geschrieben von Susanne am 13. Oktober 2018 um 23.53 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Vormittags arbeite ich im Fitnessstudio, nachmittags bin ich heute im Garten aktiv: Der Rasen muss ein letztes Mal in diesem Jahr gemäht, Laub zusammengekehrt und Beete winterfest gemacht werden. Dank des sonnigen Herbstwetters sind immer noch zahlreiche Blumen zu bewundern. Eines der Wildblumenbeete:

Tagetesblüten, gefüllt und ungefüllt:

Ringelblumenblüten, gefüllt und ungefüllt:

Kosmeen in Rosa und Weiß:

Eisenhut:

Rosa und gelbe Rosen:

Gelbe Kapuzinerkresse:

Eine Blüte der Mauretanischen Malve:

Bei diesen drei Blüten weiß ich nicht, um welche Pflanzen es sich handelt. Wer sie kennt, kann mir gerne einen Kommentar hinterlassen:

Aufgrund der Gartenarbeit und diverser anderer Tätigkeiten kommen wir heute erst nach Einbruch der Dunkelheit dazu, eine Spazierrunde zu gehen. Aber unter Sternenhimmel spazierenzugehen ist ja auch etwas Wunderschönes. :stern: Mein heutiger Speiseplan sieht so aus:

  • 8.30 Uhr: 520 Gramm Trauben „Sultana“
  • 12.50 bis 13.30 Uhr: 160 Gramm Kaki, 120 Gramm Karotten, 110 Gramm Haselnüsse
  • 18.00 Uhr: 1010 Gramm Trauben „Sultana“
  • 22.40 bis 23.30 Uhr: 140 Gramm braune Champignons, 180 Gramm Herz und 110 Gramm Brust vom Lamm, 80 Gramm Feldsalat, 120 Gramm Eisbergsalat

Auf Lammleber habe ich heute keine Lust, aber die zweite Hälfte vom Herz schmeckt wieder sehr, sehr gut.

Nachtrag vom 14. Oktober: Die Blütenkrone in Violett, Weiß und Gelb gehört der Dreifarbigen Winde. Danke für diesen Hinweis!

Nachtrag vom 16. Oktober: Die rote Blüte gehört zum Roten Lein, die gelbe zum Rotbraunen Sonnenhut. Vielen Dank für diese Hinweise!

geschrieben von Susanne am 12. Oktober 2018 um 23.57 Uhr
Kategorie: Ernährung, Sport, Wandern in Österreich
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Im Fitnessstudio steht seit gestern ein neuer Beweglichkeitszirkel:

Die neuen Geräte sind um einiges kleiner als die alten und passen daher meiner Meinung nach wesentlich besser in unser kleines Studio. Jetzt ist sogar genug Platz für eine Vibrationsplatte, eine weitere Neuerwerbung. Diese muss allerdings erst noch angeschlossen werden. Mir fehlt am Vormittag die Zeit dazu, aber vielleicht schafft es ja der Kollege von der Spätschicht.

Nach meinem Dienst besorge ich mir auf dem Oberstaufner Wochenmarkt eine Kiste mit Trauben „Sultana“. Ich habe nämlich festgestellt, dass mein Bedarf an dunklen Trauben zurzeit gleich Null ist, aber die hellen mag ich immer noch ganz gerne. Fast ein Kilogramm dieser Trauben gibt es zum Mittagessen, anschließend will ich in den Garten. Aus diesem Plan wird allerdings nichts: Guido schlägt nämlich vor, heute noch einmal nach Baad zu fahren. Es soll auf die Unspitze gehen, jedoch nicht über den Westgrat, meinen gestrigen Weg, sondern über den Ostgrat. Eigentlich hatte ich nicht vor, diesen Gipfel so schnell wieder zu besuchen, aber bei so einem Abenteuer kann ich Guido natürlich nicht alleine lassen!

Um 15.15 Uhr starten wir also erneut vom Wanderparkplatz in Baad aus zu einer Tour. Anfangs geht es über einen normalen Wanderweg hinauf zur Mittleren Spital-Alpe. Von der Alpe aus es geht weglos erst mäßig steil, dann immer steiler werdend hinauf zum Ostgrat. Mit zunehmender Steilheit wird der Einsatz der Hände fast zu einem Muss. Ich fühle mich auf jeden Fall besser, wenn ich mit den Händen Kontakt mit Mutter Erde habe. Je höher wir kommen, desto trockener wird das Gras. Ich kann heute also das goldgelbe Gras der Unspitze nicht nur von weitem bewundern, sondern stehe mittendrin:

Auf dem Ostgrat geht es auf einer schmaler Pfadspur weiter:

Im Hintergrund sind auf der linken Bildseite der Elfer- und der Zwölferkopf, in der Bildmitte der Bärenkopf und rechts Kleiner und Großer Widderstein zu sehen. Kurz unterhalb des Gipfels müssen wir ein letztes Mal die Hände zu Hilfe nehmen und dann liegt er auch schon vor uns, der Gipfel:

Das hätte ich mir gestern nicht träumen lassen, das ich heute schon wieder hier oben stehe! Nach dem Eintrag ins Gipfelbuch geht es über den Westgrat zur Oberen Spital-Alpe. Heute fühlt sich der Abstieg schon sehr viel besser an als gestern:

Übung macht halt den Meister! Die Schlüsselstelle des Ostgrats, hier kommen die Hände wieder zum Einsatz:

Vorsicht ist hier nicht nur wegen der Ausgesetztheit des Geländes geboten, der Fels ist außerdem ziemlich brüchig. Der weitere Abstieg zur Oberen Spital-Alpe ist dagegen der reinste Spaziergang. Von der Oberen Spital-Alpe aus nehmen wir heute den Weg über die Mittlere Spital-Alpe zurück nach Baad, das hier zu unseren Füßen liegt:

Nach drei Stunden und fünfzehn Minuten sind wir wieder zurück am Parkplatz. Laut der App MapOut beträgt die Streckenlänge für diese Tour knapp acht Kilometer. Dabei müssen 670 Höhenmeter überwunden werden:

Die Überschreitung der Unspitze von Baad aus ist also eine nette, kleine Tour für den Nachmittag! So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 8.30 Uhr: 320 Gramm Trauben „Moscatel“
  • 12.15 Uhr: 980 Gramm Trauben „Sultana“
  • 20.20 Uhr: 490 Gramm Trauben „Sultana“
  • 23.30 Uhr: 110 Gramm Leber, 120 Gramm Herz und 100 Gramm Bauchlappen vom Lamm, 80 Gramm Feldsalat, 40 Gramm Lauch

Die Leber vom Lamm sperrt schon nach 110 Gramm. Portionen von 500 Gramm wie ich sie nach meiner veganen Rohkostzeit essen konnte, gehören wohl dauerhaft der Vergangenheit an.

geschrieben von Susanne am 11. Oktober 2018 um 23.46 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wandern in Österreich
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Heute fahren Guido und ich sehr früh, nämlich schon um 5.45 Uhr, mit dem Auto nach Baad im Kleinwalsertal. Guido will von dort aus mit einem Seilpartner die alte Südwestwand des Großen Widdersteins erklimmen. Dieses Projekt ist für mich zu anspruchsvoll, aber in den frühen Morgenstunden in den Bergen unterwegs sein zu können, reizt mich schon. Deshalb fahre ich mit und begebe mich allein auf eine Gratwanderung vom Walmendinger Horn zum Hochstarzel. Start ist um 6.50 Uhr vom Wanderparkplatz in Baad aus und so kann ich den Beginn des Tages auf dem Aufstieg zum Walmendinger Horn genießen. Die ersten Sonnenstrahlen erreichen den Muttelbergkopf und das Ochsenhöfer Köpfle, zwei Gipfel, die ich während meiner Gratwanderung überschreiten werde:

Das Gipfelkreuz des Walmendinger Horns im Licht der Morgensonne:

Da die Bahn so früh am Morgen noch nicht fährt, es ist 8.10 Uhr, als ich den Gipfel erreiche, stehe ich ganz allein dort oben. Ich will nicht wissen, wie es hier um die Mittagszeit aussieht! Vom Walmendinger Horn aus laufe ich weiter zum Muttelbergkopf:

Auf einem Wegweiser steht, dass dieser Weg nur für Geübte geeignet sei. Nun ja, es gibt ein paar Stellen, bei denen man die Hände beim Überklettern von Felsen zu Hilfe nehmen muss. Aber auch nur, wenn die Beine zu kurz sind! Der Weg ist meiner Meinung nach daher auch für weniger Geübte geeignet. Der weitere Gratverlauf zum Ochsenhöfer Köpfle:

Wegeinfassung mit Blaubeersträuchern:

Der Blick auf den Hohen Ifen von der Ochsenhöferscharte aus, dem Übergang zwischen Ochsenhöfer Köpfle und Grünhorn:

Der vierte Gipfel auf meiner Gratwanderung, das Grünhorn:

Der Weg vom Grünhorn zum Hochstarzel:

Der Weg hinauf zum Hochstarzel ist für mich enttäuschend. Laut Tourenbeschreibungen soll dort hinauf nämlich ein Klettersteig führen, aber das, was ich hier vorfinde, hat mit einem Klettersteig eigentlich nichts zu tun:

Aber egal, die Landschaft um mich herum lässt mich die Enttäuschung schnell vergessen und außerdem gibt es ja einen anderen Gipfel, der einen etwas spannenderen Aufstieg verspricht, die Unspitze, hier vom Derrenjoch aus gesehen:

Der offizielle Wanderweg hört an der am Fuße der Unspitze liegenden Oberen Spital-Alpe auf. Der erste Teil des Aufstiegs erfolgt also weglos über die Weiden der Alpe. Erst als ich den Grat erreiche, stoße ich auf Pfadspuren, die immer dem Grat entlang zum Gipfel führen:

So ganz geheuer ist mir der Aufstieg über den Grat an manchen Stellen nicht, aber umkehren möchte ich auch nicht. Also arbeite ich mich Meter für Meter weiter Richtung Gipfel vor:

Und dann habe ich es geschafft:

Dieses Bild mache ich mit Selbstauslöser, die Kamera liegt dabei auf meinem Rucksack. Der Gipfel im Hintergrund ist übrigens der Große Widderstein, auf dem Guido mit seinem Seilpartner herumturnt. Der Abstieg über den Grat ist dann noch unheimlicher als der Aufstieg, aber schließlich stehe ich doch gesund und munter wieder an der Oberen Spital-Alpe:

Von der Alpe führt zwar ein direkter Weg hinunter nach Baad, aber ich laufe zurück zum Derrenjoch und steige über das Derrental ab:

Wunderschön herbstlich ist es hier:

Hinter einem namenlosen Gipfel taucht die Unspitze auf, deren Hänge auf dieser Seite intensiv gelb im Sonnenlicht leuchten:

Der namenlose Gipfel links, der Hochstarzel in der Mitte und rechts die Unspitze:

Um 12.50 Uhr tauchen die ersten Häuser von Baad wieder auf:

Kurze Zeit später erreiche ich den Ausgangspunkt meiner Wanderung, den Wanderparkplatz. In gut fünf Stunden habe ich 20 Kilometer und 1600 Höhenmeter zurückgelegt:

Von Guido erreicht mich kurz nach meiner Ankunft am Parkplatz eine SMS: Die Seilschaft ist glücklich am Gipfel angekommen! So kann ich es mir beruhigt auf einer Wiese am Dorfrand gemütlich machen und mich dem Lernstoff für die B-Lizenz-Prüfung widmen. Immer wenn ich ein Kapitel beende, stehe ich auf und laufe eine Runde. Das kann ich mir eigentlich auch für zu Hause angewöhnen! Auf meiner vierten Runde kommen mir Guido und sein Seilpartner entgegen. Da gibt es erst einmal einiges zu erzählen, bevor wir uns schließlich auf den Heimweg machen. So sieht mein Speiseplan heute aus:

  • 5.15 Uhr: etwa 620 Gramm Trauben „Moscatel“
  • 13.00 Uhr: etwa 500 Gramm Trauben „Regal“
  • 17.00 Uhr: etwa 500 Gramm Trauben „Regal“
  • 19.00 Uhr: 250 Gramm Lachs, 200 Gramm frische Alge „Ramallo“
  • 22.45 bis 23.30 Uhr: 300 Gramm Rumpsteak und 80 Gramm Knochenmark vom Rind, 410 Gramm Eisbergsalat

Trauben als Wegproviant für Wanderungen kann ich nur empfehlen. Sie lassen sich in einer Box gut transportieren, sind erfrischend und leicht verdaulich, das heißt, die Energie, die sie liefern, steht dem Körper schnell zur Verfügung.

PS: Im Alpenvereinsführer „Allgäuer Alpen“ von 1993 steht über den Aufstieg zum Gipfel der Unspitze Folgendes:

Westgrat, I, vom Hochstarzel aus stets am Grat bleibend in kurz unterm Gipfel luftiger Kletterei zu erreichen.

Luftige Kletterei, ja, das kann ich bestätigen!

geschrieben von Susanne am 10. Oktober 2018 um 23.58 Uhr
Kategorie: Ernährung, Lebensmittelbeschaffung, Wildpflanzen
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Um die Mittagszeit wird ein Paket von Orkos mit folgendem Inhalt geliefert: ein Kilogramm Kakis „Rojo Brillante“, ein Kilogramm Trauben „Moscatel“, ein Kilogramm Mangos „Ott“, 500 Gramm Tonerde „Illit“ fein, 500 Gramm frische Algen „Ramallo“. Das Wichtigste sind die Algen, alles andere ist nur schmückendes Beiwerk! Die Mangos „Ott“ hatte ich vorher noch nie, ihr Verzehr ist also eine Premiere:

Ihre Früchte sind klein, die kleinste wiegt gerade einmal 50, die größte 100 Gramm. Gut die Hälfte der Früchte ist reif, so dass ich sie nicht nur anschauen, sondern auch probieren kann: Ihr Fruchtfleisch ist orange, faserfrei und schmeckt aromatisch süß. Aber auch wenn die Früchte gut schmecken, sind es andere Früchte, die ich zurzeit bevorzuge, zum Beispiel Kakis. Oder aber Hagebutten, die ich auch heute wieder in größerer Menge während eines Spaziergangs rund um den Hündle verzehre. Dieser Strauch steht in der Nähe von Buchenegg:

Weitere Momentaufnahmen, die während des nachmittäglichen Spaziergangs entstehen:

Meine heutiger Speiseplan:

  • 8.45 Uhr: 910 Gramm Trauben „Sultana“
  • 14.00 Uhr: 440 Gramm Mangos „Ott“, 80 Gramm Kaki „Rojo Brillante“
  • 15.30 bis 16.15 Uhr: etwa 70 Hagebutten
  • 18.45 bis 19.15 Uhr: 280 Gramm Lachs, 140 Gramm frische Alge „Ramallo“
  • 23.30 Uhr: 850 Gramm Tomaten „Variationen“

Von den Kakis „Rojo Brillante“ hätte ich gerne noch mehr gegessen, aber mehr waren nicht reif. Diese Sorte kann man übrigens nur vollreif essen, sonst sperrt sie durch ein adstringierendes Gefühl im Mund.

geschrieben von Susanne am 9. Oktober 2018 um 23.55 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wandern in Bayern, Wildpflanzen
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Die Natur zeigt sich im Moment von ihrer schönsten Seite. Selbst in der nordseitigen Brunnenauscharte zaubert die Herbstsonne eine wundervolle Stimmung. So schön wie im Herbst ist es hier zu keiner anderen Jahreszeit. :herz: Die ersten Meter auf dem Weg nach oben liegen hinter mir und ich kann den Blick zurück auf die Hintere Simatsgund-Alpe genießen:

An der Gratvorsäß-Alpe:

Der Blick hinauf:

Auf dem Weg von der Brunnenauscharte zum Hochgrat:

Der Blick auf die Allgäuer Hochalpen:

Der Gipfel des Hochgrats:

Während Guido und ich in der Höhe die Herbstsonne genießen können, liegt das Flachland, insbesondere das Rheintal, unter einer dichten Wolkendecke:

Den Weg zurück ins Tal legen wir heute mit Hilfe der Gondel zurück. Es ist wunderschön, über und neben den herbstlich gefärbten Bäumen zu schweben:

Die Wartezeit bis zur Abfahrt des Busses zurück nach Oberstaufen verbringen wir am Rande der Weißach:

Meine Mahlzeiten:

  • 8.30 Uhr: 250 Gramm Trauben „Sultana“
  • 11.45 Uhr: Kakis „Tone Wase“
  • 14.30 bis 15.30 Uhr: etwa 50 Hagebutten
  • 18.00 bis 19.00 Uhr: 300 Gramm Rumpsteak und 80 Gramm Knochenmark vom Rind, 450 Gramm Eisbergsalat
  • 21.30 Uhr: 670 Gramm Tomaten „Variationen“
  • 23.40 Uhr: 60 Gramm Knochenmark vom Rind, 110 Gramm Sesam, 320 Gramm Eisbergsalat

Die Hagebuttenmahlzeit besteht aus den Früchten zweier verschiedener Arten, zum einen den Früchten der Hundsrose (Rosa canina), zum anderen den Früchten der Gebirgsrose (Rosa pendulina). Die Früchte der Gebirgsrose sind eher länglich mit wenig Fruchtfleisch und vielen Kernen. Sie schmecken süß, die leicht säuerliche Note, die typisch für die Früchte der Hundsrose ist, fehlt.