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Archiv für die Kategorie ‘Zitate’[member]Ich legte heute zwei neue Kategorien fürs Tagebuch an: „Omnivore Rohkost“ und „Vegane Rohkost“. Auf meine Frage, warum mein Tagebuch bei der Suche nach Rohkost so weit hinten auftauchte, bekam ich nämlich die Antwort, dass es vielleicht daran liegen könnte, dass der Suchalgorithmus „Rohkost“ und „vegan“ miteinander verband. Ich änderte deshalb auch die Beschreibung meines Tagebuchs. Mal schauen, ob das etwas half.[/member] Ich stöberte heute ein bisschen in alten Tagebucheinträgen und stellte dabei fest, wie schnell man sich doch an paradiesische Zustände gewöhnen konnte. Okay, es war immer noch ein Paradies mit Optimierungsbedarf. Aber es waren wirklich nur noch Kleinigkeiten, die störten! Die wunderschöne Gegend, in der ich jetzt wohnte, trug natürlich viel zu dem Gefühl, im Paradies zu leben, bei. Vor allem, wenn ich allein oder zusammen mit Guido unterwegs war und die Ruhe und Harmonie der Landschaft genießen konnte. Heute ging es um 14.00 Uhr von der Talstation der Hochgratbahn aus Richtung Brunnenauscharte: Weiter als bis zur Brunnen-Alpe gingen wir nicht. Zum einen lag ab hier noch Schnee auf dem Weg, zum anderen fuhr der letzte Bus um 17.00 Uhr und den wollten wir nicht verpassen! Kurz unterhalb des Wendepunkts: Einer der zahlreichen Wasserfälle aus der Nähe betrachtet: Ein Baum in der Nähe der Gratvorsäß-Alpe: Ein Fundstück am Wegesrand: Der Spruch war aus dem „Cherubinischen Wandersmann“ von Angelus Silesius, geboren als Johann Scheffler im Dezember 1624 in Breslau. Dies war auch von ihm:
Nach der Rückkehr nach Oberstaufen statteten wir dem Metzger einen Besuch ab. Einen Teil des Einkaufs verspeiste ich kurz nach unserer Rückkehr. Meine Mahlzeiten:
PS: Ich nehme an, dass ich später noch ein Betthupferl brauche. Es war gerade einmal drei Tage her, dass wir bei Schneetreiben auf dem Hochgrat unterwegs waren. Aber mittlerweile waren bei Temperaturen weit über dem Gefrierpunkt auch die letzten Schneereste auf den Bergen wieder verschwunden. In Oberstaufen betrug die Tageshöchsttemperatur sogar 15°C. Passend zu der frühlingshaften Temperatur entdeckte ich zwischen reifen Früchten der Apfelrose auch eine Blüte: Und kaum zu glauben, aber wahr, wir konnten uns noch einmal so richtig an Himbeeren satt essen: Dass wir mitten im Herbst waren, war allerdings nicht zu übersehen: Wolkenspiel am Abend: Meine heutigen Mahlzeiten:
Bei der täglichen Einkaufsrunde entschied ich mich spontan, beim konventionellen Lachs zuzugreifen, um zu schauen, ob mit dieser Quelle mein unersättlicher Fetthunger gestillt werden konnte. Und tatsächlich, nach der Mahlzeit mit einer eigentlich doch recht bescheidenen Porion Lachs (mehr wäre nicht gegangen, die Sperre war klar), ließ mein Fetthunger spürbar nach und am Abend griff ich dann nicht mehr zum fetten Rindfleisch, sondern zum mageren Lammfleisch. Ganz und gar unüblich beschäftigte mich heute außerhalb der Mahlzeiten das Thema Rohkost überhaupt nicht weiter. Das Thema des Tages war die Zeit. Unter anderem schaute ich mir die über Quazer zu sehende Dokumentation „Jetzt: Die Illusion der Zeit“ an. Ein Zitat:
Eines der schönsten Bücher zum Thema „Zeit“ war für mich übrigens das Buch „Momo“ von Michael Ende. Dort konnte man Folgendes über die Zeit lesen:
Die Birke war heute der Baum, der mich am stärksten berührte. Auf unserer Wanderung von der Bergstation der Imbergbahn zum Kojenstein und wieder zurück begegnete er uns im Kojenmoos: Die Birke war ein Symbol für Leichtigkeit und Fröhlichkeit, aber auch für Reinigung und Neubeginn. Der Ursprung ihres Namens kam aus dem Germanischen und bedeutete glänzend, schimmernd. Namenspatronin war die altirische Göttin Brigid. Brigid war eine heilbringende Göttin, eine Muse der Dichter und Patronin des Handwerks. In vielen Kulturen galt die Birke auch als Baum, der in der Lage war, Unheil abzuwehren. In ländlichen Gegenden wurde sie als Straßenmarkierung an unbeleuchteten Straßen gepflanzt, da sie durch ihre helle Rinde bei Dunkelheit gut erkennbar war. Für mich war sie für heute vor allem eines: Eine Bestätigung dafür, dass ein Mensch, der mir nahestand, erkannt hatte, dass der Tod nicht das Ende des Lebens bedeutete. Er war ein Neubeginn. Während unserer Wanderung entstanden viele wunderschöne Fotos, unter anderem dieses Bild, das Guido von mir machte, als ich am Kojenstein dem Spiel der Wolken zuschaute: Passend zu dem Bild fand ich am Abend folgenden Spruch, meinen Spruch des Tages:
So sahen meine heutigen Mahlzeiten aus:
Die Brombeeren entdeckten wir, als wir auf dem Alperlebnispfad unterwegs waren: Für wilde Beeren waren sie recht groß und sehr aromatisch. Inspiriert vom Film „Star Wars“ war ich heute Nacht in meinen Träumen mit einem Lichtschwert unterwegs. An einzelne Szenen konnte ich mich nicht mehr erinnern, allerdings schien die nächtliche Kämpferei nicht besonders anstrengend gewesen zu sein. Ich stand jedenfalls gut gelaunt und erholt auf. Der Mund- folgte eine Ganzkörperdusche. Anschließend machte ich mich auf den Weg nach Trier. Ziel war der Friseurladen „Le petit coiffeur“: Inspiriert zu diesem Friseurbesuch hatte mich Selma Giengers, die in ihrem Buch „Das Vermächtnis des siebten Parfums – Die Liebe“ von einer ganz speziellen Haarwäsche berichtete:
Noch gestern Abend hatte ich mich auf der Seite www.hair-resource.de, der Quelle dieser ungewöhnlichen Haarwäsche, umgeschaut und eine kurze Anfrage mit der Bitte um nähere Informationen und Anwender ihrer Produkte in der Nähe meines Wohnortes geschickt. Heute morgen kam eine Antwort mit dem Hinweis auf den Salon „Le petit coiffeur. Wenn Anfragen von mir so prompt beantwortet wurden, ging ich diesen Hinweisen auch sofort nach. Und wie es so war, wenn man gerade auf dem „richtigen“ Weg war, fand ich sogar direkt vor dem Laden einen Parkplatz. Ich ließ mich kurz beraten und machte einen Termin für das Waschen sowie Schneiden der Haare für Freitag ab. Mal schauen, ob ich dann Ähnliches berichten konnte wie Selma Gienger. Die erste Mahlzeit fand um 14.30 Uhr statt und bestand aus 620 Gramm himmlisch schmeckenden Kakis. War es Zufall, dass ich kurz danach einen Brief, einen „richtigen“ Brief, öffnete und darin ein zu Herzen gehendes Dankeschön für meine Hilfe erhielt? Mir war danach wie dem Eisernen Heinrich in dem Märchen „Froschkönig“ zumute:
110 Gramm Feldsalat, 240 Gramm Champignons, eine Avocado aus Griechenland von 160 Gramm und 120 Gramm Oliven bildeten die zweite Mahlzeit des Tages. Im Moment aß ich übrigens Avocados mit Schale. Als Bettlektüre hatte ich das Buch „Huna-Seelenkraft“ in den Händen, kam aber nicht weit damit. Die gestern zitierte Zeilen aus dem Buch waren die einzigen, die mich ansprachen. Wie gut, dass ich das Buch „nur“ auf dem Kindle hatte, da war es schnell gelöscht. Die erste Mahlzeit begann um 0.15 Uhr und bestand aus 110 Gramm Mandeln. Der Schlaf am Vorabend ließ mich lange nicht zur Ruhe kommen. Erst gegen vier Uhr wurde ich müde und war bereit, ins Bett zu gehen. So hatte ich aber wieder einmal ausreichend Zeit und Muße, um Beiträge der Rohkostforen nicht nur zu überfliegen, sondern auch den dort veröffentlichten Links nachzugehen. Einer der Links verwies auf dieses Buch: Ich war fasziniert, als ich Näheres über den Inhalt des verlinkten Buches las:
Wow, da hatte jemand den Mut, seine reichlich unglaubwürdige und außergewöhnliche Geschichte zu veröffentlichen! Ich hätte mir das Buch am liebsten sofort bestellt, schreckte aber vor dem hohen Preis des einzigen zu Verfügung stehenden Exemplars zurück. Ich hatte allerdings die Hoffnung, dass diese Geschichte mir half, meine eigene, reichlich unglaubwürdige und außergewöhnliche Je-sus-anne Geschichte zu veröffentlichen. Bisher hatte ich sie nur privat weitergegeben. Wie gut, dass ich vor dem hohen Preis zurückschreckte und erst einmal ins Bett ging, denn Ralph veröffentlichte später im Forum einen Link auf die Seite der Autorin, von der aus man das Buch als pdf-Datei kostenlos herunterladen konnte. Um 8.30 Uhr war ich wieder putzmunter und bekam gleich darauf meinen ersten Arbeitsauftrag für heute: Meine Tochter hatte verschlafen und bat mich, sie nach Trier in die Schule zu fahren. Nach dem Erledigen dieses Arbeitsauftrags fuhr ich weiter in die Saarstraße und schaute mich im dortigen Bioladen nach Essbarem um. Champignons und Feldsalat landeten als erstes im Einkaufskorb. Außerdem nahm ich mir etwas Rosenkohl mit: Der nächste Weg führte mich zu Media Markt. Dort wollte ich mich nach einer Munddusche umsehen. Meine batteriebetriebene hatte nämlich vor einiger Zeit den Geist aufgegeben. Dieses Mal wollte ich mir wieder eine mit einem stationären Tank kaufen. Der integrierte Wassertank der letzten war nämlich meist zu klein und der Strahl sehr viel schwächer als der der alten, stationären. Die in Frage kommende Munddusche von Braun war bei Media Markt allerdings gerade ausverkauft. Zum Glück, wie ich später feststellte: Amazon bot das gleiche Gerät 30 Euro billiger an. Nach dem Bestellen der Munddusche machte ich es mir um kurz nach 12 Uhr am Küchentisch gemütlich und aß 100 Gramm Feldsalat, 180 Gramm Champignons, eine Avocado „Bacon“ von 150 Gramm und ein sehr kleines Stück einer Gemüsezwiebel. Nach dem Essen begann ich mit Lesen des Buches „Das Vermächtnis des 7. Parfums – Die Liebe“ an. Diese Zeilen der Autorin berührten mich tief:
Ein paar Seiten später zitierte die Autorin ein indianische Weisheit:
Für mich waren diese Zeilen ein Hinweis des Universums, das, was mir am Herzen lag, noch freier als bisher in meinem Tagebuch zu veröffentlichen. Um 14.30 Uhr unterbrach ich die Lektüre, um meine Tochter zu ihrem Zweitwohnsitz bei ihrem Vater zu fahren. Sie wollte den Nachmittag dort verbringen, warum auch immer. Um kurz nach 16 Uhr konnte ich dann mit dem Lesen des Buches fortfahren. Während mich die Ausführungen von Ernst Jäger zu den Ansichten seines Vorfahren Gustav Jäger zum Thema „Wollkleidung als Gesundheitsschutz“ sehr interessierten (bei meiner Umstellung auf (vegane) Rohkost verwendete ich von 1992 bis etwa 1994 nicht nur für mich, sondern auch für meine Kinder intuitiv vor allem wollene Unterwäsche), übersprang ich die Autobiographie Gustav Jägers und begann erst auf Seite 310 wieder mit dem Lesen. Dort ging die persönliche Geschichte der Autorin weiter. Um 19.00 Uhr war ich am Ende des Buches angekommen und legte mich, um den Inhalt besser verdauen zu können, erst einmal in die Badewanne. Was für eine spannende Geschichte und sie war ja noch lange nicht zu Ende! Das Abendessen begann um 20.00 Uhr und bestand aus 520 Gramm Fleisch sowie 10 Gramm Knochenmark vom Wildschwein und 60 Gramm Feldsalat. Anschließend schaute ich zusammen mit Guido die vierte Episode von Star Wars zu Ende. Da ich nach dem Ende des Films noch nicht bettreif war, lud ich mir als Bettlektüre das Buch „Huna-Seelenkraft: Heilung und Weisheit aus Hawai“ von Petra Lazarus auf meinen Kindle herunter: Die Autorin schrieb:
Das sah ich genauso. |