Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’

geschrieben von Susanne am 4. September 2013 um 22.53 Uhr
Kategorie: Ernährung, Rheinland-Pfalz/Saarland, Wildpflanzen
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Zum Frühstück musste es heute etwas Konzentriertes sein. So aß ich statt Mirabellen und Brombeeren aus dem Garten 160 Gramm Wabenhonig aus dem Odenwald. In den letzten Wochen hatte die Wanderlust, die mich dieses Jahr gepackt hatte, etwas nachgelassen. Statt zu wandern arbeitete ich lieber im Garten. Heute stiegen die Temperaturen allerdings auf 30°C und die Gartenarbeit wäre eine schweißtreibende Angelegenheit geworden. Eine Wanderung unter schattenspendenden Bäumen war deshalb eine angenehme Alternative.

Schattenspendende Bäume gab es im Hochwald bei Schillingen unzählige. Die Strecke war 14 Kilometer lang, von denen ich etwa vier locker lief. Zu längeren und schnelleren Laufeinheiten konnte ich mich im Moment nicht aufraffen, da ich seit einigen Monaten von einem alten Leiden geplagt wurde: Schon in jungen Jahren hatte ich Probleme mit der rechten Achillessehne. Schmerzen an dieser Stelle kamen und gingen nach Lust und Laune. Früher lief ich trotz Schmerzen weiter, das tat ich mir mittlerweile jedoch nicht mehr an. Während der Wanderung aß ich Wildkräuter und Beeren:

  • zwei Löwenzahnblüten
  • drei getrocknete Wildkirschen
  • einige getrocknete schwarze Johannisbeeren
  • Stängel und Blätter der Vogelmiere
  • Brennnesselblätter
  • zwei Blüten der Moschus-Malve und
  • einige Brombeeren

Zurück im eigenen Garten gab es zum Sattwerden 650 Gramm Mirabellen. Abends ging ich ein weiteres Mal auf Wanderschaft. Die Strecke war mit etwa drei Kilometern vergleichsweise kurz. Es ging auf dem Moseluferweg von Igel bis zur Eisenbahnbrücke bei Konz:

Eisenbahnbruecke_Zewen_Konz

Entlang der Strecke gab es große Bestände der Ackermelde, so dass ich zahlreiche Blätter essen konnte. Außerdem verzehrte ich eine Blüte und ein Blatt des echten Hopfens:

Hopfen_Blueten_und_Blaetter

Das Blatt schmeckte angenehm mild, die Blüte dagegen ziemlich bitter. Noch bitterer, um nicht zu sagen ungenießbar, waren die Samen des Pastinaks:

Pastinak_Samenstand

Der Rückweg führte über einen landwirtschaftlichen Weg zu den Igeler Fischteichen. Dort pflückte ich ein knappes Kilogramm Haselnüsse. Lust, welche zu essen, hatte ich allerdings keine. Mir stand mehr der Sinn nach Fleisch. Später am Abend aß ich daher 485 Gramm Fleisch vom Reh.

geschrieben von Susanne am 3. September 2013 um 23.54 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Sport, Wildpflanzen
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Zurzeit genoss ich „Sonderurlaub“ von meinen Pflichten als Hausfrau und Mutter bzw. erledigte nur die Aufgaben, die mir wirklich Freude machten. Neben der Arbeit im Garten standen vor allem sportliche Aktivitäten im Vordergrund. Heute war zum Beispiel Klettern angesagt.

Am meisten genoss ich es, dass der Herd kalt bleiben konnte. Die „Spielerei“ mit Lebensmitteln kam mir immer merkwürdiger vor. Aber während ich voller Begeisterung meiner Lust auf rohe, unverarbeitete Lebensmittel frönte, hielt der Rest der Familie an der gekochten Ernährung fest. Manchmal konnte ich das allerdings gut verstehen.

Mein veganes Rohkostexperiment musste ich ja nach einigen Jahren abbrechen. Wie lange das Experiment mit instinktiver Rohkost dauern wird und wie es ausgeht, das steht in den Sternen. Immerhin überlebte ich entgegen allen Prognosen die letzten Jahre ohne größere Schäden. Die Frage, in welchem Zustand ich mich mit „normaler“ Ernährung befinden würde, muss in diesem Universum jedenfalls unbeantwortet bleiben.

Die erste Mahlzeit bestand wie so oft in den letzten Wochen aus Früchten aus dem eigenen Garten: Ich aß 300 Gramm Brombeeren, 900 Gramm Mirabellen und eine Zwetschge. Die Zwetschgen waren noch nicht richtig reif, deshalb blieb es bei der einen. Mittags gab es als kleine Vorspeise ein halbes Dutzend Hibiskus-Blüten:

Hibiskus_Bluete

Anschließend aß ich 200 Gramm dieses bernsteinfarbenen Wabenhonigs:

Wabenhonig_mit_Kastanienbluete

Kastanienblüten gaben diesem Honig ein ganz besonderes Aroma. Abends gab es Samenstände der Melde und des Breitwegerichs sowie 120 Gramm Haselnüsse aus eigener Sammlung. Dreieinhalb Stunden später fand die letzte Mahlzeit des heutigen Tages statt: Sie bestand aus 240 Gramm Fleisch vom Reh.

geschrieben von Susanne am 2. September 2013 um 23.39 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Statt Obsternte im eigenen Garten stand heute Honigernte im Odenwald auf dem Programm. Unter fachkundiger Anleitung half ich, den Honig zweier Bienenvölker zu „ernten“. Dies war einer der beiden Stöcke im geschlossenen Zustand:

Bienenstock_geschlossen

Um die Waben mit dem Honig entnehmen zu können, musste der Deckel abgenommen und das darunter liegende Isoliermaterial (in diesem Fall Zeitungspapaier) entfernt werden. So sah der Stock nach der Entnahme mehrerer mit Wabenhonig gefüllter Rahmen aus:

Bienenstock_geoeffnet

Auf dem hinteren Teil des Kastens lag eine der Vogelfedern, mit der wir die Bienen von den Waben bürsteten. In der Mitte war ein Stockmeißel zu sehen, eines der wichtigsten Imkerwerkzeuge. Die restlichen Rahmen wurden zusammengeschoben. Sie enthielten Brut und den Honig, den das Volk als Eigenbedarf für die Überwinterung benötigte. Vor dem Verschließen des Kastens wurden die Bienen mit ätherischen Ölen und Oxalsäure gegen die Varoa-Milben behandelt. Wir arbeiteten übrigens ohne Schutzkleidung. Das ging bei diesen Völkern problemlos.

Eine Waage hatten wir nicht dabei, so dass ich nicht sagen konnte, wieviel Kilogramm wir entnahmen. Das Gewicht meines Anteils werde ich morgen bestimmen, heute reichte meine Energie nur noch zum Schreiben des Tagebucheintrags. Das Essen war heute eher Nebensache: Zur Mittagszeit gab es einige Beeren des schwarzen Holunders:

Schwarzer_Holunder_Beeren

Während der Arbeit an den Bienenstöcken aß ich eine kleine Menge Honig, nach der Arbeit einige Blüten der Nachtkerze, zwanzig Hibiskusblüten und vier Blüten der Mauretanischen Malve. Auf der Rückfahrt ließ ich mir 570 Gramm Zwetschgen schmecken. Zurück zu Hause gab es am späten Abend 70 Gramm Zucchini und 520 Gramm Avocados „Hass“.

geschrieben von Susanne am 1. September 2013 um 22.52 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Heute vor zwei Jahren veröffentlichte ich meinen ersten Tagebucheintrag. Bisher bereue ich den Entschluss, einen Teil meiner privaten Aufzeichnungen öffentlich zu machen, nicht. Es geht daher also auch im dritten Jahr mit meinen öffentlichen Aufzeichnungen weiter. :feier: Meine erste Mahlzeit fand vormittags statt und bestand aus 150 Gramm Zucchini aus Nachbars Garten:

Zucchini_ganze_Pflanze

Anschließend gab es etwa 250 Brombeeren, zwölf Blüten der Nachtkerze und 700 Gramm Mirabellen. Zum Mittagessen aß ich 210 Gramm Wabenhonig aus der Region. Nachmittags war ich rund ums Haus aktiv, befreite die Wege von Moos und Laub, schnitt Sträucher zurück und machte Kleinholz für den Ofen. Abends gab es einige Samenstände vom Breitwegerich und 110 Gramm Haselnüsse. Diese stammten aus eigener Sammlung. Ich knackte sie mit Hilfe meines Lieblingssteins:

Haselnuesse_mit_Stein

Am Freitag hatte ich mir Rehfleisch besorgt, dieses Mal zwei Schulterstücke. Davon gab es vier Stunden nach der Mahlzeit mit den Haselnüssen 290 Gramm.

geschrieben von Susanne am 30. August 2013 um 22.52 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Das Frühstück begann mit drei kleinen Äpfeln von etwa 150 Gramm, 70 Brombeeren und 60 Mirabellen (etwa 900 Gramm) aus dem eigenen Garten. Danach gab es einige Blüten der Nachtkerze, zwei Blüten der Wegwarte und zwei Bätter vom großen Sauerampfer. Auf dem folgenden Bild war die Blüte der Wegwarte zu sehen:

Bluete_der_Wegwarte

Hier sah man die jungen Blätter des Sauerampfers:

Sauerampfer_Blaetter

Für das Mittagessen hatte ich mir Wabenhonig von einem regionalen Imker besorgt. Die verzehrte Menge betrug 210 Gramm. Zum Abschluss der Mahlzeit aß ich einige Samen des wilden Fenchels:

Wilder_Fenchel_Samenstand

Abends gab es 140 Gramm Meeresbohnen und zwei Stunden später 480 Gramm fettes Fleisch vom Lamm.