Archiv für die Kategorie ‘Ernährung’

geschrieben von Susanne am 18. August 2014 um 22.06 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Das Fleisch vom Weideschwein bekam mir nicht besonders gut. Bis um zwei Uhr in der Nacht war ich regelrecht „aufgekratzt“ und konnte nicht schlafen. Morgens kam ich dagegen kaum aus dem Bett. Außerdem war meine Stimmung am Vormittag schlecht. Trauer, Depressionen und Wut wechselten miteinander ab. Das hieß jetzt nicht, dass ich nicht traurig oder wütend sein durfte. Allerdings nicht, wenn eigentlich gar kein Grund vorlag, sondern nur die Gedanken wieder einmal Karussell fuhren.

Um 11 Uhr raffte ich mich trotz meiner schlechten Laune auf und holte Pflaumen von meinem Lieblingsbaum. Unterwegs kam mir eine Szene aus einem Vortrag von Vera F. Birkenbihl in den Sinn. Sie empfahl in dieser Szene, bei schlechter Laune oder Wut eine Minute lang die Mundwinkel konsequent nach oben zu ziehen. Der Tipp war gut, kurze Zeit später war meine Stimmung wieder einigermaßen ausgeglichen.

800 Gramm der Pflaumen aß ich um 11.30 Uhr als erste Mahlzeit. Um 15 Uhr gab es eine zweite Obstmahlzeit in Form von knapp einem Pfund Mirabellen. 160 Gramm Wabenhonig bildeten die dritte Mahlzeit. Die letzte fand um 21 Uhr statt und bestand aus 110 Gramm getrockneten Blütenpollen. Nach der Honigmahlzeit war meine Stimmung wieder bestens und ich stellte kurz darauf einen neuen Geschwindigkeitsrekord beim Zehn-Finger-Schreiben auf.

geschrieben von Susanne am 17. August 2014 um 23.03 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Laufen, Sport
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Die erste Mahlzeit fand um zehn Uhr am Küchentisch und in Gesellschaft meines ältesten Sohnes, seiner Freundin und meiner jüngsten Tochter statt. Für die drei jungen Leute hatten wir kurz vorher einen Einkauf beim Bäcker getätigt, ich hatte mir ein gutes Kilogramm Pflaumen von meinem Lieblingsbaum geholt. Die Früchte waren mittlerweile perfekt reif und wunderbar aromatisch. Um 11.30 Uhr war ich zum Klettern verabredet. Ich hatte die letzte Woche schon leichte Entzugserscheinungen, weil meine Lieblingskletterpartnerin in Urlaub war.

Nach dem Training wollte ich eigentlich in die Sauna des Trierer Stadtbades fahren, entschied mich dann aber doch kurzfristig um. Ich war nämlich hungrig, genauer gesagt hungrig auf Fleisch. Um 14.30 gab es daher 340 Gramm Fleisch vom Reh. Gesellschaft hatte ich bei dieser Mahlzeit keine. Wenn ich Fleisch aß, verzogen sich meine Familienangehörigen meistens.

Später fuhr ich ins Fitnessstudio und absolvierte dort ein halbstündiges Ausdauertraining auf dem Laufband (fünf Kilometer im Tempo von 10 km/h) sowie einige Kraftübungen. Nach dem Training war ich in der Sauna. Diese gefiel mir nicht ganz so gut wie die Sauna im alten Fitnessstudio: Sie war kleiner und Aufgüsse gab es eigentlich so gut wie nie. Heute hatte ich allerdings das Glück, dass jemand einen „privaten“ Aufguss machte. Die letzte Mahlzeit begann um 22.15 Uhr und dauerte zwanzig Minuten. Auf meinem Teller lag ein stattliches Kotelett vom Weideschwein:

Kotelett_vom_Weideschwein

Es wog 430 Gramm, davon aß ich 330 Gramm. Der Rest bestand aus dem Knochen, einem kleinen Stückchen Fleisch und der äußersten Schwarte, die ich nicht zerkauen konnte. Das Fett war sehr lecker, das Fleisch eher mild im Geschmack. Da war mir das Fleisch von Wildschwein und Hirsch bzw. Reh eindeutig lieber, das schmeckte würziger. Auch Lammfleisch hatte für mich einen intensiveren Geschmack. Ich versuchte übrigens zuerst, das Kotelett mit Messer und Gabel zu essen. Das Fett ließ sich aber nur sehr schwer zerschneiden, so dass ich dann doch lieber zu meinem Lieblingswerkzeug beim Fleischessen, einer Schere, griff.

geschrieben von Susanne am 16. August 2014 um 23.46 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Die erste Mahlzeit fand um 9.50 Uhr statt und bestand aus 750 Gramm Mirabellen aus regionalem Anbau. Kurze Zeit später trafen die erwarteten Gäste ein: Die Erstbesitzer und Erbauer des Liersberger Hauses und ihre Tochter. Wir erinnerten uns immer gerne an unsere allererste Begegnung, die auf einem Feldweg in Luxemburg stattfand: Mein damaliger Lebenspartner, unsere drei Kinder und ich saßen singend auf am Wegesrand liegenden Heuballen und freuten uns des Lebens, als „zufällig“ ein Ehepaar des Weges kam. Sie freuten sich sehr über unsere Familienidylle und im Verlaufe eines Gespräches zeigten sie uns, wo sie zu Hause waren: Auf deutscher Seite und ausgerechnet in dem Ort, in dem ich bisher vergebens wegen eines Baugrundstücks nachgefragt hatte.

Unsere Wege trennten sich nach einem herzlichen Gespräch. Knapp ein Jahr später begegneten wir uns in einem Trierer Bioladen erneut. Als ich erfuhr, dass sie beabsichtigten, ihr Haus zu verkaufen, wurde ich hellwach. Ich sah mir noch am gleichen Tag das Haus an und war mir zu 100 Prozent sicher, dass es unser Traumhaus war. Mein Partner war zwar zu Beginn etwas skeptisch, konnte sich aber schließlich meiner Begeisterung nicht entziehen. So konnten wir im Frühjahr 1999 zum ersten Mal auf unserem gemeinsamen Lebensweg ein eigenes „Nest“ beziehen. Im Frühjahr des Jahres 2000 kam hier unser viertes Kind zur Welt.

Jetzt war ich wie meine Gäste ehemalige/r Besitzer/in des Liersberger Hauses. Wir hatten aber noch mehr Gemeinsamkeiten: Sie hatten ebenfalls vier Kinder, zwei Jungs und zwei Mädchen. Und wir begeneten uns vor ein paar Jahren „zufällig“ auf einer Rohvolution in Speyer, d.h. auch das Thema „Gesunde Ernährung“ beschäftigte sie sehr. Nach einem netten Austausch machten sich meine Gäste auf den Weg nach Trier und besuchten anschließend ihre alte Heimat Liersberg.

Ich brach kurze Zeit später ebenfalls Richtung Trier auf. Ich musste für meine Tochter und mich ein neues Ladekabel für unsere Handys besorgen. Das alte hatte vor zwei Tagen seinen Geist aufgegeben. Um 13.30 Uhr gab es eine Mahlzeit in Form von 120 Gramm Wabenhonig und um 16.00 Uhr 50 Gramm Blütenpollen in der Wabe. Das Abendessen begann um 21.15 Uhr und bestand aus 390 Gramm Knochenmark und Fleisch von Rehhaxen.

geschrieben von Susanne am 15. August 2014 um 23.53 Uhr
Kategorie: Ernährung, Krafttraining, Sport
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Das Wetter war heute Vormittag ziemlich trübe, um nicht zu sagen regnerisch:

Regenschauer_im_August

Bei diesem Wetter hatte ich keine Lust, mir Pflaumen oder Mirabellen zu besorgen, also stillte ich meinen ersten Hunger um 10.30 Uhr mit 330 Gramm Wabenhonig. Kurz darauf kam mein Nachbar und montierte Deckenleuchten in der Küche und im Flur. Vielen Dank für diese Nachbarschaftshilfe! Damit hingen nur noch im Arbeitszimmer und in den beiden Schlafzimmern Fassungen mit Glühbirnen.

Die nächste Mahlzeit fand um 15.30 Uhr statt und bestand aus 220 Gramm Blütenpollen aus der Wabe. Abends holte ich beim Jäger einige Rehhaxen. Nachdem sie im Kühlschrank verstaut hatte, fuhr ich ins Fitnessstudio. Ich trug zum ersten Mal meine neuen Nike Frees:

Nike_Free

Meine alten waren mittlerweile ziemlich hinüber, so dass ich mir gestern spontan ein neues Modell kaufte. Der Schuh war super bequem und für das Training im Fitnessstudio perfekt. Heute stand hauptsächlich Brust- und Armtraining auf dem Programm. Eine Übung für die Beine machte ich allerdings doch, einbeinige Kniebeugen. So ganz perfekt bekam ich sie noch nicht hin. Es haperte nicht nur mit der Kraft, sondern auch mit dem Gleichgewicht. Deshalb hielt ich mich, um die Übung sauber absolvieren zu können, mit einer Hand an einem Gerät fest. Das Abendessen begann um 22.00 Uhr, dauerte 40 Minuten und bestand aus 450 Gramm Knochenmark und Fleisch von Rehhaxen.

PS: Für morgen haben sich Gäste bei mir angekündigt, auf die ich mich sehr freue.

geschrieben von Susanne am 14. August 2014 um 21.54 Uhr
Kategorie: Ernährung, Krafttraining, Laufen, Sport
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Die erste Mahlzeit um 9.40 Uhr bestand wie gestern aus leicht angetrockneten und mit Schimmel überzogenen Pflaumen. Heute waren es allerdings nur zwanzig Stück. Um kurz vor 12 Uhr aß ich fünf Blüten von einem weißen Hibiskus und um 15.30 Uhr 140 Gramm Wabenhonig.

Da meine lädierte Achillessehne beim langsamen Laufen auf dem Band in den letzten Tagen kaum zu spüren war, fuhr ich gegen Abend ins Stadion, um einige Runden in freier Wildbahn zu laufen. Nach sechs Kilometern mit einem Tempo von 10 km/h machte ich für heute Schluss. Auch diesen Lauf konnte ich schmerzfrei absolvieren. Anschließend war ich im Fitnessstudio und machte dort mit Krafttraining für die Beine weiter.

Das Abendessen begann um 21.00 Uhr, dauerte eine halbe Stunde und bestand aus 400 Gramm Fleisch vom Reh, das heute zerlegt worden war. Im Moment mag ich Fleisch viel lieber frisch statt angetrocknet. „Frisch“ hieß, dass die Tiere vor dem Zerlegen drei bis vier Tage in der Kühlkammer des Jägers hingen.

Zur Auswahl für das Abendessen hatte ich übrigens nicht nur Reh, sondern auch Koteletts von einem Weideschwein mit einem wunderbaren Fettrand. Allerdings werden diese Schweine mit Getreide gefüttert und noch bin ich mir nicht sicher, ob ich mir das antun will. Heute war der Hunger auf Fett jedenfalls nicht stark genug, um eine Testmahlzeit riskieren zu wollen.