geschrieben von Susanne am 16. September 2022 um 21.20 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit
(0) Kommentare
   
   
   

Ab und zu regnet es, ab und zu scheint die Sonne. So sieht das Wetter den ganzen Tag über aus. Auch während unseres nachmittäglichen Spaziergangs. Hier regnet es gerade:

Rund um die Schmittner Alp herrscht zurzeit reger Betrieb: Die Tiere der Alp Afiein sind schon ein Stück nach unten gekommen und bevölkern Wald und Wiesen:

Eine Wolkenlücke zaubert das Stück eines Regenbogens herbei:

Ein letzter Blick auf den Muchetta, bevor wir uns auf den Abstieg machen:

Meine Mahlzeiten:

  • 8.30 Uhr: 680 Gramm Melone „Galia“
  • 10.45 Uhr: 680 Gramm Trauben „Lavallée“
  • 13.50 Uhr: 240 Gramm Romanasalat, 110 Gramm braune Champignons, 135 Gramm Avocado „Hass“
  • 19.55 Uhr: 490 Gramm Birnen „Williams Christ“, 620 Gramm Bananen „Cavendish“, 145 Gramm Datteln „Medjool“

PS: Um meine Bronchien zu beruhigen, mache ich mittlerweile morgens und abends Dampfbäder mit isotonischen Meersalzlösungen. Allerdings habe ich nicht das Gefühl, dass sie groß helfen.

geschrieben von Susanne am 15. September 2022 um 20.56 Uhr
Kategorie: Ernährung
(0) Kommentare
   
   
   

Dem Ruhetag mit Yoga-Einheiten folgt ein ruhiger Arbeitstag im Dorfladen. Wobei das Nichtstun fast anstrengender ist, als das Erklimmen eines Gipfels. :aetsch: Meine Mahlzeiten:

  • 10.15 Uhr: 790 Gramm Trauben „Uva Italia“
  • 12.20 Uhr: 380 Gramm dunkle Feigen, 540 Gramm Bananen „Cavendish
  • 19.45 Uhr: 110 Gramm Romanasalat, 330 Gramm Zucchini, 40 Gramm Zwiebel, 190 Gramm rote Spitzpaprika, 380 Gramm Rispen-Tomaten, 180 Gramm Avocado „Hass“

Die Feigen sind weiterhin kein großer Genuss. Sie werden viel zu unreif geerntet und reifen nicht wirklich nach. Ich liebe Feigen, aber auf die zurzeit erhältliche Qualität kann ich gerne verzichten.

geschrieben von Susanne am 14. September 2022 um 21.56 Uhr
Kategorie: Ernährung
(0) Kommentare
   
   
   

Das Wetter ist zwar besser als vorhergesagt, aber wir bleiben heute trotzdem zu Hause: Ich brauche nach den beiden für mich doch recht anstrengenden Touren einen Ruhetag. Nun ja, ein Ruhetag ist es dann eigentlich doch nicht, statt zu wandern und Berge zu erklimmen, absolviere ich drei einstündige Yoga-Einheiten. Zwischendurch erledige ich Hausarbeit und führe mein Tagebuch nach. Und die Nahrungsaufnahme kommt natürlich auch nicht zu kurz:

  • 9.50 Uhr: 200 Gramm Papaya
  • 14.05 Uhr: 640 Gramm Trauben „Lavallée“
  • 17.00 bis 18.00 Uhr: 1 Liter Karotten-, Orangensaft
  • 21.20 Uhr: 20 Gramm Petersilie, 370 Gramm Karotten, 200 Gramm Zucchini, 230 Gramm Zuckermais, 140 Gramm Avocado „Hass“

Wenn ich kein fettes Fleisch esse, brauche ich Avocados als Fettquelle. Allerdings versuche ich, es bei einer zu belassen, siehe auch den Tagebucheintrag vom 25. April: Spannende Überlegungen. Wadenkrämpfe treten nach dem Verzehr einer Avocado bisher nicht auf. :erleichtert:

geschrieben von Susanne am 13. September 2022 um 21.40 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
(0) Kommentare
   
   
   

Abgesehen von etwas müden Beinen verspüre ich am Morgen keinerlei Nachwirkungen von der gestrigen Tour. Sowohl der Auf- als auch der Abstieg boten keinerlei Probleme für das Knie, das ich mir vor gut einem Monat verletzt hatte. Ich betrachte es als genesen. :daumen: Ich bin daher sehr motiviert, mich heute endlich wieder auf einen Dreitausender zu wagen. Nach einigem Hin und Her entscheiden wir uns schlussendlich für den 3044 Meter hohen Piz Murtera. Laut Tourenberichten liegt die Schwierigkeit für die Besteigung dieses Gipfels bei T4, sollte also gut für mich machbar sein.

Startpunkt der Wanderung ist wie bei der Tour durch das Val Fless zu den Jöriseen die Haltestelle Susch, Röven. An der Alp Fless Dadoura wandern wir aber nicht durch Val Fless weiter, sondern sondern folgen ein paar hundert Meter dem nach Murtera führenden Wanderweg. Danach geht es weglos Richtung Norden weiter. Als Orientierung nutzen wir die GPX-Daten eines anderen Tourengehers. Der weglose Aufstieg über die Plan da l’Holm ist ziemlich mühsam, da er über Heidelbeer-, Wachholder- und Alpenrosenstauden führt:

Ich bin froh, als mit zunehmender Höhe die Stauden merklich kleiner und damit leichter zu be- bzw. umgehen sind. Kurzes Innehalten und Zurückblicken auf das Val Grialetsch und das Flüela Schwarzhorn:

Der Blick hinunter ins Val Fless:

Der Piz Murtera, noch in weiter Ferne:

Je näher wir kommen, desto mehr gleicht der Gipfel einem Trümmerfeld:

Ich empfinde den Aufstieg als sehr anstrengend und bin über jeden Augenblick, den ich pausieren kann, froh. So wie hier, als Guido die Drohne fliegen lässt:

Bilder mache ich während der letzten Höhenmeter so gut wie keine, ich brauche meine ganze Kraft, um nach oben zu kommen. Aber Guido filmt die Tour und da wird es genug spannende Aufnahmen geben! Hier sind wir in Gipfelnähe und schauen Richtung Südosten, der schneebedeckte Gipfel im Hintergrund ist der Ortler:

Die letzten Höhenmeter geht es noch einmal über Schutt nach oben, dann ist es endlich geschafft, wir stehen auf dem Gipfel des Piz Murteras. :feier: Der Gipfel selbst ist unspektakulär, bietet aber eine grandiose Aussicht auf den Ortler, die Bernina-Alpen, Gipfel der Albula-Alpen sowie des Oberhalbsteins und im Norden sind sogar die Churfirsten zu erkennen. Besonders beeindruckend ist der mächtige, im Nordosten liegende Piz Linard:

Ein im Norden liegender Vorgipfel, im Hintergrund sind das Vordere und Hintere Plattenhorn zu sehen:

Lange können wir das Gipfel-Panorama nicht genießen, denn der Aufstieg hat länger gedauert als geplant und wir wollen den letzten Bus, der uns aus dem Tal herausbringt, nicht verpassen. Über Schutt und Geröll ging es hinauf, über Schutt und Geröll geht es hinunter:

Aber beim Abstieg ist es nicht weiter tragisch, dass der halbe Berg mit hinunterrutscht, im Gegenteil, so kommt man schneller nach unten! Wir steigen jedoch nicht über die Aufstiegsroute, sondern über die Westflanke ab. Diese Route wird im SAC-Führer auch als Aufstiegsroute empfohlen. Ein Blick zurück in die Westflanke:

Normalerweise geht es bergab immer einfacher als bergauf, aber heute empfinde ich auch den Abstieg als sehr mühsam. Das Tempo, das Guido vorgibt, kann ich nicht halten: Er läuft leichtfüßig Richtung Tal, während ich mich regelrecht vorwärts quäle. Zudem bricht mir beim Balancieren über Blockgeröll einer meiner Stöcke ab. Allein irgendwo im Nirgendwo, körperlich erschöpft und kaum mehr Wasser, fast hätte ich mich Fallenlassen und auf bessere Zeiten gewartet. Nun ja, diese wären mit Sicherheit heute nicht mehr gekommen. :updown: Also mache ich das, was ich immer mache, wenn ich mich motivieren will, weiterzumachen: Ich denke an Beppo Straßenkehrer. Und siehe da, auf einmal kommt nicht nur Guido wieder in Sicht, sondern auch ein Pfad. Über den Pfad absteigend kann ich an Tempo zulegen und so laufen wir nicht mehr Gefahr, den letzten Bus zu verpassen. Es bleibt sogar Zeit, meine hohen Bergschuhe aus und meine Halbschuhe anzuziehen. :erleichtert: Meine Füße danken es mir, indem sie mich flott weitertragen! Hier sind wir auf dem Weg durchs Val Fless zurück zur Alp Fless Dadoura:

Am Aua da Fless kann ich zudem meine Wasservorräte auffüllen und nach einem kräftigen Schluck kalten Wassers fühle ich mich wieder topfit. :muskeln: Die Tour hat also schlussendlich ein Happy-End. :sonne: Hier ist sie in der Übersicht zu sehen:

Mein Fazit: Der Piz Murtera ist ein im Prinzip einfach zu besteigender Dreitausender, der eine tolles Gipfelpanorama bietet. Aber er will erobert werden, das ist jedenfalls mein Gefühl. Die gestrige Tour noch in den Beinen, war es für mich jedenfalls eine eher abenteuerliche als genussreiche Tour. Meine Mahlzeiten:

  • 9.15 Uhr: 460 Gramm Bananen „Cavendish“, 370 Gramm dunkle Feigen
  • 21.05 Uhr: 180 Gramm Krachsalat, 200 Gramm Zuckermais, 105 Gramm roter Spitzpaprika, 360 Gramm Cherry-Tomaten, 40 Gramm Zwiebel, 200 Gramm Avocados „Hass“

PS: Der Husten begleitet mich weiterhin, aber wenn ich kein Fleisch esse, kommt es wenigstens nicht zu Anfällen.

geschrieben von Susanne am 12. September 2022 um 22.46 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
(0) Kommentare
   
   
   

Bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel starten wir heute den zweiten Versuch, das Pischahorn zu erklimmen. Start ist heute aber nicht wie vor drei Tagen Tschuggen, sondern die Talstation der Pischabahn. Bis hinauf nach Pischa sind ab hier ein paar Höhenmeter mehr zu überwinden, aber diese fallen bei der Gesamtzahl an Höhenmetern kaum ins Gewicht. Der Blick zu Beginn des Aufstiegs über Höfi Richtung Davos:

Heute können wir während des Aufstiegs nach Pischa wesentlich mehr von der Landschaft erkennen als beim letzten Mal. :froehlich: Und Pischa liegt nicht in den Wolken, sondern im Sonnenschein:

Der weitere Weg von Pischa hinauf zum Pischahorn ist weiß-rot-weiß markiert und angenehm zu gehen. So können wir die Landschaft um uns herum intensiv genießen. :sonne: Der Blick zurück zur Bergstation der Pischbahn, rechter Hand liegt der Pischgrat und der schneebedeckte Gipfel im Hintergrund ist der Tödi:

Hier geht der Blick Richtung Prättigau:

Unser Gipfelziel rückt näher:

Hier queren wir Verborgen Pischa:

Ein Blick auf die Pischaseen:

Die letzten Höhenmeter geht es über einen Schutthang hinauf:

Ein Blick zurück auf den Aufstiegsweg:

Ankunft am mit 2980 Metern höchsten Punkt des Pischahorns:

Über den Gipfelgrat erreicht man den zweithöchsten, mit einem Wegweiser versehenen Punkt:

Die Aussicht von hier oben ist phänomenal. So kann man Richtung Nordosten sogar die Zugspitze sehen:

Der Osten mit den Plattenhörnern und Piz Linard:

Mehr Bilder vom Panorama gibt es heute nicht bzw. sind in dem demnächst erscheinenden Video zu sehen! Der Beginn des Abstiegs führt über den Nordwestgrat:

Der Blick zurück auf den in der Nordflanke des Pischahorns liegenden Rest des Hafentälligletschers:

Ein kleiner Bergsee am Wegesrand:

Wir bereuen es nicht, den langen Abstiegsweg über das Mönchalptal gewählt zu haben, denn die Landschaft ist hier einfach wunderschön. :sonne: Hier sieht man sehr gut einen Teil des langen Wegs:

Je tiefer wir kommen, desto bunter wird die Vegetation. Dies ist vor allem den Heidelbeersträuchern zu verdanken, die entlang des Weges wachsen:

Knapp sieben Stunden nach Beginn unserer Tour erreichen wir den Bahnhof von Davos Laret. Die Tour in der Übersicht:

Fazit der Tour: Das Pischorn ist ein schöner, leicht zu besteigender Gipfel. Der Abstieg übers Mönchalptal ist zwar lang, aber vor allem im Herbst, wenn die Heidelbeeren reif sind, sehr zu empfehlen! Für uns war der zweite Versuch, das Pischahorn zu besteigen, daher ein vollen Erfolg. :sonne: Meine Mahlzeiten:

  • 9.20 Uhr: 320 Gramm Birnen „Williams Christ“, 450 Gramm Bananen „Cavendish“, 50 Gramm Datteln „Medjool“
  • 21.15 Uhr: 280 Gramm Bio-Lachs, 5 Gramm Algen „Nori“ (getrocknet), 280 Gramm Cherry-Tomaten, 190 Gramm Krachsalat, 180 Gramm Avocado „Hass“

Hinzu kommen etwa 200 Gramm wilde Heidelbeeren. :hmmm: