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Autor ArchivVor dem Dienst im Fitnessstudio gehe ich laufen. Die Strecklänge beträgt 6,5 Kilometer, das durchschnittliche Tempo laut der App „Runkeeper“, die ich heute statt der App „Runtastic“ nutze, 9,0 km/h. Bin ich heute wirklich so langsam oder ist die Messung der Streckenlänge über diese App noch ungenauer als die über „Runtastic“? Um diese Frage beantworten zu können, sind weitere Läufe notwendig! Nach dem Dienst im Fitnessstudio absolviere ich ein knapp einstündiges Krafttraining an den Geräten (je drei Sätze á 15 Wiederholungen an Beinpresse, Rückenzug, Adduktoren- und Abduktorenmaschine, Bauchmaschine, Rückenstrecker, Butterfly Reverse, Rudern im Sitzen) und am Abend arbeite ich zwei Stunden im Garten. Zwei der Pflanzen, die zurzeit im Garten blühen, Stockrose und Sonnenhut: Mein Speiseplan:
Den Spitzkohl entdecke ich auf einer Einkaufsrunde im regionalen Supermarkt: Er schmeckt unerwartet lecker. Zum Frühstück gibt es helle und dunkle Kirschen sowie Marillen aus Österreich: Die hellen Kirschen sind süß und knackig, vom Aroma kommen sie jedoch nicht an die dunklen heran. Alle Mahlzeiten im Überblick:
Am frühen Nachmittag wagen Guido und ich uns wider besseres Wissen (es ist viel zu warm!) nach draußen und spazieren durchs Ehrenschwangertal. Dabei entdecken wir an der Weißach eine Badestelle. Mal schauen, wenn es in den nächsten Tagen weiterhin so warm bleibt, gönne ich mir hier vielleicht eine Erfrischung! Trotz Wolken am Himmel ist es für Guidos und meinen Geschmack schon wieder viel zu warm bei uns. Wir brechen daher erst am Nachmittag zu einer Spazierrunde auf. Start ist an der Talstation der Imbergbahn. In einem sehr gemütlichen Tempo geht es zur Bergstation der Imbergbahn hinauf und von dort aus weiter zur Fluh. Dank Wind herrschen auf der bewaldeten Höhe sehr angenehme Temperaturen. In einem etwas flotteren Tempo geht es von der Fluh weiter zum Kojenstein. Der Blick vom Kojenstein über die Nagelfluhkette, ganz rechts ist der Hochhäderich zu sehen: Der Blick auf Hochlitten, dem Skigebiet von Riefensberg (Österreich), im Hintergrund ist Oberstaufen zu erkennen: Über dem Kojenstein schwebt ein Schwarzstorch: Seine Botschaft:
Quelle: Krafttier Storch. Ein kleines, unerwartetes Erlebnis ist die Begehung eines alpinen Steigs am Kojenstein. Erst geht es den Berg hinab, dann unter dem Berg hindurch und zum Schluss wieder hinauf: Der Rückweg führt flotten Schrittes über Hochlitten und Schindelberg, zwanzig Minuten vor 22 Uhr sind wir wieder zurück am Parkplatz der Imbergbahn. Die Streckenübersicht: Ich esse unterwegs Walderdbeeren und bei Hochlitten etliche rote und schwarze Johannisbeeren sowie Himbeeren. Meine übrigen Mahlzeiten:
Die Walderdbeeren und schwarzen Johannisbeeren, die ich zur Mittagszeit esse, stammen aus dem Garten, dem ich heute nur einen kurzen Besuch abstatte. An den Südhängen des Kapfs sind mittlerweile die wilden Himbeeren herangereift, von denen ich mir einen kleinen Teil während der abendlichen Spazierrunde schmecken lasse: Außerdem lockt am Stießberg eine Felsenbirne mit ihren Früchten und bei Berg, einem Weiler am Fuße des Kapfs, kann ich roten und schwarzen Johannisbeeren nicht widerstehen. Als Beilage zur Früchtemahlzeit gibt es Blüten der Nesselblättrigen Glockenblume: Alle Mahlzeiten des heutigen Tages im Überblick:
PS: Während unseres abendlichen, zweistündigen Spaziergangs bleibt es trocken, aber den Rest des Tages regnet es fast ununterbrochen. Zwei Momentaufnahmen, die während des Spaziergangs entstehen: In den letzten Tagen bekam ich von verschiedenen Bekannten vorgeschwärmt, welch tolle Konzerte sie besucht hatten. Seit heute kann ich in puncto Konzerte mithalten: Während der heutigen Kapfrunde können Guido und ich ein Freiluftkonzert einer Gruppe von Alphornbläsern genießen. Der Klang der Alphörner schallt uns schon auf der Gipfelregion entgegen, gespielt wird auf einem Bauernhof am Fuße des Berges: Ein kostenloses Freiluftkonzert in wunderschöner Natur, der Klang begleitet uns durch den Wald bis nach Saneberg, was wollen wir mehr?! Ansonsten ist es ein eher ruhiger Tag, Mittagsschlaf inbegriffen. Aber ich komme immerhin dazu, mich meinen Studienunterlagen zu widmen. So sehen meine Mahlzeiten aus:
Beeren aller Art und Kirschen schmecken weiterhin genial. Da braucht es für mich keinerlei tropischen Genüsse, um zufrieden zu sein. PS: Während unseres Spaziergangs esse ich außerdem Blüten einer Moschus-Malve: |