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Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’Vormittags unternahm ich eine kleine Wanderung entlang eines Badesees: Unterwegs aß ich einige Brombeeren (etwa 100 Gramm) und Kräuter. Zum Mittagessen gab es Safus (etwa 500 Gramm Gramm) und rund dreieinhalb Stunden später eine wilde Avocado (160 Gramm). Beide Früchte kamen aus Kamerun. Zum Abendessen gab es zwei Nieren (einschließlich Baufett und Nebennieren, Gewicht etwa 120 Gramm) sowie etwas Fleisch (200 Gramm) vom Lamm, das ich von einem hier in der Nähe wohnenden französischen Rohköstler kaufte. Schon vor dem Abendessen hatte ich den Wunsch, nach Hause zu fahren. Ich fühlte mich auf diesem Treffen nicht wirklich wohl. Als meine Stimmung nach dem Abendessen weiter sank, fragte ich meine beiden Mitfahrer, ob sie mit einer vorzeitigen Abreise einverstanden wären. Nach einem klaren „Ja!“ von ihrer Seite brachen wir bei strömenden Regen unsere Zelte ab und machten uns auf den Nachhauseweg. Am frühen Morgen ging es los in Richtung Treffort-Cuisiat in Frankreich.* Wir waren zu dritt und mein kleines Auto entsprechend voll beladen. Nach gut fünf Stunden Fahrt kamen wir wohlbehalten an. Matthias, der Organisator des Treffens, war schon vor Ort. Wir unternahmen mit ihm sogleich eine kleine „Ortsbegehung“. Anschließend ging es an den Aufbau der Zelte. Dieser gestaltete sich ziemlich einfach: Wir hatten Wurfzelte, die sich von selbst aufbauten. Zu Essen gab es kurz vor der Abreise einige Himbeeren (etwa 200 Gramm) aus dem eigenen Garten, mittags 400 Gramm schwarze Johannisbeeren, einige Wildkräuter wie Brennnesselblätter sowie Blätter der Braunelle und zwei Stunden später 850 Gramm Kirschen. Beides hatte ich mir als „Notproviant“ mitgenommen. Zum Abendessen aß ich Durian „Gan Yao“. Die verzehrte Menge betrug etwa 700 Gramm. * Der Ort hieß wirklich „Treffort-Cuisiat“, ein Name, der gut zu der Funktion als Ort für ein Treffen paßte. Der zweite Teil des Namens „Cuisiat“ erinnerte jedoch sehr an das Wort „cuisine“ = Küche! Zum Frühstück aß ich schwarze Johannisbeeren (etwa 150 Gramm) und Kirschen (etwa 750 Gramm) aus dem eigenen Garten. Mittags gab es 140 Gramm Wabenhonig und am späten Nachmittag 1200 Gramm Wassermelone. Das Abendessen fand wieder im Garten statt: Es bestand aus 50 Gramm schwarzen Maulbeeren, 250 Gramm Himbeeren, Blüten der Nachtkerze und etwas Vogelmiere. PS: Ich war tagsüber in Haus und Garten aktiv und mistete aus. Beim Kaninchenstall war das Misten sogar wörtlich zu nehmen. Langsam aber sicher rückte das Rohkosttreffen in Frankreich näher. Deshalb besorgte ich heute ein Einfrauzelt bei Decathlon in Saarlouis. Auf dem Rückweg machte ich in Rimlingen Halt, um von dort aus den „Oppig-Grät-Weg“ entlang zu wandern. Gleich zu Beginn der Tour stieß ich auf üppige Bestände von wilden Himbeeren: Endlich hatte ich die Gelegenheit, wilde Himbeeren bis zur Sperre zu essen. Nach meiner Schätzung waren es zwischen 300 und 400 Gramm. Außerdem gab es zahlreiche Lindenblätter, Walderdbeeren, wilde Kirschen, Ackermelde, Brennnesselblätter, Samenstände vom Breitwegerich und einige Blüten von der kleinen Nachtkerze sowie von der großen Königskerze, die hier zu sehen war: Außerdem probierte ich das Blatt und die Blüte einer Kohlkratzdistel: Beides kratzte beim Hinunterschlucken im Hals, daher wahrscheinlich der Name, so dass ich es beim Probieren beließ. Der schönste Teil der Strecke führte durch eine Schlucht, im Volksmund auch „Grät“ genannt. Vor dem Einstieg war eine Warntafel mit dem Hinweis, dass für diesen Teil der Strecke festes Schuhwerk erforderlich war, angebracht. Das sah ich ganz anders: Es war ein wunderschöner Barfußpfad. Ich kaufte knapp 400 Gramm und verzehrte sie gleich anschließend. Das Abendessen fand nach dem Dunkelwerden statt und bestand aus 260 Gramm Fleisch vom Reh. Damit gab es heute nur Lebensmittel aus Deutschland. Das erste heute verzehrte Lebensmittel waren Blüten der Nachtkerze, die wie immer köstlich schmeckten: Man konnte sie bei der heißen Witterung im Moment abends oder aber in den frühen Morgenstunden pflücken: Sie blühten nur eine Nacht, tagsüber verwelkten sie recht schnell. Wie man auf diesem Bild sehen konnte, hatten die Blüten mindestens einen weiteren Liebhaber: Der Kleine hatte Glück, dass ich keine Lust auf eine Fleischbeilage hatte und konnte unbehelligt weiterfressen. Zum Mittagessen gab es 280 Gramm Filet vom Zander: Abends fand ich im Garten unter einem Apfelbaum eine Stelle mit saftiger Vogelmiere und aß davon reichlich. Hauptspeise waren Avocados der Sorte „Fuerte“, die verzehrte Menge betrug hier 580 Gramm. |