Archiv für die Kategorie ‘Wandern’

geschrieben von Susanne am 18. April 2018 um 23.36 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Wildpflanzen
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Warm ist es heute, für Guidos und meinen Geschmack viel zu warm. Aber Gott sei Dank liegt ja in höheren Lagen immer noch Schnee, so dass wir der Wärme entfliehen können: Von der Talstation der Imbergbahn aus geht es zuerst zum Alpengasthof Hörmoos, dann zum Almhotel Hochhäderich und durchs Kojenmoos wieder zurück zur Talstation der Imbergbahn:

Hier sind wir kurz unterhalb der Bergstation der Imbergbahn:

Der Blick von der Bergstation aus zum Hochgrat:

Die Skipiste an der Fluh bzw. was davon übrig ist:

Der in weiten Teilen immer noch zugefrorene Weiher am Alpengasthof Hörmoos:

Ein bisschen Frühling mitten im Schnee:

Von der am Hörmoos-Weiher gelegen Hubertushütte aus bis zum Almhotel Hochhäderich geht es über eine geschlossene Schneedecke:

Eine Birke im Kojenmoos:

Im Kojenmoos sind wir über jeden Meter geschlossene Schneedecke dankbar, denn auf freien Flächen versinkt man im Morast:

Auf dem Weg zur Glutschwanden-Alpe:

An der Glutschwanden-Alpe:

Wilde Krokusse auf den Weiden der Alpe:

Nicht auf Bildern festhalten lässt sich der Gesang der Vögel und das Plätschern sowie Rauschen der zahlreichen Bäche um uns herum. Gut vier Stunden sind wir in diesem Paradies unterwegs und begegnen während dieser Zeit keiner Menschenseele. Alle bewirtschafteten Alpen sind nämlich im Moment geschlossen, weil die Imbergbahn in Revision ist. Und wenn die Bahn nicht fährt, suchen sich die meisten Wanderer andere Ziele. Zum Beispiel die Mohr-Alpe bei Oberstaufen. Zum Tagesausklang arbeite ich nach der Wanderung bis zum Einbruch der Dunkelheit im Garten. Für das Abendessen nehme ich wieder Bärlauch mit nach Hause:

  • 7.40 Uhr: 210 Gramm Erdbeeren, 220 Gramm Apfel „Sirius“
  • 12.55 bis Uhr: 260 Gramm Kohlrabi, 170 Gramm Karotten, 50 Gramm Braunhirsekeimlinge
  • 21.30 bis 22.40 Uhr: 280 Gramm Kohlrabi, 60 Gramm Bärlauch, 580 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke vom Lamm

PS: Danke für diesen wunderschönen Tag. :sonne:

geschrieben von Susanne am 17. April 2018 um 23.51 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Wildpflanzen
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Mein Leben läuft im Moment sehr geregelt und wunderbar entspannt ab: Morgens mache ich Dienst im Fitnessstudio, später lerne ich, treibe ein bisschen Sport oder wandere, abends bin ich meist im Garten aktiv. Gewürzt wird das alles durch kleine Besonderheiten im Tagesverlauf. So wie heute durch ein Bild aus früheren Zeiten, das meine Schwester „gefunden“ und mir über WhatsApp geschickt hat:

Das Bild entstand bei der Gartenarbeit auf Sizilien. Genauso wie ich auf dem Bild aussehe, nämlich einfach nur glücklich, fühle ich mich heute den ganzen Tag. Nicht dass ich an anderen Tagen unglücklich bin, das kommt eher selten vor. Aber heute ist einer der Tage, an denen ich sogar glücklicher als glücklich bin. An solchen Tagen stört mich rein gar nichts! Vielleicht liegt das auch ein bisschen am sonnigen Frühlingswetter. Da wagen sich im Garten sogar die ersten Tulpen ans Tageslicht:

Eine der vielen kleinen, wilden Tulpen:

Guido und ich starten heute sehr spät, nämlich erst um 19.30 Uhr zu einer Wanderung über den Hündle. Die Strecke:

Auf dem Weg nach Buchenegg:

Der Blick auf Hochgrat und Seelekopf während des Aufstiegs:

Spät unterwegs zu sein, hat seinen eigenen, ganz speziellen Reiz:

Venus und Mond: :herz:

Später leuchten unzählige Sterne am Himmel. :stern: Wir brauchen für die Strecke ziemlich genau drei Stunden, sind also gegen 22.30 Uhr wieder zu Hause. Nach Dusche und Dehnungsübungen gibt es für mich die letzte Mahlzeit des Tages:

  • 8.10 Uhr: 60 Gramm Erdbeeren, 190 Gramm Apfel „Sirius“
  • 12.10 bis 12.40 Uhr: 120 Gramm Knochenmark und 100 Gramm Bürgermeisterstück vom Rind, 290 Gramm Eisbergsalat
  • 17.30 Uhr: 150 Gramm Erdbeeren, 480 Gramm Äpfel „Sirius“
  • 20.00 bis 20.30 Uhr: Wildkräutermahlzeit (Löwenzahn (Blätter und Blüten), junge Triebe der Zaunwicke, Sauerampfer, Brennnesselspitzen, Blütenstände des Wiesenschaumkrauts)
  • 22.30 bis 23.30 Uhr: 300 Gramm Eisbergsalat, 60 Gramm Bärlauch, 570 Gramm Fleisch und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms

PS: Bevor es ins Bett geht, höre ich mir Konzertausschnitte der Wiener Sängerknaben an. Auf diesem musikalischen Trip war ich bisher noch nie.

geschrieben von Susanne am 11. April 2018 um 23.42 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz, Wildpflanzen
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Von einem Ehepaar, das bei uns im Fitnessstudio trainiert, erfuhr ich vor einiger Zeit, dass man mit dem Bodensee-Ticket recht preisgünstig und grenzübergreifend Busse und Bahnen rund um den Bodensee nutzen konnte. Unter anderem empfahlen sie eine Bahnfahrt nach Rorschach (Schweiz) und die anschließende Wanderung zum Fünfländerblick, der viel beeindruckender wäre als der Dreiländerblick bei Steibis.

Um ein bisschen Abwechslung in unserer Tourenalltag zu bringen, folgen Guido und ich heute dieser Empfehlung und fahren mit der Bahn bzw. den Bahnen nach Rorschach. Start der Reise ist um 11.59 Uhr am Bahnhof in Oberstaufen. Von dort aus geht es zuerst nach Lindau und dann weiter über Bregenz sowie St. Margrethen nach Rorschach. Ankunft in Rorschach ist um 13.46 Uhr. Zehn Minuten später liegt der Ortskern hinter uns und wir bewegen uns in mehr oder weniger direkter Linie auf das Ziel, den Fünfländerblick, zu. Ein Blick zurück auf Rorschach und den Bodensee:

Schon während des Aufstiegs wird klar, dass das heute kein Naturerlebnis wird. Selbst in Waldabschnitten liegt ein Flirren in der Luft, das typisch für dicht besiedelte Gebiete ist. Nach gut einer Stunde stehen wir am Fünfländerblick und müssen feststellen, dass es eigentlich auch nur ein Dreiländerblick ist:

Auch wenn der Blick über den Bodensee seinen Reiz hat, der heimische Dreiländerblick gefällt uns besser! Der Anblick der Nagelfluhkette lässt schon eher unsere Herzen höher schlagen:

Das Bild entsteht auf dem Weg nach Staad, einem Nachbarort von Rorschach. Von dort aus treten wir unsere Heimreise an. Der Streckenverlauf unserer Wanderung in der Übersicht:

Fazit der Tour: Gestresste Stadtmenschen fühlen sich hier sicherlich wohl, Landeiern und Naturliebhabern ist die Tour allerdings nur eingeschränkt zu empfehlen. Es ist einfach zu viel Kultur zu spüren! Ein kleines Trostpflaster für mich sind die zahlreichen Wildkräuter, die ich unterwegs essen kann. Mit dabei sind Blüten vom Löwenzahn, Wiesenlabkraut, Knoblauchsrauke und Taubnessel:

Für das Abendessen hole ich mir wieder Bärlauch aus dem Garten. Alle meine Mahlzeiten:

  • 8.10 Uhr: 550 Gramm Erdbeeren
  • 10.45 bis 11.15 Uhr: 110 Gramm Knochenmark und 100 Gramm Querrippe vom Rind, 100 Gramm Eisbergsalat
  • 15.00 bis 17.00 Uhr: Wildkräutermahlzeit (Löwenzahnblüten, Sauerampfer, Wiesenlabkraut, Knoblauchsrauke, Taubnessel, Bärlauch)
  • 20.15 bis 21.00 Uhr: 400 Gramm Hüfte (mager), 120 Gramm Querrippe und 80 Gramm Knochenmark vom Rind, 200 Gramm Eisbergsalat, 40 Gramm Bärlauch

Die letzte Mahlzeit fällt ziemlich üppig aus. Aber anscheinend brauche ich das nach dem Besuch der SGBA, der St.GallenBodenseeArea!

PS: Guidos Bildergalerie: Fünfländerblick bei Rorschach.

geschrieben von Susanne am 5. April 2018 um 23.11 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Wildpflanzen
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Im Garten, den ich betreue, finden in den nächsten Tagen gewaltige Veränderungen statt. Drei stattliche Nadelbäume werden gefällt, eine Kiefer ist heute an der Reihe:

Das Bild des Gartens wird sich durch das Fällen der Bäume tiefgreifend verändern. Er wird heller und freundlicher werden, den Platz der Nadelbäume werden Sträucher und eventuell ein Obstbaum einnehmen. Ich kann bei diesen Arbeiten nur zuschauen, mein nächster Einsatz findet wahrscheinlich erst wieder am Wochenende statt. Statt im Garten zu arbeiten, spaziere ich daher zusammen mit Guido am Nachmittag über und rund um die Golfplätze von Buflings und Kalzhofen, die Streckenlänge beträgt knapp 9 Kilometer:

Der Blick über den Golfplatz von Buflings auf Zell, einen Ortsteil von Oberstaufen:

Junges Wiesenschaumkraut ist neben jungen Löwenzahnblättern und jungen Trieben der Brennnessel meine Wegzehrung:

Der Golfplatz von Kalzhofen:

Die Nagelfluhkette vom Golfplatz aus gesehen:

Die dicken, schwarzen Wolken schütten kurz vor unserer Heimkehr ihr Wasser über uns aus. Gut, dass wir Regenschirme dabeihaben! Das gibt es außer den Wildkräutern sonst noch so zum Essen bei mir:

  • 6.45 Uhr: 480 Gramm Äpfel „Pinova“
  • 8.25 Uhr: 350 Gramm Melone „Cantaloupe“
  • 12.10 bis 12.35 Uhr: 240 Gramm Romanasalat, 330 Gramm Kohlrabi, 140 Gramm Knochenmark vom Rind
  • 18.30 bis 19.05 Uhr: 420 Gramm Bürgermeisterstück vom Rind, 120 Gramm Romanasalat

Die Melone „Cantaloupe“ ist ein „Notkauf“ am frühen Morgen, weil ich nach dem knappen Pfund Äpfel noch nicht richtig zufrieden bin und kein Obst mehr im Haus habe. Was soll ich sagen, Äpfel mag ich zurzeit lieber!

geschrieben von Susanne am 1. April 2018 um 20.51 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Wildpflanzen
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Das Wetter ist heute sehr wechselhaft, mal regnet, mal schneit es, mal gehen Graupelschauer nieder, nur ab und zu lässt sich die Sonne sehen. So fällt es mir relativ leicht, mich ausgiebig der speziellen Anatomie des Körperstamms zu widmen und die ersten Seiten des Studienhefts „Physiologie“ durchzuarbeiten. Am Nachmittag kommt dann aber doch das Bedürfnis nach Bewegung und frischer Luft auf: Ausgerüstet mit Winterwanderhose, Winterjacke, Stirnband, Handschuhen und einem großen Regenschirm geht es um 15.30 Uhr zusammen mit Guido auf eine Wanderung rund um den Kapf, dieses Mal allerdings in einem etwas weiteren Bogen als sonst:

Zu den Niederschlägen gesellt sich streckenweise ein heftiger Wind. Trotz der widrigen Wetterbedingungen tut es wie immer gut, draußen unterwegs zu sein. Zum Schluss der Wanderung besuche ich „meinen“ Garten und labe mich an eisgekühlten Wildkräutern:

Von der Vogelmiere, von der ich reichlich esse, gibt es kein Bild, wohl aber vom jungen Giersch:

Das Blättchen, das ich vom Giersch probiere, muss ich allerdings ausspucken, denn es schmeckt (wie so oft!) widerwärtig. Alle Mahlzeiten des heutigen Tages:

  • 8.30 Uhr: 340 Gramm Äpfel „Sirius“, 280 Gramm Erdbeeren
  • 11.00 bis 11.20 Uhr: 210 Gramm Romanasalat, 290 Gramm Avocados „Hass“
  • 14.30 bis 15.00 Uhr: 300 Gramm Kohlrabi, 180 Gramm Romanasalat, 300 Gramm Avocados „Hass“
  • 18.30 Uhr: Wildkräutermahlzeit (Blätter vom Löwenzahn, von der Knoblauchsrauke und vom Scharbockskraut sowie Vogelmiere)
  • 18.45 Uhr bis 19.30 Uhr: 450 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Zickleins

Die Avocados „Hass“ stammen aus dem regionalen Supermarkt bzw. aus Spanien. Sie sind perfekt reif und schmecken recht gut. Als Fettquelle ist mir allerdings das Knochenmark vom Rind lieber, jedenfalls zurzeit.