Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’

geschrieben von Susanne am 10. September 2017 um 22.33 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost, Wildpflanzen
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Wenn ich tagsüber nicht wenigstens eine gute Stunde draußen unterwegs bin, fehlt mir am Abend etwas, das habe ich gestern wieder einmal sehr deutlich gemerkt. So sind frische Luft und Bewegung in der Natur mindestens genauso wichtig für mein Wohlbefinden wie die Ernährung mit rohen, naturbelassenen Lebensmitteln. Wobei ich nicht unbedingt wandern gehen muss, um mich mit Energie aufzuladen, das geht auch mit Gartenarbeit. Heute habe ich beides gemacht, ich bin zusammen mit Guido über die Brunnenauscharte auf den Hochgrat gewandert und anschließend habe ich im Garten gearbeitet. Ankunft an der Brunnenauscharte:

Dicke Wolken umhüllen uns auf dem Weg zum Gipfel des Hochgrats:

Blätter und Blüten des Augentrosts bilden einen kleinen Imbiss auf dem Weg zum Gipfel:

Steinmännchen am Wegesrand:

Den Abstieg ersparen wir uns heute und fahren mit der Bahn hinunter. So bleibt für mich Zeit, nach der Wanderung noch gut eine Stunde bis zum Einbruch der Dunkelheit im Garten zu arbeiten. Die Lebensmittel, die mir heute Energie liefern:

  • 7.50 Uhr: 670 Gramm Trauben „Sultana“
  • 11.55 Uhr: 450 Gramm Feigen „Fico rosa di Pisticci“, 350 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 16.00 bis 16.15 Uhr: Blätter und Blüten vom Augentrost
  • 19.30 Uhr: 50 Gramm Erbsen
  • 20.30 bis 21.20 Uhr: 60 Gramm Kalbsbries, 480 Gramm Rumpsteak vom Rind, 100 Gramm Sesam

Die Erbsen sind ein Restbestand, den ich nach der Gartenarbeit und vor der abendlichen Dusche esse. Nach der Dusche nehme ich mir außerdem die Zeit, ein paar Yoga- und Dehnungsübungen zu machen. Das tut immer gut!

PS: Jenni hat mich heute zum Essener Rohkost-Treffen eingeladen. Es findet am Sonntag, den 22. Oktober, um 11:00 Uhr statt. Auch wenn mir der Weg zu weit ist, will ich das Treffen, bei dem Rohköstler aller Richtungen willkommen sind, hier erwähnen. Nähere Informationen gibt es über mich oder aber über Jenni: Essener Rohkost-Treffen.

PPS: Noch ein Hinweis auf eine Veranstaltung, dieses Mal im benachbarten Ausland:

Infos über Facebook oder aber über mich!

geschrieben von Susanne am 5. September 2017 um 22.36 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost, Wildpflanzen
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So unruhig wie in der vergangenen Nacht schlief ich schon lange nicht mehr. Erst konnte ich nicht einschlafen, weil meine Füße eiskalt waren, dann träumte ich sehr intensiv, so dass ich gefühlt die halbe Nacht wach war. So spazierte ich unter anderem stundenlang am Meer bzw. am Strand auf der Suche nach meiner Familie entlang, konnte aber niemanden finden. Ob das vielleicht Auswirkungen der Tollkirsche waren?

Ich verzichtete heute daher lieber auf weitere Experimente mit der Tollkirsche, obwohl ihre Beeren mir auf unserem nachmittäglichen Spaziergang auf den Prodel in großer Anzahl vor der Nase hingen:

Aber da es nicht nur Tollkirschen in Hülle und Fülle gab, sondern auch Brombeeren und sogar ein paar Himbeeren, fiel mir der „Verzicht“ nicht schwer:

Ich war übrigens nicht die einzige Beerenliebhaberin, diesen Schreck überraschte ich beim Brombeerenessen:

Bevor ich auf den Auslöser drückte, war er allerdings schon wieder ein Stück weitergekrabbelt! Der Blick auf Hochgrat und Seelekopf beim Beerenessen:

Unter dem Blätterdach einer Buche:

Zurück an der Weißach:

Das gab es außer Beeren sonst noch so zum Essen:

  • 7.00 Uhr: 250 Gramm Cherry-Tomaten
  • 9.20 Uhr: 670 Gramm Mirabellen
  • 12.00 Uhr: etwa drei Dutzend Brombeeren
  • 14.30 Uhr: 630 Gramm Trauben „Rosé“
  • 16.30 bis 18.00 Uhr: um die 700 Gramm Brombeeren, etwa 50 Gramm Himbeeren
  • 20.30 bis 21.25 Uhr: 230 Gramm Eisbergsalat, 480 Gramm Rumpsteak vom Rind, 90 Gramm Sesam

PS: Am Abend tauschte ich die dünnen Sommerdecken gegen die Winterdecken aus. So bin ich guter Hoffnung, dass mich heute keine kalten Füße am Einschlafen hindern!

geschrieben von Susanne am 4. September 2017 um 23.46 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost, Wildpflanzen
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In der rohköstlichen Skype-Gesprächsrunde kamen wir gestern auf entheogene Drogen zu sprechen. Damit werden Substanzen bezeichnet, die bewusstseinserweiternde Wirkung haben und zu einem Gefühl der All-Einheit führen können. Nun kannte ich dieses Gefühl zwar auch ohne bewusstseinserweiternde Drogen, aber inspiriert durch das Gespräch kam ich trotzdem auf die Idee, heute eine dieser Pflanzen, die allerdings zum Zweck der Bewusstseinserweiterung meist denaturiert eingesetzt wird, roh zu probieren, die Tollkirsche:

Ich beschränkte mich beim Verzehr auf eine Beere, obwohl sie angenehm süß schmeckte und durchaus zum Weiteressen einlud. Irgendwelche Symptome konnte ich danach nicht beobachten. Im Internet fand ich später folgende Informationen zum Verzehr:

Ein bis zwei Tollkirschen gelten bei Erwachsenen als leicht anregend, drei bis vier als psychoaktives Aphrodisiakum, drei bis maximal 10 als stark halluzinogene Dosis. 10 bis 20 Beeren gelten als tödliche Dosis.

Das heutige Experiment mit Tollkirschen war nicht mein erstes: Vor zwei Jahren, als Guido und ich in Oberstdorf gewesen waren, hatte ich drei Tollkirschen gegessen. Damals hatte ich allerdings nicht öffentlich darüber berichtet. Meine damaligen Beobachtungen: Nach der dritten war das Gefühl der Mundtrockenheit aufgetreten. Das war für mich ein Zeichen gewesen, den Verzehr zu beenden. Andere Symptome waren nicht aufgetreten. Andere Rohköstler, die etwas wagemutiger waren (der Verzehr lag zwischen 5 und 14 Beeren), berichteten von deliriumartigen Zuständen. Noch vor fünf oder sechs Jahren konnte ich übrigens keine einzige dieser Beeren essen, da sie extrem widerwärtig schmeckten und ich eine Kostprobe ausspucken musste. Mal schauen, ob ich in den nächsten Tagen Lust habe, das Experiment fortzuführen. Die Tollkirsche gehört übrigens wie die Tomaten zu den Nachtschattengewächsen, die ich zurzeit sehr gerne esse. Heute gab es ein knappes Kilogramm dieser paradiesischen Früchte:

  • 10.40 Uhr: 700 Gramm Wassermelone
  • 12.10 Uhr: 450 Gramm Trauben „Rosé“
  • 14.30 bis 15.00 Uhr: 430 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke vom Rippenbogen eines Lamms
  • 19.00 Uhr: eine Tollkirsche, Brennnesselspitzen
  • 20.20 Uhr: 980 Gramm Tomaten
  • 23.00 bis 23.40 Uhr: 310 Gramm Eisbergsalat, 380 Gramm Avocados „Fuerte“, 80 Gramm Sesam

PS: Von 17.00 bis 18.30 Uhr arbeitete ich im Garten, dieses Mal vor allem, um für Ordnung bei den roten und schwarzen Johannisbeeren zu sorgen. Die waren zwischen anderen Sträuchern und jungen Bäumen kaum mehr zu erkennen!

geschrieben von Susanne am 1. September 2017 um 23.00 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost, Wildpflanzen
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Am Vormittag sah es nicht so aus, als könnte man sich heute in die Berge wagen, denn es schüttete ununterbrochen. Aber zur Mittagszeit ließ der Regen dann doch nach bzw. hörte gegen 13.00 Uhr sogar ganz auf. So fuhren wir um 13.40 Uhr mit dem Bus zur Talstation der Hochgratbahn und marschierten dann recht zügig über die Brunnenauscharte zum Gipfel des Hochgrats hinauf. Über den Fahrweg hatte ich am 26. August für 6,5 Kilometer und 1000 Höhenmeter bis zum Gipfel 78 Minuten benötigt, heute von der Hinteren Simatsgund-Alpe aus für 4 Kilometer und 920 Höhenmeter 70 Minuten. Auch nicht schlecht, oder?! Zumal die Aufstiegsbedingungen nicht optimal waren. So nass wie heute hatten wir den Weg selten erlebt. Teilweise war es eher ein kleiner Bachlauf als ein Weg.

Wir waren heute ganz allein auf dem Gipfel, noch nicht einmal die Alpendohlen waren anwesend. Kurze Rast nach der Ausdauertrainingseinheit:

Anschließend ging es zügig über die Bergstation wieder zurück zur Bushaltestelle. Auch auf dieser Strecke waren wir allein unterwegs. Nur an der Bergstation tummelten sich ein paar Besucher. Rinder unter meiner Lieblingsbuche:

Tintenschopflinge zwischen der Schilpere- und der Unteren Lauch-Alpe:

Die jungen, weißen Exemplare wären essbar gewesen, aber mir stand zu diesem Zeitpunkt schon der Sinn nach einem anderen Lebensmittel, nämlich der Leber vom Lamm. Wider Erwarten konnte ich nach der Wanderung tatsächlich eine weitere Portion an Innereien essen. Aber so war das halt mit der instinktiven Rohkost, da konnte es immer mal wieder zu überraschenden Gelüsten kommen! Der Mahlzeitenüberblick:

  • 7.05 Uhr: 510 Gramm Wassermelone
  • 9.10 Uhr: 720 Gramm Wassermelone
  • 11.30 Uhr: 530 Gramm wilde Feigen
  • 18.10 Uhr: 130 Gramm Niere, 50 Gramm Leber und 150 Gramm Herz vom Lamm
  • 21.00 Uhr: 860 Gramm Tomaten
  • 22.05 bis 23.00 Uhr: 320 Gramm Eisbergsalat, 160 Gramm Knochenmark vom Rind, 70 Gramm Sesam

PS: Mein Tagebuch feierte heute seinen sechsten Geburtstag! :feier: 2194 Beiträge mit tausenden von Bildern veröffentlichte ich in dieser Zeit. Und nach wie vor bin ich mit voller Begeisterung dabei! :herz:

geschrieben von Susanne am 29. August 2017 um 22.44 Uhr
Kategorie: Barfußgehen, Ernährung, Omnivore Rohkost, Wildpflanzen
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Am Vormittag war ich kurz im Dorf und besorgte beim Metzger Fleisch und Knochenmark vom Rind. Die heißesten Stunden des Tages verbrachten Guido und ich dann arbeitsam zu Hause, erst gegen Abend starteten wir zu einem Spaziergang rund um den Kapf. Der Blick zum Hochgrat, immer wieder schön:

Die Weiden bzw. Wiesen am Kapf:

Unterwegs griff ich mehrmals bei Brennnesselspitzen und Blättern sowie Blüten der Kohl-Kratzdistel zu. Am Rand einer Waldwiese befand sich außerdem ein wilder Garten mit Riesenkohlrabi, Gurken, Kürbissen und sogar Pflücksalat. Ob jemand Anspruch auf diesen Wildwuchs erhebt? Ich werde die Stelle beobachten und dann entscheiden, ob ich mich hier als Erntehelfer betätigen kann! Noch ein Lebensmittel, das am Wegesrand wuchs, die Kapuzinerkresse:

Tierische Begegnungen:

Ist es nicht paradiesisch hier?! Ein Hotel am Fuße des Kapfs nennt sich sogar „Berghof am Paradies“. Nach dem Spaziergang war mein Herz jedenfalls ebenso weit offen wie nach einer Bergtour! So sahen meine heutigen Mahlzeiten aus:

  • 10.10 Uhr: 320 Gramm Nektarinen, 290 Gramm wilde Feigen, 160 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 13.00 bis 13.30 Uhr: 650 Gramm Bananen „Cavendish“, 160 Gramm Cashewkerne
  • etwa 18.00 bis 19.00 Uhr: Brennnesselspitzen, Blüten und Blätter der Kohl-Kratzdistel, drei Blüten bzw. Knospen der Kapuzinerkresse
  • 20.30 bis 21.10 Uhr: 310 Gramm Eisbergsalat, 260 Gramm Fleisch (mager) und 210 Gramm Knochenmark vom Rind

Beim Knochenmark begrenzte die verfügbare Menge die Portion, sonst hätte ich wahrscheinlich noch mehr verzehrt. Es schmeckte nämlich himmlisch :sonne: und eine Sperre war nicht in Sicht.