Archiv für die Kategorie ‘Schweiz’

geschrieben von Susanne am 20. Februar 2026 um 21.40 Uhr
Kategorie: Schweiz, Wandern
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Unsere heutige Wanderung startet in Locarno am Lago Maggiore, direkt am sonnenverwöhnten Ufer:

Unser Ziel ist Ascona. Um dieses zu erreichen, spazieren wir zu Beginn die wunderschöne, mit Kamelien und Palmen gesäumte Uferpromenade entlang:

Besonders lohnenswert ist der Blick zurück auf Muralto und die herrschaftliche Uferpromenade vor der Kulisse der Tessiner Berge:

Wir könnten weiter am Seeufer entlang spazieren, aber da wir wie so oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind und die Zeit knapp ist, nehmen wir eine Abkürzung durch das ruhige Wohnviertel „Quartiere Rusca e Saleggi“:

Graffitti an einem Schulgebäude:

Schließlich erreichen wir das breite Flussbett der Maggia, die hier in den See mündet:

Und wandern an deren Ufer entlang zum weitläufigen Golfplatz in Ascona:

Ein angenehm schattiges Wegstück:

Auf dem Weg zum Golfplatz können wir unseren Durst an einem Brunnen stillen, eine willkommene Erfrischung:

Es folgt ein Blick über den gepflegten Golfplatz, der zu den schönsten der Schweiz gehört:

Der Golfplatz grenzt direkt an den Lago Maggiore und einen kleinen Yachthafen, in dem die Boote sanft im Wasser schaukeln:

Vom Yachthafen geht es am Ufer des Lago Maggiore entlang zum berühmten Strandbad (Lido) von Ascona:

Schön ist es hier, aber zum Baden ist es momentan doch noch ein wenig zu kalt! Wir setzen unseren Weg weiter entlang des Seeufers fort:

Am Ende des Strandbades führt der Weg ins Zentrum wenige hundert Meter über Straßen, die von herrschaftlichen Villen und Hotelanlagen gesäumt sind:

Aber schon bald stehen wir wieder am glitzernden Seeufer:

Und spazieren weiter entlang des Ufers zum pulsierenden Herzstück des Ortes, dem „Lungolago di Ascona“ mit den vielen Restaurants und Cafés:

An der Promenade herrscht reges Treiben, das man jedoch sofort beim Blick über die Weite des Sees hinter sich lässt:

Ein besonderes Highlight ist der Blick über den See zum herrschaftlichen Castello di San Michele:

Am Ende der Promenade wenden wir uns schließlich Richtung Zentrum:

Wir laufen durch die verwinkelten, kopfsteingepflasterten Gassen der historischen Fußgängerzone zur nächsten Bushaltestelle, von wo aus wir entspannt unsere Heimreise antreten.

Mein Fazit:
Ein traumhafter Uferspaziergang, der das mondäne Locarno mit dem pittoresken Charme Asconas verbindet. Die Strecke entlang der Maggia und des Golfplatzes bietet eine schöne Ruhepause, bevor man in das lebendige Treiben auf der Piazza von Ascona eintaucht. Besonders angenehm: Dank der hervorragenden Busverbindungen ist die Tour sehr flexibel planbar.

Toureninfos:

  • Start: Locarno (Bahnhof oder Schiffsanlegestelle)
  • Ziel: Ascona, Posta
  • Distanz: Ca. 7 bis 11 km (je nach gewählter Route durch die Quartiere)
  • Dauer: Etwa 2 bis 3 Stunden
  • Schwierigkeit: Sehr leicht; komplett flach und kinderwagentauglich
  • Hin- und Rückreise: Mit Bahn oder Bus aus allen und in alle Richtungen
geschrieben von Susanne am 13. Februar 2026 um 20.40 Uhr
Kategorie: Schweiz, Wandern
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Der heutige Spaziergang startet an der Autobahnraststätte „Viamala“ bei Thusis. Von dort aus geht es zuerst ein kleines Stück parallel der Autobahn entlang:

Schon nach einem halben Kilometer führt der Weg unter der Autobahnbrücke hindurch und wir landen in einem Waldstück:

Eine rustikale Holzbrücke führt uns kurz darauf über den Hinterrhein:

Der Blick flußabwärts:

Blicke flußaufwärts:

Nach etwa einem Kilometer erreichen wir Fürstenau:

Fürstenau gilt offiziell als die „kleinste Stadt der Welt“. Der Ort ist berühmt für seine zwei Schlösser, Schloss Schauenstein und das Bischöfliche Schloss. Die engen Gassen und perfekt erhaltenen Fassaden laden zu einem kurzen Rundgang ein:

Von Fürstenau aus führt der Weg weiter durch die weite Ebene nach Pratval:

Ein Blick zurück auf Fürstenau:

Der Blick vor Pratval über Felder und Wiesen zu Schloss Rietberg:

Hier öffnet sich der Blick über die Felder bis hin zum markanten Piz Beverin:

Wir erreichen Pratval:

Auf dem Weg von Pratval zurück nach Thusis:

Der Rückweg nach Thusis verläuft entspannt auf Naturwegen, teilweise gesäumt von lichten Waldabschnitten, die im Nachmittagslicht eine besonders schöne Atmosphäre schaffen:

Mein Fazit:
Eine herrliche, sonnige Runde durch das Domleschg. Der Mix aus der geschichtsträchtigen Architektur in Fürstenau und dem weiten Panorama auf den Piz Beverin macht diesen Spaziergang zu einem echten Genuss. :sonne:

Toureninfos:

  • Start: Thusis, Autobahnraststätte „Viamala“
  • Ziel: Rundtour (über Fürstenau und Pratval)
  • Distanz: Ca. 7 km
  • Dauer: Etwa 1,5 bis 2 Stunden
  • Schwierigkeit: Leicht; meist flache Asphalt- und Naturwege
  • Sehenswert: Historischer Stadtkern Fürstenau, Schloss Schauenstein, Hinterrhein-Ebene
geschrieben von Susanne am 12. Februar 2026 um 20.40 Uhr
Kategorie: Schweiz, Wandern
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Startpunkt des heutigen Spaziergangs ist die Bushaltestelle Lenzerheide/Lai, La Riva. Von dort aus spazieren wir um den Heidsee und da der See zugefroren ist, auch über den See. Blick auf das Südufer mit dem See-Schlössli, dem Wahrzeichen des Sees, der alten Pumpstation des Kraftwerks:

Auf dem Uferweg geht es Richtung Rothornbahn:

Hier sind im Hintergrund das Parpaner Schwarzhorn, die „Öfen“ und der Malakoff zu sehen:

Blick über den See aufs Stätzerhorn:

Blick Richtung Westen auf den Piz Scalottas:

Blick auf den Sendemast von Cresta Sartons:

Auf dem Weg über den zugefrorenen See, das Highlight der Tour:

Blick aufs Lenzer Horn:

Hier haben wir schon wieder festen Boden unter den Füßen und blicken von einem Badeplatz aus über den See:

Das Lenzer Horn vom Damm des Südufers aus gesehen:

Mein Fazit:
Der Spaziergang ist flach, entspannt und bietet ein beeindruckendes 360°-Panorama auf die Bündner Bergwelt, inklusive dem Rothorn und der Stätzerhorn-Kette. :sonne:

Toureninfos:

  • Start: Bushaltestelle Lenzerheide/Lai, La Riva
  • Ziel: Rundtour
  • Distanz: Ca. 3 bis 4,5 km (je nach Route über das Eis oder am Ufer)
  • Dauer: Etwa 1 bis 1,5 Stunden
  • Schwierigkeit: Sehr leicht; meist gut präparierte Winterwanderwege
geschrieben von Susanne am 9. Februar 2026 um 21.20 Uhr
Kategorie: Schweiz, Wandern
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Die heutige Wanderung startet in einem Dorf, das aufgrund eines Bergrutsches wie kaum ein anderes in der Schweiz Schlagzeilen gemacht hat: Brienz/Brinzauls:

Der Startpunkt in Brienz bietet einen direkten Blick auf die aktuelle Situation am Berg:

Man sieht deutlich die Spuren des grossen Bergsturzes vom Juni 2023, als gewaltige Geröllmassen das Dorf nur um Haaresbreite verfehlten. Die Situation bleibt dynamisch, da sich die „Insel“, die Gesteinsformation oberhalb des Dorfes, weiterhin bewegt. Aktuell darf das Dorf aber wieder bewohnt werden und auch der Postbus hält wieder vor Ort. Von Brienz führt der Weg über die sonnigen Hangterrassen nach Vazerol:

Noch ein Blick auf den Bergrutsch:

Brienz im Hintergrund:

Auf dem Weg nach Vazerol:

Blick über die Landschaft auf den Piz Toissa:

Kurz vor Vazerol:

In Vazerol sollen sich 1471 die drei Bünde (Gotteshausbund, Oberer Bund und Zehngerichtenbund) zum ewigen Bund zusammengeschlossen haben. Ein Gedenkstein im Dorf erinnert an dieses Ereignis, das als Grundstein des heutigen Kantons gilt. Die These wird von der neueren Geschichtsforschung allerdings verworfen, da eine authentische Urkunde fehlt. Als sicher gilt, dass in der Mitte des 15. Jahrhunderts die Ratsboten der Drei Bünde in Vazerol ihre Tagungen durchführten. Der letzte Abschnitt führt stetig bergab in den Talkessel von Tiefencastel:

Kurz vor Tiefencastel:

Ankunft in Tiefencastel:

In Tiefencastel angekommen, geniesst man volle Flexibilität: Von hier aus geht es mit der Rhätischen Bahn oder dem Postauto bequem in alle Richtungen weiter, ob Richtung Chur, St. Moritz oder Savognin.

Mein Fazit:
Eine beeindruckende Tour, die nachdenklich stimmt. Der Anblick der Schuttkegel oberhalb von Brienz ist gewaltig und macht die Kraft der Natur greifbar. Der historische Kontrast im geschichtsträchtigen Vazerol und der schöne Abstieg nach Tiefencastel machen die Wanderung sehr abwechslungsreich.

Toureninfos:

  • Start: Brienz/Brinzauls
  • Ziel: Tiefencastel
  • Distanz: Ca. 5 km
  • Dauer: Etwa 1,5 Stunden
  • Schwierigkeit: Leicht bis Mittel (Abstieg erfordert Trittsicherheit)
  • Besonderes: Blick auf das Bergsturzgelände in Brienz, Schwurstein in Vazerol, historischer Verkehrsknotenpunkt Tiefencastel
geschrieben von Susanne am 22. Januar 2026 um 20.08 Uhr
Kategorie: Schweiz, Wandern
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Die heutigen Bilder von einem Spaziergang von Lenzerheide nach Lenz verdanke ich Guido, der mich mit seiner Rolleiflex 2.8F begleitet hat. Diese legendäre zweiäugige Kamera verleiht den Aufnahmen eine ganz eigene, zeitlose Plastizität. Es ist schön zu sehen, wie die Bilder die Ruhe widerspiegeln, die wir auf dem Weg von Lenzerheide nach Lenz gefunden haben:

PS: Die Rolleiflex 2.8F gilt unter Kennern als die „Königin der Mittelformatkameras“.