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Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’Gestern hatte ich mittags Fleisch gegessen, weil ich ausprobieren wollte, ob ich ohne abendliche Fleischmahlzeit früher zur Ruhe kam. Das ging allerdings nur, weil keine klare Präferenz für ein anderes Lebensmittel zu erkennen war. Allerdings half es nichts, ich war trotzdem bis um zwei Uhr in der Nacht putzmunter. Nicht nur deshalb gab es heute Mittag um 14 Uhr eine ganz „normale“ Mahlzeit mit 100 Gramm Feldsalat, 230 Gramm Walnüssen und Wildkräutern aus dem eigenen Garten: Diese Lebensmittel waren eindeutig attraktiver als das Fleisch. Das Wetter war ideal zum Pflücken von Wildkräutern. Wir hatten teilweise strahlend blauen Himmel: Außer Blättern von Löwenzahn, Vogelmiere und Wiesenschaumkraut sowie Blüten vom Gänseblümchen gab es heute einige Stängel des Klettenlabkrauts: Zum Abendessen durfte es dann wieder Fleisch vom Wildschwein sein. Die Mahlzeit begann um 21 Uhr und dauerte 45 Minuten. Die verzehrte Menge betrug 640 Gramm. Heute war der letzte Ferientag der Winterferien in Rheinland-Pfalz. Egal, mit wem ich redete, mit Schülern, Eltern oder Lehrern, kaum einer freute sich auf den Schulbeginn. War das normal? Die erste Mahlzeit begann um 11 Uhr mit Kräutern aus dem Garten. Es gab zwei Blüten vom Gänseblümchen, einige Blätter vom Löwenzahn, einige Stängel vom Wiesenlabkraut und reichlich Feldsalat. Das Hauptgericht bestand aus 210 Gramm Walnüssen. Abends machte ich mich auf den Weg zu meinem Jäger und holte frisches Fleisch vom Wildschwein und Hirsch. Sowohl er als auch der Metzger kannten mittlerweile meine Vorlieben und hatten die dicke Speckschwarte und das Baufett des Wildschweins für mich auf die Seite gelegt. Zum Abendessen um 20.15 Uhr gab es 150 Gramm Nieren sowie Baufett, Fleisch von der Brust und Knochenendstücke vom Wildschwein mit einem Gewicht von 510 Gramm. Die erste Mahlzeit fand um 9.50 Uhr statt und bestand aus 110 Gramm Feldsalat. Anschließend fuhr ich in die Kletterhalle und trainierte dort zwei Stunden. 620 Gramm Lammfleisch bildeten um 13.30 Uhr das Mittagessen. Zwei Stunden später konnte ich beim Gras- und Kräuterrupfen für die Kaninchen nicht widerstehen und aß einige Wildkräuter. Mit dabei waren Feldsalat, Vogelmiere, Löwenzahn und Wiesenschaumkraut, von dem hier die Grundblätter zu sehen waren: Zum Abendessen gab es eine weitere Fleischmahlzeit, dieses Mal 450 Gramm vom Wildschwein. Man konnte also sagen, dass ich, wenn man von den Kräutern als Beilage absah, einen Fastentag mit Fleisch einlegte. Fleischfasten, das konnte für den ein oder anderen zwar merkwürdig klingen, war es aber nicht. Beim willentlich beschlossenen Fasten wollte man ja „entgiften“ und Fleisch war für mich weiterhin eines der am stärksten entgiftenden Lebensmittel: Entgiftungswirkung roher Lebensmittel. Die erste Mahlzeit fand heute um 10.30 Uhr statt und bestand aus 280 Gramm Orangen und 125 Gramm Hagebutten, die hier zur Abwechslung in einer Nahaufnahme zu sehen waren: In den letzten Tagen stand ich immer wieder vor Papayas und war mir unschlüssig, ob ich mich trauen sollte, eine zu kaufen. Heute schlug ich zu: Die nächste Mahlzeit um 13.30 Uhr begann mit 280 Gramm Grenadillen, dann folgte eine der zwei erbeuteten Papayas (320 Gramm). 210 Gramm Wabenhonig bildeten den Abschluss der Mahlzeit. Nachmittag und Abend waren von sportlichen Aktivitäten geprägt. Erst war ich Klettern, anschließend trainierte ich im Fitnessstudio an den Geräten und nahm zu guter Letzt an einem Gruppenfitnesskurs namens „Bodybalance“, zu deutsch „Körpergleichgewicht“, teil Der Kurs bestand aus einer munteren Mischung von Yoga-, Tai Chi- und Pilates-Übungen, die die Beweglichkeit des Körpers trainierten. Ich fand die Mischung sehr gut. Nach dem Training entspannte ich mich in der Sauna. Das Abendessen begann um 21.30 Uhr und bestand aus 560 Gramm fettem Fleisch vom Wildschwein. Nach einem Tag Pause vom Fleischessen schmeckte es besser denn je. Heute gab es nur Lebensmittel, die in der heimischen Umgebung zu dieser Jahreszeit erhältlich waren. Ich fing um 11.15 Uhr auf einem Spaziergang rund ums Dorf mit drei Schlehen an: Sie sperrten wie immer zuverlässig. Anschließend entdeckte ich in einem kleinen Graben ein Feld mit Salat: Jetzt war mir klar, warum dieser Salat „Feldsalat“ hieß! Hier war eine blühende Zaunwicke vor dem Verzehr zu sehen: Es gab noch zahlreiche andere Pflanzen dieser Art, allerdings blütenlos. Weitere Blüten fand ich bei der roten Taubnessel: Die süßen Blüten bildeten zusammen mit den würzigen Blättern eine interessante geschmackliche Mischung. Außerdem aß ich zahlreiche Früchte dieses Weißdornstrauchs: Nach dem Spaziergang gab es zum Sattwerden 190 Gramm Walnüsse. Das Abendessen bestand aus 450 Gramm fettem Fleisch vom Wildschwein. Langsam neigte sich mein Fleischvorrat dem Ende zu. Nachschub von meinem Jäger gab es allerdings erst nächste Woche. Mal schauen, ob ich bis dahin eine andere Quelle ausfindig machen konnte. |