Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’

geschrieben von Susanne am 6. Juni 2014 um 22.28 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
(0) Kommentare
   
   
   

Nach der gestrigen Abendmahlzeit saß ich noch ein wenig mit meinen Eltern zusammen. Mittlerweile kamen zwar kaum noch Bemerkungen zu meinem rohköstlichen Lebensstil, aber ab und zu wies meine Mutter mich auf Informationen zum Thema Ernährung hin, die sie den Massenmedien entnommen hatte. Dieses Mal war es die Behauptung, dass das Hirnvolumen des Menschen durch die Kochkost größer geworden wäre. Sie fragte mich, ob ich denn keine Angst hätte, dass mein Hirn durch die Rohkost schrumpfte. Nein, davor hätte ich keine Angst, antwortete ich ihr. Außerdem bedeutete Masse nicht gleich Klasse. Ich erinnerte daran, dass im technischen Bereich die Speichermedien zwar kleiner, aber immer effektiver wurden.

Auch wenn meine Mutter sich nicht für die omnivore, rezeptfreie Rohkost begeistern konnte, einen Ritus aus meiner Küchenrohkostzeit hatte sie übernommen: Jeden Morgen gab es einen frisch gepressten Saft, meist eine Mischung aus Karotten und Äpfeln. Für mich gab es zum Frühstück, das von 10.50 bis um 11.20 Uhr stattfand, die restlichen, an den abgeschnittenen Zweigen hängenden Kirschen von gestern. Es waren etwa 300 Gramm. Die nächste Mahlzeit fand um 15 Uhr statt und bestand aus 160 Gramm Leber und 120 Gramm Herz vom Reh. Mein Teller sah also so ähnlich aus, wie dieser hier:

Rehbock_Leber_Herz

Verschiedene Kräuter bildeten um 19 Uhr eine kleine Vorspeise für die abendliche Hauptmahlzeit. Es gab zahlreiche Triebe der Platterbse, Blütenknospen der Rauke, Blüten des Taubenkropf-Leimkrautes und einige Triebspitzen der Zaunrübe:

Zaunruebe_Triebspitze

Das Abendessen begann um 19.55 Uhr und bestand aus 100 Gramm Knochenmark vom Galloway-Rind und 280 Gramm Fleisch vom Reh.

geschrieben von Susanne am 2. Juni 2014 um 23.42 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
(0) Kommentare
   
   
   

Den Vormittag brachte ich am Schreibtisch zu. Es waren noch einige Dingen wegen der neuen Wohnung zu regeln, außerdem kamen zwei unerwartete Anrufe, einer vom Käufer des Liersberger Hauses. Er wollte am Nachmittag mit einem Handwerker vorbeikommen.

Ich war wirklich froh, wenn ich mich endlich wieder anderen Dingen wie Hausräumung, Küchenplanung und Umzug zuwenden konnte. Vor allem mein tägliches Sportprogramm litt unter diesen Aktivitäten. Aber ich wollte nicht jammern, Stress hatte ich so gesehen keinen. Alles nahm den geplanten Verlauf.

Die erste Mahlzeit fand um 11 Uhr statt und bestand aus 200 Gramm Wabenhonig. Mittags war ich im Bioladen und kaufte gut ein Kilogramm reife Aprikosen. 600 Gramm davon gab es zum Mittagessen. Den Abschluss der Mahlzeit bildete eine Apfelbanane von 50 Gramm:

Aprikosen_und_Apfelbanane

Um 20 Uhr war ich im Garten und war freudig überrascht, als ich zahlreiche Triebe der breitblättrigen Platterbse entdeckte. Denen konnte ich natürlich nicht widerstehen. Eineinhalb Stunden später aß ich 110 Gramm Knochenmark vom Weiderind sowie 250 Gramm Fleisch und Rippenendstücke vom Reh.

geschrieben von Susanne am 1. Juni 2014 um 23.56 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Sport, Wildpflanzen
(0) Kommentare
   
   
   

Um kurz nach 1.00 Uhr ging ich ins Bett und um 5.30 Uhr war ich schon wieder munter. So hatte ich genügend Zeit, vor meiner geplanten Fahrt in den Odenwald einen 10-Kilometer-Lauf rund ums Dorf zu unternehmen, den Kaninchenstall auszumisten und Futter für die beiden Bewohner zu sammeln.

Zwei Stunden später brach ich Richtung Sensbachtal auf, um den dort ansässigen Imker aufzusuchen. Ich war immer wieder begeistert von der Ruhe und Beschaulichkeit, die dieses malerische Tal ausstrahlte. Hier war der südlichste Ortsteil mit dem Namen „Hebstahl“ zu sehen:

Sensbachtal_Hebstahl

Bevor es zu den Bienen ging, gab es eine andere Aufgabe zu erledigen. Einer der drei Poitou-Mischlinge, die sich vor knapp einem Monat erfolgreich ihrem Verkauf widersetzt hatten, sollte ein neues Zuhause bekommen:

Esel_Poitou_Mischlinge

Mit vereinten Kräften, wir waren zu sechst, drei Männer und drei Frauen, gelang es uns, das Tier in den Hänger zu locken. Gegen 14 Uhr aß ich eine überreife Banane von ungefähr 100 Gramm aus dem Bioladen und ergänzte die Mahlzeit mit einigen Wildkräutern wie Wiesenbocksbart, Wiesen-Labkraut, Brennnessel, Wiesen-Glockenblume sowie ein paar Blättchen diverser Küchenkräuter. Die Kräuter wurden von zwei alten Bienenkörben eingerahmt:

Kuechenkraeuter

Im Inneren dieser Körbe sah es übrigens so aus:

Exif_JPEG_PICTURE

Bienenkörbe galten immer noch als Sinnbild der Imkerei, allerdings wurden sie mittlerweile fast nur noch zu Demonstrationszwecken verwendet. Eine Schwarmkontrolle war hier nämlich so gut wie nicht möglich und die Entnahme des Honigs sehr viel komplizierter als in den heutzutage verwendeten Beuten. Bei der Ernte wurden außerdem zwangsläufig die Brutwaben zerstört.

Während der Arbeit an den Bienenstöcken aß ich gegen 17 Uhr etwa 200 Gramm Wabenhonig und eine Stunde später frisch entnommene Blütenpollen. Mit dem Geschmack der frischen Pollen konnten die getrockneten nicht mithalten! Ein heftiger Regenguss setzte um 19 Uhr unserem Arbeitseifer ein vorzeitiges Ende. Aber so kam ich wenigstens nicht allzu spät nach Hause zurück. Die letzte Mahlzeit des Tages begann um 22.30 Uhr und bestand aus 470 Gramm Knochenmark, Rippenendstücken und Fleisch vom Reh.

geschrieben von Susanne am 26. Mai 2014 um 23.02 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
(0) Kommentare
   
   
   

Die erste Mahlzeit fand um 12.50 Uhr statt und bestand aus 370 Gramm Bioerdbeeren aus Deutschland. Hier war eine der Erdbeeren zu sehen, die es nicht in meinen Magen schaffte, weil ich vorher genug hatte:

Deutsche_Bio_Erdbeere

Um 14 Uhr aß ich verschiedene Kräuter aus dem eigenen Garten, unter anderem Stängel und Blüten vom Wiesenbocksbart sowie etwa zwanzig Blüten vom Wiesen-Pippau:

Wiesenpippau_Bluete

Als Hauptgericht gab es 200 Gramm getrocknete Blütenpollen. Nachmittags fuhr ich zusammen mit meiner Tochter und einer Mitarbeiterin des Küchenstudios, bei dem ich die Küche kaufen wollte, zu unserem neuen Wohnsitz. Während meine Tochter und ich erneut durch alle Zimmer streiften, wurde die Küche fachmännisch vermessen.

Anschließend setzten wir uns kurz in den Verkaufsräumen des Küchenstudio zusammen, um die Griffe und das Dekor der Arbeitsplatte auszusuchen. Die Entscheidungen waren schnell getroffen und so konnten wir heute die Planung der Küche endlich erfolgreich beenden.

Zum Abendessen um 19.50 Uhr gab es ziemlich genau 500 Gramm Fleisch aus der Keule und der Brust vom Reh sowie einige Rippenendstücke. Nach dem Essen sah ich zusammen mit meiner Tochter einen Film an. Er hieß „Hachiko“, Richard Gere spielte die Hauptrolle. Da flossen nicht nur bei meiner Tochter die Tränen in Strömen.

geschrieben von Susanne am 21. Mai 2014 um 20.36 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
(0) Kommentare
   
   
   

Die erste Mahlzeit fand um 11.30 Uhr statt und bestand aus etwa 300 Gramm Frühkirschen. Um 15 Uhr aß ich ein eigenhändig aus dem Schädel freigelegtes Hirn eines Rehs, das angenehm süß und cremig schmeckte. Die verzehrte Menge betrug rund 100 Gramm. Anschließend gab es 150 Gramm angetrocknete Leber vom Reh:

Reh_Leber_angetrocknet

Im Gegensatz zu frischer Leber schmeckte sie nicht süß, sondern leicht säuerlich. Das Abendessen begann um 19.30 Uhr und bestand aus einigen Blättern vom Bärlauch, 400 Gramm Fleisch aus der Keule eines Rehs sowie einem kleinen Stück Brust einschließlich der Rippenendstücke.