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Archiv für April 2024Gestern war es noch frühlingshaft warm, heute kehrt der Winter zurück: Als ich am frühen Morgen aus dem Fenster schaue, liegt Schmitten unter einer Schneedecke. Nach einer Hatha-Yoga-Einheit setze ich mich daher lieber auf den Rollentrainer statt zu laufen und radle durch Belgien: Um die Mittagszeit geht es aber dann trotz des Schmuddelwetters nach draußen: Es ist unangenehm feuchtkalt, aber im Grunde genommen hat jedes Wetter seinen Reiz: 😊 An unserem Wendepunkt: Der Blick auf Filisur Schönboden: Das gibt es im Laufe des Tages zum Essen:
Von Cherimoyas habe ich nach der heutigen, recht großen Portion erst einmal genug. Den zweiten freien Tag nach der Wintersaison 2023/2024 beginne ich wie üblich mit einer Hatha-Yoga-Einheit. Es ist mittlerweile der 101. Übungstag in Folge. So viele Höhenmeter auf einmal habe ich dieses Jahr bisher noch nicht zurückgelegt.
Es ist das vorerst letzte Stück Fleisch vom Lamm, zurzeit finden nämlich keine Schlachtungen statt.
Vor mir liegen drei freie Tage, dann folgt ein dreitägiger Arbeitseinsatz im Dorfladen. Den ersten freien Tag nach dem Ende der Wintersaison 2023/2024 beginne ich um 6 Uhr mit einer vierzigminütigen Hatha-Yoga-Einheit, anschließend stärke ich mich mit Beeren und fahre dann zwei Stunden auf dem Rollentrainer: Um 11.38 Uhr fahren Guido und ich nach Davos. Dort hole ich bei Ochsner Sport die zurückgelegten Wanderschuhe ab. Ihr ersten Einsatz haben die neuen Schuhe während der nachmittäglichen Wanderung von Lenz nach Lenzerheide.
Das Rippensteak vom Rind, hier in der Schweiz auch „Côte de Boeuf“ genannt, stammt vom Metzger in Lenzerheide: Es schmeckt köstlich, wird aber mit einem Preis von 76 CHF pro Kilogramm wohl ein eher seltener Gast auf meinem Speiseplan bleiben! Am frühen Nachmittag wandere ich zusammen mit Guido über den Aussichtspunkt „Crap la Tretscha“ von Lenz nach Lenzerheide. Startpunkt der Wanderung ist die Bushaltestelle Lenz/Lantsch „Vischnanca“. Vischnanca ist rätoromanisch und bedeutet „Dorf“: Schon bald lassen wir das Dorf hinter uns und laufen über Weidegelände zum Aussichtspunkt „Crap la Tretscha“: Ein Blick zurück auf Lenz: Die Pfarrkirche St. Maria von Lenz: Hier geht es ein Stück bergauf: Hütte mit den Bergüner Stöcken im Hintergrund: Am Aussichtspunkt „Crap la Tretscha“ mit Blick in Richtung Oberhalbstein, Albulatal und Landwassertal: Auf dem Weg nach Tschividains, einer Ansammlung von Wochenendhäusern: Die ersten Hütten von Tschividains tauchen auf: Hütten von Tschividains Lenzer Horn und Piz Linard: Der wunderschöne Wanderweg zwischen Tschividains und Lenzerheide: Endpunkt der Wanderung ist die Postbushaltestelle von Lenzerheide. Von dort aus bringt uns die Linie 183 zurück nach Schmitten. Auch wenn wir schon oft auf dieser Strecke unterwegs waren, sie ist immer wieder ein Genuss. Wie jeden Sonntag der Wintersaison 2023/2024 kann ich auch diesen Sonntag eine Stunde länger schlafen. 🙏🏻 Ich stehe also eine Stunde später, genauer gesagt um 7.30 Uhr, an der Bushaltestelle und warte auf den Bus, der mich nach Davos bringen soll. Während der Wartezeit spaziere ich wie so oft vor dem Dorfladen hin und her. Ganz leise vernehme ich dabei einen Alarm, der an der Hintertür des Dorfladens deutlicher zu hören ist. Ich nehme an, dass die Tür des Kühllagers offen steht und informiere über WhatsApp meine Kollegin bzw. Chefin. Später teilt sie mir mit, dass ich mit meiner Vermutung recht hatte. Ich hoffe, dass der Schaden sich in Grenzen hält. Kurz nach dem Abschicken der WhatsApp-Nachricht kommt ein Nachbar mit seinem Auto die Hauptstraße entlang, hält und nimmt mich mit nach Davos. Danke, so bin ich immerhin ein bisschen weniger spät am Lift. Noch einmal ein paar Bilder, die vor meiner Abfahrt vom Jakobshorn zur Talstation des Usser Ischs entstehen: Auf dem ersten Bild sind die Bergstation des Clavadeler Bubbles und das Restaurant „Güggel“, auf dem zweiten die Jatzhütte und die Bergstation des Sessellifts „Jatz Quattro“ und auf dem dritten der Jatzpark zu sehen. Den Vormittag verbringe ich an der Talstation des Usser Ischs, nach der Mittagspause verbringe ich eine Stunde am Zweiersessellift und nachmittags bin ich an der Bergstation des Usser Ischs. Gegen drei Uhr kommt der Techniker des Lifts nach oben und gemeinsam machen wir die Bergstation sommerfest. Um 16 Uhr meldet der Kollege den letzten Sessel, es ist die Nummer 21. Letzter Sessel bedeutet, dass nach diesem Sessel kein Gast mehr befördert wird. Sobald dieser Sessel oben bei mir eintrifft, informiere ich den Kollegen der Talstation. Der bereitet dann das Eingaragieren der Sessel vor. Ich darf mich auf den Weg nach unten machen, wenn alle Sessel die Bergstation passiert haben. Dieses Bild entsteht kurz vor meiner Abfahrt über die Rennpiste: Im Tal angekommen, ziehe ich mich um und gebe meine Arbeitsklamotten und den Stationsschlüssel ab. Das geht so flott, dass ich den Bus um 16.54 Uhr erreiche und pünktlich zu Hause bin.
Heute gibt es also keine Beeren, nur Eier und Fleisch. |