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geschrieben von Susanne am 25. Mai 2018 um 23.48 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Heute machen wir zu viert einen Ausflug nach Oberstdorf und fahren dort mit der Nebelhornbahn hinauf zum 2224 Meter hohen Gipfel des Nebelhorns. Auf die Idee kommen wegen des sonnigen und warmen Wetters im Tal viele Menschen:

Die Wartezeit an der Bahn beträgt rund 45 Minuten! In Gipfelnähe ist es dann gar nicht mehr so warm und sonnig. Immer wieder versperren Wolken die Sicht, die Temperatur liegt bei rund 8 °C. Aber wenn gerade einmal keine Wolke über den Gipfel zieht, ist das Panorama wie immer beeindruckend! Der Blick nach Norden zum Entschenkopf:

Panorama mit Hochvogel:

Hier geht es wieder hinunter zur Station Höfatsblick:

Während meine Eltern im Restaurant „Höfatsblick“ zu Mittag essen, spazieren Guido und ich zum Zeigersattel:

Der Blick vom Zeigersattel hinüber zum Nebelhorn, der „Flickenteppich“, den Mutter Natur ausgelegt hat, ist faszinierend schön:

Der Weg zum Hüttenkopf:

Der Seealpsee:

Um zurück ins Tal zu kommen, müssen wir uns rund eine halbe Stunde gedulden. Aber das Anstehen hat sich gelohnt, der Anblick der Bergwelt ist Balsam für die Seele und entschädigt alle Mühen! Um 17.15 Uhr sind wir wieder in Oberstaufen. Bevor es zum Abendessen in eine Pizzeria geht, bin ich eineinhalb Stunden im Garten aktiv. In der Pizzeria trinke ich einen Liter Wasser, meine Abendmahlzeit findet später am heimischen Küchentisch statt. Der Mahlzeitenüberblick:

  • 6.00 Uhr: 780 Gramm Wassermelone
  • 9.30 Uhr: 80 Gramm Knochenmark und 140 Gramm Querrippe vom Rind, 130 Gramm Eisbergsalat
  • 17.30 Uhr: 30 Gramm Knochenmark, 70 Gramm Querrippe vom Rind, 80 Gramm Eisbergsalat
  • 22.15 bis 23.20 Uhr: 180 Gramm Kohlrabi, 30 Gramm Lauch, 110 Gramm Eisbergsalat, 280 Gramm Rumpsteak und 160 Gramm Querrippe vom Rind

PS: Demnächst gibt es Erdbeeren aus eigenem Anbau:

geschrieben von Susanne am 24. Mai 2018 um 23.15 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Wildpflanzen
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Heute bin ich vor dem Dienst im Fitnessstudio eine Stunde im Garten aktiv und nicht erst am Abend. Nach getaner Arbeit geht es dann wie gestern mit Guido und meinen Eltern auf Tour. Heute besuchen wir den mit dem Bus zu erreichenden Alpengasthof Hörmoos und spazieren einmal rund um den Hörmoossee:

Der Streckenabschnitt über die Vordere und Mittlere Häderich-Alpe ist auch für Guido und mich neu. Der See:

Hier ist die Mittlere Häderich-Alpe mit dem im Hintergrund thronenden Hochhäderich zu sehen:

Ich esse unterwegs ein paar Löwenzahnblüten, zu anderen Kräutern zieht es mich nicht hin. Die weiteren Lebensmittel, die ich im Laufe des Tages verzehre:

  • 11.30 Uhr: 250 Gramm Rumpsteak vom Rind, 20 Gramm Lauch
  • 17.30 bis 18.15 Uhr: 340 Gramm Eisbergsalat, 120 Gramm Knochenmark und 150 Gramm Querrippe vom Rind
  • 22.30 bis 23.00 Uhr: 540 Gramm Äpfel „Pinova“, 300 Gramm Heidelbeeren

PS: Die Lernerei ruht, ich habe dafür im Moment weder Zeit noch Muße.

geschrieben von Susanne am 23. Mai 2018 um 23.43 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Die Nacht verläuft, warum auch immer, sehr unruhig. Ab 5 Uhr ist an Schlaf gar nicht mehr zu denken, weil ich Hunger habe. Gut eine Stunde lang versuche ich, ihn zu ignorieren, dann stehe ich auf und hole ein Stück Fleisch aus dem Kühlschrank. Schmeckt das lecker! Nach der Mahlzeit schlafe ich gut eineinhalb Stunden lang tief und fest, dann bin ich fit genug, um frohgemut in den neuen Tag starten zu können.

Mein Tagesablauf in Kurzfassung: Am Morgen geht es zum Arbeiten ins Fitnessstudio, am frühen Nachmittag besuchen Guido und ich zusammen mit meinen Eltern den Hündle. Vor der Heimfahrt kaufen wir bei einem Bauern aus Oberschwaben, der an der Talstation der Hündlebahn Erdbeeren und Spargel verkauft, ein Kilogramm Erdbeeren. Einen Teil gibt es später am heimischen Küchentisch zusammen mit Erdbeeren aus dem Supermarkt zur zweiten Mahlzeit des Tages. Die Erdbeeren vom Stand schmecken deutlich besser als die vom Supermarkt! Nach der Mahlzeit brechen Guido und ich allein zu einem Spaziergang auf den Kapf auf. Eine Wiese mit Margeriten und Habichtskraut:

Ein kleines Naturwunder:

An der Stießberg-Alpe:

Nach dem Spaziergang ist Gartenarbeit angesagt, ab 19.20 Uhr sitze ich mit Guido und meinen Eltern bei einer Flasche Wasser in einer Pizzeria. Mein Abendessen beginnt erst zwei Stunden später am heimischen Küchentisch:

  • 6.10 Uhr: 510 Gramm Rumpsteak vom Rind, 290 Gramm Eisbergsalat
  • 15.30 Uhr: 680 Gramm Erdbeeren, 210 Gramm Heidelbeeren
  • 21.20 bis 22.30 Uhr: 200 Gramm Kohlrabi, 350 Gramm Eisbergsalat, 140 Gramm Knochenmark und 150 Gramm Querrippe vom Rind

PS: Ich hoffe, die heutige Nacht verläuft ruhiger. :stern:

geschrieben von Susanne am 22. Mai 2018 um 23.33 Uhr
Kategorie: Ernährung, Pflanzenbotschaften
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Von allen Blumen, die im Moment im Garten blühen, spricht mich der Türkische Mohn am meisten an:

In der japanischen Blumensprache Hanakotoba steht der Mohn für Lebenslust. Auf der Seite Rapunzel-Lounge ist außerdem zu lesen:

Auf emotionaler Ebene wirkt die Mohnblume durch die reizvolle Kombination von Kraft und Zartheit belebend. Deshalb wurde der Mohnblume von jeher große, seelische Kraft zugesprochen. In einem Augenblick mag die Mohnblume Bilder von verführerischen Freuden, sinnlicher Liebe und leidenschaftlichen Gefühlen hervorrufen. Kurz darauf aber erinnert sie an die stets präsente Vergänglichkeit, denn heute erst blüht die Mohnblume grazil und leidenschaftlich und morgen schon wirft sie ihre Blütenblätter ab. So steht die Mohnblume sowohl für die leidenschaftliche Liebe als auch für das Liebesleid, sowohl für die Fruchtbarkeit als auch für das Vergehen, sowohl für das pralle Leben als auch für den Tod.

Das passt zu mir, denn ich bin zwar einerseits ein lebenslustiger Mensch, andererseits fühle ich mich aber auch dem Tod sehr nahe. Der zarte, gelbe Mohn steht dagegen für Erfolg:

Und die Schwertlilie für gute Nachrichten:

Gute Nachrichten gibt es heute wirklich für mich: Am Nachmittag kommen meine Eltern in Oberstaufen an. Ich freue mich sehr, ihnen in den nächsten Tagen unsere neue Heimat zeigen zu können. :herz: So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 7.30 Uhr: 480 Gramm Wassermelone
  • 12.15 Uhr: 880 Gramm Wassermelone
  • 18.15 bis 19.00 Uhr: 280 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Zickleins
  • 22.20 bis 23.00 Uhr: 340 Gramm Äpfel „Golden Delicious“, 450 Gramm Heidelbeeren, 280 Gramm Bananen „Cavendish“

Die sehr reifen und sehr süßen Bananen schmecken zu später Stunde sehr gut. Vielleicht schenken sie mir ja auch sehr süße Träume. :stern:

geschrieben von Susanne am 21. Mai 2018 um 23.55 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Wildpflanzen
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Wandern macht glücklich, das erlebe ich immer wieder am eigenen Leib, aber es ist schön, es auch schwarz auf weiß zu lesen, so wie heute im Artikel „Warum Wandern glücklich macht“ der Seite bergwelten.com:

Ein Ausflug in die Berge wirkt wie ein hochpotentes Antidepressivum. Mit jedem Höhenmeter entsteigt man ein Stück weit seinem Alltag, lässt Sorgen und Problemchen im Tal zurück. Es ist medizinisch erwiesen, dass Bewegung an der frischen Luft auf das Gehirn wirkt. Studien belegen, dass Wanderer die glücklicheren Menschen sind und Psychiater Markus Fischl von der Landesnervenklinik Linz ist sich sicher: „Wandern wäre unbezahlbar, wenn man es als Medikament verkaufen würde.“ […] Die Redewendung „es geht bergauf“ scheint daher nicht von ungefähr zu kommen.

Auch für Guido und mich geht es heute wieder bergauf, wenn auch „nur“ bis auf den Hündle. Allerdings muss man meiner Meinung nach gar nicht groß bergauf gehen, um die Alltagsgedanken und -sorgen loslassen zu können. Hauptsache, man ist in der Natur unterwegs! Unsere heutige Wanderung führt zuerst durchs Konstanzer Tal bis nach Thalkirchdorf. Dieser Streckenabschnitt ist noch recht „urban“. Von Thalkirchdorf aus geht es dann aber „natürlich“ durch den Wald und über die Hochsiedel-Alpe hinauf zum Gipfel:

Da wir nach Betriebsschluss der Hündle-Bahn unterwegs sind, ist es angenehm ruhig rund um die Hochsiedel-Alpe:

Zur Erinnerung, so sah es am 22. April hier aus:

Die Wildkräuter, die am Wegesrand wachsen, interessieren mich heute nicht. Für das Abendessen hole ich mir allerdings ein paar Bärlauchblätter aus dem Garten. Nach der Blüte schmecken sie zwar nicht mehr ganz so aromatisch wie davor, aber immer noch lecker genug. Meine Mahlzeiten:

  • 12.20 Uhr: 520 Gramm Wassermelone
  • 15.40 Uhr: 580 Gramm Äpfel „Pinova“, 240 Gramm Karotten, 60 Gramm Braunhirsekeimlinge
  • 21.45 bis 22.50 Uhr: 40 Gramm Bärlauch, 380 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Zickleins, 80 Gramm Sesam

Die Wassermelone schmeckt im Gegensatz zu Aprikosen und Bananen sehr gut und verschafft mir sogar eine himmlische Phase. :sonne: