Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’

geschrieben von Susanne am 3. Mai 2019 um 22.36 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Zum Frühstück gibt es heute die erste Wassermelone der Saison. Es ist eine kernarme Sorte aus Spanien, die vom Geschmack her noch nicht besonders intensiv ist. Aber als Wasserlieferant am Morgen ist sie genau das Richtige. Das gibt es sonst noch zum Essen:

  • 8.10 Uhr: 570 Gramm Wassermelone
  • 13.20 Uhr: 5 Gramm Eierschale, 380 Gramm Hüfte und 90 Gramm Knochenmark vom Rind
  • 19.00 Uhr: Blüten von Löwenzahn, Habichtskraut und Pippau
  • 21.40 Uhr: 135 Gramm Sesam

Die Blüten esse ich während eines Spaziergangs rund um den Kapf. Sie schmecken alle wunderbar nach Schokolade.

geschrieben von Susanne am 2. Mai 2019 um 21.14 Uhr
Kategorie: Ernährung, Videos, Wildpflanzen
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Während ich heute einen Teil der gestrigen Wanderung mit Schrothkugästen wiederhole, holt Guido die Skier aus dem Keller:

Die Wanderung mit den Schrothkurgästen ist zwar ganz nett, aber vom Unterhaltungswert nicht mit einer Frühjahrsskitour zu vergleichen. Meine Mahlzeiten:

  • 12.10 Uhr: 220 Gramm Hüfte und 100 Gramm Knochenmark vom Rind, 100 Gramm Romanasalat
  • 20.00 Uhr: 180 Gramm Hüfte und 50 Gramm Knochenmark vom Rind, 60 Gramm Bärlauch, 90 Gramm Romanasalat, 150 Gramm Cherry-Tomaten

Vor der letzten Mahlzeiten gönne ich mir einen Saunabesuch. Danach verschwinde ich ziemlich bald im Bett. :stern:

geschrieben von Susanne am 23. April 2019 um 23.08 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Genau drei Schrothkurgäste gehen heute mit mir auf Wanderung. Zwei der Gäste waren noch nie auf dem Hochgrat, so dass wir einstimmig beschließen, nicht wie ursprünglich geplant zur Neugreuth-Alpe, sondern stattdessen von der Haltestelle “Am Giebel” zur Talstation der Hochgratbahn zu wandern. Dort geht es dann mit der Bahn nach oben und nach einer kurzen Einkehr im Bergrestaurant auch wieder hinunter. Die Gäste sind glücklich und zufrieden, weil sie eine wunderbare Aussicht genießen können und ich, weil ich mit einer kleinen, überschaubaren Gruppe unterwegs bin. Zufrieden bin ich auch mit meiner heutigen Lebensmittelauswahl. Es gibt unter anderem Entrecôte vom Rind:

  • 11.45 Uhr: 45 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale
  • 14.30 Uhr: ein Dutzend Löwenzahnblüten
  • 17.10 Uhr: 120 Gramm braune Champignons, 240 Gramm Entrecôte vom Rind
  • 21.00 Uhr: 140 Gramm braune Champignons, 265 Gramm Entrecôte vom Rind

Die Löwenzahnblüten esse ich während der Wanderung mit den Schrothkurgästen. Nicht verzehrbar, aber schön anzusehen, sind zahlreiche Schuppenwurzen, die entlang des Wanderweges wachsen:

Schuppenwurzen sind Vollschmarotzer, die nur Blüten und keine Blätter ausbilden. Ihre Nährstoffe beziehen sie von Wirtspflanzen wie Buchen oder Erlen.

geschrieben von Susanne am 22. April 2019 um 21.29 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Am heutigen Ostermontag sitze ich vor allem vor meinen Büchern und bereite mich auf ein Seminar vor, das Anfang nächster Woche stattfindet. Aber Zeit für einen Spaziergang nehme ich mir trotzdem: Zusammen mit Guido spaziere ich gemütlich um den Kapf und finde in der Gipfelregion den ersten Wiesenbocksbart der Saison:

In der Nähe wachsen weitere Exemplare, so dass ich in den Genuss von fünf Triebspitzen bzw. Blütenknospen komme. So sieht mein vollständiger Speiseplan aus:

  • 11.25 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale
  • 15.30 bis 16.10 Uhr: 90 Gramm braune Champignons, 270 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms, 110 Gramm Feldsalat
  • 18.10 Uhr: fünf Triebspitzen vom Wiesenbocksbart
  • 20.10 Uhr: 100 Gramm Sesam, 80 Gramm Knochenmark vom Rind, 70 Gramm Feldsalat

Ich hätte am liebsten wie gestern zwei Mahlzeiten mit Fleisch eingelegt, aber die Menge an Lammfleisch reicht nur für eine. Also gibt es am Abend Sesam statt Fleisch.

geschrieben von Susanne am 21. April 2019 um 22.29 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Laufen, Wildpflanzen
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Am Morgen starte ich vom Fitnessstudio aus zu einem Dauerlauf. Als ich den Busbahnhof passiere, steht der Bus nach Steibis bzw. zum Hochgrat an der Haltestelle. Erst laufe ich am Bus vorbei, aber dann entscheide ich mich spontan, mit dem Bus nach Steibis zu fahren und dort den Lauf fortzusetzen bzw. neu zu beginnen. Von Steibis aus laufe ich schließlich über den Christl-Cranz-Weg zur Talstation der Hochgratbahn und darüber hinaus. Um 11.03 Uhr fahre ich nach einem siebzigminütigen Lauf mit dem Bus von der Talstation aus wieder zurück nach Oberstaufen:

Das Ergebnis der Laufeinheit:

Eineinhalb Stunden später starte ich mit Guido zu einer gemeinsamen Wanderung. Ziel ist es, am heutigen Ostersonntag möglichst wenig Touristen zu begegnen. Mit einem Aufstieg auf den Hündle über einen Waldweg, der uns nicht bis auf den Gipfel führt, und einem Aufstieg auf den Staufen mit Gipfelglück gelingt uns das auch sehr gut. Der Routenverlauf:

Während des Aufstiegs auf den Hündle lasse ich mir zahlreiche Löwenzahnblüten (ohne Fleischbeilage!) und einige Buchenkeimlinge schmecken:

Auf dem Weg zum Staufen finde und verzehre ich Spitzen vom Ackerschachtelhalm:

Die Gipfelregion des Staufens:

Der Blick vom Staufen Richtung Großer Alpsee:

Der Norden von Oberstaufen vom Staufen aus gesehen:

Der Abstieg vom Staufen über die Weiden der Kerber-Alpe:

Beim Verzehr der Löwenzahnblüten achte ich darauf, dass ich keine Fleischbeilage mitesse, aber der Speiseplan an sich ist heute sehr fleischlastig:

  • 11.20 Uhr: 390 Gramm Fleisch und Fett von der Brust eines Lamms
  • 13.00 bis 14.00 Uhr: etwa drei Dutzend Löwenzahnblüten, ein Dutzend Buchenkeimlinge
  • 15.00 Uhr: ein Dutzend Spitzen vom Ackerschachtelhalm
  • 18.00 bis 19.00 Uhr: 100 Gramm braune Champignons, 310 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms, 130 Gramm Romanasalat

Ich habe zwar noch Avocados im Haus, aber in den letzten Tage gab es immer wieder kleinere Störungen in meinem Universum, so dass sie wohl wieder von meinem Speiseplan verschwinden werden. Störungen traten nach dem Verzehr von Avocados ja auch in der Vergangenheit auf und führten schlussendlich jedes Mal dazu, dass sie nie über einen längeren Zeitraum auf meinem Speiseplan standen. Nur während meiner veganen Rohkostzeit verzehrte ich sie regelmäßig, aber damals waren mir die Zusammenhänge zwischen ungeeigneten Lebensmitteln und Störungen im Universum noch nicht bewusst. Da es aber nur Kleinigkeiten sind, die mein hundertprozentiges Wohlbefinden beeinträchtigen und Avocados weiterhin überaus lecker schmecken, werde ich sie sicherlich niemals ganz von meinem Speiseplan streichen. Ganz im Gegensatz von beispielsweise Honig im Glas oder Trockenfrüchten. Beides führte zu massiven Störungen, auf die ich gut und gerne verzichten kann!