geschrieben von Susanne am 16. Februar 2020 um 22.58 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Wandern
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Vormittags schaue ich sowohl im Studio als auch im Garten nach dem Rechten. Während der Runde durch den Garten lasse ich mir als Vorspeise zum Mittagessen ein paar Wildkräuter schmecken. Am Nachmittag gibt es nochmals etwas Wildes: Hagebutten bilden eine willkommene Zwischenmahlzeit. Mein vollständiger Speiseplan:

  • 12.00 Uhr: Blätter beziehungsweise Stängel von Knoblauchsrauke, Vogelmiere und Löwenzahn
  • 12.50 bis 13.40 Uhr: 680 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Lamms
  • 17.00 Uhr: 25 Hagebutten
  • 19.10 Uhr: 390 Gramm Gemüsefenchel, 60 Gramm braune Champignons
  • 22.00 Uhr: 320 Gramm Querrippe vom Rind, 180 Gramm Romanasalat, 145 Gramm Sesam

Unsere über den Kapf, Hinterreute, die Skipisten von Hopfen, Vorderreute und Sinswang führende Sonntagswanderung:

Schneereste auf den Skipisten von Hopfen:

Frühlingsboten am Wegesrand:

PS: Morgen will ich erstmals in diesem Jahr gärtnerisch aktiv werden. Ich hoffe, das Wetter spielt mit. :sonne:

geschrieben von Susanne am 15. Februar 2020 um 23.11 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Milde Temperaturen und Sonnenschein lassen die Wildkräuter wachsen, so dass ich mir zu Beginn unserer heutigen Wanderung zahlreiche Gänseblümchenblüten, junge Triebe des Behaarten Schaumkrauts und junge Löwenzahnblätter schmecken lassen kann. Beim Gänseblümchenessen:

Ein paar Höhenmeter weiter oben ist dann aber auch schon wieder Schluss mit der Futterei:

Auf der Kalzhofener Höhe:

Hier treffen wir sogar auf eine Skitourengängerin. Ein paar Meter weiter traue ich meinen Augen nicht: Der Schnee ist über und über mit kleinen schwarzen Fuseln bedeckt:

Beim näheren Hinschauen stellt sich heraus, dass die kleinen Fusel hin und her springen. Wow, was sind denn das für merkwürdige Lebewesen? Guido kann mir die Frage sofort beantworten: Es sind Schneeflöhe. Das Internet liefert wenig später nähere Informationen: Schneeflöhe, in diesem Fall wahrscheinlich die Springschwanzart Ceratophysella sigillata, verlassen im Februar den schützenden Waldboden, schließen sich zu meterlangen Karawanen zusammen und gehen gemeinsam auf Nahrungssuche. Minustemperaturen können ihnen nichts anhaben, da sie in der Lage sind, Frostschutzsubstanzen herzustellen. Die Massenwanderung der Schneeflöhe ist nur kurze Zeit zu beobachten, dann ziehen sie sich wieder in den Erdboden zurück.

Ich betrachte es als Glücksfall, dieses Ereignis beobachten zu können und kann mich kaum vom Anblick der springenden Heerscharen trennen. Vertiefungen im Schnee sind teilweisse schwarz, so viele der kleinen Lebewesen versammeln sich hier:

Danke für dieses wunderbare Erlebnis. :herz: Meine Mahlzeiten:

  • 7.40 Uhr: 255 Gramm Mesokarp einer Zitronatzitrone
  • 12.30 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 100 Gramm Feldsalat
  • 13.50 Uhr: 570 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms, 100 Gramm Romanasalat
  • 18.45 Uhr: 430 Gramm Kohlrabis
  • 20.35 Uhr: 185 Gramm Karotten, 260 Gramm Romanasalat, 95 Gramm Zedernkerne

PS: Am Abend schauen Guido und ich den Film “The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben”:

geschrieben von Susanne am 14. Februar 2020 um 22.42 Uhr
Kategorie: Ernährung, Videos
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Meine Ernährung ist zurzeit ziemlich fleischlastig, allerdings sind meine Speisepläne bis auf Ausnahmen nie ausschließlich karnivor. So konnte ich Angelika, einer österreichischen Rohköstlerin, die vor ein paar Wochen im Auftrag der Galileo-Redaktion jemanden suchte, der sich ausschließlich rohkarnivor ernährte, nicht weiterhelfen. Die Galileo-Redaktion wurde schließlich mit Inger, einer in Deutschland lebenden, finnischen Rohköstlerin, einig. Das Ergebnis war Anfang Februar auf ProSieben und einige Tage später auch auf Youtube zu sehen:

Die Reaktionen auf die Reportage waren so beleidigend und grenzwertig, dass die Kommentarfunktion bei Youtube inzwischen deaktiviert wurde. Ingers Reaktion auf die Kommentare ist zu bewundern: “Kann es verstehen, weil Menschen es nicht so kennen.” Die meisten Menschen kennen das Essen von rohem Fleisch beziehungsweise rohen tierischen Lebensmitteln nicht, das stimmt. Sie wollen es auch gar nicht kennenlernen, denn es ist ja ekelig. Und da sie nichts über die Funktion des Ekels wissen, wird sich daran auch in Zukunft nicht viel ändern. Eigentlich schade, aber so ist es halt. Dabei sind rohe tierische Lebensmittel, vorausgesetzt man hat Bedarf, ein Hochgenuss. :sonne: Mein heutiger Speiseplan:

  • 12.30 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale, 190 Gramm Fleisch einer Putenkeule, 70 Gramm Feldsalat
  • 16.55 Uhr: 115 Gramm Mesokarp der Zitronatzitrone
  • 18.20 Uhr: 175 Gramm Kohlrabi
  • 19.50 Uhr: 610 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms, 230 Gramm Gemüsefenchel

Ich wage mich also tatsächlich noch einmal an das Putenfleisch heran: Ich esse heute nur vom Fleisch von der Innenseite der Keule und das schmeckt wie gestern mild und durchaus lecker.

PS: An körperlichen Aktivitäten stehen neben einem morgendlichen Krafttraining zwei Spazierrunden auf dem Programm.

geschrieben von Susanne am 13. Februar 2020 um 23.53 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Ich kaufe heute beim Immenstädter Metzger nicht nur Rippenbögen vom Lamm, Markknochen und Querrippe vom Rind, sondern auch ein Stück Putenkeule:

Kurz nach meiner Heimkehr wage ich mich an eine Testmahlzeit: Geruch und Geschmack des Fleisches sind unauffällig beziehungsweise mild. Die Haut und das darunter liegende Fettgewebe schmecken jedoch so merkwürdig, dass ich beides ausspucke und mir der Appetit zum Weiteressen vergeht. So bleibt es bei einer recht kleinen Portion von 70 Gramm Fleisch. Ob ich mich nochmals an die Keule heranwage, bleibt abzuwarten. Sehr gut schmeckt dagegen das Fleisch vom Lamm, das ich nachmittags genieße. Der Mahlzeitenüberblick:

  • 13.30 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 70 Gramm Fleisch einer Putenkeule
  • 17.05 bis 17.55 Uhr: 505 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms
  • 22.10 Uhr: 145 Gramm Sesam, 470 Gramm Gemüsefenchel

Der Sesam ist wie das Lammfleisch ein Hochgenuss. :sonne:

geschrieben von Susanne am 12. Februar 2020 um 23.59 Uhr
Kategorie: Ernährung
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In der Hoffnung, dass ich heute neue Früchte kaufen kann, esse ich zum Frühstück das letzte Stück Zitronatzitrone. Quelle dieser in Deutschland selten erhältlichen Zitrusfrucht war letzten Mittwoch ein kleiner Stand an der Talstation der Hündlebahn. Am Freitag suchte ich den Stand vergeblich, wahrscheinlich ist er nur Mittwochs vor Ort. Meine Vermutung bestätigt sich, der Weg ist dieses Mal nicht umsonst:

Eine Kiste mit den Zitronatzitronen, etwa vier Kilogramm der Früchte befinden sich zum Zeitpunkt der Aufnahme schon in meinem Rucksack:

Nach dem Einkauf fahren Guido und ich mit der Bahn nach oben und wandern über den Hündle, die Bärenschwand-Alpe und Buchenegg wieder zurück nach Oberstaufen. Auf dem Hündle leistet Sabine ganze Arbeit und bläst uns Wind und Schnee um die Ohren:

Der Blick Richtung Alpsee:

Auf dem Weg zur Bärenschwand-Alpe, im Hintergrund sind Hochgrat und Seelekopf zu erahnen:

Eine Birke am Wegesrand:

Der Wanderweg zwischen Bärenschwand-Alpe und Buchenegg:

Zurück zu Hause lasse ich mir die Hälfte einer der heute erstandenen Zitronatzitronen schmecken:

So sieht mein vollständiger Speiseplan aus:

  • 8.10 Uhr: 150 Gramm Fruchtfleisch und Mesokarp einer Zitronatzitrone
  • 11.45 Uhr: 265 Gramm Lachs, 140 Gramm frische Alge “Ramallo”, 230 Gramm Gemüsefenchel
  • 17.10 Uhr: 20 Gramm Fruchtfleisch und 70 Gramm Mesokarp einer Zitronatzitrone
  • 23.35 Uhr: 7 Gramm Eierschale, 270 Gramm Fleisch und 95 Gramm Knochenmark vom Rind, 160 Gramm Romanasalat

Mein Sportprogramm besteht aus einer morgendlichen Kraft- und einer abendlichen Ausdauertrainingseinheit: In 46 Minuten laufe ich auf dem Stufenlaufband 3500 Treppen. Das entspricht 1050 Höhenmetern.