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Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’Zum Frühstück gab es 200 Gramm Erdbeeren. Mittags führte wieder einmal kein Weg am Fleisch vom Wildschwein vorbei, es roch einfach zu lecker. Die verzehrte Portion war allerdings recht klein: Nach 350 Gramm hatte ich genug und konnte die Mahlzeit zufrieden beenden. Abends gab es als ersten Gang diverse Wildkräuter. Mit dabei waren Wiesenbocksbart, Platterbse, Vogelwicke, etwas Wiesenkerbel und etliche Blüten vom Rotklee: Im Volksmund hieß die Pflanze auch Honigklee. Heute machte sie diesem Namen alle Ehre, die Blüten schmeckten angenehm süß. Süß war auch der Hauptgang: 690 Gramm Apfelbananen bildeten den Abschluss der heutigen Nahrungsaufnahme. Das Frühstück bestand aus 250 Gramm Erdbeeren, 200 Gramm Heidelbeeren und zwei kleinen, runden Pfirsichen (120 Gramm). Zum Mittagessen gab es nach einem zweieinhalbstündigem Training in der Kletterhalle 400 Gramm fettes Fleisch vom Wildschwein. Nachmittags hatte ich mich bei einer Kräuterwanderung des Kneipp-Vereins Hermeskeil angemeldet. Treffpunkt war die Fischerhütte bei Beuren: Über zwanzig wissbegierige Frauen jeder Altersklasse waren vor Ort, außerdem vier Männer. Die meisten der vorgestellten Kräuter waren mir bekannt, aber es waren einige darunter, die ich schon lange nicht mehr probiert hatte. So zum Beispiel das bittere Schaumkraut, das Barbarakraut und die Sumpfkratzdistel. Hier war der Blütenstand des Barbarakrauts zu sehen: Außerdem wagte ich einen erneuten Versuch mit einem jungen Blatt vom Giersch. Das Ergebnis fiel wieder einmal negativ aus: Ich hatte keinerlei Bedarf. Das traf auch auf die jungen Spitzen der Fichten zu: Im ersten Moment schmeckten sie zwar angenehm säuerlich, der Geschmack schlug allerdings sehr schnell ins Bittere um, so dass ich den probierten Trieb ausspuckte. In größeren Mengen konnte ich nur Sauerampfer, Vogelmiere, Wiesenbocksbart, Vogelwicke, Sauerklee und Brennnessel essen. Nach gut zwei Stunden kamen wir wieder am Ausgangspunkt an und ich machte mich auf den Weg nach Hause. Ein Wiedersehen mit dieser idyllischen Landschaft war auf jeden Fall geplant: Der Parkplatz war der Ausgangspunkt einer 11,5 Kilometer langen Wanderung, dem Rockenburger Urwaldpfad. Für solche erlebnisreichen Touren war ich immer zu begeistern. Zum Abendessen gab es 150 Gramm ungeschälte Mandeln. Ich nahm mir neunzig Minuten Zeit zum Knacken und Essen. Dann ließ der Eifer nach und ich hörte auf. Die Portion sättigte zwar, allerdings war ich lange nicht so zufrieden wie nach der mittäglichen Fleischmahlzeit. Die Wärmewirkung ließ auch erst einmal zu wünschen übrig: Nüsse waren anscheinend sehr viel schwerer verdaulich als Fleisch. Das Frühstück bestand aus 600 Gramm Wassermelone. Zum Mittagessen gab es 800 Gramm Erdbeeren aus rergionalem Anbau, 100 Gramm Gemüsefenchel, 80 Gramm grünen Spargel und verschiedene Wildkräuter. Ich probierte unter anderem ein Hahnenfußgewächs, das zurzeit durch seine gelben Blüten auffiel. Das Ergebnis war negativ, das hieß, es war nicht essbar. Dieser Meinung waren auch zwei befreundete Rohköstler: Wie auf diesem Bild klar zu erkennen war, verschmähten Trude und Poncchio dieses Kraut ebenfalls. Nach einigen mageren Wochen, was tierische Fette anging, konnte ich gestern etwa fünf Kilogramm Brustfleisch eines gut genährten Wildschweins erbeuten. Zum Abendessen gab es ein durchwachsenes Rippenstück und reichlich Fett: Die verzehrte Menge betrug 550 Gramm. Für alle instinktiven Rohköstler erübrigte es sich zu erwähnen, dass es ein himmlischer Genuss war. Aber es gab ganz viele, die den Weg zu dieser natürlichsten Form der Rohkost noch nicht gefunden hatten. Für diese Menschen war es vielleicht hilfreich zu erfahren, dass jemand bereit war, für eine solch einfache Mahlzeit nicht nur jedes Fünf-Sterne-Menü, sondern auch jeden Smoothie stehenzulassen. Die erste Mahlzeit gab es um die Mittagszeit. Sie bestand aus Apfelsinen und Sharonfrüchten: Ich begann mit zwei Apfelsinen (Bruttogewicht 480 Gramm), danach folgten vier Sharonfrüchte mit einem Nettogewicht von 610 Gramm. Etwa vier Stunden später aß ich 410 Gramm Erdbeeren aus regionalem Anbau und 380 Gramm Heidelbeeren aus Spanien. Den Abschluss dieser Mahlzeit bildeten verschiedene Wildkräuter. Nachmittags nutzte ich das trockene Wetter und mähte die Wiese. Die letzte Mahlzeit bestand aus 1400 Gramm Wassermelone. Zum Frühstück gab es 710 Gramm Wassermelone. Das Mittagessen begann mit Erdbeeren aus der Region: Diese hatte ich mir heute Morgen zusammen mit dem grünen Spargel bei einem Obst- und Gemüsestand auf dem Weg zum Fitnessstudio geholt: Die Erdbeeren hatten ein wunderbares Aroma. Sie werden jeden Morgen frisch gepflückt und direkt verkauft. Die verzehrte Menge betrug 420 Gramm. Anschließend gab es 540 Gramm Papaya, 140 Gramm grünen Spargel und verschiedene Wildkräuter aus dem eigenen Garten. Zum Abendessen suchte ich mir Fleisch vom Reh aus. Der größte Teil stammte von diesem Vorderblatt: Der Rest war Brustfleisch. Insgesamt verzehrte ich eine Menge von 520 Gramm. |