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Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’Heute regnete es endlich wieder einmal „richtig“. Es war auch höchste Zeit, denn wegen des warmen und trockenen Wetters musste ich die dieses Jahr neu gepflanzten Goji-Beeren und den Sanddorn immer wieder gießen. Auch die Johannisbeeren sahen schon leicht verschrumpelt aus. Dabei waren sie kurz davor, rot zu werden: Das Regenwetter hielt mich nicht davon ab, um 13.30 Uhr Wildkräuter zu suchen: Meine Mittagsmahlzeit bestand aus Leimkraut, Wiesenbocksbart und Brennessel, ergänzt durch zahlreiche Walderdbeeren. Um 17 Uhr fand dann die Hauptmahlzeit des heutigen Tages statt. Wie gestern gab es Kotelett vom Lamm: Die verzehrte Menge betrug 690 Gramm, das Essen war um 17.40 Uhr beendet. So früh war ich selten mit dem Essen fertig. Triebspitzen von Wiesenbocksbart und Platterbse, Blüten von Wiesenpippau, Ackerglockenblume und Ackerwitwenblume sowie Blätter von Beinwell, Bergflockenblume und Brennnessel bildeten um 9.15 Uhr die erste Mahlzeit. Hier war eine Blüte der Ackerwitwenblume zu bewundern: Und das waren die zarten Blüten der Ackerglockenblume: Um kurz nach zehn Uhr aß ich 320 Gramm Orangen. Das Mittagessen fand um kurz nach 12 Uhr statt und bestand aus 250 Gramm Bienenbrot. 150 Gramm Haselnüsse bildeten um 15.30 Uhr die nächste Mahlzeit. Von 18.30 bis 21.30 Uhr war ich in der Kletterhalle aktiv. Meine ersten Kletterschuhe hatten mittlerweile Löcher im Bereich der großen Zehen und mussten dringend repariert werden. Das dauerte allerdings etwa zwei Wochen, weil ich sie per Post an ein Fachgeschäft schicken musste. Zwei Wochen nicht Klettern können, das ging gar nicht! Also kaufte ich mir ein zweites Paar Schuhe: Vielleicht lag es an den neuen Schuhen, dass ich heute so gut drauf war. Ich schaffte es endlich, eine Route durchzusteigen, an der ich bis jetzt gescheitert war. Das Abendessen fand von 22.05 bis 23.25 Uhr statt und bestand aus 610 Gramm Fleisch vom Schenkel und 90 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücken von der Brust eines Lamms. Morgens um kurz nach acht Uhr ging es zum Kräuteressen hinaus in den Garten. Ich hielt vor allem nach Wiesenbocksbart und Platterbsen Ausschau. Eine Pflanze, die ich dieses Jahr noch nicht probiert hatte, stand ebenfalls auf dem Speiseplan: Es war eine Berg-Flockenblumen, eine Verwandte der Skabiosen-Flockenblume. Ihre Blüten und Blätter schmeckten sehr mild. Die Blätter wurden beim Kauen jedoch stark schleimig, so dass ich nicht viel davon essen konnte. Ich vervollständigte die Mahlzeit mit 210 Gramm Karotten. Zum Mittagessen um 13.30 Uhr gab es 800 Gramm Heidelbeeren und zwei Stunden später aß ich 250 Gramm Bienenbrot. Im Laufe des Nachmittags wurden zwei Pakete von Orkos geliefert. Das eine enthielt 850 Gramm Bienenbrot, 500 Gramm geschälte Mandeln, 500 Gramm geschälte Haselnüsse, 500 Gramm Zedernkerne und 500 Gramm Pinienkerne. Das andere bestand aus eineinhalb Kilogramm Brust, zwei Kilogramm Kotelett, eineinhalb Kilogramm Schenkel und einem halben Kilogramm Schulter, alles vom Lamm sowie eine Niere von 150 Gramm und ein Hirn vom Wildschwein. Das Abendessen bestand aus 60 Gramm angetrockneter Leber und 410 Gramm Brustfleisch vom Lamm. Es dauerte von 20.15 bis 21.10 Uhr. Das Frühstück fand um acht Uhr statt und bestand aus 120 Gramm Pinienkernen. 800 Gramm Heidelbeeren bildeten zusammen mit einigen Kräutern wie Wiesenbocksbart, Wiesenlabkraut, einem Stängel Petersilie und Brennnesselspitzen um 13.15 Uhr die Mittagsmahlzeit. Zum Abendessen, das um 19.50 Uhr begann und 20 Minuten dauerte, gab es 190 Gramm fetthaltige Zedernkerne: Zum Frühstück um 8.15 Uhr gab es 90 Gramm Knochenmark vom Rind. Die nächste Mahlzeit fand um 12.30 Uhr statt und bestand aus 550 Gramm Heidelbeeren. Um 15 Uhr gab es vier Hühnereier sowie zwei Schalen, zusammen etwa 120 Gramm. Drei Stunden später machte ich einen kleinen Spaziergang rund ums Haus und aß dabei reichlich Kräuter: Es gab zwei Margeritenblüten, sehr viele junge Triebe von Platterbsen und blühende Vogelwicken. Hier sah man ein ganzes Feld von ihnen: Ebenfalls mit auf dem Speiseplan standen blühende Brennnesselspitzen: Das Grünfutter bildete die Vorspeise für das Abendessen um 20.15 Uhr. Zur Auswahl standen Lammleber, magerer Wildschweinschinken, Pinienkerne, Zedernkerne, Mandeln und Haselnüsse. Lammfleisch hatte ich leider keines mehr. Ich entschied mich schließlich für die Haselnüsse. Die verzehrte Portion betrug 220 Gramm. |