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Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’Zum Frühstück gab es 120 Gramm Äpfel und 840 Gramm Pflaumen. Um die Mittagszeit war ich bei sonnigem Wetter im Wald unterwegs: Ich wollte nicht nur den milden Herbsttag in ruhiger Umgebung genießen, sondern auch meinen Vorrat an Edelkastanien aufstocken. Um beim Sammeln meine Finger zu schonen, hatte ich mir ein Paar Gartenhandschuhe mitgenommen. Die stachligen Fruchtbecher konnten das Aufsammeln der Früchte nämlich zu einem ziemlich unangenehmen Erlebnis werden lassen: Dank der Handschuhe konnte ich sogar ein Brennnesselfeld nach Früchten durchforsten. Während meiner Aktivität kamen nicht nur einige Spaziergänger des Weges und schauten neugierig, was ich da trieb. Ein Schwarm Zugvögel, wahrscheinlich Kraniche, näherte sich mit lautem Rufen. Als ich hochblickte, verharrten sie einen Augenblick lautlos, um dann erneut laut rufend mehrere Kreise über dem Waldstück, in dem ich stand, zu ziehen. Es war ein mystischer Moment, in dem ich eins mit der Natur und den Vögeln war. Am frühen Morgen, als ich hinaus in den Garten ging, um Kräuter zu essen, stand der Mond am Himmel: Ob Wildkräuter dann eine besondere Wirkung hatten? Wie auch immer, ich aß einige Blätter Brennnessel, Löwenzahn und Vogelmiere und zog mich dann wieder ins Haus zurück. Dort warteten Pflaumen aus dem eigenen Garten auf mich, von denen ich ein knappes Kilogramm verzehrte. Zur Mittagszeit gab es als „Vorspeise“ Früchte vom Weißdorn. Hier waren 500 von ihnen zu sehen, beziehungsweise zu erahnen: Ich aß 370 davon. Als Hauptspeise gab es 220 Gramm Wabenhonig mit Melezitose: Nachmittags verzehrte ich 60 Gramm Feldsalat und 260 Gramm (Nettogewicht) Esskastanien. Das Abendessen bestand aus 250 Gramm Haselnüssen aus Bayern. Die erste Mahlzeit bestand aus 350 Früchten vom Weißdorn mit einem Nettogewicht von 160 Gramm und 140 Gramm Wabenhonig. Um das Nettogewicht der Weißdornfrüchte zu ermitteln, pflückte ich vor der Mahlzeit 500 Stück und wog diese. Dann musste ich nur noch essen und anschließend die Kerne sowie den Rest der Früchte wiegen, eine einfache Subtraktion durchführen und schon hatte ich das gewünschte Gewicht. Das Mittagessen bestand aus 310 Gramm Esskastanien und Wildkräutern wie Vogelmiere, Brennnessel, Löwenzahn und Gänsedistel, das Abendessen aus 160 Gramm Walnüssen. Zu später Stunde nahm ich eine Mahlzeit mit 190 Gramm Rehfleisch zu mir. Das Rehfleisch war schon sehr „reif“ und mit Edelschimmel besetzt. Der Geschmack war dementsprechend würzig, was mir heute sehr gut passte. Zum Frühstück aß ich drei kleine Äpfel von 170 Gramm, 320 Gramm Birnen und 680 Gramm Pflaumen. Das Mittagessen begann mit Wildkräutern: Ich probierte eigentlich jeden Tag meinen Bedarf an Grünfutter, konnte aber seit längerer Zeit keinem Kraut etwas abgewinnen. Das war heute anders. Vogelmiere, Brennnesselspitzen, Gänsedistel und Löwenzahn schmeckten sehr gut und ich konnte von allen Kräutern eine größere Mengen essen. Außerdem gab es Blüten von Borretsch und Nachtkerze. Anschließend testete ich meinen Bedarf an wildem Wurzelgemüse: Von links nach rechts waren auf dem Bild eine Pflanze der Nachtkerze, eine des Wiesenbocksbarts und zwei Wurzelknollen vom Topinambur zu sehen. Wurzel und Blätter der Nachtkerze trafen meinen Bedarf nicht. Vom Wiesenbocksbart verzehrte ich die ganze Pflanze. Sie schmeckte sehr gut. Gut schmeckten auch die Knollen vom Topinambur. Zum Sattwerden aß ich hinterher 355 Gramm Esskastanien. Das Abendessen bestand aus 195 Gramm frischen Haselnüssen aus Bayern. Heute morgen hatte ich Zeit für ein längeres Frühstück: Statt 40 bis 50 Früchten des Weißdorns gab es 280, die ich mit einigen Blättern ergänzte. Anschließend aß ich 270 Gramm Wabenhonig. Das Mittagessen bestand aus 240 Gramm Esskastanien. Am späten Nachmittag knackte ich in aller Ruhe Walnüsse und verzehrte davon 160 Gramm. 410 Gramm Brustfleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Hirschkalbs bildeten die letzte Mahlzeit des Tages. |