Archiv für die Kategorie ‘Ernährung’

geschrieben von Susanne am 17. Januar 2024 um 17.08 Uhr
Kategorie: Buchvorstellungen, Ernährung, Literatur
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Vor ein paar Tagen habe ich Buch „Böses Gemüse“ von Dr. Steven R. Gundry fertig gehört:

Zu Lesen komme ich zurzeit eher weniger, aber dem Hören eines Buches steht auch während der Arbeitszeit am Lift nichts im Weg. :smile: Der Originaltitel des Buches lautet übrigens „The Plant Paradox“. Er ist meiner Meinung wesentlich passender als der ziemlich reißerische, deutsche Buchtitel.

In seinem Buch berichtet Dr. Steven R. Gundry, ein amerikanischer Kardiologe, von seinem eigenen Leidensweg und den Leidenswegen seiner Patienten. Erlösung von dem Leiden fanden sowohl er als auch seine Patienten mit Hilfe einer lektinfreien Ernährung. Näheres über Autor und Buch findet man im Rohkost-Wiki: Buchbesprechung Dr. Steven R. Gundry: Böses Gemüse

geschrieben von Susanne am 10. Januar 2024 um 11.39 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Es gibt Neues aus der Rohkostszene: Bernd Bieder, ein langjähriger Rohköstler und Autor zweier Bücher, nur eines davon ist im Rohkost-Wiki erwähnt, erzählt in einem ersten Video über seinen Weg zur Rohkost:

Es ist sehr erfreulich, dass sich endlich mal wieder ein langjähriger Rohköstler zu Wort meldet. :daumen: Ich bin sehr gespannt, wie Bernds Geschichte weitergeht. Was mir aufgefallen ist: Er spricht zwar viel vom Genuss, den man mit rohen Lebensmitteln erleben kann, aber bei den Lebensmitteln, die er erwähnt, handelt es sich ausschließlich um Früchte. Allerdings funktioniert eine Rohkost mit Früchten langfristig nur in Ausnahmefällen, wenn überhaupt. Aber gut, warten wir ab, wie seine Geschichte weitergeht, vielleicht kommt ja irgendwann der Genuss von Fisch und Fleisch hinzu!

geschrieben von Susanne am 4. Oktober 2023 um 20.18 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Es ist kaum zu glauben, aber ich bin heute tatsächlich schon um sieben Uhr ausgeschlafen. :staun: Ich kann also schon um 7.30 Uhr zu meiner nächsten Laufeinheit starten. Da es in der Nacht geregnet hat, laufe ich hauptsächlich auf befestigten Wegen bzw. der Straße. Insgesamt kommen so 7,2 Kilometer mit einem Durchschnittstempo von 6:40 /km zusammen. Um 9:04 Uhr wird der Strom abgestellt und statt wie üblich vor dem PC zu sitzen, lege ich mich auf die Couch und nehme ein Buch zur Hand. Es fühlt sich gut an, mal stromlos zu sein! Um die Mittagszeit fahren Guido und ich dann nach Davos und dort mit der Jakobshornbahn aufs Jakobshorn. Von dort aus wandern wir hinunter ins Sertigtal. Bilder und Bericht folgen in einem öffentlichen Beitrag.

Die wunderbare, friedliche Stimmung, die uns während der Wanderung begleitet hat, nimmt leider in Sertig Sand ein jähes Ende. Dort warten nämlich zahlreiche Senioren, die in Sertig Sand eingekehrt sind, mit uns auf den Bus. Auf der Fahrt nach Davos herrscht also eine recht lebhafte Stimmung. Auch der Postbus, der uns von Davos nach Schmitten bringt, ist gut belegt. In Schmitten angekommen geht es auf direktem Weg in den Dorfladen: Mittlerweile fließt der Strom wieder und die Kühltheke kann eingeräumt werden. Nach eineinhalb Stunden ist dank Guidos Mithilfe alles für den Kundenansturm am morgigen Tag parat. :daumen: Zurück zu Haus verschwinde ich zuerst unter der Dusche, dann esse ich zu Abend. Alle Mahlzeiten des heutigen Tages:

  • 9.15 Uhr: 510 Gramm Trauben „Uva Italia“
  • 13.30 Uhr: 390 Gramm Esskastanien
  • 19.00 Uhr: 280 Gramm Birnen „Williams“, 510 Gramm Bananen „Cavendish“, 75 Gramm Datteln „Medjool“ (ein Rest)

Eineinhalb Stunde nach der letzten Mahlzeit absolviere ich eine einstündige Yoga-Einheit. 🧘🏻‍♀️

geschrieben von Susanne am 3. März 2023 um 21.40 Uhr
Kategorie: Ernährung, Skitouren
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Um sechs Uhr wache ich ziemlich ausgeschlafen auf, beschließe aber, noch ein Weilchen in meinem warmen Bett zu bleiben. Um sieben Uhr ist dann Schluss mit der Nachtruhe: Je früher ich auf den Beinen bin, desto mehr habe ich von meinem freien Tag. :smile: Für heute haben Guido und ich noch gestern Abend eine leicht Skitour geplant: Es soll auf den 2628 Meter hohen Baslersch Chopf gehen. Ausgangspunkt der Tour ist ein Parkplatz an der Flüelapassstraße kurz oberhalb von Tschuggen. Die Tour ist recht kurz und gilt als leicht. Ich hoffe, dass sie auch wirklich leicht ist, denn ich will heute vor allem eines, nämlich die wunderbare Winterlandschaft genießen. :sonne:

Die ersten Meter sind tatsächlich extrem leicht, denn es geht zu Beginn der schneebedeckten Passstraße entlang. Diese ist im Winter ab Tschuggen gesperrt. Am Wägerhus verlassen wir die Straße und gelangen über einen kurzen Steilhang auf eine Hochebene, das Tälli. Hier haben wir das Tälli schon fast erreicht:

Die Fläche scheint endlos, ist aber wunderschön zu begehen:

An den beiden breiten Spuren ist zu sehen, dass wir nicht die ersten sind, die hier entlanglaufen. :smile: Auch Guido war schon einmal hier, ist dann aber Richtung Sentisch Horn abgebogen. Heute durchqueren wir dagegen die ganze Hochebene. Hier thront über Guidos Kopf unser Tourenziel:

Am Ende der Hocheben steigen wir zur 2571 Meter hohen Gulerigen Furgga auf. Dieser Abschnitt ist etwas steiler:

Auf dem folgenden Bild liegt das Sentisch Horn hinter mir und man kann einige Skitourengänger auf dem Weg nach oben erkennen:

Auf dem Weg zum Baslersch Chopf sind wir jedoch allein unterwegs. Von der Furgga aus geht es über einen kurzen Rücken auf eine Kuppe, den Wintergipfel des Baslersch Chopf. Hier endet unser Aufstieg und ich stehe gefühlt das erste Mal auf einem „richtigen“ Skitourengipfel:

Der Hauptgipfel, im Tal liegt Davos:

Den Hauptgipfel könnte man zu Fuss erreichen, aber den Weg ersparen wir uns. Er sieht sowieso nicht sehr einladend aus, da man über Wechten laufen müsste. Nach ausgiebigem Bewundern des Panoramas machen wir uns an die Abfahrt. Stilistisch gibt es an meiner Fahrerei sicherlich einiges zu verbessern, aber mir macht die Abfahrt Spaß und was das Wichtigste ist, ich komme heil unten an. 🙏🏻 Die Tour in der Übersicht:

Da wir entgegen unserer Gewohnheit recht früh gestartet sind, sind wir schon um 12.15 Uhr wieder zurück am Parkplatz und überlegen, was wir mit der zweiten Tageshälfte anfangen können. Fahren wir zurück nach Schmitten und gehen dort eine Runde spazieren? Oder machen wir an der Pischabahn Halt? Schlussendlich entscheiden wir uns für die Pischabahn und ein weiteres Skitourenabenteuer, denn die Tour auf den Baslersch Chopf hat Lust auf mehr gemacht. :herz:

geschrieben von Susanne am 13. April 2022 um 22.00 Uhr
Kategorie: Schweiz, Wandern, Wildpflanzen
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Vom Winter und vom Schnee habe ich mittlerweile genug. Das war noch in Oberstaufen anders, da war ich immer etwas traurig, wenn der Winter zu Ende ging. Aber hier in Graubünden ist der Winter lang und mein Bedarf an Winter daher mehr als gedeckt! So zieht es mich am heutigen, arbeitsfreien Tag nicht in die Höhe, wo immer noch reichlich Schnee liegt, sondern in die Tiefe, genauer gesagt ins Prättigau. Das Prättigau ist ein Tal im Norden des Kantons Graubünden und wird von der Landquart, einem Nebenfluss des Rheins, durchflossen. Der höchste Punkt ist das Verstanclahorn mit 3297 Höhenmetern, der tiefste liegt in der Klus auf 576 Höhenmetern. Die Wanderung, die Guido und ich heute unternehmen, liegt zwischen 809 und 1364 Höhenmetern und damit im grünen Bereich:

Ausgangspunkt ist Saas im Prättigau, Ziel Küblis. Saas und Küblis sind Ansiedlungen auf der nördlichen Talseite des mittleren Prättigaus. Küblis ist eine eigenständige Gemeinde mit rund 890 Einwohnern, Saas gehört zu Klosters und hat rund 730 Einwohner. Hier sind beide Ansiedlungen zu sehen, Saas liegt im Vordergrund:

Die Wanderung entspricht von Anfang an meinen Erwartungen: Hier ist die Natur wesentlich weiter als in Schmitten oder Davos und es gibt reichlich Grünfutter wie junge Triebe des Wiesen-Labkrauts, Blätter der Knoblauchsrauke, Blütenstände vom Kriechenden Günsel und junge Triebe der Zaunwicke. Die drei Letztgenannten sind hier zu sehen:

Mit zum Kräuterreigen gehören außerdem Löwenzahnblätter und -blüten sowie Blüten vom Wundklee und von der Schlüsselblume:

Blätter vom Wilden Spinat, vom Barbarakraut und von der Pfeilkresse lasse ich mir ebenfalls schmecken:

Zwischendurch gibt es auch kleine Mengen von Breit- und Spitzwegerich:

Die Wanderung dauert drei Stunden und fast genauso lang dauert meine Wildkräuterfutterei. :froehlich: Die verzehrte Menge lieg bei etwa 200 Gramm. Ich kann aber nicht nur zahlreiche Wildkräuter genießen, sondern auch eine wunderbare Landschaft. Der Wanderweg bei Flersch, einer Ansammlung von Hütten:

Der Blick zurück ins obere Prättigau, in der Bildmitte ist das Pischahorn zu sehen:

Der Blick in die entgegengesetzte Richtung reicht bis zum Pizol:

Der Plävigginersee, ein Ausgleichsbecken für das Wasserkraftwerk Küblis:

Der See ist mit Bach- und Regenbodenforellen besetzt, die gefischt werden können. Hier geht der Blick auf die südliche Talseite zur Parsennfurgga und zur Weissfluh:

Bei den Hütten von Tälfsch kurz oberhalb von Küblis:

Unsere Wanderung endet in Küblis. Fazit der Tour: Das Prättigau hat mir so gut gefallen, dass ich bestimmt wiederkommen werden. :herz: