geschrieben von Susanne am 20. Januar 2019 um 23.58 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wandern in Bayern, Winterwanderungen
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Als Guido und ich um 13.25 Uhr zu einer Wanderung über die Kalzhofner Höhe starten, ist es nur leicht bewölkt und in der Sonne sogar so warm, dass ich meine Winterjacke ausziehen kann. Warm wird mir aber nicht nur durch die Sonne: Das Stapfen durch den Schnee (wir haben bewusst darauf verzichtet, Schneeschuhe mitzunehmen) ist ziemlich anstrengend. Anstrengend, aber auch wunderschön. Eine schneebedeckte Weide:

Ein Pferdestall im Schnee:

Hompessen-Alpe und Juget:

Auf dem Weg hinauf zur Juget löst sich die Trennlinie zwischen Himmel und Erde auf, alles ist Eins:

Der Blick von der Juget über die Hompessen-Alpe zur Nagelfluhkette:

Die Strecke in der Übersicht:

Meine Mahlzeiten:

  • 11.30 Uhr: 200 Gramm Äpfel “Sirius”, 330 Gramm Mispeln
  • 16.20 Uhr: 70 Gramm braune Champignons, 240 Gramm Rumpsteak vom Rind, 150 Gramm Sesam
  • 23.35 Uhr: 5 Gramm Eierschale, 300 Gramm Bürgermeisterstück vom Rind

Das Gelbe vom Ei mag ich zurzeit nicht, aber die Eierschale schmeckt lecker!

geschrieben von Susanne am 19. Januar 2019 um 23.59 Uhr
Kategorie: Ernährung, Sport
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Das Geschäftsessen dauert länger als erwartet. So kommt es, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben nach Mitternacht als letzter Gast ein Lokal verlasse. Der Fußweg nach Hause dauert knapp zehn Minuten. Dort kann ich dann endlich meinen leeren Magen füllen, bevor es ins Bett geht. Wasser macht halt nicht wirklich satt! Mein kompletter Speiseplan sieht so aus:

  • 0.45 Uhr: 70 Gramm braune Champignons, 270 Gramm Rumpsteak vom Rind, 90 Gramm Feldsalat
  • 13.00 Uhr: 90 Gramm braune Champignons, 330 Gramm Querrippe vom Rind, 75 Gramm Sesam
  • 19.10 Uhr: 380 Gramm Äpfel “Sirius”, 350 Gramm Mispeln
  • 23.40 Uhr: 110 Gramm Karotten, 55 Gramm Haselnüsse (eingeweicht), 80 Gramm Zedernkerne, 80 Gramm Feldsalat

So sieht der heutige Tagesablauf aus: Mein Dienst im Fitnessstudio beginnt wie jeden Samstag um zehn Uhr, aber ich bin schon eine gute Stunde früher dort. Erst laufe bzw. gehe ich eine halbe Stunde auf dem Laufband (Steigung 15 %), anschließend mache ich einige Übungen auf der Vibrationsplatte und zum Abschluss des Trainingsprogramms Dehnungsübungen. Nach getaner Arbeit gehe ich einkaufen und am Nachmittag spazieren Guido und ich auf den Kapf. Eine Momentaufnahme:

Später am Abend bin ich ein zweites Mal im Fitnessstudio aktiv, dieses Mal als Reinigungs- und Ordnungskraft.

geschrieben von Susanne am 18. Januar 2019 um 18.45 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Krafttraining ohne Geräte, Zitate
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Im Internet stoße ich heute auf diesen Artikel: Ein neuer Speiseplan, der Menschen und die Erde rettet. Zitat:

Viel Gemüse, viele Nüsse, wenig Fleisch: Mit der richtigen Ernährung könnten wir als Menschheit Millionen Tote jährlich verhindern – und die Zerstörung des Planeten.

Der “richtige”, weil nachhaltige, tägliche Speiseplan soll etwas detaillierter folgendermaßen aussehen: 13 Gramm Ei, 50 Gramm Nüsse, 75 Gramm Hülsenfrüchte, 28 Gramm Fisch, 14 Gramm rotes Fleisch, 29 Gramm Hühnchen, 250 Gramm Milchprodukte, 232 Gramm Getreide und 500 Gramm Obst und Gemüse. Macht 1191 Gramm Lebensmittel pro Tag und pro Person. Zitat:

Dieser Speiseplan ist das Ergebnis einer groß angelegten Forschungsarbeit, deren Ergebnisse heute veröffentlicht wurden (The Lancet: Willet et al., 2019). 37 Forscherinnen und Forscher aus 16 Ländern entwarfen die sogenannte planetary health diet – planetary, weil sie die natürlichen Grenzen des Planeten berücksichtigt und für alle Menschen auf der Erde gelten soll; health, weil es eben nicht nur um den Planeten geht, sondern auch darum, Krankheiten wie Herzinfarkte und Diabetes, die durch falsche Ernährung wahrscheinlicher werden, vorzubeugen. Elf Millionen frühzeitige Tode könne die Diät so jährlich verhindern, sagen die Forscher.

Ein Speiseplan, der für alle Menschen auf Erden gelten soll? Nun ja, da fallen mir spontan diese Zeilen von Goethe ein:

Eines schickt sich nicht für alle.
Sehe jeder, wie er’s treibe,
sehe jeder, wo er bleibe,
und wer steht, daß er nicht falle!

Selbst jemandem, der noch nie etwas davon gehört hat, dass Menschen wie Tiere ihre Ernährung über den Instinkt regeln können, muss doch klar sein, dass es nicht funktionieren kann, allen Menschen denselben Speiseplan angedeihen zu lassen. Alter, Größe, Geschlecht, Lebensraum, Aktivitätsniveau und weitere Faktoren sind bei jedem Menschen unterschiedlich, beeinflussen aber den Lebenssmittelbedarf und damit den täglichen Speiseplan, der notwendig ist, um gesund zu bleiben bzw. zu werden. Was für den einen gesund ist, ist für den anderen krankmachend. So ist kaum anzunehmen, dass Völker, die traditionsgemäß keine Milchprodukte verzehren, auf einmal durch den “Genuss” von Milchprodukten gesunden.

Der Nutzen des vorgestellten Speiseplans für den Menschen ist also mehr als fraglich. Wie sieht es nun mit dem Nutzen für den Planeten Erde aus? Der darf ebenfalls angezweifelt werden, denn über die Ernährung hinaus haben die meisten Menschen zahlreiche weitere Bedürfnisse, die den Planeten Erde belasten: Je länger Menschen leben, desto höher ist daher die Belastung für die Erde. Es ist also für die Erde weitaus hilfreicher, wenn Menschen kürzer und nicht länger leben. Da wurde viel Geld in ein Forschungsprojekt investiert, das eigentlich für die Katz ist! Mein persönlicher Speiseplan vom heutigen Tag, den ich ohne Forschungsgelder, aber mit viel Genuss zusammenstelle:

  • 1.30 Uhr: 380 Gramm Äpfel “Sirius”, 320 Gramm Mispeln
  • 11.55 Uhr: 240 Gramm Querrippe und 40 Gramm Knochenmark vom Rind, 80 Gramm Sesam
  • 17.10 Uhr: 100 Gramm Karotten, 65 Gramm Haselnüsse (eingeweicht), 50 Gramm Zedernkerne

Mein gestriger Speiseplan war wohl etwas zu dürftig, denn ich wache um kurz vor halb zwei Uhr in der Nacht mit einem Hungergefühl auf. Während andere nicht mit vollem Magen schlafen können, kann ich nicht mit leerem Magen schlafen! Wahrscheinlich gibt es morgen ebenfalls eine nächtliche Mahlzeit, denn um 19.00 Uhr bin ich zu einem Geschäftsessen eingeladen. Geschäftsessen ist vielleicht nicht ganz passend, es wird für mich sicherlich ein Geschäftswassertrinken!

PS: Mein heutiges Bewegungsprogramm besteht aus einem morgendlichen Knast-Workout und einem Spaziergang von der Bergstation der Hochgratbahn zur Talstation. Ein paar Momentaufnahmen, beginnend mit der Ankunft an der Bergstation:

Blick auf die Allgäuer Hochalpen:

Der Seelekopf von der Bergstation aus gesehen:

Skivergnügen:

Mein Freundin, die alte Buche, im Winter: :herz:

geschrieben von Susanne am 17. Januar 2019 um 22.42 Uhr
Kategorie: Ernährung, Lebensmittelbeschaffung
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Am Vormittag lässt sich die Sonne kurz blicken, aber schon ab 13 Uhr sind neue Niederschläge vorhergesagt. Guido und ich brechen daher schon kurz nach meinem Dienst im Fitnessstudio zu einem Spaziergang rund um den Kapf auf. Der Blick über die schneebedeckten Weiden des Kapfs zum Hochgrat:

Von Süden her nähern sich dicke Wolken:

Die Besteigung des Kapfs ohne Skier und ohne Schneeschuhe ist bei den aktuellen Verhältnissen nicht ganz einfach. Mit jedem Schritt besteht die Gefahr, bis zum Knie im Schnee zu versinken. Auf dem Weg durch den Wald liegen zahlreiche, umgestürzte Bäume sowie abgebrochene Äste und es knackt immer wieder unheimlich:

Aber schließlich geht es bequem und sicher auf dem Premiumwinterwanderweg “Kapfwaldrunde” weiter:

Um 13.30 Uhr fängt es dann tatsächlich an zu regnen. Allerdings nur leicht, so dass wir eine viertel Stunde später relativ trocken unser Haus erreichen. Für mich geht es nach dem Spaziergang ins Bett. Es geht doch nichts über einen winterlichen Mittagsschlaf! Meine Mahlzeiten, heute gibt es Fisch statt Fleisch:

  • 18.00 Uhr: 250 Gramm Lachs, 210 Gramm frische Alge “Ramallo”
  • 22.00 Uhr: 840 Gramm Cherry-Tomaten

Orkos konnte diese Woche endlich wieder frische Algen “Ramallo” liefern. :daumen: Außerdem enthielt das Paket ein Päckchen mit 250 Gramm Zedernkernen. Mal schauen, ob sie so gut wie die von der Bioinsel sind.

geschrieben von Susanne am 16. Januar 2019 um 23.49 Uhr
Kategorie: Ernährung, Skitouren, Videos
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Nach getaner Arbeit und einem gehaltvollen Mittagessen starten Guido und ich um 13.45 Uhr bei Sonnenschein zu einer Skitour rund um den Hündle: Von der Talstation der Hündlebahn aus geht es zu Beginn über die Skipiste nach oben. Hier liegt die Bergstation hinter uns und wir haben freien Blick auf die Gipfelregion:

Vom Gipfel aus laufen wir über die Hochsiedel-Alpe zur Bergstation des Teufelslifts und fahren dort über die Piste ab. Von der Talstation des Lifts aus geht es über einen Waldweg mehr oder weniger sanft im Tiefschnee bergab:

Der Waldweg mündet auf einen Fahrweg, der zur Ochsenschwand-Alpe führt und leicht bergauf geht. Hier fellen wir auf und gleiten über gewalzten Untergrund weiter. Der Blick zurück zur Ochsenschwand-Alpe:

Zur Bärenschwand-Alpe steigen wir über schneebedeckte Weiden auf:

Mit der untergehenden Sonne im Rücken auf dem Weg, der von der Bärenschwand-Alpe zum Gipfel des Hündle führt:

Zum zweiten Mal am heutigen Tag liegt die Gipfelregion des Hündle vor uns:

Man sieht es dem Bild nicht an, aber hier oben weht wie so oft ein heftiger Wind. So schnell wie möglich fellen wir daher ab:

Ein letzter Blick auf den im Abendlicht rosa leuchtenden Alpsee, bevor wir zur Talstation der Hündlebahn abfahren:

Die Abfahrt über die menschenleere Piste ist wunderschön, im unteren Teil aufgrund der Steilheit aber auch ziemlich anspruchsvoll. Am Ende der Tour steht fest: Nicht nur Hochgrat und Imberg, sondern auch Hündle haben im Winter einiges an Abenteuern zu bieten. Ach ja, der Kapf natürlich auch! Das Video von unserer Tour am 6. Januar ist fertig:

Meine Mahlzeiten:

  • 7.30 Uhr: 480 Gramm Cherry-Tomaten
  • 11.45 Uhr: 240 Gramm Gramm Rumpsteak und 70 Gramm Fett vom Rind, 135 Gramm Sesam
  • 21.30 Uhr: 300 Gramm Rumpsteak und 40 Gramm Fett vom Rind, 50 Gramm Sesam

PS: Das ist heute unsere zweite Skitour rund um den Hündle, die erste fand am 6. Februar 2017 statt: Skitour rund um den Hündle.

PPS: Das Video von unserer heutigen Tour veröffentliche ich demnächst an dieser Stelle!