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Autor ArchivIn Oberstaufen ist heute wie jedes Jahr Ende Mai Krämermarkt. Kram brauche ich zwar auch dieses Jahr nicht, aber ich freue mich über die Anwesenheit des Obst- und Gemüsehändlers aus Oberstdorf. Guido und ich beladen uns mit Pfirsichen, Aprikosen und Kirschen, die Erdbeeren holen wir allerdings lieber hier: Von diesem Händler, der während der Beerensaison an der Talstation der Hündlebahn steht, schmecken sie uns am besten. Da wir mit den Fahrrädern unterwegs sind, müssen die Früchte für den Transport hinten in den Rucksack. Gut verpackt überstehen sie die fünfzehnminütige Fahrt aber schadlos. Einen Teil der Beeren verzehre ich zusammen mit Aprikosen am Nachmittag:
PS: Ich schaffe es heute, mich meinen Studienunterlagen zu widmen. Am Abend ist es endlich vollbracht, der Kompost ist im Garten verteilt und auf der frei gewordenen Fläche kann sich eine erste Pflanze breitmachen, eine Pfingstrose: Eine rosafarbene Pfingstrose hat an anderer Stelle ihre Blüten schon geöffnet: In voller Blütenpracht präsentieren sich zurzeit außerdem zahlreiche Fingerhüte wie dieser: Eine rosafarbene Iris: Die Blüte einer Clematis: Da ich lange im Garten aktiv bin, absolvieren Guido und ich heute unseren Spaziergang nicht im Licht der Sonne, sondern im Licht des Vollmonds: Eine weitere Lichtquelle ist eine große Wolke, in der im Sekundentakt Blitze aufleuchten. Ein grandioses Feuerwerk von Mutter Natur! Am Ende unseres Spaziergangs gibt es außerdem eine ganz besondere Überraschung: Ich finde einen Fünf-Euro-Schein auf der Straße. Vielen Dank für diesen unverhofften Geldsegen! Mein heutiger Speiseplan:
Statt der Äpfel hätte ich lieber Erdbeeren gegessen. Aber als ich um 16.15 Uhr an der Talstation der Hündlebahn am Stand eines Bauern aus der Region auftauche, ist dieser schon geschlossen. „Leider ausverkauft, wir sind morgen wieder für Sie da!“, ist auf einem Schild zu lesen. Im Garten steht von 6.15 bis 7.45 Uhr das Bepflanzen von Blumentrögen und das Verteilen von Kompost auf dem Programm. Mit dem Verteilen eines üppigen Berges Kompost bin ich jetzt schon seit Wochen beschäftigt, aber langsam ist ein Ende abzusehen. Auf der frei gewordenen Fläche werde ich in den nächsten Tagen Sonnenblumen und andere Futterpflanzen für Vögel aussäen. Nach der Gartenarbeit geht es ins Fitnessstudio zum nächsten Arbeitseinsatz. Auch zu Hause ist heute einiges zu erledigen, so dass Guido und ich erst um 18.15 Uhr dazu kommen, unsere Spazierrunde zu drehen. Sie führt wieder einmal auf und rund um den Kapf: Am Stießberg: Der Blick vom Stießberg zum Hochgrat: Ein Stück Regenbogen über Buflings: Über die gemähten Wiesen am Kapf: Bei Saneberg: Rinder in trauter Eintracht bei Sinswang: Zum Futtern gibt es unterwegs frischen Pflücksalat aus dem „wilden“ Garten, der mir schon letztes Jahr einige Gaumenfreuden beschert hat und reichlich Ackermelde: Meine übrigen Mahlzeiten:
PS: Mit der Lernerei für die Fitnesstrainer B-Lizenz-Prüfung habe ich es weiterhin nicht so. Und das, obwohl in knapp zwei Wochen das nächste Seminar ansteht. Betriebsbeginn der Hochgratbahn ist heute schon um 4.30 Uhr. Sonnenaufgangsfahrt nennt sich diese Aktion. Um 4.30 Uhr liegen Guido und ich allerdings noch im Bett und schlafen den Schlaf der Gerechten. Die Allgäuer Hochalpen rund um den Hohen Ifen im Morgenlicht: Porta Alpinae, das Tor zu einer anderen Welt und Seelekopf: Um kurz nach acht Uhr sind wir wieder in Oberstaufen, um uns von meinen Eltern zu verabschieden. Sie fahren heute zurück in ihre Heimat. Danke für die wunderschönen, gemeinsamen Tage!
PS: Am Abend bin ich zwei Stunden im Garten aktiv. Er wird von Tag zu Tag „schöner“! Ich schreibe „schöner“ in Anführungszeichen, weil er eigentlich schon immer schön ist. Aber mittlerweile steckt auch in Pflanzen, die im letzten Jahr noch kränklich waren, neue Lebenskraft. Der Hochgrat ist unser heutiges Ausflugsziel. Auch hier sind wir nicht allein: Aber immerhin müssen wir an der Hochgratbahn nicht anstehen! Auf den Gipfel gehen übrigens nur Guido und ich, meine Eltern warten in der Zeit in der Nähe der Bergstation. Der Blick vom Gipfel zum Rindalphorn und zum Siplingerkopf: Zurück zur Bergstation laufen wir zu Beginn weglos über die Weiden. Der Blick zur Bergstation: Der Hohe Ifen und andere Gipfel: Frühlingsenzian: Großblütiger Enzian: Während meine Eltern im Gipfelrestaurant das Panorama genießen und dann mit der Gondel nach unten fahren, marschieren Guido und ich mit großen Schritten Richtung Talstation. Kurz unterhalb der Bergstation ist ein Mitarbeiter der Bahn wieder einmal damit beschäftigt, Steinbrocken, die auf den Weg gefallen sind, zu beseitigen: Holzlager in der Nähe der Unteren Lauch-Alpe: Zurück nach Oberstaufen geht es dann mit dem Bus um 16.00 Uhr. Gartenarbeit steht heute nach dem Ausflug nicht an, da ich schon am frühen Morgen zweieinhalb Stunden aktiv gewesen bin. Meine Mahlzeiten:
Die Essenspause ist tagsüber ziemlich lang, aber so passt es am besten in den Tagesablauf. |