Archiv für die Kategorie ‘Sport’

geschrieben von Susanne am 17. September 2013 um 22.08 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Sport
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Gleich am frühen Morgen ging es hinaus in den Garten um Mirabellen zu sammeln. Sie lagen zurzeit dicht an dicht auf der Wiese:

Mirabellen_auf_der_Wiese

In relativ kurzer Zeit hatte ich die ersten 25 Kilogramm zusammen. Während einer kurzen Pause stärkte ich mich vor weiteren Aktivitäten mit 240 Gramm Wabenhonig. Zwei Stunden später gab es einige Trauben, etwa 200 Gramm Brombeeren, 200 Gramm Zwetschgen und über 700 Gramm Mirabellen.

Die nächste Mahlzeit fand am frühen Nachmittag statt. Sie begann mit 70 Gramm Feldsalat. Anschließend aß ich 130 Gramm selbst gesammelte Haselnüsse. Ich hörte mit dem Essen auf, weil sie immer süßer im Geschmack wurden, was mir gar nicht gefiel. Allerdings war ich noch nicht ganz zufrieden. Das änderte sich nach dem Verzehr von 100 Gramm Sesam. Dieser hatte einen angenehm würzigen Geschmack.

Die Kombination von Haselnüssen und Sesam schien mir gut bekommen. Ich war beim heutigen Klettertraining jedenfalls sehr zufrieden mit Kraft, Ausdauer und Koordination. Zum Abendessen gab es 400 Gramm Fleisch vom Reh. Ich hatte die Mahlzeit gerade beendet, als es an der Haustür klopfte: Mein Nachbar war auf der Jagd gewesen und brachte mir Herz, Lunge und ein Stück Leber eines gerade erlegten Rehs vorbei.

geschrieben von Susanne am 15. September 2013 um 23.53 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Sport, Wildpflanzen
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Morgens aß ich 240 Gramm Wabenhonig. Damit hatte ich genug Energie für das anschließende Klettertraining. Mittags gab es einige Blüten der Nachtkerze, ein Blatt vom Löwenzahn, vier Pfirsiche (200 Gramm), etwa 300 Gramm Brombeeren, einige Trauben und 50 Mirabellen (700 Gramm) aus dem eigenen Garten. Ein paar Stunden später verzehrte ich etwa 400 Gramm Zwetschgen, die bei einem geselligen Beisammensein angeboten wurden. Das Abendessen bestand aus 480 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms.

geschrieben von Susanne am 13. September 2013 um 23.30 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Sport, Wildpflanzen
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Früchte der Eberesche standen am späten Vormittag als erstes Lebensmittel auf meinem heutigen Speiseplan:

Eberesche_Fruechte

Nach vier Stück hatte ich allerdings schon genug: Mein Bedarf an sauren Früchten war zurzeit eher gering. Trotzdem probierte ich gleich anschließend eine Frucht des Sanddorns:

Sanddorn_Frucht

Diese war noch saurer als die Früchte von der Eberesche. Weitere Experimente mit Wildfrüchten machte ich nicht mehr und griff zu altbewährten Obstsorten in meinem Garten. Es gab vier kleine Pfirsiche (200 Gramm), sechs Zwetschgen (150 Gramm), ein paar blaue Trauben, etwa 50 Mirabellen (700 Gramm) und eine kleine Kostprobe eigener Birnen:

Liersberger_Birnen

Sie waren allerdings ziemlich hart und mussten noch nachreifen. Den Abschluss der Mahlzeit bildeten einige Blätter vom Portulak. Die nächste Mahlzeit fand am frühen Nachmittag statt und bestand aus 240 Gramm Wabenhonig. Das schien mehr oder weniger meine Standardportion an Honig zu sein.

Anschließend fuhr ich in die Kletterhalle. Das letzte Training lag zwar gerade einmal 24 Stunden zurück, aber gestern war ich eher lustlos dabei. Kein Wunder, denn vorher hatte ich Innereien vom Hirsch gegessen. Nach so einer sättigenden und befriedigenden Mahlzeit war das Bedürfnis sich körperlich zu betätigen sehr gering. Aber Verabredung war Verabredung! Heute war ich dagegen wieder mit Begeisterung dabei. Honig vor einem Training scheint mir ein guter Energielieferant zu sein.

Herz vom Hirsch gab es heute nach dem Training zum Abendessen. Die verzehrte Portion betrug 490 Gramm, das war der Rest, der von den letzten Mahlzeiten übriggeblieben war. Da ich noch nicht ganz zufrieden war, aß ich anschließend 200 Gramm Fleisch vom Reh. Wie schön, wenn man es sich nach solch einer zufriedenstellenden Mahlzeit auf dem Sofa bequem machen konnte.

geschrieben von Susanne am 10. September 2013 um 22.24 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Sport
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Regen und Wind leisteten heute Nacht wieder ganze Arbeit und schüttelte zahlreiche Mirabellen von den Bäumen. Für das Aufklauben fanden sich noch keine Helfer, das musste ich immer noch selbst erledigen. Heute kamen rund 50 Kilogramm zusammen. Das Gewicht wurde mit Hilfe einer alten Dezimalwaage bestimmt:

Dezimalwaage

Die Waage war so konstruiert, dass zehn Teile Wägegut genau einem Teil der aufgelegten Gewichte entsprachen. Am späten Vormittag bekam ich Besuch vom Schornsteinfeger:

Dienstwagen_Schornsteinfeger

Er hatte drei Kamine, zwei für die Verbrennung von Holz und einen für die Ölverbrennung, zu reinigen. Abends probierte ich aus, ob der Weg nach oben wirklich frei war: Ich fand, dass nächtliche Temperaturen von 10°C schon niedrig genug für eine Inbetriebnahme des kleinen Kaminofens waren. Ich genoss die wohlige Wärme des Ofens sehr.

Zum Essen gab es am Vormittag einen Pfirsich (100 Gramm), zwei Zwetschgen (50 Gramm), zahlreiche Brombeeren (rund 300 Gramm) und etwa 40 Mirabellen (rund 600 Gramm) aus eigenem Anbau. Zum Mittagessen aß ich 190 Gramm Wabenhonig und eine Stunde später etwa 50 Früchte des Weißdorns. Schon die alten Germanen hatten diese Früchte als Nahrungsquelle und ich freute mich, dass ich es ihnen gleichtun konnte.

Mein Sonderurlaub als Mutter und Hausfrau war mittlerweile zu Ende. Das bedeutete, dass neben anderen Tätigkeiten mittags und abends meine Arbeitskraft als Köchin gefragt war. Ich war nämlich das einzige Familienmitglied, das sich ausschließlich von rohen Lebensmitteln ernährte. Meine Familie musste mein Scheitern als vegane Rohköstlerin beobachteten, daher wurde mein Experiment mit der instinktiven Rohkost mit viel Skepsis betrachtet und kein Familienmitglied wollte diesen Weg mit mir gehen.

Selber roh essen und für andere kochen, ging das? Ja, das ging. Wer wie ich mit Kochkost aufgewachsen war und lange Jahre für Familie sowie Gäste gekocht hatte, verlernte das Kochen nicht so schnell. Allerdings gab es keine kulinarischen Spezialitäten mehr, sondern nur noch einfache Gerichte, die ich auf Wunsch zubereitete. Das Abschmecken war Aufgabe der „Bekochten“. Mit diesem Kompromiss konnten beide Seiten leben.

Bekannte und Freunde im nächsten Umfeld hatten ebenfalls nichts mit Rohkost am Hut. Aber auch hier akzeptierte einer den anderen, Diskussionen um das liebe Essen oder Bekehrungsversuche, in welche Richtung auch immer, gab es so gut wie nie. So ging es allen gut und jeder war zufrieden. So schien es jedenfalls. Mit letzter Sicherheit konnte ich das nur von mir behaupten. Zum Abendessen gab es nach einem zweistündigem Klettertraining 340 Gramm Fleisch vom Reh und ein kleines Stück Gemüsezwiebel.

geschrieben von Susanne am 9. September 2013 um 22.56 Uhr
Kategorie: Ernährung, Krafttraining, Sport, Wildpflanzen
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Ein Gewitter mit heftigem Regen sorgte heute Nacht dafür, dass wieder zahlreiche Mirabellen zu Boden fielen. Das Aufklauben der Früchte war eine meiner ersten Aufgaben des Tages. Anschließend stärkte ich mich mit 190 Gramm Wabenhonig. Eineinhalb Stunden später gab es rund 300 Gramm Brombeeren und ein Pfund Mirabellen aus eigenem Anbau. Aus Wildwuchs stammten einige Blätter der Ackermelde und des Borretschs sowie ein Dutzend Früchte des Weißdorns:

Weissdorn_Fruechte

Noch letztes Jahr konnte ich diesen Früchten nichts abgewinnen, heute schmeckten sie sehr angenehm. Die Menge begrenzte ich mit dem Verstand: Mit Lebensmitteln, die ich noch nie in größerer Menge gegessen hatte, war ich erst einmal vorsichtig. Am frühen Nachmittag gab es eine Gemüsemahlzeit aus 140 Gramm Kohlrabi, 50 Gramm Zucchini und die Körner zweier zwei Maiskolben (240 Gramm):

Kohlrabi_Zucchini_Mais

Im Fitnessstudio stand heute das Training der Beinmuskulatur auf dem Programm. Außerdem nutzte ich die Gelegenheit, um meine Rückenmuskulatur durch „Hängenlassen“ an dem Gerät für Klimmzüge und Dips zu entspannen:

Geraet_Klimmzuege_Dips

Bei so viel körperlicher Betätigung kam für das Abendessen eigentlich nur Fleisch in Frage. Nach 300 Gramm Haxe vom Reh konnte ich die heutige Nahrungsaufnahme zufrieden beenden.