geschrieben von Susanne am 19. September 2017 um 22.37 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost
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Die meiste Zeit des Tages verbringe ich vor dem PC. Der Grund: Guido erzählt mir von Discord, einer Chat-Software, die vor allem für PC-Spieler entwickelt wurde. Aber auch wenn ich keine Spielerin bin (oder vielleicht doch?!), die Software fasziniert mich und am Nachmittag tummle ich mich stundenlang in meinem persönlichen Chat mit dem Namen „Treffpunkt Rohkost“:

Keine Ahnung, was daraus wird und eigentlich gibt es ja eh schon genug Rohkost-Chats, aber für heute fühlt sich das alles ganz gut an! Außerdem suche ich wieder einmal mit Google nach dem Stichwort „Rohkost“ und stelle fest, dass sowohl mein Tagebuch als auch das Rohkost-Wiki, aber auch die beiden Foren sowie Angelikas Seite so gut wie unauffindbar sind. Da frage ich mich doch, was Suchtreffer bei Google überhaupt wert sind! Nun ja, es ist so, wie es ist und ich kann im Moment nur eines tun, der Rohkost treu bleiben:

  • 8.25 Uhr: 680 Gramm Trauben „Rosé“
  • 11.30 Uhr: 210 Gramm Apfel „Delbar Estivale“
  • 17.40 Uhr: 270 Gramm Wasser einer Trinkkokosnuss
  • 18.40 Uhr: 230 Gramm Wasser einer Trinkkokosnuss
  • 20.45 Uhr: 620 Gramm Bananen „Cavendish“, 140 Gramm Cashewkerne

Das Fleisch der Trinkkokosnüsse kommt wahrscheinlich morgen dran, für heute reicht mir das Trinken des köstlichen Wassers.

PS: Wer Lust hat, mal vorbeizuschauen, hier ist der Einladungslink für den Chat: Treffpunkt Rohkost

geschrieben von Susanne am 18. September 2017 um 22.58 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost
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Um 1.15 Uhr wache ich mit einem gewaltigen Hungergefühl auf. Etwa 15 Minuten lang versuche ich es zu ignorieren, aber dann hält mich nichts mehr im Bett und ich marschiere in die Küche. Statt zu wasserhaltigen Früchten zieht es mich zu Avocados und nachdem ich zwei Stück sowie etwas Lauchzwiebel mit Genuss verspeist habe, verschwinde ich wieder im Bett. Der Rest der Nacht verläuft normal, d.h. so normal, wie sie mit einer immer noch akuten Blasenentzündung verlaufen kann.

Die Werte des Urin-Schnelltest sind am Morgen alle im einfach positiven Bereich (außer der Nitritwert, der ist wie gestern negativ). Das gibt Anlass zur Hoffnung, dass die Sache bald ausgestanden ist. Mein Appetit auf (Wasser-)Melone ist heute gleich Null, dafür sind die Birnen der Sorte „Williams Christ“, die ich mir vor ein paar Tagen im Reformhaus gekauft habe, sehr lecker:

Zum Mittagessen gibt es Bananen, allerdings nur eine recht kleine Portion. Mehr geht nicht, weil sie nicht genial schmecken und dann höre ich mittlerweile recht schnell mit dem Essen auf. Aber das Essen ist im Moment eh nicht so wichtig wie das Trinken und das tue ich im weiteren Verlauf des Tages wieder ausgiebig. Alle Mahlzeiten im Überblick:

  • 1.30 Uhr: 310 Gramm Avocados „Reed“, 50 Gramm Lauchzwiebel
  • 7.45 Uhr: 300 Gramm Trauben „Rosé“
  • 9.40 Uhr: 390 Gramm Birnen „Williams Christ“
  • 13.00 Uhr: 270 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 16.40 Uhr: 130 Gramm Zuckermais
  • etwa 17.30 Uhr: einige Himbeeren, Blüten des Orangeroten Habichtskrauts, Brennnesselspitzen, drei Löwenzahnblätter
  • 18.40 bis 19.30 Uhr: 240 Gramm rote Spitzpaprika, 10 Gramm Lauchzwiebel, 140 Gramm junge Erbsen, 140 Gramm Avocados „Fuerte“

Die Wildkräuter gibt es während eines Spaziergangs rund um Oberstaufen:

Danke, Guido, für dieses Bild! :herz: Zu mehr als zu einem Spaziergang fühle ich mich heute noch nicht fit genug. Aber rein theoretisch beschäftige ich mich schon wieder intensiv mit anspruchsvolleren Touren. Auch ein Zeichen, dass ich auf dem Weg der Besserung bin! :sonne:

geschrieben von Susanne am 17. September 2017 um 22.38 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost
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Mir geht es eindeutig besser, allerdings noch lange nicht gut, das ist auch an den Werten des Urin-Schnelltests zu sehen: Der Nitritwert ist zwar mittlerweile wieder im grünen Bereich, aber alle anderen Werte sind einfach bzw. zweifach positiv. Ich trinke also weiterhin viel und versuche, mit meiner Lebensmittelauswahl den Heilungsprozess zu unterstützen:

  • 8.30 Uhr: ein kleines Stückchen Ingwer, 6 Gramm Zitrone
  • 12.20 Uhr: 970 Gramm Wassermelone
  • 15.30 bis 16.00 Uhr: drei Blütenknospen einer Nachtkerze, einen jungen Trieb Kapuzinerkresse, ein Dutzend Eiben, drei Dutzend Hagebutten
  • 21.30 Uhr: 1050 Gramm Wassermelone

Die wilden, einheimischen Lebensmittel esse ich während eines zweistündigen Spaziergangs rund um den Kapf, auf dem ich auch das Trinken nicht vergesse:

Die halb geöffnete Blüte einer Nachtkerze:

Eibenfrüchte bei Saneberg:

Hagebutten bei Sinswang:

Der Blick über die Weiden von Sinswang:

PS: Am Abend gebe ich eine Bestellung bei Orkos auf. Mit dabei sind Trinkkokosnüsse und eine Ananas. Diese Frucht erschien mir vor ein paar Tagen noch nicht passend, aber mittlerweile schon. Mal schauen, ob dem wirklich so ist. Am Dienstag weiß ich mehr!

geschrieben von Susanne am 16. September 2017 um 22.42 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost
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Die Werte des Urin-Schnelltests sind immer noch im roten Bereich, allerdings fühle ich mich besser. Eines ist aber gestern klar geworden: Die lange Zeit ohne zu trinken hat mir nicht gut getan. Deshalb bleibe ich heute abgesehen von zwei kurzen Dorfrunden zu Hause und trinke zwischen den Mahlzeiten regelmäßig. Das betrifft vor allem die Zeit zwischen 13.00 und 18.00 Uhr. In diesem Zeitraum habe ich zwar Appetit, aber ich weiß nicht so recht worauf! Jedenfalls auf keines der Lebensmittel, die ich zu Hause habe. Deshalb pilgere ich um 18.00 Uhr zum regionalen Supermarkt, in der Hoffnung, dass ich dort fündig werde. Aber ich brauche gar nicht so weit zu gehen, schon wenige Schritte von unserer Wohnung entfernt hängt das passende Lebensmittel mehr oder weniger vor meiner Nase:

Zitronen, die sind es! Die Zitronen aus Nachbars Garten kann ich natürlich nicht nehmen, aber der Supermarkt hat reiche Auswahl an diesen Früchten. So gibt es um 19.00 Uhr ein kleines, aber köstliches Stück Zitrone:

6.00 Uhr: ein kleines Stückchen Ingwer, 250 Gramm Wassermelone
8.05 Uhr: 510 Gramm Trauben „Rosé“
10.50 Uhr: 250 Gramm Himbeeren, 50 Gramm Heidelbeeren
12.40 bis 13.00 Uhr: 20 Gramm rote Lauchzwiebel, 200 Gramm Apfel „Delbar Estival“, 380 Gramm Pflaumen
19.00 Uhr: 5 Gramm Zitrone
19.45 Uhr: 700 Gramm Wassermelone
22.20 Uhr: 240 Gramm Himbeeren, 20 Gramm Heidelbeeren

Von den Himbeeren, die ich am Freitag auf dem Wochenmarkt gekauft habe, hätte ich noch mehr essen können, aber mehr gibt es leider nicht. Die Heidelbeeren dagegen sind nicht ganz so mein Fall, sie sind mir zu sauer!

geschrieben von Susanne am 15. September 2017 um 21.14 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost
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Um 7.15 Uhr meldet sich der Wecker. Heute ist nämlich Viehscheid in Oberstaufen und die will ich auf gar keinen Fall verpassen. Zumindest den schönen Teil, nämlich den Almabtrieb der Herden durch die Straßen von Steibis. Und der ist wirklich schön, schön und ergreifend. Mir fließen immer wieder die Tränen übers Gesicht, wenn eine der Herden an mir vorüberzieht. Das Glocken- und Schellengeläut, das Stapfen der Hufe dringt bis im mein Innerstes. Als die Herde der Rind-Alpe auftaucht, ziehe ich mit ihr Richtung Höfen und dank der Begleitung der Tiere ertrage ich die hier wartenden Menschenmassen ohne Probleme. Schließlich geht es mit dem Bus zurück nach Oberstaufen. Was für ein Erlebnis, ich bereue keine Sekunde, so früh aufgestanden zu sein! Und das, trotz unruhiger Nacht. Ein paar Momentaufnahmen, beginnend mit dem Zug der ersten Alpe, der Bergmoos-Alpe:

Die Tiere der Remmeleck-Alpe im Anmarsch:

Das Kranzrind der Remmeleck-Alpe:

Die Unteregg-Alpe:

Obere Klamm- und Schwarzenberg-Alpe:

Der Blick von Steibis auf den Scheidplatz von Höfen:

Die Rind-Alpe, leider ohne Kranzrind, das heißt, dass nicht alle Tiere der Herde den Alpsommer überlebt haben:

Meine Weggefährtin auf dem Weg nach Höfen:

Weiter geht es:

Der Scheidplatz von Höfen:

Auf dem Scheidplatz werden die Tiere nicht nur ihren Besitzern übergeben, sondern auch von den Zugglocken, die zum schnelleren Laufen animieren sollen, befreit:

Während der Viehscheid muss ich übrigens kein einziges Mal auf die Toilette. Das ändert sich schlagartig, als ich wieder zu Hause bin. Das mag allerdings auch daran liegen, dass ich abgesehen von einem kleinen Stückchen Ingwer am frühen Morgen aufs Essen und Trinken verzichte:

  • 7.20 Uhr: ein kleines Stückchen Ingwer
  • 12.30 Uhr: 450 Gramm Wassermelone
  • 17.00 bis 17.30 Uhr: 980 Gramm Wassermelone
  • 19.25 Uhr: 210 Gramm Apfel „Delbar Estivale“, 450 Gramm Pflaumen

Nach der Mittagsmahlzeit mit Wassermelone verschwinde ich zwei Stunden im Bett, um die Melone und die Eindrücke der Viehscheid zu verdauen. Gegen 16.00 Uhr hole ich mir beim regionalen Supermarkt eine weitere Melone. Bei der Auswahl habe ich ein gutes Händchen, die Frucht ist perfekt reif. Die Pflaumen stammen vom Oberstaufner Wochenmarkt und sind ebenfalls ein Hochgenuss. So weit, so gut! Noch nicht gut sind die Werte des Urin-Schnelltests: Leukos und Nitritgehalt sind am Morgen einfach positiv, der Rest immer noch zweifach positiv.