Archiv für die Kategorie ‘Sport’

geschrieben von Susanne am 8. September 2013 um 23.32 Uhr
Kategorie: Ernährung, Krafttraining, Sport, Wildpflanzen
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Das schöne Spätsommerwetter verabschiedete sich heute. Nachts regnete es stark und durch Wind und Regen fielen zahlreiche Mirabellen zu Boden. Trotz Nieselregen machte ich mich in den frühen Morgenstunden an die Arbeit und klaubte innerhalb von zwei Stunden gut 30 Kilogramm zusammen. Nach getaner Arbeit aß ich 225 Gramm Wabenhonig. Anschließend ging es ins Fitnessstudio. Um einen Ausgleich zu der den Rücken belastenden Arbeit des Mirabellensammelns zu schaffen, trainierte ich hauptsächlich die Bauchmuskulatur. Hinterher ging es zur Entspannung in die Sauna. Das Mittagessen fand im Garten statt. Es begann mit zwei Äpfeln von diesem Baum:

Apfelbaum_mit_Fruechten

Es folgten rund 400 Gramm Zwetschgen, ein Pfirsich, rund 200 Gramm Brombeeren und etwa ein Pfund Mirabellen. Frisch gestärkt widmete ich mich später dem Zurückschneiden der Sträucher in meinem Garten. Das war eine niemals endende Aufgabe. Als Vorspeise zum Abendessen gab es Blätter und Blüten der Wegmalve und Blätter der Ackermelde. Das Hauptgericht bestand aus 370 Gramm Fleisch vom Reh, dieses Mal gab es ein Stück Haxe und etwas Schulter. Wo es ging, schlug ich die Knochen auf, um an das Knochenmark zu kommen.

geschrieben von Susanne am 5. September 2013 um 22.56 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Sport, Wildpflanzen
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Ich hatte schon oft die Erfahrung gemacht, dass ich am Morgen nach einer zufriedenstellenden Fleischmahlzeit besonders aktiv war. Das war auch heute der Fall: Ich nutzte die Kühle der frühen Morgenstunden und schnitt die Sträucher entlang des Hauses zurück. Nach gut drei Stunden Arbeit kam das erste Mal das Bedürfnis nach Nahrung auf. Als erstes Lebensmittel gab es Blüten der Nachtkerze, dann aß ich drei Zwetschgen. Mehr mussten es nicht sein, sie sind noch nicht so reif, wie ich es gerne hätte. Ich hielt mich daher lieber an die Mirabellen. Diese waren allerdings mittlerweile fast schon zu reif. Nach rund einem Pfund hatte ich genug und sah mich nach Grünfutter um. Es gab etwas Vogelmiere, einige Blätter der Ackermelde und versuchsweise einige Pflänzchen der Wasserlinse:

Kleine_Wasserlinse

Ich beließ es bei einer kleinen Mengen. Der Geschmack ließ durch das abgestandene Wasser, in dem sie schwammen, etwas zu wünschen übrig. Anschließend ging es mit der Gartenarbeit weiter. Zum Mittagessen gab es 270 Gramm Wabenhonig. Nachmittags war ich Klettern. Eine der Routen, die heute an der Reihe waren, hatte den Namen „(Dr)-Eckstück“:

Kletterroute_Schild

Wie der Name es andeutete, läuft sie hauptsächlich über eine Ecke. Im oberen Teil wurde sie ziemlich anstrengend, so dass die beiden Buchstaben „Dr“ vor dem Namen durchaus berechtigt waren. Zum Abendessen gab es 240 Gramm Meeresbohnen und 320 Gramm Filet vom Zander. Anschließend entspannte ich meine müde gearbeiteten Muskeln in der Sauna, damit sie morgen wieder voll einsatzfähig sind. Zu später Stunde gab es als letzte Mahlzeit des Tages 70 Gramm Haselnüsse aus eigener Sammlung.

geschrieben von Susanne am 4. September 2013 um 22.53 Uhr
Kategorie: Ernährung, Rheinland-Pfalz/Saarland, Wildpflanzen
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Zum Frühstück musste es heute etwas Konzentriertes sein. So aß ich statt Mirabellen und Brombeeren aus dem Garten 160 Gramm Wabenhonig aus dem Odenwald. In den letzten Wochen hatte die Wanderlust, die mich dieses Jahr gepackt hatte, etwas nachgelassen. Statt zu wandern arbeitete ich lieber im Garten. Heute stiegen die Temperaturen allerdings auf 30°C und die Gartenarbeit wäre eine schweißtreibende Angelegenheit geworden. Eine Wanderung unter schattenspendenden Bäumen war deshalb eine angenehme Alternative.

Schattenspendende Bäume gab es im Hochwald bei Schillingen unzählige. Die Strecke war 14 Kilometer lang, von denen ich etwa vier locker lief. Zu längeren und schnelleren Laufeinheiten konnte ich mich im Moment nicht aufraffen, da ich seit einigen Monaten von einem alten Leiden geplagt wurde: Schon in jungen Jahren hatte ich Probleme mit der rechten Achillessehne. Schmerzen an dieser Stelle kamen und gingen nach Lust und Laune. Früher lief ich trotz Schmerzen weiter, das tat ich mir mittlerweile jedoch nicht mehr an. Während der Wanderung aß ich Wildkräuter und Beeren:

  • zwei Löwenzahnblüten
  • drei getrocknete Wildkirschen
  • einige getrocknete schwarze Johannisbeeren
  • Stängel und Blätter der Vogelmiere
  • Brennnesselblätter
  • zwei Blüten der Moschus-Malve und
  • einige Brombeeren

Zurück im eigenen Garten gab es zum Sattwerden 650 Gramm Mirabellen. Abends ging ich ein weiteres Mal auf Wanderschaft. Die Strecke war mit etwa drei Kilometern vergleichsweise kurz. Es ging auf dem Moseluferweg von Igel bis zur Eisenbahnbrücke bei Konz:

Eisenbahnbruecke_Zewen_Konz

Entlang der Strecke gab es große Bestände der Ackermelde, so dass ich zahlreiche Blätter essen konnte. Außerdem verzehrte ich eine Blüte und ein Blatt des echten Hopfens:

Hopfen_Blueten_und_Blaetter

Das Blatt schmeckte angenehm mild, die Blüte dagegen ziemlich bitter. Noch bitterer, um nicht zu sagen ungenießbar, waren die Samen des Pastinaks:

Pastinak_Samenstand

Der Rückweg führte über einen landwirtschaftlichen Weg zu den Igeler Fischteichen. Dort pflückte ich ein knappes Kilogramm Haselnüsse. Lust, welche zu essen, hatte ich allerdings keine. Mir stand mehr der Sinn nach Fleisch. Später am Abend aß ich daher 485 Gramm Fleisch vom Reh.

geschrieben von Susanne am 3. September 2013 um 23.54 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Sport, Wildpflanzen
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Zurzeit genoss ich „Sonderurlaub“ von meinen Pflichten als Hausfrau und Mutter bzw. erledigte nur die Aufgaben, die mir wirklich Freude machten. Neben der Arbeit im Garten standen vor allem sportliche Aktivitäten im Vordergrund. Heute war zum Beispiel Klettern angesagt.

Am meisten genoss ich es, dass der Herd kalt bleiben konnte. Die „Spielerei“ mit Lebensmitteln kam mir immer merkwürdiger vor. Aber während ich voller Begeisterung meiner Lust auf rohe, unverarbeitete Lebensmittel frönte, hielt der Rest der Familie an der gekochten Ernährung fest. Manchmal konnte ich das allerdings gut verstehen.

Mein veganes Rohkostexperiment musste ich ja nach einigen Jahren abbrechen. Wie lange das Experiment mit instinktiver Rohkost dauern wird und wie es ausgeht, das steht in den Sternen. Immerhin überlebte ich entgegen allen Prognosen die letzten Jahre ohne größere Schäden. Die Frage, in welchem Zustand ich mich mit „normaler“ Ernährung befinden würde, muss in diesem Universum jedenfalls unbeantwortet bleiben.

Die erste Mahlzeit bestand wie so oft in den letzten Wochen aus Früchten aus dem eigenen Garten: Ich aß 300 Gramm Brombeeren, 900 Gramm Mirabellen und eine Zwetschge. Die Zwetschgen waren noch nicht richtig reif, deshalb blieb es bei der einen. Mittags gab es als kleine Vorspeise ein halbes Dutzend Hibiskus-Blüten:

Hibiskus_Bluete

Anschließend aß ich 200 Gramm dieses bernsteinfarbenen Wabenhonigs:

Wabenhonig_mit_Kastanienbluete

Kastanienblüten gaben diesem Honig ein ganz besonderes Aroma. Abends gab es Samenstände der Melde und des Breitwegerichs sowie 120 Gramm Haselnüsse aus eigener Sammlung. Dreieinhalb Stunden später fand die letzte Mahlzeit des heutigen Tages statt: Sie bestand aus 240 Gramm Fleisch vom Reh.

geschrieben von Susanne am 18. August 2013 um 21.12 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Sport, Wildpflanzen
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Zum Frühstück standen mir zusätzlich zu den Genüssen aus dem eigenen Garten folgende Früchte zur Auswahl:

Grenadillen_Mango_Pfirsiche

Die vier Grenadillen (320 Gramm) aß ich zuerst. Sie waren sehr lecker und brachten etwas Abwechslung auf meinen Speiseplan. Auch die beiden Pfirsiche (280 Gramm) waren sehr gut. Pech hatte ich dagegen mit der Mango: Das Fruchtfleisch war merkwürdig zerrissen und da ich keine Lust auf Experimente mit eventuell denaturierter Ware hatte, entsorgte ich sie kurzerhand auf dem Kompost. Anschließend stand Klettern in bzw. an der Halle auf dem Programm: Bei milden 21 Grad Celsius machte es heute richtig Spaß, die Routen an der Außenwand zu erklimmen. Das Mittagsessen begann mit einer Melone „Piel de Sapo“:

Honigmelone_angeschnitten

Die verzehrte Menge betrug 420 Gramm. Anschließend ging es mit Brombeeren (etwa 300 Gramm) aus dem eigenen Garten und 450 Gramm dicken, dunkelblauen Pflaumen aus der Region weiter. Den Abschluss der Mahlzeit bildeten einige Blätter der Ackermelde. Zum Abendessen gab es Brennnesselblätter, Blätter einer Gänsedistel, etwas Vogelmiere und nach einer kleinen Pause 150 Gramm Meeresbohnen. Als Hauptgericht aß ich 190 Gramm Filet vom roten Schnapper.