|
|
Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’Vielleicht lag es an der gestrigen, sehr spartanischen Abenmahlzeit, dass ich heute etwas früher als sonst auf die Idee kam, mir etwas zum Essen zu suchen: Um 8.15 Uhr gab es eine erste Mahlzeit mit einer kleinen Paprikaschote von 120 Gramm und 280 Gramm Tomaten. Die nächste folgte um 10.45 Uhr und bestand aus 350 Gramm dunklen Trauben, 240 Gramm Zwetschgen, Blüten der Nachtkerze und etwas Vogelmiere. Um 14 Uhr inspizierte ich die frischen Datteln „Barhi“ und stellte erfreut fest, dass sie nachgereift waren. So konnte ich weitere 210 Gramm essen. Satt war ich danach noch nicht und so gab es nach den zuckersüßen Datteln eine weitere Süßigkeit: Wabenhonig aus Neuseeland. Nach 120 Gramm war Schluss, der Honig fing an, im Hals zu kratzen. Zum Abendessen gab es die ersten Walnüsse dieses Jahres. Sie stammten nicht aus dem eigenen Garten, denn unsere Bäume trugen dieses Jahr nicht. Ich hatte daher Nüsse bei einem Gemüsehändler gekauft. Sie stammten aus Frankreich und waren außen noch feucht. Von 20.10 bis um 21.00 Uhr knackte und aß ich in aller Ruhe einen Teil der Nüsse, die verzehrte Menge betrug 140 Gramm. Ganz satt war ich danach noch nicht und so kam ich auf die Idee, mein Essen mit den frischen Haselnüssen, die ich bei Orkos bestellt hatte, fortzusetzen: Nach 70 Gramm beendete ich die Mahlzeit satt und zufrieden. Die erste Mahlzeit fand um kurz vor neun Uhr statt und bestand aus einer kleinen, gelben Honigmelone. Die verzehrte Menge betrug 350 Gramm. Um 10.30 Uhr aß ich fünf dieser Apfelbananen: Der eßbare Anteil betrug 280 Gramm. Anschließend testete ich Wabenhonig aus Neuseeland: Nach 120 Gramm beendete ich die Mahlzeit. An ein Weiteressen war nicht zu denken, mit jedem Bissen wurde die Süße des Honig unerträglicher. Negative Symptome konnte ich nach dem Verzehr nicht beobachten. Um 13.30 Uhr gab es eine üppige Kräutermahlzeit mit Blättern sowie Triebspitzen vom Weißem Gänsefuß und der Roten Taubnessel, Blättern vom Sauerampfer und vom Löwenzahn, Blüten der Nachtkerze und Stängeln der Vogelmiere. Anschließend griff ich zu Avocados „Hass“ aus dem Bioladen. Hier betrug die verzehrte Menge 400 Gramm. Die Abendmahlzeit begann um 20.15 Uhr mit einer Mango, die ich vor ein paar Tagen im Bioladen gekauft hatte. Es war die erste Mango seit Monaten, der essbare Anteil betrug 200 Gramm. Hinterher gab es 150 Gramm Apfelbananen und eine Dattel der Sorte „Barhi“. Ich hatte vor ein paar Tagen einige unreife Exemplare bei einem türkischen Lebensmittelhändler gekauft. Leider war nur diese eine Dattel reif, aber das dürfte sich in den nächsten Tage ändern. Dann gibt es vielleicht eine „richtige“ Mahlzeit mit diesen süßen Früchtchen. Die Mahlzeit dauerte nur gut 20 Minuten und obwohl die verzehrte Menge recht klein war, war ich rundherum zufrieden. Auch heute Morgen lag wieder dichter Nebel über der Landschaft. Die Außentemperatur betrug zwölf Grad Celsius, nicht zu warm und nicht zu kalt zum Laufen: Ich startete um kurz nach acht Uhr. Auch wenn der letzte Lauf noch nicht einmal 24 Stunden zurücklag, konnte ich die 11,5 Kilometer lange und sehr hügelige Strecke locker bewältigen. So durfte es immer sein! Nach dem Lauf ging ich in den Garten und ließ mir dort etwa 100 Gramm Brombeeren und Stängel der Vogelmiere schmecken. Hinterher gab es 230 Gramm dunkle Trauben von einem regionalen Anbauer. Um 11.15 Uhr aß ich zwei Papayas aus Brasilien, die ich im Bioladen erstanden hatte: Ich löffelte das Fruchtfleisch aus und aß auch einen Teil der Kerne. Die verzehrte Menge betrug knapp 400 Gramm. Um 13.30 Uhr gab es 620 Gramm Zwetschgen, außerdem Blüten der Nachtkerze und zwei kleine Blätter vom Borretsch. Das Abendessen begann um 19.20 Uhr mit Blüten und jungen Schoten der Platterbse, einem Blatt vom Löwenzahn und Stängeln der Vogelmiere. Da die Avocados, die ich vor einigen Tagen im Bioladen gekauft hatte, noch unreif waren und ich Lust auf etwas Fettes hatte, stand mangels einwandfreien Nüssen nur ein Stück Lammfleisch zur Auswahl. Dank reichlich Knochenmark aus einem Stück Haxe war aber mein Fettbedarf bald gestillt und ich konnte die Mahlzeit nach 30 Minuten und einer verzehrten Menge von 380 Gramm zufrieden beenden. Früh am Morgen hing dicker Nebel über der Landschaft, um kurz nach neun Uhr war er aber so gut wie verschwunden. Ich hatte daher keine Probleme, im Garten reife Brombeeren zu finden, die verzehrte Menge betrug etwa 250 Gramm. Als Beilage gab es Vogelmiere und Brennnesselblätter. Zum Abschluss der Mahlzeit aß ich 320 Gramm Zwetschgen aus regionalem Anbau. Die Mittagsmahlzeit began um 13.30 Uhr mit 600 Gramm (Nettogewicht) Kaktusfeigen. Zum Sattwerden gab es hinterher 320 Gramm Apfelbananen. Die vielen Kohlenhydrate verpulverte ich nachmittags bei einem zehn Kilometer langen Lauf durch Weinberge und Wald. Zum Abendessen um 20.15 Uhr gab es heute kein Fleisch, sondern die Innereien eines gestern in einem Luxemburger Einkaufszentrum erstandenen Taschenkrebses. Ich hatte mir zwei Exemplare, ein männliches und ein weibliches, die zusammen gut 2600 Gramm wogen, gekauft. Auf diesem Bild war das Weibchen mit dem breiten Hinterteil links im Bild zu sehen: So sah ein weibliches Tier nach dem Öffnen aus: Und so ein männliches: Nach dem Verzehr der Innereinen (410 Gramm) des weiblichen Tieres beendete ich die Mahlzeit um 20.45 Uhr. Das Muskelfleisch aus Beinen und Scheren musste ein paar Tage lagern. Dann erst ließ es sich problemlos aus dem Panzer lösen. Heute war das Wetter noch einmal perfekt zum Brombeerpflücken: Um 9.45 Uhr aß ich etwa 300 Gramm der leckeren, in meinem im Garten wachsenden Früchtchen. Außerdem gab es Blüten der Nachtkerze, einige Blüten vom Kleinen Habichtskraut, Vogelmiere, Brennnesselblätter und zum Abschluss der Mahlzeit 100 Gramm Weinbergpfirsiche. Kurz nach 13.00 Uhr war ich im Bioladen und sah mich nach einem brauchbarem Mittagessen um: Die Feigen sahen nicht besonders vertrauenserweckend aus, die Mangos waren steinhart, ebenso wie Pflaumen, Pfirsiche und Zwetschgen. Gott sei Dank fand ich dann aber doch noch etwas, das sich als essbar herausstellte: Zusammen mit vier weiteren Exemplaren, zusammen etwa 360 Gramm, bildete diese Banane meine Mittagsmahlzeit. Der Geschmack war einwandfrei und meine Stimmung hinterher gut. Beim Gang durch den Bioladen waren mir übrigens schon am Samstag zwei Produkte aufgefallen, auf denen ganz groß „Rohkost“ bzw. „roh“ stand, die aber mit Rohkost, so wie ich sie verstand, ganz und gar nichts zu tun hatten: ein „Rohkost“-Traubenkernmehl und „Roh“-Rohrzucker. Eigentlich konnte man jeden, der sich roh ernähren möchte, vor Produkten warnen, die mit dem Siegel „Rohkost“ geschmückt waren. In den meisten Fällen handelte es sich um alles andere, nur nicht um Rohkost. Das Abendessen begann um 18.55 Uhr mit 250 Gramm Himbeeren. Anschließend aß ich knapp 600 Gramm Pflaumen und beendete um 19.35 Uhr die Mahlzeit zufrieden. |