Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’

geschrieben von Susanne am 11. Januar 2013 um 23.26 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Sport, Wildpflanzen
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Um 8.30 Uhr gab es 80 Gramm Postelein und anschließend 120 Hagebutten frisch vom Strauch. Der Strauch hing voller Früchte und ich konnte zügig pflücken und essen. Das Wetter war bei ein Grad Celsius und Nebel aber nicht gerade ideal für eine Mahlzeit im Freien, bei höheren Temperaturen hätte ich vielleicht noch mehr gegessen. So aber waren meine Finger innerhalb kurzer Zeit kalt und das Pflücken wurde sehr unangenehm. Es wäre schön, wenn meine Kälteempfindlichkeit im Laufe der Zeit weiter abnehmen und der Geschmackssinn das Stoppsignal geben würde und nicht mehr meine Finger!

Um 14 Uhr aß ich 720 Gramm „Sweeties“. Anschließend packte ich eine Fleisch/Fisch-Lieferung vom Havelland-Express aus. Mit dieser Lieferung war ich heute ganz und gar nicht zufrieden: Das Fleisch vom Wildschwein und vom Reh schwamm im eigenen Saft, das Heilbuttfilet in einem trüben, wässrigen Milieu. Alles machte den Eindruck, als wäre es gerade am Auftauen. Dabei sollten Fleisch und Fisch garantiert frisch sein.

Den Fisch verstaute ich im Kühlschrank, das Fleisch hängte ich an einen Haken, wo es munter tropfte. Ich war kurz davor, das Fleisch direkt zu entsorgen, aber dann entschied ich mich doch anders: Das Fleisch blieb vorerst an der Kellerdecke hängen. Nach einem zweistündigen Klettertraining war meine Enttäuschung dann vergessen: Vielleicht tropfte das Fleisch ja nur deshalb, weil es so frisch war.

Heute Abend riskierte ich allerdings kein Testessen, da ich morgen Nachmittag an einem Querfeldrennen teilnehmen möchte. Nach dem Essen von gefrorenem und wieder aufgetautem Fleisch bekam ich seit einigen Monaten Probleme mit meiner Muskulatur. Diese vergingen zwar meist innerhalb der nächsten 48 Stunden, aber ich hatte keine Lust, morgen wie eine alte Frau über die Strecke zu kriechen. So hielt ich mich beim Abendessen an ungeschälte Haselnüsse, von denen ich zwischen 20 und 21 Uhr knapp 200 Gramm aß.

Nachtrag: Am nächsten Morgen kam ein langersehnter Anruf von einem Jäger aus einem Nachbardorf: Die Jagd war endlich erfolgreich. Nächste Woche gibt es frisches Wildschwein und Reh aus der Region.

geschrieben von Susanne am 5. Januar 2013 um 23.02 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Um 9 Uhr aß ich 140 Gramm Ananas und 450 Gramm Grapefruit „Sweetie“. Die nächste Mahlzeit fand um 15.30 Uhr statt: Sie bestand aus 720 Gramm Avocados der Sorte „Hass“ aus Spanien und 100 Gramm jungem Spinat. Anschließend war ich im Garten und ergänzte die Mahlzeit mit Wildkräutern. Es gab junge Blätter vom Löwenzahn, Vogelmiere, Blätter und ein kleines Stück Wurzel der Wilden Möhre sowie jungen Sauerampfer.

Die Abendmahlzeit begann um 20 Uhr und dauerte über eine Stunde. Es gab 190 Gramm Pistazien (Nettogewicht). Langsam ging mein Vorrat an Pistazien zur Neige. Ich suchte deshalb im Internet nach „pistazien rohkostqualität“. Auf einer der gelisteten Seiten fand ich folgende Informationen über Pistazien in Rohkostqualität:

Nach der Ernte werden die Pistazien umgehend gewaschen, wodurch sich die äußere Hülle entfernt wird. Anschließend werden die Pistazien auf selbst konstruierten Solartrocknern (Sonnentrocknung), zu Ende getrocknet.

Ob bei der Sonnentrocknung die Temperaturen niemals über 42°C stiegen? Aber es kam noch besser:

Anschließend unterziehen wir unsere Pistazien einer Laserreinigung, um sicherzustellen, dass wir Ihnen nur die besten Bio Pistazien anbieten. Unsere Bio Pistazien werden ebenfalls druckentwest (Druckentwesung), damit keinerlei Qualitätsverlust durch Insekten auftreten kann. Wir verwenden bei unseren Produkten die sogenannte Carvex CO2 Druckentwesung. Hierbei werden mithilfe des umweltfreundlichen CO2 Gases (Kohlenstoffdioxid, oder kurz Kohlensäure) alle eventuell vorhandenen Schädlinge unschädlich gemacht.

Roh heißt eigentlich nicht nur, dass die Lebensmittel nicht hitzebehandelt werden, sondern dass sie gar nicht behandelt werden. Meine Suche nach geeigneten Pistazien geht daher weiter.

geschrieben von Susanne am 31. Dezember 2012 um 20.45 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Die erste Mahlzeit fand um 13.45 Uhr statt. Sie bestand aus 320 Gramm Mangos, 380 Apfelbananen und 90 Gramm Kaki. Anschließend nutzte ich die Stunden bis zum Dunkelwerden, um im Garten nach dem Rechten zu sehen. Als erstes betrachtete ich mir die Bescherung, die ein heftiger Sturm vor ein paar Tagen angerichtet hatte:

Baum_umgestuerzt

Ein Kletterbaum war umgestürzt und hatte zudem eine wilde Kirsche mitgerissen. Ich hatte mich bisher immer davor gedrückt, mit einer Motorsäge zu hantieren. Jetzt wird mir wohl nichts mehr anderes übrigbleiben, als das Projekt „Selbst ist die Frau auch an der Motorsäge“ zu starten. Sonst säge ich nämlich noch in drei Jahren an der Beseitigung der Stämme. Auf meinem Gang durch den Garten fielen mir die jungen Triebe eines wilden Fenchels auf:

Wilder_Fenchel_junge_Triebe

Bevor sie mit dem nächsten Frost wieder dem Erdboden gleich gemacht werden, ließ ich sie mir gleich schmecken. Außerdem aß ich einige junge Brennnesselblätter:

Brennessel_junge_Triebe

Blätter der wilden Möhre und des Gundermanns rundeten die Wildkräutermahlzeit ab. Die Mengen waren gering, so dass es später eine andere Leckerei zum Sattessen gab, die Avocado „Ettinger“. Mein Hunger war nach fast drei Stunden frischer Luft und körperlicher Tätigkeit ziemlich groß. Ich konnte mühelos vier Stück mit einem Nettogewicht von rund 800 Gramm essen. Hinterher gab es 50 Gramm Feldsalat. Damit war mein Hunger vorerst gestillt.

geschrieben von Susanne am 30. November 2012 um 22.40 Uhr
Kategorie: Ernährung, Krafttraining, Sport, Wildpflanzen
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Das heutige Frühstück war noch deftiger als das gestrige: Ich knackte und aß von 7.55 bis um 8.35 Uhr 150 Gramm Haselnüsse. Um 13.20 Uhr gab es 250 Gramm Gemüsefenchel, eine halbe Stunde später verzehrte ich bei schönstem Sonnenschein etwa 70 Hagebutten und genoss dabei die klare Sicht auf Liersberg:

Blick_auf_Liersberg

Um 14.20 gab es 310 Gramm Perga. Der Anteil der Pollen war sehr hoch und die Sperre machte sich ziemlich deutlich durch ein immer stärker werdendes Brennen auf der Zunge bemerkbar. Nachmittags nutzte ich das schöne Wetter aus und arbeitete bis zum Sonnenuntergang fleißig im Garten. Danach ging es ab ins Fitnessstudio.

Nach dem Training war Entspannung in der Sauna angesagt. Einen Aufguss machte ich auch mit, Kokosnuss/Vanille stand auf der Tafel. Alle Teilnehmer des Aufgusses waren sich einig, einer verließ sogar vorzeitig die Sauna: Solch einen merkwürdigen, unangenehm süß riechenden Duft hatten wir noch nie und wollten wir auch nie wieder haben!

Das Abendessen begann um 21 Uhr, dauerte 40 Minuten und bestand aus 520 Gramm Lammschulter. Das Lammfleisch stammte aus Norddeutschland: Es handelte sich um Ruppiner Weidelamm. Der Geschmack war sehr gut. Besonders lecker und knackig schmeckte der Rand des Schulterblattes.

geschrieben von Susanne am 24. November 2012 um 22.55 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Sport, Wildpflanzen
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Morgens um 9 Uhr startete ich zu einem 10-Kilometer-Lauf rund ums Dorf. Dabei ging es nicht nur um die körperliche Betätigung, ich wollte auch nachschauen, wo es Sträucher mit reifen Hagebutten gab. Den schönsten und größten entdeckte ich gleich zu Beginn meiner Tour. Er stand mitten im Dorf vor einer alten Scheune:

Strauch_mit_Hagebutten

Ich ließ die Früchte allerdings vorerst hängen und lief zügig weiter. Nach knapp einer Stunde hatte ich nicht nur zehn Kilometer hinter mich gebracht, sondern auch zahlreiche Sträucher mit Hagebutten entdeckt. Zurück zu Hause schaute ich einen Moment den Ziegen beim Fressen zu:

Ziegen

Meinen eigenen Hunger stillte ich kurze Zeit später an der alten Scheune: 110 Hagebutten landeten in meinem Magen. Zum Nachtisch verzehrte ich 60 Gramm Feldsalat und 50 Gramm jungen Spinat. Um 12.15 Uhr gab es dann eine Mahlzeit mit 190 Gramm Wabenhonig und 300 Gramm Apfelbananen. Nachmittags arbeitete ich fleißig im Garten,holte Brennholz und fegte Laub. Unter dem Laub fand ich einen verirrten Frühlingsgast:

Primel_weissbluehend

Er wird sich wohl noch etwas bis zum Frühling gedulden müssen! Das Abendessen begann um 19.30 Uhr mit grünen Blättern: 100 Gramm Feldsalat und 80 Gramm Postelein. Da das Fleisch heute komisch roch, knackte und probierte ich eine Walnuss. Sie schmeckte recht gut, so dass ich weiteraß, bis der Geschmack bitter wurde. Die verzehrte Menge betrug 140 Gramm. Die Portion reichte aber nicht aus, um mich satt zu machen. Daher kombinierte ich die Walnüsse mit 160 Gramm Haselnüssen. Danach war ich endlich zufrieden.