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Archiv für Dezember 2019Hier noch einmal die Traumszenen der dritten Rauhnacht: Zusammen mit meinen Eltern besteige ich ein kleines Passagierschiff. Mit uns gehen weitere Passagiere an Bord, die sich auf den zur Verfügung stehenden Holzbänken verteilen. Ich bekomme einen gepolsterten Sitzplatz, da ich schwanger bin. Der Kapitän des Schiffes, der mich an einen Oberstaufner Busfahrer erinnert, geht vor der Abfahrt kurz an Land, um zu schauen, ob noch mehr Leute mitfahren wollen. Das ist nicht der Fall, daher legen wir ab und fahren hinaus aufs Meer. Ich freue mich über den Anblick der endlosen Weite. Einfach zu deuten ist der Zustand, schwanger zu sein: Wenn man träumt, schwanger zu sein, ohne dass ein Kinderwunsch besteht, weist das auf Pläne und Ideen hin, mit denen man im übertragenen Sinne schwanger ist. Bei mir kommen deshalb sicherlich Zwillinge oder gar Drillinge zur Welt! Schwierig finde ich die Deutung des Symbols „Meer“. Die Seite traum-deutung.de bietet zahlreiche Interpretationen an, von denen mir diese hier in meinem Fall am plausibelsten erscheint:
Dazu passt auch der Beginn der zweiten Szene: Ich liege mit meinen Eltern am Ufer eines Meers und betrachte das Wasser. Es ist windig und es herrscht hoher Seegang. Auf einmal steht meine jüngste Tochter neben mir. Sie sieht den Kapitän des Schiffes aus der vorherigen Szene und läuft ihm den Strand entlang hinterher. Der Kapitän entschwindet aus meiner Sichtweite, ich kann in der Ferne nur noch meine Tochter erkennen und folge ihr. Plötzlich erschrickt sie und zeigt auf etwas, das von den Wellen ans Ufer gespült wird. Als ich näher komme, erkenne ich, dass es eine tote, helle Katze ist. Einen Augenblick später beruhigt sich das Meer und ich kann zusammen mit meiner Tochter etwas weiter ins Wasser hineingehen. Wir laufen im knöcheltiefen Wasser den Strand entlang, bis sich ein schlossähnliches Gebäude vor uns erhebt. Wir müssen durch dieses Gebäude gehen, um zu einer geeigneten Badestelle zu gelangen. Es geht zuerst einen schmalen Gang entlang, dann eine lange, breite Treppe hinunter, die einem großen, überdachten Becken mit warmen Meerwasser endet. Ich teste die Temperatur des Wassers mit den Füßen und empfinde sie als angenehm. Aber meine Tochter und ich wollen weiter zu einem Außenbecken, auch wenn uns klar ist, dass das Wasser dort kälter sein wird. Für die tote Katze im Wasser bietet traum-deutung.de folgende Interpretation an:
Da in dieser Traumszene meine Tochter dabei ist, nehme ich an, dass es um Trauer geht. Denn was meine Kinder betrifft, trauere ich schon seit Längerem. Die dritte Szene: Meine Tochter und ich sind im Umkleidebereich eines Schwimmbads auf der Suche nach Kabinen, in denen wir unsere Badesachen anziehen können. – Dabei hatten wir diese ja in der vorherigen Szene, als wir am Strand entlang gingen, schon an! – Es sind sehr viele Kinder vor Ort, die sich in Sammelumkleidekabinen umziehen. Da wir keine Einzelkabinen finden, ziehen wir uns ebenfalls in einer der Sammelumkleidekabinen um. Anschließend begeben wir uns in Richtung Schwimmbereich. Das Auftauchen eines Schwimmbades könnte laut traumdeutung.de Folgendes bedeuten:
Die vierte Szene: Ich laufe zusammen mit meiner Tochter über einen Jahrmarkt. Meine Tochter will unbedingt mit einem der Fahrgeschäfte fahren und stürmt voraus. Während sie sich mit einer Gondel in die Lüfte erhebt, gehe ich weiter über den Jahrmarkt. Mir fällt auf, dass die Fahrpreise für sämtliche Fahrgeschäfte sehr niedrig sind und beschließe daher, ebenfalls eine Fahrt zu wagen. Allerdings mit einer anderen Attraktion als meine Tochter. Ich warte mit dem Einsteigen, bis meine Tochter neben mir auftaucht. Sie hält jedoch nichts von dieser Attraktion, sie meint, hier müsse sie sich übergeben und will lieber noch einmal mit der Gondel fahren. Ich wundere mich, denn die Gondel ist viel wilder unterwegs, als das Fahrgeschäft, dass ich ausgesucht habe. Dass ich ausgerechnet mit meiner jüngsten Tochter auf einem Jahrmarkt unterwegs bin, ist bezeichnend: Der Bummel über einen Jahrmarkt ist kostspielig und so weist der Besuch eines Jahrmarkt eventuell darauf hin, dass größere Geldausgaben zu erwarten sind. Nun, die größeren Geldausgaben in Zusammenhang mit meiner Tochter liegen Gott sei Dank schon hinter mir. Vielleicht bin ich deshalb im Traum so erstaunt, dass die Preise auf diesem Jahrmarkt so billig sind. Dass meine Tochter im Traum nicht mit mir fahren will, entspricht den Tatsachen im realen Leben: Sie wollte nicht mit mir und Guido ins Allgäu, für Guido und mich eine sehr anziehende Attraktion, sondern blieb lieber in Trier, bei der bekannten Attraktion. Die letzte Szene: Ich bin in Begleitung meiner Schwester und wir schlendern durch einen Klamottenladen. Wir wollen uns für eine Hochzeit einkleiden. Meine Schwester findet ein Kleidungsstück, das ihr gefällt, das für meinen Geschmack jedoch viel zu durchsichtig ist. Ich gehe weiter und schaue, ob ich für mich etwas Passendes finde. Diese Szene sagt mir Folgendes: Kleider bieten Schutz und ich brauche offensichtlich weitaus mehr Schutz als meine Schwester, die sich offen zeigen kann. traum-deutung.de schreibt unter anderem Folgendes zum Symbol Kleidung:
So weit, so klar. Die heutige, dreistündige Sonntagswanderung führt über Muttener und Kalzhofener Höhe: Momentaufnahmen, beginnend mit dem Blick über die Weiden von Buflings zu Beginn der Wanderung: Der Blick über den Golfplatz von Buflings mit Staufen, Hündle und Nagelfluhkette: Schneereste auf der Muttener Höhe: Der Wanderweg zwischen Muttener und Kalzhofener Höhe: Auf der Juget: Nach zehnminütiger Fahrt mit dem Postbus starten Guido und ich um 12.55 Uhr von Lenzerheide aus zu unserer heutigen Wanderung. Geplant ist, gemütlich zurück nach Lenz zu laufen. Auf dem zu Beginn der Wanderung in der Sonne liegenden Weg ist so warm, dass ich schon bald Handschuhe und Jacke ausziehen kann. Die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren, ist einfach herrlich. Statt wie ursprünglich geplant auf direktem Weg zurück nach Lenz zu laufen, kommen wir unterwegs auf die Idee, uns den Aufstieg zur Sanaspans-Alpe näher anzuschauen. Die Sanaspans-Alpe liegt auf 2050 Höhenmetern zwischen Parpaner Rothorn und Lenzer Horn und ist in Sommer von Lenzerheide aus über einen schmalen, wildromantischen, sich mal mehr, mal weniger steil nach oben schlängelnden Wanderweg zu erreichen. Ob dieser Weg im Winter ebenfalls bis zur Alpe begehbar ist, ist fraglich. Zu Beginn kommen wir aber zügig voran, später dann mit zunehmender Schneehöhe entsprechend langsamer: Hier liegt rechts die erste Lawine der Saison: Weiter oben müssen wir diesen Abgang überqueren, eine etwas heikle Angelegenheit: Kurz danach liegt die zweite Lawine vor und nach weiteren heiklen Sekunden schließlich ebenfalls hinter uns: Hoffentlich müssen wir hier nicht zurückkehren! Die Überquerung eines Bachlaufs ist dagegen ein Kinderspiel: Die letzten Schritte im Sonnenlicht: Hier ist Schluss mit dem wärmenden Sonnenschein und wir stehen in einem Kälteloch unterhalb der Sanaspans-Alpe: Nach dem Queren eines steilen Tiefschneehangs liegen endlich alle heiklen Wegpassagen hinter uns: Die letzten Meter hinauf zur Alpe : Das hinter der Alpe liegende Gelände: Einsamkeit, Stille, Klarheit und eisige Kälte umhüllt uns hier. Auch der weitere Abstieg von der Sanaspans-Alpe im Licht der Abendsonne erfolgt in flottem Tempo: Unsere Wanderung, für die wir drei Stunden benötigen, in der Übersicht: Noch mehr Bilder gibt es auf Guidos Webseite: Lenzerheide → Alp Sanaspans. Um Punkt zwölf Uhr sind Guido und ich wie gestern bereit für die nächste Wanderung. Unser heutiges Ziel ist die auf knapp 2000 Höhenmetern gelegene Hütte von Hetta de las Noursas. Blicke zurück auf Lenz und Piz Toisssa zu Beginn der Wanderung: Der schneebedeckte Wanderweg kurz unterhalb von Propissi Saura: Das Panorama bei Propissi Saura: Auf dem Weg von Propissi Saura nach Hetta de la Noursas: Obwohl die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt liegen, verströmen die Latschenkiefern wie im Sommer einen milden Duft: Hetta de las Noursas mit Piz Mulain im Hintergrund: Der Panorama Richtung Süden: Bildausschnitt mit Piz Kesch und Piz Üertsch: Den ersten Teil des Abstiegs hinunter nach Brienz erkämpfen wir uns Fußspuren folgend durch kniehohen Schnee: Leider kennt unser Vorgänger aber den Weg ebenso wenig wie wir, so dass wir uns mehr als einmal unter tiefhängenden Ästen bücken oder zwischen den dicht stehenden Bäumen durchquetschen müssen. Aber schließlich ist es geschafft, wir können einem „normalen“, nach Brienz führenden Wanderweg folgen. Von Brienz aus ist es dann noch knapp eine Stunde zurück nach Lenz. Der Blick zurück auf Brienz: Die heutige Strecke, für die wir fünf Stunden benötigen, ist zwar kürzer als die gestrige, weist aber deutlich mehr Höhenmeter auf: Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht starten Guido und ich um zwölf Uhr zu einer Wanderung nach Lenzerheide. Drei Momentaufnahmen, die zu Beginn der Wanderung entstehen: Je mehr wir uns Lenzerheide nähern, desto mehr Schnee liegt auf den Bäumen und Wegen: Der Blick vom Wanderweg auf Piz Danis und Stätzer Horn: Am Heidsee bei Lenzerheide: Der Blick über den Heidsee auf Piz Arblatsch und Piz Forbesch: Lenzer Horn: Parpaner Rothorn mit Trasse der Bergbahn: Auf dem Weg zurück nach Lenz: Je näher wir Lenz kommen, desto schneller werden wir. Sobald die Sonne hinter den Bergen verschwindet, wir es nämlich empfindlich kalt. Mehr Bilder gibt es auf Guidos Webseite: Lenzerheide → Heidsee. |