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Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’Um kurz nach fünf Uhr war ich putzmunter und hörte mir im Bett liegend eine halbe Stunde lang das fröhliche Vogelgezwitscher vor meinem Fenster an. Dann war ich bereit, mich den täglichen Pflichten zu widmen. Viel zu tun gab es heute allerdings nicht. Ich hatte deshalb Muße, mich an den Schreibtisch zu setzen und meine neueste „Pflichtlektüre“ durchzuarbeiten: „The 80/10/10 Diet“ von Douglas Graham. Neue Erkenntnisse erwartete ich mir von dieser Lektüre nicht, aber wenn mich irgendwann jemand fragen sollte, was ich von dieser „Diät“ hielt, konnte ich wenigstens eine klare Antwort geben. Die erste Mahlzeit gab es um 8.30 Uhr. Sie bestand aus einer Mango „Kent“ von 420 Gramm, einer kleinen Papaya von 230 Gramm, 270 Gramm Apfelbananen (alles Nettogewichte) und 120 Gramm Datteln der Sorte „Medjool“. Um 9.30 Uhr war ich zum Klettern verabredet. Ich war immer noch ganz begeistert von den vielen neuen Routen, die zu erkunden waren. Das Mittagessen fand um 13 Uhr statt. Es bestand aus zwei Eigelben (35 Gramm) und 570 Gramm Fleisch vom iberischen Schwein. Nachmittags war ich im Garten unterwegs. Ab 18 Uhr aß bzw. probierte ich diverse Wildkräuter. Mit dabei war das Leberblümchen: Dieses Kraut war nicht essbar, jedenfalls nicht heute und nicht für mich: Es schmeckte ziemlich bitter. Später setzte ich die Mahlzeit mit 100 Gramm Feldsalat fort. Mehr brauchte ich heute Abend nicht, um zufrieden zu sein. Die erste Mahlzeit des heutigen Tages fand um 9.15 Uhr statt und bestand aus 170 Gramm Wabenhonig aus Neuseeland: Um 13 Uhr gab es zuerst einige Knospen und Blüten vom Huflattich, 250 Gramm Grapefruit, 460 Gramm Clementinen und 520 Gramm Cherimoyas. Zum „Nachtisch“ aß ich diverse Wildkräuter. Mit dabei waren Wiesenlabkraut, milder Mauerpfeffer, wilder Feldsalat, Löwenzahn, Wegmalve, Brennnessel, Knoblauchsrauke und kriechendes Fingerkraut: Die Mengen waren sehr gering. Aufgrund der niedrigen Temperaturen wuchsen die Kräuter nämlich noch nicht besonders üppig. Immerhin schien aber heute den ganzen Tag die Sonne. Zum Abendessen um 19.15 Uhr gab es Fleisch vom Wildschwein. Die Mahlzeit dauerte rund fünfundsiebzig Minuten, die verzehrte Menge betrug 680 Gramm. Zum Frühstück um 9.15 Uhr gab es etwas Fruchtfleisch vom Affenbrotbaum und 320 Gramm Datteln der Sorte „Medjool“. Die nächste Mahlzeit fand von 12.30 bis 13.30 Uhr statt. Sie bestand aus etwa einem Dutzend Knospen und Blüten vom Huflattich, 360 Gramm Apfelsinen der Sorte „Navel“, 560 Gramm Clementinen aus Spanien und 500 Gramm Erdbeeren aus Spanien: Diese zwei Schälchen von 250 Gramm kaufte ich im heute im Bioladen, da sie recht passabel aussahen und sogar sanft dufteten. Vom Geschmack her waren die Früchte nicht ganz so aromatisch wie deutsche Erdbeeren, aber als Abwechslung für zwischendurch waren sie durchaus zu empfehlen. Als süßen „Nachtisch“ aß ich eine kleine Papaya (Nettogewicht 200 Gramm). Um 17 Uhr gab es eine Gemüsemahlzeit bestehend aus 270 Gramm Fenchel, 400 Gramm rotem Paprika und 100 Gramm grünem Spargel aus Griechenland: Die Abendmahlzeit begann um 20.15 Uhr nach abendlichem Krafttraining und dauerte gut eine Stunde. Auch hier gab es heute etwas Abwechslung: Statt Wildschwein gab es wie vorgestern neuseeländisches Lammfleisch. Die verzehrte Portion betrug 750 Gramm. Ich stand um kurz nach fünf Uhr auf und erledigte in aller Ruhe die anstehende Hausarbeit. Die erste Mahlzeit fand um 8.15 Uhr statt und bestand aus 300 Gramm Baby-Ananas aus Ghana: Um 10.15 Uhr aß ich eine Mango „Kent“ von 410 Gramm, eine Sharon von 150 Gramm und 230 Gramm Apfelbananen. Anschließend machte ich mich auf den Weg ins Fitnessstudio. Das Training von Rücken- und Armmuskulatur stand auf dem Programm. Zum Entspannen ging es hinterher kurz in die Sauna. Um 15 Uhr aß ich zuerst einige Knospen und Blüten vom Huflattich. Außerdem probierte ich vom jungen Bärlauch: Eines dieser beiden Blättchen reichte mir. In der Nähe wuchsen zahlreiche Schlüsselblumen: Mein Bedarf an diesem Wildkraut war zurzeit allerdings gleich Null. Gut schmeckte mir dagegen der junge Löwenzahn, der überall spross. Zum Sattwerden gab es dann 170 Gramm Gemüsefenchel und 160 Gramm süße Tamarinden aus Thailand, die ich mir vor ein paar Tagen in einem Luxemburger Supermarkt gekauft hatte. Sie war ungeschält, sehr frisch und fruchtig. Das Abendessen begann um 19 Uhr mit 90 Gramm Feldsalat und zwei Hühnereigelben (30 Gramm). Die Hauptmahlzeit bildete neuseeländisches Lammfleisch: Dieses Stück Keule ohne Knochen hatte ich mir in einem Wild- und Delikatessenladen gekauft. Ich wollte schon lange probieren, ob neuseeländisches Lammfleisch über die Wintermonate zu empfehlen war. Einheimische Tiere wurden in dieser Zeit, selbst wenn es sich um sogenanntes „Weidelamm“ handelte, oft mit Getreide gefüttert. Vom Geruch und Geschmack her war das Fleisch unauffällig, die verzehrte Portion betrug 480 Gramm. Wieder einmal wachte ich um kurz nach fünf Uhr auf. Ich war also gut vorbereitet, wenn am Sonntag an der Uhr gedreht wurde. Die erste Mahlzeit gab es um 9.15 Uhr. Ich begann mit etwas Fruchtfleisch der Affenbrotbaumfrucht. Anschließend aß ich 380 Gramm Apfelbananen. Das Mittagessen begann um 13 Uhr mit 210 Gramm Datteln „Medjool“. Nach dieser süßen Nascherei aß ich einige Wildkräuter aus dem eigenen Garten und fuhr dann zu dem Huflattichfeld, das ich gestern entdeckt hatte. Es gab sogar weitere Interessenten: Nach zehn Blüten hatte ich genug. 320 Gramm Gemüsefenchel bildeten den Abschluss der Mahlzeit. Um 17 Uhr gab es eine Zwischenmahlzeit mit 450 Gramm Apfelsinen „Navel“ und 240 Gramm Grenadillen. Die Abendmahlzeit begann um 20.15 Uhr mit 50 Gramm Feldsalat. Es folgten eine Niere von 90 Gramm, 110 Gramm Leber und 450 Gramm Brustfleisch vom Wildschwein. |