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Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’Die erste Mahlzeit des Tages begann um 14.30 Uhr mit 110 Gramm Feldsalat dem 245 Gramm Hagebutten folgten. Um 19.50 Uhr fand die Abendmahlzeit statt, die aus Speck und fettem Fleisch vom Wildschwein bestand. Vom Speck aß ich 200 Gramm, vom Fleisch 370 Gramm. Der Grundumsatz für Frauen konnte unter anderem nach folgender Formel berechnet werden: Körpergewicht in kg x 24 x 0,9 = Grundumsatz in kcal. Da ich körperlich sehr aktiv war, konnte ich diesem Wert gut 1000 kcal hinzufügen und kam dann auf einen täglichen Energieumsatz von etwa 2300 kcal. Allein mit dem Speck nahm ich heute 2000 kcal auf, das fette Fleisch schlug mit etwa 800 kcal zu Buche. Betrachtet man die Zahlen, war davon auszugehen, dass ich für heute genug Energie aufgenommen hatte, um meine körperlichen Funktionen aufrecht zu erhalten. Es gab allerdings keine Berechnung für die Energie, die man auf geistiger und emotionaler Ebene aufnehmen musste, um ein zufriedener und glücklicher Mensch zu sein. Eigentlich schade, dass der Mensch von der modernen Wissenschaft immer nur auf seine körperlichen Funktionen begrenzt wurde. Auf einer Wanderung rund um unser Dorf sammlete ich morgens über ein Pfund Hagebutten. Ich hatte mir nicht nur wegen der Temperatur von gerade einmal Null Grad Celsius Handschuhe für diese Tätigkeit angezogen: Hagebutten färben nämlich die Ränder der Fingernägel schwarz und es war ziemlich mühsam, diese schwarzen Ränder wieder zu entfernen. Unterwegs probierte ich eine Schlehe, die ich zum ersten Mal in diesem Jahr nicht gleich wieder ausgespuckte. Sie schmeckte angenehm säuerlich, erst ganz zum Schluss wurde sie leicht bitter. Mal schauen, vielleicht werden diese wilden Früchte im Laufe des Winters ja noch schmackhafter. Zurück zu Hause gab es um 10.30 Uhr 100 Gramm Feldsalat, 270 Gramm Hagebutten und 230 Gramm Mispeln. Bei einer empfohlenen Tagesmenge von einhundert Milligramm Vitamin C erfüllte ich allein mit den Hagebutten (1250 mg/100 Gramm essbarem Anteil) diese Empfehlung zu über dreitausend Prozent. Um 15 Uhr gab es eine Mahlzeit mit 190 Gramm Äpfeln aus dem eigenen Garten und 240 Gramm Wabenhonig aus dem Odenwald. Wegen der frostigen Temperaturen machte ich den Kaminofen schon nachmittags an und strickte gemütlich vor dem Ofen sitzend Wollsocken für den Winter. Abends war ich im Fitnessstudio, stärkte Arm- und Brustmuskulatur mit Hilfe von Geräten und ließ das Training mit einem Pilateskurs ausklingen. Das Abendessen um 21 Uhr bestand aus fettem Fleisch vom Wildschwein, die verzehrte Menge betrug 410 Gramm. Hinzu kam ein Stück Speck von 20 Gramm. Das Gefühl der Zufriedenheit, das sich in mir nach der gestrigen Abendmahlzeit ausgebreitet hatte, hielt sehr lange an. Ich kam heute erst um 15 Uhr auf die Idee, etwas zu essen. Zuerst gab es Blätter vom Löwenzahn und der wilden Möhre sowie Stängel von Vogelmiere und Wiesenlabkraut aus dem eigenen Garten. Zum Angucken und Riechen boten sich die Blüten der Ringelblume an, die bisher standhaft dem kalten und feuchten Wetter trotzten: 90 Gramm Feldsalat, 180 Gramm Hagebutten und 190 Gramm Mispeln vervollständigten die Mahlzeit. Später war ich klettern und anschließend im Fitnessstudio in einem Pilateskurs. Normalerweise war ich kein großer Anhänger von Kursen, aber das Pilatestraining machte mir im Moment sehr viel Spaß. Das Abendessen begann wieder einmal reichlich spät, nämlich um 21.30 Uhr. Als Vorspeise gab es 80 Gramm Feldsalat, das Hauptgericht bildeten wie gestern Fleisch und Fett vom Wildschwein. Die verzehrte Portion betrug 380 Gramm. Um sechs Uhr war es noch dunkel draußen. Trotzdem konnte man durch die Fenster erkennen, dass über Nacht der erste Schnee dieses Winters gefallen und liegen geblieben war. Die erste Mahlzeit fand um 8 Uhr statt und bestand aus 270 Gramm Wabenhonig. Eineinhalb Stunden später aß ich 150 Gramm Äpfel und 100 Gramm Hagebutten. Sie stammten von der gestrigen Ernte, hier zusammen mit dem ersten Schnee zu sehen: 110 Gramm Feldsalat und 300 Gramm Mispeln bildeten um 15.30 Uhr die dritte Mahlzeit des Tages. Kurze Zeit später fuhr ich zu meinem Jäger, um dort Fleisch vom Wildschwein abzuholen. Bei meiner Ankunft war das Tier allerdings noch nicht zerlegt und so konnte ich nicht nur beim Zerlegen zuschauen sondern auch meine Wünsche bezüglich des Fettanteils äußern. Auch wenn ich immer wieder darauf hingewiesen hatte, dass ich möglichst viel Fett dabei haben möchte, war bisher das meiste Fett weggeschnitten worden. Heute konnte ich jedoch einen großen Teil des Unterhautfettgewebes der Rückenregion vor der Mülltonne bewahren. Einen Teil des Fettes gab es zusammen mit Fleisch zur Abendmahlzeit, die um 21.40 Uhr stattfand. Die verzehrte Menge betrug 520 Gramm, davon waren mindestens zwei Drittel reines Fett. Es schmeckte genial. Die erste Mahlzeit begann um 8.15 Uhr mit 320 Gramm Trauben aus der Region. Es folgten 230 Gramm Äpfel und während eines Spaziergangs durch das Dorf einhundertzwanzig Hagebutten aus dem Vorgarten einer Nachbarin. Der kleine Busch trug sehr viele Hagebutten und außer den vor Ort verzehrten Früchten konnte ich fast 600 Gramm Vorrat sammeln. Hier ein Bild des Busches nach der Ernte: Vielen Dank an dieser Stelle an die freundliche Eigentümerin, die ganz überrascht war, dass man diese Früchte auch roh essen konnte. Die nächste Mahlzeit fand um 12.30 Uhr statt. Ich aß direkt vom Strauch im eigenen Garten einige Mispeln, geschätzt etwa 300 Gramm und anschließend zum Sattwerden 200 Gramm würzigen Wabenhonig. Um 17 Uhr stärkte ich mich nach der Gartenarbeit mit 80 Gramm Feldsalat und 180 Gramm Walnüssen. Die letzte Mahlzeit fand um 21.45 Uhr statt und bestand aus 390 Gramm Fleisch vom Rücken eines Wildschweins. |