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Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’Nach einer gut zweistündigen Autofahrt war ich nach dreitägiger Abwesenheit gegen 12.30 Uhr wieder zurück in meinen eigenen vier Wänden. Eine der ersten Neuigkeiten, die ich nach meiner Ankunft erhielt, war, dass sich einer der Interessenten für den Kauf des Hauses entschieden hatte. Das Mittagessen fand um 13.15 Uhr statt und bestand aus 230 Gramm Wabenhonig. Anschließend wanderte ich durch den Garten und betrachtete etwas traurig die Blütenpracht hinterm Haus: Es tat weh, daran zu denken, dass ich demnächst meine Siebensachen packen und mir ein neues Zuhause suchen musste. Gott sei Dank hielt die Trauer nicht lange an. Statt zu trauern nutzte ich den herrlichen Sonnenschein aus und schnitt alte Himbeerruten heraus. Jetzt sahen die Himbeeren schon sehr viel manierlicher aus: Außerdem pflückte ich mir für das Abendessen einige Kräuter, unter anderem etwas Scharbockskraut: Nach getaner Arbeit gab es um 18 Uhr drei Eigelbe (45 Gramm) und die Schalen der drei Eier als kleine Zwischenmahlzeit. Ein Teil der nachmittags gepflückten Kräuter (Brennnesselspitzen, Blüten vom Gänseblümchen, Feldsalat, Beinwell, Wiesen-Labkraut) bildeten um 21.15 Uhr die Vorspeise für das Abendessen. Das Scharbockskraut sperrte schon nach dem ersten Blatt. Das Hauptgericht bestand aus 140 Gramm Walnüssen. Um 9.45 Uhr aß ich 120 Gramm Wabenhonig. Die nächste Mahlzeit fand gegen 15.30 Uhr statt und bestand aus einem Blatt Bärlauch sowie Blättern und Knöllchen vom Scharbockskraut, die hier auf einem vor längerer Zeit gemachten Bild zu sehen waren: Ich verzehrte diese Pflanzen auf einer Kräuterwanderung am Rande von Erfurt. An der Wanderung nahmen mehr als zwei Dutzend praktizierende bzw. an der Rohkost interessierte Menschen teil. Leider ließ das Wetter etwas zu wünschen übrig, Einer der Teilnehmer stellte netterweise sein Kaminzimmer für eine Zusammenkunft bei etwas wärmeren Temperaturen zur Verfügung. Gegen 19 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Bad Schwalbach, um dort die Nacht bei meinen Eltern zu verbringen. 100 Gramm Wabenhonig bildeten um 23.15 Uhr das Betthupferl. Die erste Mahlzeit fand um kurz nach 10 Uhr statt und bestand aus 140 Gramm Wabenhonig. Um 10.30 Uhr fuhr nach Luxemburg, um im Supermarkt „Auchan“ Ausschau nach frischem Fisch bzw. Kaisergranat zu halten. Bei meinem letzten Besuch hatte ich das Glück, lebenden Kaisergranat und frische Makrelen zu bekommen, allerdings auch das Pech, zweifelhafte Mangos und eine nicht nachreifende Corossol zu kaufen. Heute gab es weder Kaisergranat noch Makrelen und die exotischen Früchte boten zwar einen schönen Anblick, geruchlich waren sie jedoch nicht wahrnehmbar: So fuhr ich ohne Beute wieder nach Hause. Auf das Mittagessen verzichtete ich mangels Auswahl. Gegen 18 Uhr gab es dann verschiedene Kräuter frisch aus dem Garten, unter anderem Beinwell, Wiesen-Schaumkraut, Feldsalat, Brennnessel, Wiesenlabkraut und Löwenzahn. Um 19.30 Uhr aß ich wie so oft in den letzten Tagen Walnüsse, heute eine Portion von 190 Gramm. Um kurz vor 11 Uhr war ich der Trierer Innenstadt unterwegs und schaute mich in zwei Bioläden nach brauchbaren Lebensmitteln um. In Laden Nummer zwei fiel mein Blick auf Grenadillen. Der Anblick überraschte mich, weil man solch eine Delikatesse bei uns in der Provinz so gut wie nie im Bioladen fand. Meine Intuition sagte ja zu einer Frucht, die ich kurze Zeit später mit großem Vergnügen verzehrte. Der essbare Anteil lag bei etwa 80 Gramm. Drei Stunden später aß ich 240 Gramm Wabenhonig. Anschließend arbeitete ich mehrere Stunden im Garten und mähte unter anderem zum ersten Mal in diesem Jahr den Rasen. Sowohl der Rasentraktor als auch der kleinere Rasenmäher sprangen sofort an. Bei den Kirschpflaumen konnte man fast zuschauen, wie sich eine Blüte nach der anderen öffnete: Der ganze Baum war ein Blütenmeer. Bei so viel Futter in der Nähe hoffe ich, dass sich ein Bienenschwarm in diesem leeren Bienenstock häuslich niederlässt: Kurz vor dem Dunkelwerden gab es als kleine Vorspeise zum Abendessen verschiedene Kräuter: Bärlauch, Blüten vom Gänseblümchen, Stängel vom Wiesenlabkraut und Brennnesselspitzen. Um 20 Uhr setzte ich die Mahlzeit mit 100 Gramm Feldsalat aus deutschem Demeteranbau fort. 200 Gramm Walnüsse bildeten das Hauptmenü. Die erste Mahlzeit um 9.45 Uhr bestand aus 240 Gramm Wabenhonig. Die zweite und letzte begann um 19.30 Uhr mit Kräutern aus dem eigenen Garten. Mit dabei waren Beinwell, Löwenzahn, Brennnessel und 70 Gramm Feldsalat. Zum Sattwerden gab es 220 Gramm Walnüsse. Wabenhonig, Kräuter und Walnüsse, meine Auswahl an Lebensmitteln war weiterhin sehr klein. Auf Experimente mit zweifelhaften Produkten hatte ich im Moment nämlich keinerlei Lust. Schon zu oft fühlte ich mich nach dem Verzehr solcher Lebensmittel müde, traurig, schlecht gelaunt oder gar giftig. Im Moment war ich jedoch trotz kleiner Auswahl zuversichtlich und gut gelaunt. Ich strahlte sozusagen mit der Sonne um die Wette. Selbst ein erneuter Besichtigungstermin zwecks Hausverkauf konnte mich nicht aus meiner Bahn werfen: Ich arbeitete fleißig im Garten weiter. Komme, was wolle, ich werde mein Paradies bis zum letzten Moment genießen. |