Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’

geschrieben von Susanne am 24. August 2019 um 23.36 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern, Wildpflanzen
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Gegen acht Uhr absolviere ich einige Yogaübungen und spaziere anschließend eine halbe Stunde lang durch Lenz. Die erste Mahlzeit gibt es um zehn Uhr. Um 10.45 Uhr bringt der Postbus Guido und mich nach Davos Wiesen. Von dort aus wollen wir auf das 2763 Meter hohe Valbellahorn wandern. Das Valbellahorn ist relativ leicht auf einem markierten T2-Wanderweg über den Nordostgrat zu erreichen. Um die Tour etwas interessanter zu gestalten, wollen wir weglos über den Südgrat aufsteigen. Der Nordostgrat soll uns später als Abstiegsweg dienen.

Wir verlassen Davos Wiesen über die Obergasse, einem Sträßchen mit vielen uralten Bauernhäusern, und laufen anschließend ein Stück des “Alten Zügenwegs”, der Davos Wiesen mit Davos Glaris verbindet, entlang. Hier präsentiert sich in der Ferne zum ersten Mal das Valbellahorn:

Nach knapp einem Kilometer verlassen wir den “Alten Zügenweg” und steigen durch den Platschtobel zu einem Gebiet mit dem Flurnamen “Platsch” auf. Dabei sind zwei Hängebrücken zu überqueren:

Von “Platsch” aus folgen wir dem offiziellen Wanderweg aufs Valbellahorn bis sich zwischen den dicht an dicht wachsenden Latschenkiefern eine freie Fläche auftut:

Immer steiler werdend geht es über felsdurchsetzte Rasenhänge hinauf auf den Grat. Diesen Streckenabschnitt empfinde ich als extrem anstrengend. Er gleicht einem scheinbar endlosen Gang über eine Treppe, bei der die Stufen allerdings so klein sind, dass man immer wieder Gefahr läuft, abzurutschen. Aber schließlich ist es geschafft, wir stehen auf dem Grat und können über Schutt und Felsen weiterlaufen. Hier taucht der Gipfel des Valbellahorns vor uns auf:

Gipfelrast:

Der Blick vom Gipfel auf den Grat des Hürelis:

Gleich rechts daneben ist der Sandhubel zu sehen:

Über dem Sandhubel ragen Aroser Rothorn und Erzhorn empor. Der Blick Richtung Norden auf Arosa:

Unser Abstiegsweg, der Nordostgrat des Valbellahorns:

Auf der Strecke:

Von Weitem sieht alles faszinierend Grau in Grau aus, aber beim näheren Hinschauen sind zahlreiche Farbtupfer zu entdecken. Zum Beispiel die Blüten des Alpen-Leinkrauts, der Gämswurz und des Stängellosen Leimkrauts, um nur einige der zahlreichen hier wachsenden Alpenblumen zu nennen:

Der Blick auf den linker Hand liegenden 2674 Meter hohen Strel:

Auf dem Alteiner Fürggli, einem Übergang von Arosa nach Davos Wiesen und Davos Glaris, links im Bild ist das Valbellahorn mit Nordostgrat, rechts in der Bildmitte der Sandhubel und rechts vom Sandhubel Aroser Rothorn und Erzhorn zu sehen:

Vom Alteiner Fürggli aus wandern wir über den Alteingrat weiter:

Der Alteingrat ist ein von Rindern beweideter, langgestreckter Rücken oberhalb der Waldgrenze, der zum Abheben einlädt:

Hier im Winter mit den Skiern abzufahren, ist sicherlich traumhaft schön. Die Aussicht auf Davos am Vermessungspunkt “Steigrügg”:

Ab diesem Vermessungspunkt nennt sich der Grat nicht mehr Alteingrat, sondern Steigrügg. Hier geht es über Weidegelände bergab:

Linker Hand liegen auf diesem Streckenabschnitt Leidbachhorn, Älplihorn, Chrachenhorn und Büelenhorn (von links nach rechts):

Die letzten Meter über Weidegelände mit Blick auf Büelenhorn und Muchetta, dann geht es auf einem einen Waldweg weiter:

Der Weg durch den wilden, naturbelassenen Wald ist wunderschön. “In den Zügen” nennt sich dieses Waldgebiet, in dem die Natur das Sagen hat:

Gegen Ende unserer Tour regnet es ein bisschen, aber da wir Regenschirme mitgenommen haben, stört uns das nicht. Gut acht Stunden nach Beginn unserer Tour sind wir wieder in Davos Wiesen und warten an der Haltestelle “Kirche” auf den Postbus, der uns um 19.45 Uhr zurück nach Lenz bringt. Die Tour in der Übersicht:

Zurück in Lenz geht es erst unter die Dusche und dann an den Küchentisch. Meine Mahlzeiten:

  • 10.00 Uhr: 40 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale, 100 Gramm Querrippe vom Rind, 100 Gramm Eisbergsalat
  • 21.05 Uhr: 100 Gramm braune Champignons, 350 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Zickleins, 100 Gramm Eisbergsalat

Während der Wanderung esse ich außerdem zahlreiche Blüten von Löwenzahn, Goldpippau, Wundklee und Habichtskräutern.

PS: Ein Ende meiner Bergsucht ist nicht abzusehen: Später am Abend schaue ich in zwei SAC-Führern nach, welche Touren für uns noch machbar sind. :sonne:

geschrieben von Susanne am 21. August 2019 um 23.28 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Am Abend sehe ich im Garten nach dem Rechten: Der Rasen müsste gemäht, die Blumenbeete von “Unkraut” befreit und die verblühten Stauden zurückgeschnitten werden. Aber heute fehlt mir sowohl die Zeit als auch die Lust, hier tätig zu werden. Statt zu arbeiten, lasse ich mir ein paar der “Unkräuter” schmecken. Mit dabei sind Blätter der Ackermelde, Stängel sowie Blätter der Vogelmiere und Blütenstände des Orangeroten Habichtskrauts:

Außerdem lege ich einige Bärlauchzwiebeln frei:

Sie schmecken sehr lecker. So sehen meine übrigen Mahlzeiten aus:

  • 12.45 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 250 Gramm Hüfte, 100 Gramm Querrippe und 80 Gramm Knochenmark vom Rind, 420 Gramm Eisbergsalat
  • 20.40 Uhr: 130 Gramm braune Champignons, 230 Gramm Hüfte, 80 Gramm Querrippe und 110 Gramm Knochenmark vom Rind, 450 Gramm Eisbergsalat

Wie gestern komme ich ohne Früchte aus, aber das kann sich morgen schon ändern.

PS: Die gestrige Kombination aus Karotten und Pistazien ist mir gut bekommen. Lust, sie heute zu wiederholen, verspüre ich trotzdem nicht.

geschrieben von Susanne am 17. August 2019 um 22.46 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern, Wildpflanzen
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Das Wetter ist heute nicht ganz so schön wie gestern, denn der Himmel ist größtenteils bedeckt. Aber Regen ist nicht vorhergesagt, so dass einer weiteren Tour in den Bündner Alpen nichts im Wege steht: Der Postbus bringt uns um 11.17 Uhr von Lenz nach Tinizong, einem Ortsteil der Gemeinde Surses in der Region Albula des Kantons Graubünden. Vom dortigen Dorfzentrum aus starten wir um 12.15 Uhr zu einer Tour zum am Fuße des Tinzenhorns gelegenen Pass digls Orgels, einem auf 2699 Meter hoch gelegenen Übergang von der Chamona d’Ela (Ela-Hütte), einer SAC-Hütte, in das Val d’Err (Errtal). Die ersten dreieinhalb Kilometer wandern wir auf einer Alpstraße, da entlang des Wanderwegs Baumfällarbeiten durchgeführt werden. Der Blick zurück von der Alpstraße auf Tinizong:

Die Alpstraße führt durch das Val Mulegna hinauf zu den Hütten von Tgant Pensa und der Siedlung Pensa. Von Tgant Pensa aus wandern wir auf einem Bergweg hinauf zu den Hütten von Bartg. Der nächste Streckenabschnitt führt über Alpweiden. Zuerst taucht der Westgrat des Tinzenhorns am Horizont auf und kurze Zeit später auch der Gipfel selbst:

Der 2462 Meter hoch gelegene Lai Tigiel und der rechts im Hintergrund liegende Pass digls Orgels:

Dort wollen wir hinauf:

Das Erklimmen der Geröllhalde ist einfacher, als es aussieht und so stehen wir gut drei Stunden nach Beginn unserer Wanderung auf dem Pass digls Orgels:

Die vom Pass aus zu sehende Ostwand des Tinzenhorns macht einen imposanten und wenig einladenden Eindruck:

Die Südwand ist nicht minder beeindruckend:

Im SAC-Führer “Bündner Alpen: Vom Septimer zum Flüela” ist über das Tinzenhorn Folgendes zu lesen:

Der Corn da Tinizong (Tinzenhorn) wird in unserer Zeit meist von der Chamona d’Ela angegangen. Allerdings endet eine beträchtliche Zahl von Besteigungsversuchen schon vor dem Gipfel.

Das glaube ich gerne! Vom Pass digls Orgels aus wandern wir über weitere Geröll- und Schneefelder hinauf zum Pass d’Ela:

Hier taucht der Piz Ela vor uns auf:

Der Blick zurück auf das Tinzenhorn und den zum Piz Mitgel führenden Westgrat mit Piz Mitgel links im Hintergrund:

Der Pass d’Ela rückt näher:

Hier ist, wenn man weiß wo, der auf dem Pass stehende Wegweiser zu erkennen:

Der Blick vom Pass d’Ela auf Tinzenhorn und Piz Mitgel (der “Zahn” links im Bild):

Dreieinhalb Stunden zurück nach Tinizong gibt der Wegweiser an, doch wir haben nur noch zweieinhalb Stunden Zeit, bis der letzte Bus von Tinizong zurück nach Lenz fährt. Wir steigen daher ziemlich flott ab. Zeit, um die eine oder andere Aufnahme zu machen, nehmen wir uns aber trotzdem. Im Laufschritt zum Lai Mort, einem der beiden Seen am Fuße des Piz Elas:

Der Blick zurück zum Pass d’Ela:

Abstieg vom Pass in die Ebene von Cotschna:

Von Cotschna aus wandern wir durch das Val d’Err zurück nach Tgant Pensa und treffen dort auf unseren Aufstiegsweg. Hier können wir wieder ein normales Wandertempo einlegen, so dass ich ab und zu bei den am Wegesrand wachsenden Himbeeren zugreifen kann. Der Abstieg nach Tinizong durchs Val Mulegna mit Blick auf den Piz Arblatsch:

Sechs Stunden nach Beginn unserer Wanderung sind wir wieder an der Bushaltestelle von Tinizong. Die Tour im Überblick:

Lenz erreichen wir um kurz nach 19 Uhr. Heute gehe ich nicht zuerst unter die Dusche, sondern zum Kühlschrank und lasse mir ein paar Zwetschgen schmecken. So sieht der vollständige Speiseplan aus, die Mengenangaben sind geschätzt:

  • 9.30 Uhr: 1000 Gramm Wassermelone
  • 19.10 Uhr: 200 Gramm Zwetschgen
  • 21.40 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale, 300 Gramm Rumpsteak vom Rind, 300 Gramm Eisbergsalat

Die Eier stammen von einem Lenzer Bauernhof. Sie schmecken deutlich besser als die Eier, die ich in Oberstaufen bekomme.

PS: Während der Tour hören und sehen wir zahlreiche Murmeltiere. Und wenn ich schon keine Bilder von ihnen veröffentliche, möchte ich ebenfalls die farbenprächtigen Alpenblumen, die den rauen Bedingungen im Gebirge trotzen, erwähnen. Sie im Grau der Felslandschaft zu entdecken, ist immer wieder ein kleines Wunder. Danke für dieses intensive Naturerlebnis. :herz:

geschrieben von Susanne am 16. August 2019 um 22.54 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern, Wildpflanzen
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In der Nacht regnet es ziemlich heftig, aber schon am frühen Morgen verschwinden alle Regenwolken und es ziehen nur noch kleinere und größere Quellwolken über den Himmel. Das Wetter ist also perfekt für die Besteigung eines weiteren Gipfels in Graubünden, den 2764 Meter hohen Sandhubel. Startpunkt unserer Wanderung ist an der Bushaltestelle “Kirche” in Davos Wiesen. Von dort aus geht es zu Beginn auf einem Fahr-, aber schon nach 500 Metern auf einem schmalen Waldweg hinauf zur Wiesner-Alpe. Der Blick zurück auf die Kirche von Davos Wiesen:

Rinder oder Kühe suchen wir auf den Weiden der Wiesner-Alpe vergebens, das Gebiet wird durch zahlreiche Wochenendhäuser geprägt:

Von der Wiesner-Alpe aus geht es dann auf einem schmalen Bergweg hinauf zur 2555 Meter hoch gelegenen Valbella Furgga, einem zwischen den beiden Bergen Valbellahorn und Sandhubel gelegenen Übergang von der Wiesner-Alpe nach Altein Tiefenberg, einem Alpplateau in der Strelakette, von wo aus man weiter nach Arosa wandern kann. Der Blick zurück vom Bergweg auf die Wiesner-Alpe, im Hintergrund ist das Dreigestirn Piz Ela, Tinzenhorn und Piz Mitgel zu sehen:

Der Blick nach vorne auf Valbella Furgga und Valbellahorn:

Die letzten Meter hinauf zur Valbella Furgga:

Das Panorama auf der Valbella Furgga Richtung Norden, rechts sieht man das Valbellahorn, links den Weg auf den Sandhubel:

Hier ein Ausschnitt mit Blick auf Arosa:

Der Blick Richtung Süden reicht bis zum Viertausender Piz Bernina und dem beinahe Viertausender Piz Palü:

Mit dem Valbellahorn im Rücken auf dem Weg hinauf auf den Sandhubel:

Auf dem Gipfel des Sandhubels:

Das Spitzig Gretli, ein Nachbargipfel des Sandhubels und der anschließende Guggernellgrat:

Rechts vom Guggernellgrat sind Lenzerhorn, Pizza Naira, Aroser Rothorn und Erzhorn zu sehen:

Die Besteigung des Sandhubels ist relativ einfach, deshalb würzen wir die Tour beim Abstieg mit der T5-Überschreitung des 2566 Meter hohen Hürelis, eines Felsklotzes im Südgrat des Sandhubels. Der Südgrat ist im nachfolgenden Bild links im Vordergrund zu sehen:

Südgrat und Hüreli näher betrachtet, im Hintergrund ragen die schneebedeckten Gipfel von Piz Bernina und Piz Palü empor:

Der Blick vom Grat zurück auf den Sandhubel:

Eine der Kuppen, die im Gratverlauf zu überwinden sind:

Der weitere Gratverlauf:

Hier liegt der Felsklotz des Hürelis vor uns:

Laut Tourenbeschreibung des SAC-Führers “Ringelspitz, Arosa/Rätikon” kann man den Nordaufschwung des Hürelis direkt erklettern. Guido probiert das wagemutig:

Mir jedoch ist diese Kletterei nicht ganz geheuer und oben angekommen, muss Guido sowieso erkennen, dass es dort oben nicht weitergeht: Der Fels bricht steil nach unten ab und dahinter ragt der nächste Felsturm mit dem eigentlichen Gipfel empor. Wir wählen daher die im SAC-Führer angegebene Alternative, um auf den Gipfel des Hürelis zu gelangen und umgehen den Gipfelklotz im steilen Gras der Ostflanke:

Es ist sicherlich der schwierigste Streckenabschnitt der Überschreitung, aber wir meistern ihn mit Bravour und erreichen gesund und wohlbehalten den Gipfel. Kurze Verschnaufpause auf dem Gipfel, bevor es weitergeht:

Der Abstieg über den Südgrat des Hürelis ist dann recht einfach. Er führt nach Rüggji, einer Ansammlung von urigen Hütten, in denen früher das Heu für Vieh gelagert wurde:

Wieder zurück an der Wiesner-Alpe:

Die auf dem Bild zu sehenden Gipfel des Dreigestirns Piz Ela, Tinzenhorn und Piz Mitgel begleiten uns während des gesamten Abstiegs zurück nach Davos Wiesen, ein Anblick, der das Herz weiter und weiter werden lässt. :sonne: Um 18.20 Uhr sind wir wieder zurück in Davos Wiesen. Fünfzehn Minuten später bringt uns der Postbus zurück nach Lenz. Die Tour in der Übersicht:


Unterwegs lasse ich mir sowohl während des Aufstiegs als auch während des Abstiegs Walderdbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren schmecken, die verzehrte Menge beträgt etwa 100 Gramm. So sehen meine übrigen Mahlzeiten aus, die Mengen sind wiederum geschätzt:

  • 10.10 Uhr: 500 Gramm Trauben “Flame Seedless”
  • 19.45 Uhr: 200 Gramm Querrippe vom Rind, 50 Gramm braune Champignons, 300 Gramm Eisbergsalat, 200 Gramm Cherry-Tomaten

Ich stelle immer wieder fest, dass ich, wenn ich in den Bergen unterwegs bin, nur halb so viel esse wie zu Hause. Woran das wohl liegt?

geschrieben von Susanne am 15. August 2019 um 23.41 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern, Wildpflanzen, Yoga
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Ich war in den letzten beiden Tagen sehr arbeitsam und das hatte vor allem einen Grund: Guido und ich wollen nochmals ein langes Wochenende in Lenz verbringen. Nach meinem Dienst im Fitnessstudio packen wir daher wie letzte Woche unsere Siebensachen und fahren nach Lenz, das wir um kurz nach vierzehn Uhr erreichen. Nach dem Ausladen des Gepäcks spazieren wir wie gehabt zum regionalen Lebensmittelmarkt. Anschließend widme ich mich der ersten Mahlzeit des Tages, die aus Him- und Heidelbeeren sowie Aprikosen besteht. Um 16.30 Uhr starten wir zu einer rund fünf Kilometer langen Wanderung durch den Wald am Fuße des Piz Linards:

Zu Beginn der Wanderung sind wir bei Sonnenschein und blauem Himmel unterwegs. Auf dem nachfolgenden Bild sind links die Dreitausender Piz Mitgel und Tinzenhorn, rechts die teilweise wolkenverdeckten, ebenfalls über 3000 Meter hohen Berge Piz Arblatsch und Piz Forbesch zu sehen:

Der Höhepunkt der Wanderung ist die Überschreitung einer Hängebrücke:

Der Blick von der Hängebrücke bergwärts:

Hier sind wir bei Vasternos, einem Haus auf einer großen, freien Weidefläche, und schauen nochmals auf Piz Arblatsch und Piz Forbesch sowie Piz Toissa, der rechts in der Bildmitte liegt:

Gegen Ende der Wanderung beginnt es zu regnen. Kurz nach dem Erreichen unserer Unterkunft zeigt sich allerdings schon wieder die Sonne und Mutter Natur präsentiert uns diesen wundervollen Anblick:

Meine Mahlzeiten, die Mengenangaben sind geschätzt:

  • 15.30 Uhr: 100 Gramm Himbeeren, 200 Gramm Heidelbeeren, 200 Gramm Aprikosen
  • 17.15 Uhr: 50 Gramm wilde Himbeeren
  • 19.20 Uhr: 50 Gramm Knochenmark, 200 Gramm Hüfte und 300 Gramm Querrippe vom Rind, 50 Gramm braune Champignons

PS: Später am Abend praktiziere ich das erste Mal seit Wochen intensiv und konzentriert Yoga. :stern: