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Autor ArchivVor ein paar Tagen habe ich Buch „Böses Gemüse“ von Dr. Steven R. Gundry fertig gehört: Zu Lesen komme ich zurzeit eher weniger, aber dem Hören eines Buches steht auch während der Arbeitszeit am Lift nichts im Weg. In seinem Buch berichtet Dr. Steven R. Gundry, ein amerikanischer Kardiologe, von seinem eigenen Leidensweg und den Leidenswegen seiner Patienten. Erlösung von dem Leiden fanden sowohl er als auch seine Patienten mit Hilfe einer lektinfreien Ernährung. Näheres über Autor und Buch findet man im Rohkost-Wiki: Buchbesprechung Dr. Steven R. Gundry: Böses Gemüse Es gibt Neues aus der Rohkostszene: Bernd Bieder, ein langjähriger Rohköstler und Autor zweier Bücher, nur eines davon ist im Rohkost-Wiki erwähnt, erzählt in einem ersten Video über seinen Weg zur Rohkost: Es ist sehr erfreulich, dass sich endlich mal wieder ein langjähriger Rohköstler zu Wort meldet. Die nächtlichen Niederschläge haben in Schmitten zu einer geschlossenen Schneedecke geführt: Viel ist es aber nicht, was dort auf Wiesen und Dächern liegt und da für den Abend schon wieder Tauwetter vorhergesagt ist, brechen Guido und ich ungewohnt früh zu einer Spazierrunde auf, um die Winterlandschaft rund um Schmitten wenigstens für kurze Zeit genießen zu können. So sieht es im Dorf aus: Und so auf dem Weg nach Acla: Als wir die Hütten von Acla erreichen, ist die Sonne hinter einer Wolkendecke verschwunden: Von Acla aus spazieren wir weiter zum Aussichtspunkt Hirtenstock. Beim Blick hinunter nach Schmitten sieht man, dass die weiße Pracht schon am Verschwinden ist: PS: Am Abend fängt es an zu regnen. PS: Guido hat unseren Spaziergang in einem Video festgehalten: Guido und ich fahren heute mit dem Postbus von Schmitten über Tiefencastel nach Rona, einem Ort im Oberhalbstein. Dieses Tal wird von von der Julia, rätoromanisch Gelgia oder Güglia, durchflossen. Von Rona aus wollen wir nach Savognin wandern. Der Blick zu Beginn der Wanderung aufs Tinzenhorn: Gleich daneben liegt der Piz Mitgel: Blick über das Oberhalbstein, rätoromanisch auch Surses genannt: Der Weg von Rona hinunter ins Tal ist wunderschön: Dieser Streckenabschnitt ist Teil einer alten Römerstraße, immer wieder gut zu erkennen an dem groben Kopfsteinpflaster unter unseren Füßen. Der Blick ins Tal kurz vor Tinizong: Der nun folgende Streckenabschnitt ist landschaftlich weniger reizvoll, zudem liegt er im Schatten. Wir sind daher froh, als kurz vor Savognin endlich wieder die Sonne ins Tal hineinscheint: Von Savognin aus fahren wir mit dem Postbus über Tiefencastel wieder zurück nach Schmitten. PS: Die Wanderung in der Übersicht: Gegen 12 Uhr starten Guido und ich von Thusis aus zu einer Wanderung durch die Viamala-Schlucht. Zu Beginn überqueren wir eine Brücke, die über den aus der Viamala-Schlucht kommenden Hinterrhein führt. Der Blick von der Brücke flussabwärts: Gleich darauf geht es über einen steilen Waldweg hinauf zur Burganlage Hohen Rätien. Hohen Rätien liegt auf einem Felsplateau hoch über dem Hinterhrein und ist das Tor zur Viamala-Schlucht. Die Schlucht war als Wegstück der wichtigen Handelsverbindung zwischen Süd und Nord, der Via Spluga zwischen Thusis und Chiavenna, bekannt und berüchtigt. Im Mittelalter konnten Händler vor dem Passieren der Schlucht auf Hohen Rätien rasten und sich vor der Weiterreise die Hilfe ortskundiger Führer sichern. Heute sind Guido und ich alleine hier und genießen die Stille dieses Kraftortes: Der Blick vom Felsplateau hinunter auf Thusis: Der Piz Beverin: Der Blick in die Viamala-Schlucht: Eine alte Eiche, ein echter Baumveteran: Nach dem Erkunden der Burganlage folgen wir den zur Viamala-Schlucht führenden Wegweisern. Der Weg führt weit oberhalb der Schlucht entlang und bietet immer wieder faszinierende Tiefblicke: Die Ruine der Kapelle St. Albin: Der Wanderweg führt mal auf- und mal abwärts und ist für mich ein Herzöffner: Hier liegt die Querung eines der zahlreichen Tobel hinter mir: Der größte und wildeste der Tobel wird vom Traversinersteg II überspannt: Der zweite Traversinersteg wurde 2005 erbaut und ersetzte den im Jahr 1996 erstellten ersten Traversinersteg, der weiter hinten im Tobel stand. Dieser wurde von einem Steinschlag zerstört. Der Blick vom Steg bachaufwärts: Ein Blick in die Viamala-Schlucht: Nach einem letzten, steilen Anstieg erreichen wir das leider seit dem 1. November geschlossene Besucherzentrum der Schlucht. Hier waren wir Anfang September 2016 schon einmal: Über die Viamala nach Ascona. Momentaufnahmen vom heutigen Tag: Am Besucherzentrum endet unsere Wanderung Richtung Süden, wir kehren um und laufen über die alte Viamala-Straße zurück nach Thusis. Gleich zu Beginn führt der Wanderweg durch einen Tunnel: Nur gut, dass hier nicht so viel Verkehr herrscht, sonst wäre das Passieren des Tunnels eine sehr lärmige Angelegenheit! Weitere Momentaufnahmen von diesem Streckenabschnitt: Hier kommt der Stadtrand von Thusis in Sicht: PS: Die Wanderung in der Übersicht: |