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geschrieben von Susanne am 22. Mai 2023 um 21.30 Uhr
Kategorie: Schweiz, Wandern
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Von Surava aus geht wie schon am 7. Mai über Aclas hinauf zur Alp Ozur. Wenn die Schneelage es zulässt, wollen wir dieses Mal aber weiter bis zum Aussichtspunkt Motta Palousa aufsteigen. Bei dieser Tour sind über 1000 Höhenmeter zu überwinden, bis zum Aussichtspunkt sogar 1300. Während Guido hinaufradelt, laufe ich zu Fuß. Am siebten Mai war ich mit dem Fahrrad unterwegs und musste schieben. Ohne Fahrrad komme ich heute deutlich schneller voran. :daumen: Die sieben Kilometer lange Strecke bis zur Alp Ozur zieht sich aber auch ohne Rad ziemlich in die Länge. Wie immer in solch einer Situation erinnere ich mich an Beppo Straßenkehrer aus dem Buch „Momo“ von Michael Ende und seine Lebensphilisophie: Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken. Man muss immer nur an den nächsten Schritt denken. Und so geht es Schritt für Schritt nach oben und irgendwann habe ich es tatsächlich geschafft, ich erreiche die Alp Ozur. Der Weg von der Alp zum Aussichtspunkt ist dann nur noch ein Kinderspiel. Gudio wartet dort schon auf mich und beobachtet meinen Aufstieg:

Ankunft beim Gipfelsteinmann und der Blick Richtung Nordosten über das Landwassertal:

Im Südosten ragt der Crap la Massa hinter uns auf und links dahinter ist der Gipfel des Piz Mitgels zu erkennen:

Piz Forbesch und Piz Arblatsch liegen in südlicher Richtung:

Im Westen liegt der Piz Curvér:

Der Blick Richtung Norden geht über den offiziellen Aussichtspunkt hinaus zur Stätzer-Horn-Kette, rechts im Bild liegt der Piz Linard:

Wunderschön ist es hier oben und wir genießen die herrliche Aussicht und die Ruhe. Irgendwann stellt sich dann aber doch die Frage, wie es wieder hinuntergehen soll. Für Guido ist die Sache klar, er muss zurück zu seinem Rad, das oberhalb der Alp Ozur steht. Dann könnte er den Aufstiegsweg abfahren oder aber versuchen, über den Schaftobel von Alvaneu abzufahren. Von seiner Abfahrt durch den Tobel schwärmt er nämlich noch immer. Die Aufnahmen vom Juni 2022 sind hier zu sehen:

Ich dagegen könnte so wie Anfang September 2019 nach Cunter absteigen. Allerdings habe ich keine ruhige Minute, wenn ich weiß, dass Guido durchs Schaftobel fährt und so beschließen wir schlussendlich, die Tour durchs Schaftobel gemeinsam zu wagen, Guido mit dem Rad, ich zu Fuß. Auf dem Weg vom Aussichtspunkt zurück zur Alp Ozur ist wie beim Aufstieg ein kleines, aber tiefes Schneefeld zu überqueren:

Gut, dass jemand schon vor uns hier war und wir in seine Fußstapfen treten können! Von der Alp Ozur aus folgen wir dem Wanderweg Richtung Alp Era:

Wie es ab der Alp Era weitergeht, schildere ich in einem weiteren Eintrag. Hier für alle, die nach dem Besuch der Motta Palousa wieder zurück nach Surava wollen, diese Tour in der Übersicht:

geschrieben von Susanne am 17. Mai 2023 um 20.52 Uhr
Kategorie: Schweiz, Wandern
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Ich bin ja wirklich nicht sehr anspruchsvoll, was das Wetter betrifft. Eigentlich kann ich mit jedem Wetter etwas anfangen. Am liebsten mag ich es, wenn das Wetter abwechslungsreich ist, das heißt, wenn mal die Sonne scheint und es dann den nächsten Tag wieder wolkig bzw. regnerisch ist. Im Moment komme ich jedoch an meine Grenzen, was das Verständnis fürs Wetter betrifft, es ist einfach schon zu lange trüb und regnerisch. Heute ist es nicht nur trüb und regnerisch, sondern auch noch lausig kalt. Aber egal, zusammen mit Guido wage ich mich trotzdem nach draußen: Wir wandern von Davos-Laret nach Davos-Dorf. Die Strecke, auf der 300 Höhenmeter zu überwinden sind, ist ungefähr acht Kilometer lang. Den ersten Teil der Strecke kennen wir von unserer Wanderung aufs Hohliecht her: Wanderung aufs Hohliecht. Entlang des Stützbachs ist es heute noch viel feuchter und frischer als damals:

Hier sind auf dem Fahrweg der Mönchalpe unterwegs:

Nach etwa zwei Kilometern verlassen wir den Fahrweg und überqueren den Mönchalpbach:

Hier beginnt ein schöner Wanderweg durch einen Nadelmischwald nach Drusatscha:

Begleitet werden wir von Regen, der bald in Schneefall übergeht. Hier passieren wir einen kleinen Waldsee:

Der See wird von zahlreichen kleinen Bächen durchflossen:

Die Hütten von Drusatscha:

Der Abstieg hinunter nach Davos Dorf mit Blick auf den Davoser See:

Biker sind übrigens heute keine unterwegs, nur eine Joggerin kommt uns keuchend und pitschnass entgegen!

PPS: Auch wenn es lausig kalt war, die kleine Wanderung tat gut! :herz:

geschrieben von Susanne am 6. Mai 2023 um 20.34 Uhr
Kategorie: Schweiz, Wandern
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Gestern waren Guido und ich mit dem Rad unterwegs, also könnten wir heute mal wieder wandern. Ein Ziel ist schnell gefunden: Wir fahren mit Bus und Bahn nach Spinas, einem kleinen Weiler am Südportal des Albulatunnels. Von dort aus wollen das Val Bever erkunden, ein Hochtal, dessen Beginn wir schon von unserer Wanderung über die Furcla Crap Alv her kennen: Von Spinas über die Fuorcla Crap Alv nach Preda. Damals war hier reger Betrieb, aber noch ist Nebensaison und so hoffen wir auf Ruhe und Einsamkeit. Unsere Hoffnung wird nicht enttäuscht: Wir sind heute stundenlang allein unterwegs und können die Schönheit des Tals ungestört genießen:

Wir wandern so lange durch das sanft ansteigende Tal, bis der Weg schneebedeckt ist und wir nur noch mit Mühe vorwärts kommen:

Ein letzter Blick Richtung Talende:

Dann machen wir uns auf den Rückweg:

Hier besteht keine Gefahr mehr, nasse Füße zu bekommen:

Kurz nach dieser Aufnahme entdecken wir linker Hand ein Rudel Steinböcke. Da wir noch viel Zeit bis zur Abfahrt des Zuges Richtung Heimat haben, lassen wir uns auf einer genau passend stehenden Holzbank nieder, beobachten die Steinböcke und die vorüberziehenden Wolken:

Welch himmlische Ruhe. :herz:

PS: Unsere Wanderung in bewegten Bildern:

geschrieben von Susanne am 3. März 2023 um 21.40 Uhr
Kategorie: Ernährung, Skitouren
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Um sechs Uhr wache ich ziemlich ausgeschlafen auf, beschließe aber, noch ein Weilchen in meinem warmen Bett zu bleiben. Um sieben Uhr ist dann Schluss mit der Nachtruhe: Je früher ich auf den Beinen bin, desto mehr habe ich von meinem freien Tag. :smile: Für heute haben Guido und ich noch gestern Abend eine leicht Skitour geplant: Es soll auf den 2628 Meter hohen Baslersch Chopf gehen. Ausgangspunkt der Tour ist ein Parkplatz an der Flüelapassstraße kurz oberhalb von Tschuggen. Die Tour ist recht kurz und gilt als leicht. Ich hoffe, dass sie auch wirklich leicht ist, denn ich will heute vor allem eines, nämlich die wunderbare Winterlandschaft genießen. :sonne:

Die ersten Meter sind tatsächlich extrem leicht, denn es geht zu Beginn der schneebedeckten Passstraße entlang. Diese ist im Winter ab Tschuggen gesperrt. Am Wägerhus verlassen wir die Straße und gelangen über einen kurzen Steilhang auf eine Hochebene, das Tälli. Hier haben wir das Tälli schon fast erreicht:

Die Fläche scheint endlos, ist aber wunderschön zu begehen:

An den beiden breiten Spuren ist zu sehen, dass wir nicht die ersten sind, die hier entlanglaufen. :smile: Auch Guido war schon einmal hier, ist dann aber Richtung Sentisch Horn abgebogen. Heute durchqueren wir dagegen die ganze Hochebene. Hier thront über Guidos Kopf unser Tourenziel:

Am Ende der Hocheben steigen wir zur 2571 Meter hohen Gulerigen Furgga auf. Dieser Abschnitt ist etwas steiler:

Auf dem folgenden Bild liegt das Sentisch Horn hinter mir und man kann einige Skitourengänger auf dem Weg nach oben erkennen:

Auf dem Weg zum Baslersch Chopf sind wir jedoch allein unterwegs. Von der Furgga aus geht es über einen kurzen Rücken auf eine Kuppe, den Wintergipfel des Baslersch Chopf. Hier endet unser Aufstieg und ich stehe gefühlt das erste Mal auf einem „richtigen“ Skitourengipfel:

Der Hauptgipfel, im Tal liegt Davos:

Den Hauptgipfel könnte man zu Fuss erreichen, aber den Weg ersparen wir uns. Er sieht sowieso nicht sehr einladend aus, da man über Wechten laufen müsste. Nach ausgiebigem Bewundern des Panoramas machen wir uns an die Abfahrt. Stilistisch gibt es an meiner Fahrerei sicherlich einiges zu verbessern, aber mir macht die Abfahrt Spaß und was das Wichtigste ist, ich komme heil unten an. 🙏🏻 Die Tour in der Übersicht:

Da wir entgegen unserer Gewohnheit recht früh gestartet sind, sind wir schon um 12.15 Uhr wieder zurück am Parkplatz und überlegen, was wir mit der zweiten Tageshälfte anfangen können. Fahren wir zurück nach Schmitten und gehen dort eine Runde spazieren? Oder machen wir an der Pischabahn Halt? Schlussendlich entscheiden wir uns für die Pischabahn und ein weiteres Skitourenabenteuer, denn die Tour auf den Baslersch Chopf hat Lust auf mehr gemacht. :herz:

geschrieben von Susanne am 13. November 2022 um 22.37 Uhr
Kategorie: Schweiz, Wandern
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Am heutigen Sonntag sind wir im Dischmatal unterwegs. Da der Bus im letzten Viertel des Jahres nur noch bis Teufi und nicht mehr bis nach Dürrboden fährt, bewältigen wir die sieben Kilometer lange Strecke von Teufi nach Dürrboden zu Fuß. Und zurück geht es natürlich auch per pedes! Auf dem Hinweg laufen wir der Sonne entgegen. Es tut so gut, die Sonnenstrahlen im Gesicht zu spüren: :sonne:

Dürrboden selbst liegt im Schatten:

Aber gleich hinter Dürrboden können wir entlang des Dischmabachs bummelnd noch ein paar Sonnenstrahlen genießen:

Auch auf dem ersten, weglosen Kilometer des Rückwegs begleitet uns die Sonne:

Anschließend geht es bis auf ein kurzes Stück im Schatten weiter:

Kurz vor Teufi:

Unsere Wanderungen begann in Teufi und endet auch hier.