzhaft und unbefangen lachen und vor allem fest zubeißen kann. Mit dem Beißen habe ich es heute aber noch nicht so sehr, auf meinen Speiseplan stehen ausschließlich mehr oder weniger weiche Früchte:

  • 12.30 Uhr: 1020 Gramm Melonen „Galia“
  • 16.15 Uhr: 1100 Gramm Wassermelone
  • 20.10 Uhr: 150 Gramm Heidelbeeren, 235 Gramm Mango „Edward“, 670 Gramm Papaya „Formosa“, 645 Gramm Bananen „Cavendish“

PS: Drei der zahlreichen Alpenblumen, die uns auf unserer gestrigen Wanderung begegnet sind, das Breiblättrige Knabenkraut, das Beblätterte Läusekraut und das Ähren-Läusekraut:

PPS: Am frühen Nachmittag geht ein heftiges Unwetter über Schmitten nieder.

geschrieben von Susanne am 20. Juni 2022 um 21.19 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Videos, Wandern
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Nach zwei Ruhetagen geht es heute wieder auf einen Gipfel: Guido und ich steigen von Bivio aus auf die 2727 Meter hohe Roccabella. Die Roccabella ist ein Grasberg mit einer schönen Aussicht und recht bequem auf einem weiß-rot-weiß markierten Wanderweg zu erreichen. Wir wählen diese einfache Tour vor allem wegen des Wetters: Am Nachmittag könnte es gewittern und da ist man im einfachen Gelände besser aufgehoben als in komplizierten. Mit Hilfe von drei Postbuslinien erreichen wir Bivio gegen 12.40 Uhr. Zu Beginn führt die Tour über die zum Septimerpass hinaufführende Fahrstraße, das Gipfelziel vor Augen:

Bei Cadval verlassen wir die Passstraße und wandern über den markierten Wanderweg weiter. Direkt an der Abzweigung ist ein Bagger im Einsatz:

Zu unserem großen Erstaunen spricht uns der Führer des Baggers an. Als wir näher hinschauen, erkennen wir, dass hier ein Einwohner Schmittens, der uns schon von Weitem erkannt hat, am Arbeiten ist. Zufälle gibt es! Der weitere Weg führt mäßig steil ansteigend über Grasgelände zu einer kleinen Schutzhütte:

Hält man sich an die Markierungen, ist der Anstieg auch im weiteren Wegverlauf nirgends besonders steil. Wir kürzen den Aufstieg jedoch immer wieder weglos über steileres Gelände ab und erreichen dadurch schon nach gut zwei Stunden die Gipfelregion:

Etwas unterhalb des höchsten Punktes steht ein großer Steinmann:

Hier soll eigentlich ein Gipfelbuch liegen, das wir allerdings vergeblich suchen. Immerhin hat man aber eine bequeme Sitzgelegenheit, von der aus man das herrliche Panorama bewundern kann:

Im Osten ragen ganz in der Nähe Piz Lagrev und Piz d’Emmat Dadaint auf:

Der Blick nach Süden:

Im Südwesten liegt die Septimerpassstraße:

Der Nordwesten mit Bivio und Mаrmorera-Stausee:

Richtung Nordosten schaut man auf die Julierpasstraße und einen uns bekannten Gipfel, den Piz Neir:

Der Piz Julier, auch Piz Güglia, liegt noch ein kleines Stückchen weiter östlich und ist hier als höchste Erhebung links des Wegweisers zu sehen:

Noch hält sich das Wetter und so wagen wir uns, abseits des Wandeweges steil über schottriges und grasiges Gelände abzusteigen:

Ein Fundstück, das zeigt, dass die Roccabella ein beliebter Skiberg ist:

Der Eigentümer dieses Skis hatte aber sicherlich keine große Freude an seiner Abfahrt! Der weitere Abstieg über steiles Gelände ist nicht ganz ohne, an einer Stelle müssen wir sogar ein bisschen Klettern:

Dann wieder mühen wir uns durch wild wuchernde Vegetation, die es nicht leicht macht, zu erkennen, ab ein Absatz folgt oder nicht. Mehr als einmal rutsche ich auf Gras aus und lande mehr oder weniger sanft auf meinem Allerwertesten. Ich gebe zu, meine Trailrunningschuhe sind für dieses Gelände auch nicht unbedingt das geeignetste Schuhwerk. :updown: Aber schließlich ist es geschafft, wir stehen unverletzt auf der Septimerpassstraße:

Kurze Zeit später erreichen uns die ersten Regentropfen. Aber Petrus ist uns hold, erst als wir im Bus sitzen, regnet es stärker. 🙏🏻 Die Tour in der Übersicht:

Unterwegs lasse ich mir Blüten vom Löwenzahn und Wiesen-Bocksbart schmecken. Abends gibt es dann als Hauptmahlzeit eine üppige Portion Lammfleisch:

  • 9.50 Uhr: 520 Gramm Trauben „Crimson seedless“, 50 Gramm Heidelbeeren
  • 19.55 Uhr: 5 Gramm Eierschale, 450 Gramm Kopfsalat, 620 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms

PS: Während der Tour fotografiere ich zahlreiche Alpenpflanzen. Diese Bilder will ich aber erst in den nächsten Tagen veröffentlichen, wenn es sonst nichts groß zu berichten gibt.

PPS: Aufgrund der zahlreichen, bunten Alpenblumen die hier wachsen, ist die Roccabella wirklich ein schöner Felsen!

PPPS: Das Video zur Tour: