geschrieben von Susanne am 5. August 2020 um 23.21 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern, Wildpflanzen
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Dies ist der zweite Tagebucheintrag, den ich während der Sommerpause mit der Öffentlichekit teilen möchte: “Bin mal kurz im Wald, um tief durchzuatmen”. Dies kann man auf einem Hinweisschild am Rande des Lenzer Waldgebiets lesen:

Guido und ich atmen heute gleich zweimal tief durch, das erste Mal vormittags, als wir durch den Wald zum Aussichtspunkt Crap la Tretscha spazieren. Die am Morgen noch mit Neuschnee gekrönte Gipfelregion des Lenzer Horns:

Ein am Wegesrand wachsendes Echtes Labkraut:

Es ist schön anzusehen, aber für den Gaumen eher weniger zu empfehlen. Ganz anders sieht es geschmacklich bei den Felsenbirnen aus:

Diese sind ein Hochgenuss. :sonne: Am späten Nachmittag sind wir ein zweites Mal unterwegs: Wir wandern über die Wald- bzw. Baumgrenze hinaus bis nach Scasaluir:

Hier ist der Gebiet, das wir durchwandern, auf einem Ausschnitt der Schweizer topographischen Karte zu sehen:

Die Streckenlänge beträgt hin und zurück 9,5 Kilometer, bis Scasaluir sind rund 900 Höhenmeter zu überwinden. Für uns sind es weit über 100 Höhenmeter mehr, da wir über Scasaluir hinaus wandern. Drei der zahlreichen am Wegesrand wachsenden Blumen, eine Skabiose mit drei Bluttröpfchen, Schmetterlingen aus der Familie der Widderchen, eine Skabiose mit mir unbekannten Faltern in trauter Zweisamkeit und eine Prachtnelke:

Kurz unterhalb der Hochebene von Scasaluir:

Scasaluir und der Westgrat des Piz Linards, auf dem ein von Guido im September 2019 errichteter Steinmann steht:

Hier lädt klare Bergluft zum Durchatmen ein. :sonne: Auf den oberen Flächen von Scasaluir wachsen wie im letzten Jahr zahlreiche Edelweiße:

Ein durchs Gras kriechender Alpensalamander:

Auf etwa 2400 Metern, hinter mir liegt das Lenzer Horn:

Vom Lenzer Horn hinunterziehende, stark zerklüftete Felsformationen:

Auch mit Lupe ist es auf dem Bild nicht besonders gut zu erkennen, aber hier springt ein Rudel Steinböcke über die Felsen:

Ein zweites Rudel ist weiter westlich unterwegs. Es ist faszinierend zu beobachten, mit welcher Sicherheit sich die Tier durch das unwegsame Gelände bewegen. Der Blick von Scasaluir auf das mittlerweile schon im Schatten liegende Lenz:

Der Weg über die Grasflächen von Scasaluir mit Blick auf die Bergüner Stöcke:

Ein letzter Blick auf den Brunnen von Scasaluir:

Sonnenuntergang:

Körperlich müde, aber geistig und emotional voller Energie und Zuversicht kehren wir vier Stunden nach Beginn unserer Wanderung zurück ins Basislager. :sonne: Das gibt es heute bei mir zum Essen:

  • 11.00 Uhr: einige wilde Himbeeren, etwa 50 Felsenbirnen
  • 15.25 Uhr: 980 Gramm gelbe Honigmelone
  • 22.50 Uhr: 60 Gramm braune Champignons, 470 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Zickleins, 260 Gramm Eisbergsalat

PS: Morgen geht es wieder zurück nach Oberstaufen.

geschrieben von Susanne am 4. August 2020 um 22.36 Uhr
Kategorie: Ernährung, Tierbotschaften
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geschrieben von Susanne am 3. August 2020 um 23.52 Uhr
Kategorie: Ernährung
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geschrieben von Susanne am 2. August 2020 um 22.30 Uhr
Kategorie: Ernährung
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In der Nacht regnet es und die Temperaturen sinken auf 18 °C. Tagsüber ist es zwar weiterhin bewölkt, aber bis gegen 17 Uhr bleibt es bei angenehmen 20 °C trocken. Es herrscht also perfektes Wetter für eine Wanderung über die Salmaser Höhe. Bilder von der Landschaft gab es in der Vergangenheit schon genug, heute konzentriere ich mich auf das, was zu meinen Füßen liegt und fotografiere Wildblumen und ihre Besucher:

Flockenblume mit Biene:

Wilder Dost mit Kaisermantel:

Ackerdistel mit Hummel:

Witwenblume mit Blutströpfchen:

Wilder Dost mit Mohrfenfalter und Biene:

Witwenblume mit einem unbekannten Schmetterling:

Wilde Möhre mit Fleischfliege:

Wilde Möhre mit Schwebfliege:

Rotklee mit unbekannter Fliege:

Vogelwicke mit Hummel:

Zu guter Letzt ein Bild mit nicht ganz wilden Wildblumen:

Hier wurde eine Wildblumenmischung aus dem Gartenmarkt ausgesät. Fünf Stunden sind Guido und ich draußen unterwegs und kaum betreten wir unser Haus, beginnt es zu regnen. Die Pflanzenwelt freut sich sicherlich über das kühle Nass von oben, die Insekten wohl eher weniger. Mein heutiger Speiseplan sieht so ähnlich aus wie der gestrige:

  • 12.00 Uhr: 260 Gramm Wasser einer Kokosnuss
  • 17.45 Uhr: 1130 Gramm Wassermelone
  • 21.50 Uhr: 290 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Zickleins, 210 Gramm Eisbergsalat

PS: Eigentlich macht der öffentliche Bereich des Tagebuchs noch Sommerpause, aber das bunte Stelldichein der Insekten möchte ich der Öffentlichkeit nicht vorenthalten. :sonne:

geschrieben von Susanne am 1. August 2020 um 23.30 Uhr
Kategorie: Ernährung
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