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Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’Der Himmel war morgens bedeckt, die Temperatur lag bei angenehmen 22 Grad. Perfektes Wetter für Gartenarbeit. Nach zwei Stunden gab es die erste Stärkung: 720 Gramm Tomaten aus Deutschland. Zur Mittagszeit aß ich etwa 300 Gramm Himbeeren, etwa 200 Gramm Brombeeren und Kräuter aus dem Garten sowie je ein Pfund Zwetschgen und Aprikosen aus der Region. Das Abendessen begann mit Wildkräutern und einem Dutzend Heuschrecken. Anschließend verzehrte ich einige Pilze: Von den Pfifferlingen konnte ich nur ein kleines Stück essen, sie sperrten schnell durch einen Geschmacksumschlag ins Bittere. Die Austernpilze waren wesentlich bekömmlicher, hier betrug die verzehrte Menge 20 Gramm. Am besten schmeckten die beiden Kräuterseitlinge, die 100 Gramm wogen. Zum Frühstück gab es 1200 Gramm Wassermelone. Das Mittagessen fand zum größten Teil im Garten statt: Es gab Vogelmiere, Brennnesselblätter, rote Johannisbeeren (etwa 50 Gramm), Himbeeren (etwa 250 Gramm), Stachelbeeren (etwa 50 Gramm) und Süßkirschen (etwa 300 Gramm). Zum Abschluss der Mahlzeit aß ich 230 Gramm Zwetschgen aus dem Bioladen. Vogelmiere, Blätter der Gänsedistel, 180 Gramm Kräuterseitlinge und ein kleines Stück einer weißen Gemüsezwiebel bildeten die dritte Mahlzeit des Tages: Vier Stunden später gab es 200 Gramm Rotbarsch und 30 Gramm Heilbutt. Bei den Fischen standen fettarme Arten im Moment eindeutig höher in meiner Gunst als fettreiche. Zum Frühstück gab es Blätter der Ackermelde und der Brennnessel, 270 Gramm Zwetschgen und die ersten Brombeeren (etwa 50 Gramm) in diesem Jahr: Das Mittagessen bestand aus 1200 Gramm Wassermelone, gefolgt von einigen Himbeeren (etwa 100 Gramm) und Stachelbeeren (etwa 50 Gramm). Rund 300 Gramm Süßkirschen direkt vom Baum bildeten den Abschluss der Mahlzeit. Das Abendessen begann mit Wildkräutern und etwa zwei Dutzend Heuschrecken unterschiedlicher Farbe und Größe. Dann fiel mir ein, dass im Kühlschrank noch ein Stück Nacken vom Reh lag, mit dem mein Hunger sich leichter stillen ließ. Etwas über 200 Gramm Fleisch konnte ich von der Wirbelsäule lösen, den Rest darf der Marder abnagen. Ackermelde, auch unter dem Namen wilder Spinat bekannt, war um die Mittagszeit das erste Lebensmittel, das ich heute aß: Anschließend gab es Vogelmiere, Blüten der Nachtkerze sowie Blüten und Knospen einer Kratzdistel: Nach dem Kräutern aß ich Himbeeren, Stachelbeeren, Jostabeeren, schwarze Maulbeeren sowie Süßkirschen aus dem eigenen Garten. Das Gesamtgewicht der Beeren betrug etwa ein Pfund, das der Kirschen etwa 300 Gramm. Nachmittags gab es 1500 Gramm Wassermelone. Anschließend war ich wieder im Garten, allerdings nicht um zu essen, sondern um zu arbeiten. Zwischendurch wanderte allerdings dann doch die ein oder andere Leckerei in meinen Mund, wie zum Beispiel Walderdbeeren, Blüten der Braunelle oder die kleinen Knollen des Scharbockskrauts. Zum Abendessen aß ich nach getaner Arbeit 280 Gramm Filet vom Zander. Die nächtliche Fahrt durch Frankreich Richtung Heimat war überaus anstrengend und ermüdend. Wenn nicht einer meiner beiden Mitfahrer irgendwann das Steuer übernommen hätte, hätte wir die Strecke nicht durchfahren können. So aber kamen wir wohlbehalten in den frühen Morgenstunden in Liersberg an. Nach ein paar Stunden Schlaf sah die Welt dann schon wieder viel freundlicher aus. Das Frühstück fand am späten Vormittag statt und bestand aus 300 Gramm Himbeeren, einem Pfund Kirschen und einigen Kräutern aus dem Garten. Mittags aß ich 60 Gramm Wabenhonig. Gegen Abend gab es 520 Gramm Zwetschgen aus Deutschland und zwei Stunden später 120 Gramm Karotten, Topinambur, allerdings noch keine Knollen, sondern nur einige leicht verdickte Wurzeln, Wurzeln vom Wiesenbocksbart, Blätter und Blüten der Ackermelde, Blüten der Nachtkerze und Vogelmiere. Ein Grashüpfer, der mir über die Füße sprang, fand ebenfalls den Weg in mein Verdauungssystem. |