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geschrieben von Susanne am 4. Juli 2018 um 23.58 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Krafttraining, Laufen
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Vor dem Dienst im Fitnessstudio laufe ich sieben Kilometer rund ums Dorf (Tempo 9,8 km/h). Das Laufen fühlt sich wie immer sehr gut an und ich frage mich, warum ich mich nicht öfters dazu aufraffen kann. Aber Wandern tut ja ebenfalls gut und das mache ich oft genug. So auch heute wieder: Zusammen mit Guido geht es auf, über und rund um den Besler, einen 1679 Meter hohen Berg auf der südlichen Seite des Riedbergpasses. Die Strecke in der Übersicht:

Der Blick auf den Besler mit seinem Hauptgipfel und den Nebengipfeln Beslergrat, Beslerkopf und Schafkopf vom Parkplatz „Riedbergpass“ aus:

Zu Beginn unserer Wanderung ist der Himmel bedeckt und es fängt sogar an, leicht zu regnen. Der steile Pfad, der von der Schönberg-Alpe zum Gipfel führt, ist dadurch nass und schmierig und nur mit Vorsicht zu begehen. Er führt unterhalb von Felswänden vorbei, die erklettert werden können. Wir machen es uns etwas einfacher und benutzen „nur“ den Klettersteig:

An anderer Stelle führt aber auch ein Pfad nach oben. Gesichert mit Klettersteigset ist die leichte Kletterei hinauf zum Gipfel ein wahres Vergnügen:

Und leider viel zu schnell zu Ende:

Die Belohnung für die „Mühe“ ist ein traumhaft schönes Gipfelplateau und eine herrliche Aussicht, eine Aussicht zum Abheben:

Nach kurzer Gipfelrast wandern wir weiter zum Beslergrat. Der Blick vom Grat zum Allgäuer Hauptkamm:

Hier sieht man die Felsen des Besler Hauptgipfels und unseren Aufstiegsweg:

Zu guter Letzt statten wir auch dem Beslerkopf einen Besuch ab:

Anschließend geht es über einen schmalen Pfad und mit Blick auf Liechenkopf, Karhorn und Widderstein hinunter ins Lochbachtal:

Der Blick zurück auf die im Lochbachtal liegende Dinjörgen-Alpe:

Nach der Umrundung des Schafkopfs liegt der Gipfel des Beslerkopfs vor uns:

Wie auf den Bildern zu sehen ist, lösen sich die Regenwolken während unserer Wanderung in Luft auf. Am Ende der Wanderung spannt sich ein makelloser, blauer Himmel über uns und die Beslergruppe:

Die entlang des Weges üppig wachsenden Pflanzen genieße ich heute nur mit meinen Augen. Gaumenfreuden gibt es heute ausschließlich am heimischen Küchentisch:

  • 12.00 Uhr: 550 Gramm Himbeeren
  • 13.15 Uhr: 390 Gramm Heidelbeeren
  • 19.20 Uhr: 1150 Gramm Süßkirschen
  • 23.15 Uhr: 440 Gramm Fleisch, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Zickleins

Am Abend arbeite ich ein Stunde im Garten und gehe anschließend ins Fitnessstudio. Nach je drei Sätzen á 15 Wiederholungen an Beinpresse, Latzug, Bauchpresse, Rückenstrecker und Dehnungsübungen ist mein Bedürfnis nach Bewegung für heute ausreichend befriedigt.

PS: Mehr Bilder und die exakte Beschreibung der Tour gibt es auf Guidos Seite: Besler (1.668m).

PPS: Seit zwei Jahren sind Guido und ich Bürger von Oberstaufen. :feier:

geschrieben von Susanne am 3. Juli 2018 um 23.43 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Wildpflanzen
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Bei meinen letzten Besuchen des Beeren- und Obststands am Hündle waren die Himbeeren am frühen Nachmittag immer schon ausverkauft. Deshalb will ich heute direkt nach dem Dienst im Fitnessstudio hinunterradeln. Etwa zwanzig Minuten vor Dienstschluss geht allerdings ein heftiges Gewitter nieder, das in einen Dauerregen übergeht. Die Bedingungen für die Einkaufsfahrt sind also nicht ganz optimal, aber selbst die Aussicht, pitschnass nach Hause zu kommen, kann mich nicht von meinem Plan abbringen. Für Hin- und Rückfahrt brauche ich eine halbe Stunde und hinterher bin ich tatsächlich durch und durch nass. Macht aber nichts, dafür kann ich mich mittags mit Him- und Heidelbeeren satt essen. Der Mahlzeitenüberblick:

  • 12.25 bis 13.00 Uhr: 420 Gramm Himbeeren, 510 Gramm Heidelbeeren
  • 16.20 Uhr: 250 Gramm Karotten, 75 Gramm Braunhirsekeimlinge, 80 Gramm Eisbergsalat, 30 Gramm Knochenmark vom Rind
  • 22.45 bis 23.30 Uhr: 320 Gramm Querrippe vom Rind

Die letzte Mahlzeit findet nach einer abendlichen Wanderung über Eibele statt:

Für die gut zehn Kilometer lange Strecke brauchen wir heute knapp vier Stunden. Das langsame Tempo ist mir zu verdanken, ich fotografiere unterwegs nämlich zahlreiche Pflanzen. Diese Pflanze habe ich bisher noch nie bewusst wahrgenommen:

Mit Hilfe der App PlantNet kann ich sie später bestimmen: Es handelt es sich um die Behaarte Karde. Sie hat dieselbe Heilwirkung wie die Wilde Karde, kommt allerdings sehr viel seltener vor. Die Kostprobe eines Blattes schmeckt extrem bitter und zeigt mir, dass ich ihre Heilkräfte aktuell nicht benötige!

geschrieben von Susanne am 2. Juli 2018 um 23.51 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Einen Teil der Pflanzen, die mir gestern aufgefallen sind und die ich fotografiert habe, kann ich heute bestimmen. So zum Beispiel den Alpenlattich, auch Alpen-Brandlattich genannt, eine recht unscheinbare Pflanze, die man im Blütenmeer zwischen anderen Alpenblumen leicht übersieht. Seine Blüte hat einen Durchmesser von knapp einem Zentimeter:

Die Blätter sind grundständig, herzförmig und glänzend dunkelgrün. Die Form sieht man auf diesem Bild leider nicht so gut:

Das Rundblättrige Täschelkraut wächst bevorzugt auf Kalkschutthalden und kann bis zu vierzig Zentimeter tiefe Pfahlwurzeln ausbilden:

Dank des Buches von Michael F. Schneider „Naturgeschichte des Allgäus“ kann ich auch einen Schmetterling bestimmen, den Aurorafalter. Männchen dieser Art haben gelbe oder orange Flügelspitzen:

Bei diesem Exemplar bin ich mir nicht sicher:

Es kann ein Perlmuttfalter sein, wahrscheinlich der Braunfleckige Perlmuttfalter. Ich bestimme aber heute nicht nur Pflanzen und Schmetterlinge, sondern beschäftige mich auch mit meinen Studienunterlagen für die Fitnesstrainer B-Lizenz. Das Lernen für die B-Lizenz kommt seit ein paar Wochen ein bisschen zu kurz, aber was kann ich machen, wenn mich andere Sachen mehr interessieren. Zum Spazierengehen kommen Guido und ich erst nach Einbruch der Dunkelheit. Während unseres Spaziergangs schwirren unzählige Glühwürmchen um uns herum. Wunderschön schaut das aus. :herz: So schauen meine Mahlzeiten aus:

  • 13.05 Uhr: 850 Gramm Kirschen
  • 17.30 bis 18.15 Uhr: 100 Gramm Eisbergsalat, 290 Gramm Querrippe vom Rind, 100 Gramm Sesam
  • 23.30 Uhr: 420 Gramm Kohlrabi, 150 Gramm Eisbergsalat

Die letzte Mahlzeit fällt kürzer aus als geplant: Eigentlich will ich nach Kohlrabi und Salat noch Fleisch vom Zicklein essen, aber dann übertrifft mein Bedürfnis nach Schlaf das nach Nahrung. :stern:

geschrieben von Susanne am 1. Juli 2018 um 23.50 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Wildpflanzen
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Heute geht es mit dem DAV auf Wanderung. Treffpunkt ist um 6.30 Uhr am Bahnhof in Oberstaufen. Von dort aus fahren wir (Guido, ich und elf weitere Wanderfreunde) mit dem DAV-Bus und einem PKW zur Talstation der Fellhornbahn bei Oberstdorf. Start der Wanderung ist um kurz nach 7.30 Uhr. Zuerst geht es etwa eineinhalb Kilometer der Straße entlang Richtung Birgsau. Bei Anatswald überqueren wir die Stillach:

Anschließend geht es über eine Wiese weiter und kurze Zeit später durch einen Wald im Gänsemarsch hinauf zum Griesgund:

Ich halte mich meist im hinteren Teil der Truppe auf, um Pflanzen zu fotografieren. Dazu bleibt ausreichend Zeit, da das Tempo, das die Wanderführerin vorgibt, überaus gemütlich ist. Eine Sommerwurz und zwei Orchideen, das Kohlröschen und das Brand-Knabenkraut (gehört trotz des Namens nicht zur Gattung der Knabenkräuter), die am Wegesrand wachsen:

Das Kohlröschen riecht übrigens intensiv nach Vanille. An einer anderen Stelle steigt der Geruch von Kartoffeln in meine Nase. Der „Übeltäter“ ist schnell gefunden:

Das ist der Stinkende Hainsalat, der besser schmeckt, als es sein Name vermuten lässt. Der Blick zurück ins Stillachtal:

Der Guggersee in Sichtweite:

Wir sind nicht die Einzigen, die an seinem Ufer eine Rast einlegen:

Trettachspitze, Mädelegabel und Hochfrottspitze spiegeln sich im Guggersee:

Das Panorama auf dem Weg zum Krumbacher Höhenweg:

Blauer Enzian, Sonnenröschen und Kugelknabenkraut begegnen uns auf diesem Streckenabschnitt:

Hier liegt die Roßgundscharte vor uns:

Über die Roßgundscharte, vor uns liegt rechts der Roßgundkopf:

Der Abstieg:

„Auslaufen“ über Kühgund und Warmatsgund:

Nach gut neun Stunden erreichen wir den Ausgangspunkt unserer Wanderung, den Parkplatz an der Fellhornbahn. Mit Fuß- und Fahrwegen sowie Einkehren (das gehört zu einer DAV-Tour dazu!) sind Guido und ich schlussendlich zwölfeinhalb Stunden außer Haus. So lange sind wir schon lange nicht mehr unterwegs gewesen! Ich gehe nach einer Stärkung mit Kirschen und Felsenbirnen am Abend dann noch eine Stunde lang in den Garten, um zu arbeiten. Das gibt es sonst noch so zum Essen:

  • 6.15 Uhr: 120 Gramm Aprikosen
  • 10.00 bis 16.00 Uhr: etwa 400 Gramm Kirschen, Wildkräuter (Löwenzahnblüten, Blüten vom Wund- und Rotklee sowie Goldpippau, Blütenstände vom Brillenschötchen)
  • 18.45 Uhr: 420 Gramm Kirschen, etwa 200 Felsenbirnen
  • 22.30 Uhr: 490 Gramm Fleisch, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Zickleins

PS: Mehr Bilder und die genaue Tourenbeschreibung samt Karte gibt es auf Guidos Seite: Guggersee und Roßgundscharte.

PPS: Zahlreiche weitere Pflanzen, von denen ich unterwegs Bilder gemacht habe, warten darauf, bestimmt zu werden. Mal schauen, ob ich überhaupt Zeit zum Bestimmen finde!

geschrieben von Susanne am 30. Juni 2018 um 23.52 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Die Felsenbirne wird auch Korinthenstrauch genannt. Und das zu Recht, denn die am Baum getrockneten Früchte schmecken wirklich wie Korinthen:

Auch wenn ich keine im Handel erhältlichen Trockenfrüchte mehr esse, die von Mutter Natur getrockneten lasse ich mir gerne schmecken! Das gibt es sonst noch so zum Essen:

  • 7.20 Uhr: 150 Gramm schwarze Johannisbeeren
  • 8.35 Uhr: 670 Gramm Süßkirschen
  • 12.20 bis 13.00 Uhr: 230 Gramm Kohlrabi, 250 Gramm Rumpsteak und 320 Gramm Querrippe vom Rind, 200 Gramm Eisbergsalat
  • 17.50 Uhr: 380 Gramm Heidelbeeren, mehr als 150 Felsenbirnen
  • 21.00 Uhr: Samenstände der Brennnessel
  • 23.00 bis 23.50 Uhr: 370 Gramm Fleisch, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins eines Zickleins

PS: Bewegungsmäßig ist heute ein Ruhetag angesagt. Nun ja, wenn man die Bewegung bei der Gartenarbeit nicht zählt. :bluete: