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Archiv für April 2024Am vorletzten Tag der Wintersaison 2023/2024 kann ich nicht umhin, vor meiner morgendlichen Abfahrt vom Jakobshorn zur Talstation des Usser Ischs nochmals Bilder zu machen, beginnend mit einem Blick nach Osten, rechts ist das Jatzhorn zu sehen: Der Jatzweg: Hier sieht man die Bergstation des Clavadeler Bubbles und das Restaurant „Güggel“: Der Blick über das Tal des Landwassers und die anliegenden Gipfel: Die Abfahrt über die Standardpiste ist nicht wirklich prickelnd, die Piste ist ziemlich hart und damit nicht sehr angenehm zu befahren. Als ich die Talstation erreiche, ist niemand anwesend. Das verwundert mich, denn eigentlich sollte mein Kollege vor mir vor Ort sein. Außerdem kann ich die Anlage nicht starten, alle Bildschirme sind schwarz. Über Funk informiere ich den Maschinisten und kurze Zeit später ist ein Techniker vor Ort. Das Problem ist schnell behoben, der Hauptschalter war auf Null. Die Aufgabe meines immer noch nicht aufgetauchten Kollegen übernimmt ein Pistendienstler und so können wir wie geplant um 8 Uhr in Betrieb gehen. Heute finden auf den Pisten des Usser Ischs nämlich Schweizer Meisterschaften statt. Mein Kollege, B. der jüngere, taucht gegen 9 Uhr auf und übernimmt seinen Posten an der Bergstation, während ich weiterhin die Talstation hüte. Gegen 9.20 Uhr muss das Rennen wegen eines schweren Sturzes einer Läuferin unterbrochen werden. Und um 10.15 Uhr stellt der Usser Isch seinen Betrieb ein. Es ist also ein recht aufregender Tag am Lift, den ich immerhin pünktlich beenden kann.
Vor der letzten Mahlzeit laufe ich ein Stück den zur Schmittner Alp führenden Alpweg hinauf: In den nächsten Wochen will ich versuchen, immer weiter nach oben zu kommen. Nach einer morgendlichen Hatha-Yoga-Einheit und einem TRX-Workout genieße ich ein paar Beeren und mache mich anschließend auf den Weg nach Davos: Ich will Nachschub an Beeren und Cherimoyas besorgen und bei Ochsner Sport nach neuen Wanderschuhen schauen. Ochsner Sport hat tatsächlich ein Paar Schuhe, die mir nicht nur gut gefallen, sondern auch gut passen. Bei meiner letzten Laufeinheit durch den Leidbodenwald lag ein umgestürzter Baum über dem Weg, heute ist der Weg wieder frei. Links von mir geht es steil hinunter zum Fluss! Am Landwasser, auf dem oberen Bild ist im Hintergrund der Muchetta zu sehen: Unterhalb des Landwasserviadukts: Hinter dem Viadukt fließt der Schmittner Bach in das Landwasser. Der Bach bringt heute einiges an Schlamm mit sich, so dass das Landwasser im weiteren Verlauf ziemlich trüb aussieht: Von Alvaneu Bad aus bringt uns der Postbus zurück nach Schmitten. Danke für diesen wunderschöne Freitagnachmittagswanderung.
Während des Spaziergangs lasse ich mir außerdem einige Löwenzahnblüten schmecken: Vormittags Beeren bzw. eine Cherimoya, nachmittags oder abends eine Fleischmahlzeit, das passt zurzeit gut für mich. PS: Vom Biohof Las Sorts nehme ich zwölf Eier mit. Der Vormittag im Dorfladen verläuft ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Nachmittags bin ich im Dorfladen vor allem mit Aufräumen und Putzen beschäftigt und schneller als gedacht ist Feierabend.
PS: Morgen kann ich ausschlafen, ich habe frei! Die restlichen Tage der Saison sollen wir wegen Training und Rennen spätestens um 8.30 Uhr in Betrieb gehen. Gestern hat das super geklappt, Kollege B. der ältere fuhr mit der 7 Uhr Bahn nach oben und wurde dann mit dem Rhino zur Talstation gebracht, ich kam mit dem Zweier nach oben. Um 8.15 Uhr waren wir dann schon bereit, in Betrieb zu gehen. Heute klappt das nur dank des Technikers ebenso gut, denn Kollege B. der jüngere kommt zu spät. Seine Entschuldigung: „Daran habe ich nicht mehr gedacht.“ Dabei wurde er gestern über WhatsApp daran erinnert. Nun ja, die Arbeitsmoral lässt mittlerweile nicht nur bei ihm zu wünschen übrig, auch Kollegen anderer Lifte nehmen die letzten Tage des Saison eher locker. Alles in allem ist aber auch der für mich drittletzte Tag der Wintersaison 2023/2024 ein sehr angenehmer Arbeitstag. Das lasse ich mir im Laufe des Tages schmecken:
PS: Morgen steht ein Einsatz im Dorfladen auf dem Arbeitsplan. Normalerweise bin ich um 5 Uhr ausgeschlafen und wache meist vor dem Weckerklingeln auf. Dank der Zeitumstellung klappt das heute nicht, der Wecker muss mich aus dem Bett holen. Das ist das Ergebnis: Nach dem Lauf lasse ich mir eine Fleischmahlzeit schmecken, um die Mittagszeit gibt es Früchte:
In nächster Zeit wird es immer wieder Mahlzeiten mit Früchten geben, denn erstens schmecken sie genial und zweitens habe ich das Gefühl, dass ihr Verzehr meiner Ausdauerleistung gut tut. Was es allerdings nicht mehr geben wird, ist Sesam: Meine Beweglichkeit hat sich seit seinem Weglassen stark verbessert. Und Gemüse einschließlich Blattgemüse lasse ich ebenfalls weiterhin weg. Das Buch „Böses Gemüse“ wirkt noch nach. |