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Archiv für die Kategorie ‘Zitate’Der Internetauftritt von Rüdiger Schacher zog mich auch heute wieder an. Dieses Mal landete ich auf der Seite mit seinen Büchern: Sachbücher von Rüdiger Schache. Nach dem ersten Überfliegen der Liste widmete ich mich anderen Tätigkeiten, aber eine Stunde später saß ich wieder am PC und fragte mich, ob ich ein weiteres Buch von ihm kaufen und lesen soll oder nicht. Mein Verstand sagte: „Nein, du hast in den letzten Tagen zwei Bücher gekauft, das reicht.“ Mein Herz sagte: „Ja!“. Also ließ ich mein Herz ein Buch aussuchen, denn Herz geht bei mir über Verstand: Der Titel „Herzverstand“ ließ den Widerstand meines Verstandes dahinschmelzen. Endgültig Ja sagte er, als er sah, dass es dieses Buch auch als Kindle Edition gab. Innerhalb kürzester Zeit stand mir das Buch auf meinem Kindle zur Verfügung. Mit dem Lesen konnte ich allerdings erst später anfangen, ich hatte noch verschiedene Aufgaben zu erledigen. Am Nachmittag war es dann endlich so weit und ich konnte mit der Lektüre beginnen. Schon nach kurzer Zeit wusste ich, die Entscheidung, dieses Buch zu kaufen, war goldrichtig. Neben wissenschaftlichen Informationen und Geschichten, die zu Herzen gingen, enthielt das Buch auch Anweisungen für praktische Übungen zur Aktivierung des Herzverstandes. Ob einer dieser Tests mir helfen konnte, eine Entscheidung bezüglich des am Wochenende stattfindenden Rohkosttreffens zu fällen? Noch war ich mir nämlich nicht sicher, ob ich fahren sollte oder nicht. Aber weiter mit dem Buch: Eine der Geschichten, die zu Herzen gingen, war „Das Ereignis von Mayapán“. Die Geschichte handelte von den Ereignissen um die Zusammenkunft aller geistigen Oberhäupter der 500 Indianerstämme Nord-, Mittel- und Südamerikas im April 2003. Die Geschichte endete mit folgenden Zeilen:
Einer der westlichen Beobachter war die deutsche Filmemacherin Dr. Elke von Linde, die die Ereignisse in Bild und Ton dokumentierte. Ich suchte im Internet nach dem Trailer des Films und fand ihn rasch: Über den Trailer kam ich auf den Film „Pachakutek – Zeit des Wandels – Rückkehr des Lichts“: Worte von Ñaupany Puma, dem Hauptdarsteller:
Diesen Worten konnte ich von ganzem Herzen zustimmen. Etwas merkwürdig kamen bei mir allerdings seine Worte zu den Beziehungen zwischen indigenen Völkern und Europäern an. Vielleicht täuschte ich mich, aber fast hörte es sich so an, als ob er den Europäern die Schuld an dem Leid dieser Völker gab. Aber war es nicht so, dass die Europäer bzw. das, für das sie standen, kamen, weil die indigenen Völker genau wie die Europäer die Gesetze von Mutter Natur nicht mehr befolgten? Als er eine der alten Zeremonien durchführte, kam mir der Gedanke, dass es eigentlich keine großen Unterschiede zwischen einem Schamanen und einem katholischen Priester gab: Einer veranstaltete ein großes Brimborium und die Menge schaute zu und staunte. Bedeutsam war allerdings, was vor und nach der Zeremonie passierte: Der Schamane umarmte die Menschen, die ihm zuschauten. Das ällt einem Priester wohl eher nicht ein. ![]() So sahen die Mahlzeiten des heutigen Tages aus:
Nach dem Lesen des Buches „Das Geheimnis meines Spiegelpartners“ von Rüdiger Schache suchte und fand den Internetauftritt des Autors und stöberte am Vormittag darin herum: www.ruedigerschache.com. Seit Beginn dieses Jahr veröffentlichte er außerdem zusammen mit seiner Partnerin auf der Seite blogoflife.com Beiträge zu den Themen „Partnerschaft“, „Philosophie“, „Spiritualität“ und „Wissenschaft“. Einer der Beiträge lautete: „Kennen Sie »MEMs«? Wie sich Gedanken verbreiten – und welche Sie vielleicht geerbt haben“. Ich kannte Mems bzw. Glaubenssätze leider nur zu gut, denn mit Hilfe meiner Kinesiologin hatte ich im Laufe der letzten Jahre zahlreiche entdeckt. Es war teilweise schockierend anzuschauen, welch starken Einfluss sie auf mein Leben, meine Freund- und Partnerschaften hatten. „Hatten“, denn die, die ich entdeckte, hatte ich mittlerweile aufgelöst. Der Postbote brachte um die Mittagszeit ein weiteres Buch ins Haus, „Das senkrechte Weltbild“ von Ruediger Dahlke: Erstmals hielt ich dieses Buch Anfang 1990 in den Händen. Ich las in den folgenden Jahren immer wieder darin und das so intensiv, dass es sich irgendwann aufgelöste. Die Tage hatte ich das Gefühl, dass es mir im Moment wieder helfen könnte, Dinge klarer zu sehen. Also bestellte ich mir ein neues Exemplar. Zitate aus dem Vorwort von Thorwald Detlhlefsen:
Das konnte ich bestätigen, meine Seele war sogar sehr hungrig. Ein weiteres Zitat:
Ja, so war es. Immer wenn ich schlecht drauf war, dann sah ich auch im Außen unangenehme Dinge. Zu meinen Mahlzeiten: Die erste Mahlzeit fand um 11.45 Uhr statt und bestand aus 300 Gramm Clementinen und 350 Gramm Äpfeln. 390 Gramm Mispeln bildeten um 13.45 Uhr die zweite und 40 Gramm Feldsalat sowie 220 Gramm Champignons um 17 Uhr die dritte Mahlzeit. Zum Abendessen, das zwischen 20.40 und 21.10 Uhr stattfand, aß ich 510 Gramm Fleisch und 12 Gramm Knochenmark vom Reh. Als Betthupferl gab es die zweite Episode von „Star Wars“. 200 Gramm Trauben und 50 Gramm Wabenhonig bildeten um kurz vor 10 Uhr die erste Mahlzeit. Interessant war, dass ich bei der Auswahl des Honigs heute gezielt zu einer Wabe, die schon einmal bebrütet gewesen war, griff. Diese Waben erkannte man an der dunklen Färbung des Wachses, während „jungfräuliche“ Waben hell bzw. elfenbeinfarben waren. Das helle Wachs war eher mild im Geschmack, das dunkle würzig. Meist bevorzugte ich das helle, heute war es jedoch genau anders herum. Und im Gegensatz zu anderen Tagen löste sich das Wachs in Nullkommanichts im Mund auf. Nach der Mahlzeit ging es in Richtung Trier, zuerst zu einer Massage, dann weiter zur Kletterhalle. Dort erwartete mich eine weitere Überraschung: Ich hatte zwar nicht die gleiche Kraft wie vor einigen Monaten, als wir noch regelmäßig trainierten, aber die Routen, die ich kletterte, konnte ich leicht und flüssig klettern. So, als hätte ich keine längere Pause gemacht. Das sah am 22. September noch ganz anders aus. Damals kam ich mir wie eine Anfängerin vor. Ich schaute mir später an, was ich am Tag vor und während des Trainings am 22. September gegessen hatte. Die meisten Lebensmittel waren unverdächtig, einzig und allein die Qualität des Lammfleisches vom Vorabend könnte bedenklich gewesen sein. Wieder ein Hinweis, lieber die Finger vom Fleisch zu lassen. Oder betraf die Warnung nur das Lammfleisch? Die ersten Routen kletterten wir in der Halle, aber dann öffnete jemand „zufällig“ die Tür zum Außenbereich und ein paar Sonnenstrahlen fanden den Weg in die Halle. Wir folgten ihrer Spur und kletterten einige Routen an der Außenwand. Wir waren dabei nicht allein. Neben uns kletterte nicht nur ein zweites Team, unzählige Marienkäfer in allen möglichen Farbschattierungen, mit vielen und mit wenigen Punkten umschwirrten uns, kletterten die Wand hinauf und hinunter und ließen sich sogar auf uns nieder: Die Botschaft des Marienkäfers nach Regula Meyer:
Das Glück des Augenblicks: Einer der Männer des anderen Teams war bereit, mich während des Kletterns einer Route zu fotografieren und drückte so fleißig auf den Auslöser, dass ich die Bilder zu einer Diashow zusammenstellen konnte: Jetzt war der „Hindelanger Klettersteig“ nicht mehr allein auf dem Youtube-Kanal „Rohkost-Wiki“! Nach dem Klettern ging es zum Bioladen. Dort kaufte ich Samthauben und Champignons: Die Samthaube, auch Piopino oder Südlicher Schüppling genannt, galt in vielen Mittelmeerländern als Delikatesse und wuchs in Trauben auf Laubbäumen wie Pappel, Holunder und Ulme. In Deutschland fand man diesen Pilz hauptsächlich in wärmeren Regionen wie Weinanbaugebieten. In Kultur wurde er meist auf Substratblöcken aus fermentiertem Stroh angebaut. Geruch und Geschmack dieses Pilzes waren sehr intensiv, der Champignon schmeckte dagegen richtig fade. Insgesamt verzehrte ich nach dem Einkauf gegen 17.00 Uhr etwa 200 Gramm Pilze, dann ging es weiter in die Sauna. 200 Gramm Trauben bildeten um 21.00 Uhr die letzte Mahlzeit des Tages. Allerdings nicht die letzte in dieser Nacht. Das Frühstück fand um 10.30 Uhr statt und bestand aus 200 Gramm der gestern geernteten Trauben. Um etwa 13.00 Uhr machte ich mich auf den Weg zu einem kürzlich entdeckten Strauch Hagebutten, der voller reifer Früchte hing. Gut 400 Gramm wanderten in ein Körbchen, 220 Gramm davon aß ich am heimischen Küchentisch um 13.30 Uhr als Mittagsmahlzeit. Als Beilage gab es 100 Gramm Kiwais. Etwa um 15.15 Uhr fuhren Guido und ich nach Lorscheid, um dort den Römer-Keltenpfad zu wandern. Diese Tour war im Frühjahr eine meiner Lieblingsstrecken gewesen. Der Bärlauch hatte mich immer wieder dorthin gelockt. Heute hatte ich allerdings nicht den Bärlauch, sondern Pilze im Kopf. Kaum hatten wir den Wald betreten, tauchten auch schon die ersten auf: Auf die Idee, diese Exemplare zu probieren, kam ich nicht! Erst bei essbaren Röhrlingen griff ich zu bzw. biss zu. Sie schmeckten gut, allerdings nicht himmlisch. Nach dem Verzehr der Röhrlinge tauchten immer mehr Fliegenpilze auf, zum Beispiel dieses Exemplar: Es dauerte allerdings gut eine halbe Stunde, bis ich den ersten probierte. Erst dann konnte ich meinem Wissensdurst und Forscherdrang nicht mehr widerstehen! Würden die Fliegenpilze heute wieder so lecker schmecken wie die letzten beiden Male? Ich probierte ein junges Exemplar, das sehr gut schmeckte. Es folgten im Laufe der nächsten fünfzehn Minuten zwei weitere, kleinere Exemplare. Dann hatte ich erst einmal genug. Ein kurze Zeit später probierter Röhrling schmeckte nach den Fliegenpilzen so fade, so dass ich ihn ausspuckte. Etwas besser im Geschmack war ein Schirmling. Aber die Fliegenpilze schmeckten eindeutig am besten. Innerhalb der nächsten halben Stunde wurde ich innerlich ruhiger und ruhiger. Das übliche Gedankenkarussell ließ nach und ich hatte nur noch Fliegenpilze im Kopf. Von denen tauchten auch im Außen immer wieder welche auf, in allen Größen, allein, zu zweit und in größerer Gesellschaft: Wie konnten Fliegenpilze, wenn sie so lecker schmeckten, giftig sein? Das widerspräche ja vollkommen der Grundidee der instinktiven Rohkost. Beim Nachdenken über diese Frage kam ich irgendwann zu dem Entschluss, in der nächsten Zeit Fliegenpilzen meine besondere Aufmerksamkeit zu schenken und sie immer wieder zu probieren bzw. zu essen. Vielleicht waren sie ja ein Schlüsselprodukt auf dem Weg zur Heilung. Meiner Heilung wohlgemerkt. Denn was für mich gut war, war nicht zwangsläufig auch für andere gut. Nachdem ich diesen Entschluss gefasst hatte, wurde mir ganz leicht ums Herz. Zufällig wanderten wir zu diesem Zeitpunkt auf einem Streckenabschnitt, an dem ich im Frühjahr einen Herzenswunsch losgelassen hatte. Dieser Wunsch war mittlerweile in Erfüllung gegangen. Beim Erreichen des Bärlauchstandorts war es vollkommen dunkel, nur die Lichter des dort stehenden Hauses leuchteten durch die Nacht: Die Wegweiser an den Bäumen konnten wir zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ausmachen, aber intuitiv liefen wir genau richtig: Der von uns eingeschlagene Weg führte direkt ins Dorf, vorbei an einem Feuerwehrhaus: Bei diesem Anblick kam ein sehr beruhigendes, vertrautes Gefühl auf: Das Haus, in dem wir zurzeit lebten, stand in der Nähe eines Feuerwehrhauses. Als wir um die nächste Ecke kamen, stand dann auch mein Auto vor uns: Die in der Halle turnenden Frauen animierten mich dazu, unter einer Linde und in Nachbarschaft zu einem Haselnusstrauch eine kinesiologische Übung zu machen, die Genesa-Sphäre. Ich war zwar innerlich sehr ruhig, hatte aber seit etwa einer halben Stunde das Gefühl, nicht mehr so richtig in meinem Körper zu stecken. Dieses Gefühl verstärkte sich nach der Rückkehr in die heimischen vier Wände. Außerdem hatte ich das Bedürfnis, mich hinzulegen. Ein anderer Rohköstler hatte mir vor zwei Tagen von seinem Experiment mit Fliegenpilzen erzählt und so war ich, was die Wirkung von Fliegenpilzen anging, sozusagen vorgewarnt. Denn so ganz symptomlos wie Manfred kam er damals nicht davon. Und auch in/bei mir passierte etwas. Als passionierte Wissenschaftlerin protokollierte ich den Verlauf der nächsten Stunden. Einen Ausschnitt des Protokolls:
Das Gefühl, nicht ganz im Körper zu sein, sprach nach landläufiger Meinung für eine Vergiftung. Aber alle Ereignisse, die um mich herum passierten, sprachen für eine Entgiftung. Ich werde daher an meinem Entschluss, Fliegenpilzen meine besondere Aufmerksamkeit zu schenken, treu bleiben. Allerdings werde ich bei meinem nächsten Experiment auf das Autofahren nach dem Verzehr von Fliegenpilzen verzichten. Denn nur dank des halbstündigen Wartens bis zum Verzehr des ersten Pilzes war ich zu dem Zeitpunkt, zu dem wir das Auto erreichten, überhaupt noch fahrtüchtig: Meine Intuition ließ mich in weiser Vorraussicht handeln. Jetzt war mir aber bewusst, was nach dem Verzehr von Fliegenpilz passieren konnte und so werde ich mich dementsprechend verhalten. Es war während der akuten Entgiftungsphase außerdem sehr hilfreich, dass mir der rohköstliche Fliegenpilzexperte einen Tag vorher von seinen Erlebnissen berichtet hatte. Es erfüllte mich immer wieder mit großer Dankbarkeit, wenn ich „sah“, wie Gott oder wie auch immer man diese Kraft nennen wollte, alles lenkte. Oder wie Wladimir Megre Anastasia in seinen Büchern sagen ließ: „Alles auf Erden ist dazu erschaffen, den Menschen in Liebe zu dienen.“ Die erste Mahlzeit fand um 11.45 Uhr statt und bestand aus 600 Gramm selbst gepflückten Erdbeeren. Um kurz vor 14.45 Uhr machte ich mich auf den Weg zu einem am Ortsrand von Mertesdorf gelegenen Kirschbaum. Einige Himbeeren, die mir unterwegs begegneten, fanden zuerst den Weg in meinen Magen, dann aß ich mich an den Kirschen satt. Die verzehrte Menge betrug zwischen 500 und 750 Gramm. Auf dem Rückweg begegnete mir diese Frucht: Es war eine Scheinerdbeere, die allerdings noch nicht richtig reif war. Sie durfte sich also vorerst weiter sonnen.
Schön zu wissen, dass ich die Früchte bedenkenlos genießen kann. Von 19.30 bis 21.40 Uhr war ich im Fitnessstudio aktiv. Erst absolvierte ich ein Ausdauertraining auf dem Laufband, die Streckenlänge betrug 7 Kilometer, das Tempo 11,1 km/h, dann ein kurzes Krafttraining an verschiedenen Geräten, wie am Lat- und am Klimmzug mit Unterstützung: Hier eines meiner Lieblingsgeräte, mit dem man durch Rumpfrotation die seitlichen Bauchmuskeln trainieren konnte: Nach dem Training war ich eine halbe Stunde in der großen Sauna, deren Temperatur um die 90°C lag und zehn Minuten bei einer Temperatur von 20°C im Außenbereich. Das Abendessen fand von 22.00 bis 23.30 Uhr statt. Der erste Gang bestand aus 125 Gramm Knochenmark vom Weiderind: Es folgten 120 Gramm junger Blattspinat und 60 Gramm Feldsalat sowie 300 Gramm Pferdefleisch. Danach blieben bezüglich der Nahrungsaufnahme keinerlei Wünsche mehr offen und der gemütliche Teil des Abends konnte beginnen. Dieser bestand aus einigen Runden „Quizduell“. Mittlerweile war ich auf einen Platz unter den ersten 22.000 vorgerückt! |