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Archiv für die Kategorie ‘Ernährung’Nachdem ich in den frühen Morgenstunden eine Marathon-Mountainbike-Tour erfolgreich beendet hatte, allerdings nur im Traum, gab es für meine wasserfesten Wanderschuhe einen neuen Belastungstest. Um kurz vor neun Uhr stand ich vor der Kirche in Büdlich, einer kleinen Dorfgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich und wanderte von dort aus die 14 Kilometer lange Traumschleife „Wasser-Dichter-Spuren“. Meine Nahrungsaufnahme begann ich eine halbe Stunde später mit einigen wilden Himbeeren. Es folgten Brombeeren und Traubenkirschen. Um 10.30 Uhr kam ich an einer Wiese mit zahlreichen Obstbäumen vorbei. Ein Baum trug wunderbare reife Pflaumen, an denen ich nicht vorbeigehen konnte: Außerdem gab es Äpfel, die mich allerdings nicht interessierten und Mirabellen, die mir nicht schmeckten. So blieb es erst einmal bei gut einem Kilogramm verzehrten Pflaumen. Etwas später gab es als „Nachspeise“ etwa fünfzig Blüten der wilden Malve: Danach schaute ich mich nicht mehr nach Essbarem um, sondern genoss die schöne Landschaft: Die Strecke war ziemlich anspruchsvoll, immer wieder ging es steil bergauf bzw. bergab. Damit man nicht ins Rutschen kam, war hier der schmale Pfad sogar mit Seilen gesichert: Dreieinhalb Stunden später kam ich wieder am Startpunkt in Büdlich an und machte mich auf den Nachhauseweg. Die Wanderschuhe bestanden den Belastungstest übrigens mit Bravour. Zurück in den eigenen vier Wänden verzehrte ich um 13 Uhr 150 Gramm Wabenhonig. Um 16.30 Uhr gab es eine weitere Mahlzeit, die aus einigen Brennnesselspitzen und 95 Gramm frischen Haselnüssen bestand. Nach einem zweistündigen Klettertraining aß ich um 19.45 Uhr Blätter und Samenstände der Ackermelde und von 20.45 bis 21.50 Uhr 630 Gramm Fleisch, Fett und Rippenendstücken von der Brust eines Wildschweins. Nachtrag vom 03. September 2017: Über die Bemerkung „Die Strecke war sehr anspruchsvoll“ konnte ich mittlerweile nur noch schmunzeln. Gegenüber den Touren, die ich seit 2015 in den Bergen unternahm, war diese Wanderung der reinste Spaziergang! Die erste Mahlzeit fand um 13 Uhr unter freiem Himmel statt und bestand aus gut einem Pfund Pflaumen direkt vom Baum. Das darunter wachsende Gras war auch um die Mittagszeit noch nass und so konnte ich testen, ob die Wanderschuhe, die ich mir vor zwei Tagen gekauft hatte, wirklich wasserfest waren: Sie waren es! Um 15.30 Uhr aß ich 150 Gramm Wabenhonig und machte mich anschließend auf den Weg in die Kletterhalle. Auch zum Klettern hatte ich mir ein paar neue Schuhe gekauft: Sie saßen etwas enger am Fuß als die alten, besser klettern konnte ich damit jedoch nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die nächste Mahlzeit um 18.30 Uhr bestand aus zahlreichen Blättern sowie Samenständen der Ackermelde und 90 Gramm frischen Haselnüssen. Danach war ich im Fitnessstudio und absolvierte eine kurzes Krafttraining. Das Abendessen begann um 22 Uhr und bestand aus 640 Gramm Fleisch, Fett und Rippenendstücken von der Brust eines Wildschweins. Die Erkältung bzw. Virusinfektion war so gut wie vorbei, allerdings erschuf ich mir gestern eine neue „Baustelle“: Beim Pflaumenpflücken gerieten mein linkes Auge und ein kleiner Ast ziemlich unsanft aneinander. Abgesehen vom Anfangsschmerz spürte ich bis zum Abend nur einen kleinen Druck auf dem Auge. In der Nacht wurde der Druck allerdings stärker und beim Blick in den Spiegel stellte ich heute Morgen fest, dass der Augapfel rot unterlaufen war. Mein Allgemeinbefinden wurde davon Gott sei Dank aber nicht beeinträchtigt. Um 10.45 Uhr machte ich einen kleinen Spaziergang und nahm unterwegs die erste Mahlzeit des Tages zu mir. Zuerst aß ich etliche Blüten und Knospen einer gelben Stockrose: Dann gab es einen Pfirsich von diesem Baum: Er war eigentlich ganz lecker, aber mehr als einen wollte ich nicht, die Pflaumen auf dem Nachbarbaum waren sehr viel verlockender. Hier betrug die verzehrte Menge etwa 700 Gramm. Um 13.30 Uhr gab es ein knappes Kilogramm Mirabellen aus regionalem Anbau. Um 17.30 Uhr war ich wieder draußen unterwegs und aß zuerst einige Brennnesselspitzen und Samenstände des indischen Springkrauts. Kurze Zeit später machte mein Herz einen kleinen Freudenhüpfer, denn ich hatte einen Haselstrauch mit sehr großen Nüssen entdeckt. Einige Nüsse aß ich direkt unter dem Baum, den größten Teil nahm ich allerdings mit nach Hause: Die Nüsse waren so groß, dass ich sie sogar mit dem Easy-Cracker knacken konnte. Zu Hause verzehrte ich davon 60 Gramm, insgesamt waren es etwa 70 Gramm. Die letzte Mahlzeit begann um 21.25 Uhr, dauerte 50 Minuten und bestand aus 680 Gramm Fleisch, Fett und Rippenendstücken von der Brust eines Wildschweins. So gut wie heute speiste ich schon lange nicht mehr. Das dachte ich zwar fast jeden Tag, aber heute traf es wohl wirklich zu! Ich stand wie gestern gegen acht Uhr auf. Bis Anfang September kann ich mir den Luxus, länger liegenzubleiben, auch noch leisten. Dann gehen die Sommerferien zu Ende. Aber vielleicht schaffe ich es ja schon vorher, freiwillig früher aufzustehen. Die letzten Tage benötigte ich allerdings wegen meiner Erkältung etwas mehr Schlaf. Da war es auf jeden Fall ganz nett, länger liegenbleiben zu können. Vormittags widmete ich mich voller Eifer einer meiner Lieblingsbeschäftigungen als Hausfrau, dem Bügeln. Ich kannte viele Frauen, die vor dem Fernseher bügelten, weil sie diese Arbeit so langweilig fanden. Ich fand sie dagegen einfach nur entspannend. Um 11 Uhr gab es die erste Mahlzeit in Form von 140 Gramm Wabenhonig. Um 15 Uhr aß ich dann etwa 600 Gramm Pflaumen und 400 Gramm Mirabellen direkt vom Baum. Ich hätte mir auch Pfirsiche, Birnen oder Äpfel holen können, aber Pflaumen und Mirabellen schmeckten mir im Moment am besten. Um 19 Uhr gab es eine Zwischenmahlzeit mit 125 Gramm jungem Spinat aus dem Bioladen. Der Spinat war eine Notlösung, da ich zwar Lust auf Grünfutter hatte, wegen einsetzendem Regen allerdings keine Lust auf eine Kräuterwanderung. Das Abendessen begann um 20.15 Uhr, dauerte 45 Minuten und bestand aus 610 Gramm Fleisch, Fett und Rippenendstücken von der Brust eines Wildschweins. Meine Erkältung war weiter auf dem Rückzug und so kam ich heute schon um acht Uhr aus dem Bett. Nach dem Aufstehen erledigte ich anstehende Hausarbeiten. Die erste Mahlzeit fand um 10.30 Uhr statt. Sie bestand aus 120 Gramm Wabenhonig. Um kurz nach 11 Uhr war ich in der Kletterhalle und trainierte zusammen mit drei weiteren, kletterbegeisterten Frauen bis um 13.20 Uhr. Anschließend fuhr ich nach Liersberg, um ehemalige Nachbarn zu besuchen. Meine Mittagsmahlzeit nahm ich um 14 Uhr auf einer Streuobstwiese unterhalb von Liersberg ein. Sie bestand aus etwa 600 Gramm Pflaumen und 500 Gramm Mirabellen. Um 16.30 Uhr stand ich am Start des Wanderweges „Königsfeldschleife“: Gleich zu Beginn fand ich ein paar wilde Himbeeren, die ich mir schmecken ließ. Später gab es etwa fünfzehn Triebspitzen junger Brennneseln, Samenstände des Breitwegerichs und unzählige junge Samenstände der wilden Malve: Dank der feuchten Witterung und den noch sehr milden Temperaturen sprossen zahlreiche Pilze aus dem Boden von Tannen- und Mischwald. So fand und aß ich drei junge Maronenröhrlinge und probierte zwei unbekannte Pilze, die ich allerdings als nicht essbar klassifizierte. Von diesem hier wusste ich, dass er zumindest nicht giftig war: Es war ein „klebriger Hörnling“, auch unter dem Namen „Ziegenbart“ bekannt. Das Mundgefühl machte dem Namenszusatz „klebrig“ jedenfalls alle Ehre. Obwohl sich zahlreiche Wolken am Himmel tummelten, konnte ich die Strecke mit trockenen Füßen zurücklegen. Unterwegs fand ich sogar den ein oder anderen Sonnenanbeter: Gegen Ende der Wanderung gab es als besonderen Leckerbissen etwa ein Dutzend Haselnüsse. Zur Abendmahlzeit um 20.30 Uhr verzehrte ich 640 Gramm fettes Fleisch vom Wildschwein. |